Fräs und Drehmaschine...

  • *Uff* Alles glattgegangen.
    Diese Feder war nicht achsial eingesteckt, sondern "von oben" in die Nut gepresst. Und zusätzlich sogar noch mit der Welle verstiftet. Hab's aber doch relativ leicht rausgekriegt. Und zwar mit einem Standard-Abzieher. Ich wollte sie nach vorne wegziehen und durch die Verstiftung hat sich das Ding aufgestellt wie ein Hengst vor der Klapperschlange. Ging dann aber ganz easy mit der Zange zum Herausziehen.

    Das Lager ist gottseidank an der Motorwelle hängengeblieben und nicht in dem alten Deckel. Also neuen Deckel drüber (hab' vorher noch den unnötigen Zentrierrand abgedreht) und symmetrisch angeschraubt. Müßte gehen, das Lager ist jedenfalls in den neuen Deckel mit reingepresst worden.

    Die nächsten Tage dann mal Anschluss an den Frequenzumrichter und "trockener Probelauf".

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    Danke für den Hinweis. Werde mein Glück dann mal versuchen, das Ding auf korrekten Zahnabstand einzustellen.

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    Fett nicht vergessen


    Ja stimmt, ich muss nachfetten. Das Originalfett ist an Hände, Werkzeug und Bekleidung gewandert. :rolleyes:

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    So mich hat es dann nun auch erwischt, am letzten Wochenende hat der Optimum BF20 Motor seine Letzten Umdrehungen hinter sich, das ding Stand während des Bohrens dann auf einmal Still, ließ sich auch nicht mehr einschalten!

    Auf Garantie wird mir nun ein neuer Motor zugeschickt, der alte soll dann Retour gehen!

    Werd ich aber nicht mehr einbauen, den werd ich dann wahrscheinlich auf Reserve bei mir liegen haben, und wenn alles zu meiner Zufriedenheit läuft bei Ebay verticken!

    Geplant ist ein Umbau dieser Art...

    http://www.hobby-messer.de/wm-f07.htm#fraesenumbau

    "Umbau des Fräsenantriebs auf Drehstrom"

    Der Motor wird bei mir der selbe verbaut, ich denke das ist die beste Lösung um nicht zu viel am Ritzel ändern zu müssen, die Anfrage läuft, fündig bin ich hier geworden...

    http://www.emgr.de/start.php3?men…e&knr=1&lnknr=1

    Ein gutes Solides deutsches Produkt! ;)

    Wichtig bei der Bestellung so genaue Angaben wie möglich zu machen einfach nur "Typ DAS 63G2" reicht denen nicht laut Aussage vom Hersteller laufen ca. 60 Motoren unter dieser Bezeichnung, :rolleyes: also alle Daten Angeben die in der Tabelle von der Umbauseite stehen, und zusätzlich wofür der Motor verwendet werden soll!

    Ich hab zwar keine Ahnung warum, aber es gibt wohl einen Unterschied ob man den Motor wie bei einer Fräse Drehzahl gesteuert Betreiben möchte oder ohne Fräse nicht!

    Keine Ahnung was ich brauche, ich hab nur Erwähnt das ich den Motor an ein Frequenzumrichter Anschließen werde "Siemens Micromaster 420" (Günstig bei Ebay für 94,89€ bekommen incl. Versand :D soll Funktionieren und äußerlich macht der einen Neuwertigen Eindruck, geht bis zu 1,5KW! ) und man den Motor mit dem Frequenzumrichter Regeln kann!

    Hier wären wir dann auch schon beim Thema, wo es für mich zu Speziell wird und ich Hilfe von den Elektronikern brauche ich meine ich verstehe schon einiges, nur Absichern ist mir lieber wenn ich mit Strom rum Hantiere und hier kann es wohl Recht gefährlich werden wenn man was Falsch macht!

    Also Fragen zu den Anschlüssen an dem Micromaster...

