Projekt: Schruppdiwupp

  • Miniupdate:

    Chassis modifiziert.

    Die schwarzen Streifen sind Rillen, die Platz für besagte Silikonkabel bieten sollen.

    Das hatten sie scheinbar nicht ausreichend, etwas Reibung dort ist der wahrscheinlichste Grund warum es nicht funktioniert hat.

    Schwarz