    1. Bis Heute war mir das Wort Reversieren unbekannt, gehe ich Richtig in der Annahme das ich über diesen Anschluß Rechts und Linkslauf Steuern kann?

    2. Was bedeute "Ack" Fehler zurücksetzen?

    Zu drittens sollte man Wissen, das ich das Bedienfeld der Fräsmaschine erhalten möchte, also die Kabel nur von dort Rüber zum Micromaster legen hier mal ein Bild der Fräse...

    3. Anschluß der Analogeingänge um die Drehzahl zu Steuern, wie schließe ich den Poti an um das zu können, das Bild sag mir erst mal nichts?!

    Im Grunde weiß ich aber auch nicht wie dieser Poti von innen aussieht, oder in einer Elektrischen Zeichnung, die Fräse ist noch nicht zerlegt, ich bin noch dabei alles vor zu Bereiten und solange der Motor noch nicht da ist macht das auch kaum Sinn, bis auf den Micromaster hab ich noch nichts!

    Die Anleitung für diesen Befindet sich hier...

    http://sitrain.automation.siemens.com/sitrain/demo_w…de/startpdf.pdf

    was ich noch verstehen muß, und da werd ich wohl noch lesen müssen...

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    Was jetzt noch fehlt sind die einzelnen Übersetzungsverhältnisse des Antriebs, damit ich die Potentiometer-Skala über die Motor-Frequenz in Spindeldrehzahl übersetzen kann.

    Und da half ein Blick in die Ersatzteilliste, in der die Zähnezahlen angegeben sind:

    i1 = 37/20
    i2H = 60/62 (wenn ich die Paarung der Kombination richtig interpretiere)
    i2L = 80/42 (wenn ich die Paarung der Kombination richtig interpretiere)

    Ergibt die Gesamtübersetzung:
    iH = (37/20) * (60/62) = 1.79
    iL = (37/20) * (80/42) = 3.52

    was ich genau machen muß damit mir am besten das Bedienfeld der Fräse die Drehzahl Anzeigt, oder geht das nur am Micromaster ab zu lesen?

    Dazu muß man auch noch Wissen das bei mir BOP mit inklusive war! ;)

  • Erstmal Gz zu dem Schnäppchen! :)

    Also deine Annahme ist korrekt. Reversieren kommt von Reverse, "umkehren". Ist somit also der Rechts-Linkslauf. :)

    Der Acknowledge ist wenn ich mich nicht irre, eine Art Reset, wenn dein FU einen Fehler (zu hoher Strom z.B.) detektiert

    Ein Poti ist im Prinzip nur ein Widerstand, dessen Wert du verändern kannst.
    Dabei sind die beiden äußeren Anschlüsse quasi das rechte-, bzw linke Ende des Widerstandes. Einfach gesagt, eine Seite ist +, die andere Seite -.
    Der Mittlere Anschluss (der mit dem Pfeil) ist der Schleifer, der je nach Position mehr oder weniger Widerstand hat und dem FU den analogen Wert zum Einstellen der Drehzahl gibt.

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    Die Drehzahlanzeige wirst du vermutlich nicht so einfach weiter benutzen können, sie wurde doch bestimmt von der "alten" Elektronik angesteuert.

    Willst du den Ein/Aus Schalter benutzen um den FU ein und aus zu schalten, oder willst du in dem "alten" Bedienkästchen nur mit der Steuerspannung hantieren?

    • Official Post

    Das ist eigentlich die grundsätzliche Frage, wie die Fräse "weiterhin" bedient werden soll. (War/Ist bei mir das gleiche Problem).
    Derzeit ist bei mir die alte Frontplatte abgebaut. Da drin ist das o.g. Poti, der Hauptschalter und der Drehschalter für links/rechts. Das Zeugs liegt alles noch im Labor.
    Der neue Frequenzumrichter ist ein kompaktes Gerät, das habe ich jetzt provisorisch an der Fräse befestigt. Damit kann ich alles "direkt" einstellen. Was nicht geht: Ablesen der Drehzahl. Denn:
    Der Sensor für die Drehzahl befindest sich direkt oberhalb der Spindel. Und dazu war eine separate Elektronik angeschlossen, die mir das am Display anzeigt. Nur ist dieses Display halt an der Frontplatte angebaut, und die ist (zugunsten des Frequenzumrichters) weggebaut.

    Ähnlich wie das andere Umbauten realisiert haben, werde ich auch meine alte Frontplatte wieder anbauen. Mit den vorhandenen Bedienelementen dann den FU ansteuern. Heißt: Wenn ich an der Frontplatte den grünen Hauptschalter betätige, kriegt der FU seine Spannung. Er muss dann so parametriert sein, dass er losläuft. (Hab' schon gelesen, dass es dazu einen Stellparameter gibt "Anlauf bei Spannungswiederkehr" ... (oder so ähnlich...)).
    Ebenso muss der FU, wie in Deinem o.g. Beispiel auf die Vorgaben des Schalters vom Richtungswechsel reagieren. Der eigene Schalter am FU muss dazu also zukünftig ignoriert werden.

    Mit dem Poti hatte Andreas schon beschrieben. Ich vermute mal, dass Du das vorhandene Poti an Deiner Frontplatte weiterverwenden kannst. Vorsichtshalber den aufgedruckten Wert vergleichen. Da wird dann 10K , 5K oder 4.7K draufstehen. 4.7K ist genauso gut wie 5K, kannste verwenden.

    Was bei dem Potianschluss ein bißchen eine Sonderlocke ist: Da müssen laut Deinem o.g. Anschlussplan an einen der äusseren Anschlüsse zwei Drähtchen drauf. Wundert mich ein wenig, normalerweise sind da tatsächlich immer nur drei Anschlüsse vom Anschlusspanel zum Poti vorhanden.

    Wichtig beim Anschluss von dem Poti ist eigentlich nur, dass Du den Draht mit dem Pfeilanschluss an dem mittleren Pin des Poti anschließt. (Hatt Andreas ja schon darauf hingewiesen) Wenn die beiden äusseren Pins vertauscht wären, dann ist nur die Drehzahlrichtung falsch (linksanschlag wäre volle Drehzahl, nach rechts drehen vermindert die Drehzahl).

    Kleiner Tipp: Bau die anderen Komponenten von der bisherigen Regelung so aus, dass Du später auch noch weist, "wo" "was" angeschlossen war. Also ruhig mit Zettel und Bleistift ein paar Notizen machen. Fotos sind noch besser, wobei dann hinterher bei fünf lose herumliegenden schwarzen Drähten die Zuordnung auch nicht so einfach ist... :rolleyes: Maanchmal braucht man solche Hinweise beim Umbau noch, damit man alte Komponenten hernehmen kann... Oder wenn Du die alte Drehzahlverstellung verkaufen willst, dann sind die Käufer auch manchmal ganz dankbar um Hinweise, wie sie ihren Motor anschließen müssen....

    • Official Post

    Also im Grunde ganz einfach solange alles Richtig Angeschlossen wird! :D

    1. Start/Stop am Bedienpult der Fräse verbinden mit dem Frequenzumrichter Anschluß 5 und 8

    2. Reverse vom Frequentumrichter 6 und 8 an den Umschaltknopf der Fräse, wobei ich mir wohl noch was überlegen werden muß, den an der Fräse ist ein 3 Schalter, also Links - 0 - Rechts, wobei am Frequentumrichter nur Links und Rechts ist, eventuell an der Fräse einfach nur einen Kippschalter Einbauen, dann ist die Sache auch gegessen!

    3. Ack "Fehler zurück setzen" werd ich Lustiger weise auf den Notaus legen Anschluß 7 und 8! ;)

    4. Wäre dann der Poti wurde ja Dank euch nun sehr klar Beschrieben! ;)

    5. Drehzahlanzeige würd ich wie Reiner schon gesagt hat einfach in der Fräse lassen und weiter über die 220V Steckdose Betreiben, dann kann ich auch das licht weiter nutzen, den Frequentumrichter hab ich schon Heute mal bei mir an die Wand angebracht, sitzt direkt auf Höhe des Bedienpults der Fräse leicht links Versetzt das man gut ran kommt, darüber werd ich mir noch einen Schalter für die Netzspannung Hin bauen, damit ich den Frequentumrichter Separat von allem in der Werkstatt einschalten kann, Abgesichert wird dann mit einer 20A Sicherung, die hab ich noch Frei im Schaltkasten bei mir, trifft sich ganz gut! :D

    6. Motor Anschließen, das ist im .pdf gut erklärt, macht sich eigentlich von selber!

    • Official Post
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    Original von IBF
    Was bei dem Potianschluss ein bißchen eine Sonderlocke ist: Da müssen laut Deinem o.g. Anschlussplan an einen der äusseren Anschlüsse zwei Drähtchen drauf. Wundert mich ein wenig, normalerweise sind da tatsächlich immer nur drei Anschlüsse vom Anschlusspanel zum Poti vorhanden.

    Anscheinend ist das bei der Optimum auch nicht so, diese hat am Poti so wie verlangt an einem äußeren Anschluß zwei Ausgangsleitungen, somit alles echt einfach zu Verkabeln!

    Hab heute Angefangen alles zu Verkabeln, erst mal vom Frequenzumrichter zu einem Hauptschalter 4P25A-G den ich direkt darüber angebracht habe...

    und vom Hauptschalter nach vorne zur Sicherung im Schaltkasten!

    Dann hab ich mir auf Arbeit von den Elektrikern ein 8 Poliges Kabel geholt, damit kann ich dann Komplett vom Frequenzumrichter in die Fräse zu den Anschlüssen schön kompakt, auch schon mal verlegt und am Frequenumrichter Angeschlossen, wenn nächste Woche der Motor kommt, kommt der Rest dran, dann gibt es auch Bilder und eventuell schon das erste laufen lassen mit neuen Motor mal sehen! ;)

    • Official Post

    So Heute morgen wurden die letzten Handgriffe getan und die Fräse läuft wieder, Abschließend bleibt noch zu sagen, das man bei diesen Siemens Frequenzumrichter etwas wissen sollte, und zwar muß man sich bei diesen nach der Eingangsspannung Richten, diese kann nämlich nicht Parametriert werden, von daher war der erste kauf des Micromaster 420 ein Griff ins Klo, 1,5KW aber nur für 380-440V Eingangsspannung, wer daran Interesse hat, 100€ incl. Versand und es ist euer, sonst geht er wieder zu Ebay!

    Ich hab mir dann den Micromaster 440 geholt, ausgelegt für 0,75KW und Eingangsspannung 200-240V!

    http://www.ebay.de/itm/261224267020

    Zwar etwas Teurer, aber von dem Typ das Ein zigste Schnäppchen das auf die Schnelle zu machen war!

    Dazu dann diesen Motor noch...

    http://www.ebay.de/itm/220526819366

    Fabrikat TopDrive

    Drehstrom-Norm-Motor
    Type: 71 2-2-B14a
    0,55 kW, 2740 U/min. 230 VD / 400 VY, IP55
    B14a / B14klein - Flanschausführung
    Gehäuse: Aluminium
    Gewicht: 6,5 kg
    Zustand: fabrikneu

    Abmessungen:
    Achshöhe: 71 mm
    Welle: 14 x 30 mm

    Flanschmaße:
    Außen: 105 mm
    Lochkreis: 85 mm
    Zentrierung: 70 mm

    Und das Paket ist Fertig, das deutsche Produkt aus Sachsen hab ich dann lieber sein lassen, Kosten liegen mit Versand und Steuer bei 210€ das ist mir zu viel, Hinzu kommt nee Wartezeit von 6-8 Wochen laut Auskunft, nein Danke, hoffe der von Ebay tut lange seinen Dienst, hier noch ein Abschluss Video...

    http://www.youtube.com/watch?v=cCCNk-mOhaU

    endlich kann die Arbeit am neuen Raptor weiter gehen! ;)

  • Wenn der Motor auch 60Hz abkann stell den Frequenzumrichter auf 60Hz ein. Dann haste mehr Drehzahl. Wenn ich mich nicht vertuhe kann der Umrichter bist 150 oder 200Hz. Also genug für einen overdrive.

    Erfahrungen sind was sehr nützliches, leider macht man sie erst kurz nachdem man sie gebraucht hätte...

    Funken: Multiplex Combi 80, Multiplex Combi 90

    Ants: Drum1 (kaputt), Drum2 (kaputt), Böse (reden wir nicht drüber)

    Bastellein: Alles so alt das die Bilder fehlen

  • Weil ich es im anderen Thread gesehen habe, :rolleyes: ist so ein Brushless Umbau eigentlich auch bei mir machbar, ein wenig Leistung vermisse ich schon bei mir, ist halt nur ein 0,55 kW Motor verbaut, mehr war ja nicht machbar mit den 220V und maximal 20A aus der Steckdose...

    aber was ist möglich wenn man sich das ganze auf Brushless Umbaut, die ganzen Starken brushless dc motor laufen ja mit ca. 72V, Gleichstrom was kann man da Raus holen wenn man den 220V Wechselstrom maximal halt 20A in Gleichstrom Umwandelt, welchen KW Brushless Motor kann man da so ran hängen...

    und vor allem was brauche ich dann alles dafür, Motor -> Regler -> Spannungswandler -> noch was?

    Was ich grob überflogen habe, die ganzen Spannungswandler machen DC Beispiel 72V zu AC 220V gehen die auch anders rum also ich Stopfe AC 220V rein und bekomme dann auch DC 72V oder braucht man dafür einen Speziellen?

    Beispiel...

    http://www.ebay.de/itm/MULTI-GRID…=item3cd6f07617

  • Quote

    Original von IceMaster
    ...ein wenig Leistung vermisse ich schon bei mir, ist halt nur ein 0,55 kW Motor verbaut, mehr war ja nicht machbar mit den 220V und maximal 20A aus der Steckdose...

    Lass es lieber, denn auch bei deiner Fräse wird das Doppelzahnrad im Schaltgetriebe nur aus Kunststoff sein und eine Leistungssteigerung mit Zahnverlust quittieren. Habe ich gerade wechseln müssen, kostet schlappe 50 Euro.
    Alternative wäre natürlich ein Umbau auf Riemenantrieb der Spindel, so umgehst du das Getriebe. Diverse Umbauten gibt es in Peters CNC-Ecke zu sehen.

  • Es soll solche und solche geben, bei der Optimum BF20 einige haben Kunststoff Zahnräder, andere wieder sollen Komplett Stahl haben, also wird es wohl auch die Möglichkeit geben, selbst wenn man Kunststoff hat diese gegen Stahl zu Tauschen...

    http://forum.zerspanungsbude.net/viewtopic.php?f=55&t=2258

    Quote

    Alternative wäre natürlich ein Umbau auf Riemenantrieb der Spindel, so umgehst du das Getriebe

    Wäre auch denkbar, und auch keine große Sache, ist schnell zu realisieren, bleibt aber immer noch die Frage welcher Brushless Motor geht mit 220V zu realisieren?

    So etwas hab ich nämlich noch nicht gefunden, ich weiß nur das es wie hier im Thread schon steht eine Optimum Drehe gibt, die ich mir noch holen will, die hat einen 1,5KW Brushless Motor und läuft mit 220V Was aber drinnen steckt und wie alles Funktioniert, :( keine Ahnung...

  • Quote

    Original von IceMaster
    ... also wird es wohl auch die Möglichkeit geben, selbst wenn man Kunststoff hat diese gegen Stahl zu Tauschen...


    Das mag sein, aber dann fehlt dir eine "Sollbruchstelle", das Zahnrad an der Spindel ist mit Sicherheit deutlich teurer wenn es statt dessen zerbröselt.

  • Naja, entweder der Motor ist für 220V gewickelt
    oder was da nach dem 3Phasen richten rauskommt,
    oder es wird halt runter transformiert, gleichgerichtet, und dann, wie bei nem normalen Brushless Regler, 3Phasig gerichtet.

    Du könntest dir z.B mit nem 50A 12 oder 24V servernetzteil + Brushlesskombo und Servotester nen Brushlessantrieb mit gut Leistung realisieren.

    Aber ich glaube, dass was Dirk sagt, ist nicht gerade falsch...

  • Na endlich, auf solch einen Umbau soll die ganze Sache Raus laufen...

    http://www.cnc-shop.mobasi.com/Umbausatz-BF20…motor::339.html

    Servomotor mit Riemenantrieb...

    dazu gleich nee neue Spindel...

    http://www.cnc-shop.mobasi.com/Ersatzteile/We…83c41971381c6fc

    Und die Maschine dürfte auf Dauer keine Probleme mehr machen, den Werkzeugwechsler würd ich mir sehr wahrscheinlich dort direkt holen, ist mir zu aufwendig den selber zu bauen, und vor allem so genau bekomm ich den mit meinen Mitteln auf keinen Fall hin, die Frage ist....

    Wie viel kann man beim "Umbausatz BF20 / BF20L Spindelmotor" Sparen wenn man den selber baut und sich zusammen stellt, 1.683,00 EUR dafür ist nicht ohne, ich denke wenn man da selber Hand an legt, dürfte alles doch nicht mehr als 1000€ Kosten?

    edit:

    Umbausatz:

    Servoverstärker 20660 ... = ... 746,52 EUR
    Servomotor AKM42J-ANCNR-00 ... = ... 567,67 EUR
    Antiebsriemen
    Netztei 10V
    auch 5 V Takt und Richtungssignal möglich ( Mach3 )
    Poti
    Gehäuseteil mit allen Schrauben
    Spannscheiben mit Riemen
    Servokabel mit Leistungssteckern

    :rolleyes: Allein Motor und Verstärker Kosten dort im gleichen Shop 1314,19€ woanders nix gefunden, auf die schnelle halt, kommt Zeit kommt Rat?

    Heißt der Rest kostet 368,81 EUR wahrscheinlich auch mit Ausführlicher Anleitung wie alles zum laufen zu bekommen ist, im Grunde also nicht besonders viel wenn man Bedenkt wie viel Arbeit man selber rein Stecken muß um alles Fertig zu bekommen!

  • Mit der Verwendung von Brushless-Motoren bei Werkzeugmaschinen habe ich etwas Bedenken. Warum wird das dann bei Industriemaschinen nicht "standardmäßig" angewendet? Nur weil es komplett gesehen teurer ist?
    Bei der MF70 von Mike kann das noch gutgehen, da es ja eine "kleinere" Maschine ist. Aber bei den großen Brummern denke ich, dass ein Dreiphasen-Motor mit einem Wechselrichter einen höheren Wirkungsgrad (wg. AC) hat und auch "besser am Gas" hängt und laufruhiger ist. (?)

    Beweisen kann ich das jetzt nicht, aber allein von der Physik macht eine Ansteuerung mit einer Sinusspannung bzw. Sinusstrom mehr Sinn, als mit DC-Rechteckspannungen auf eine induktive Last loszugehen.

    Gegenargumente? (Lasst das Thema "Preis" mal aussen vor, mir geht's nur um die Physik)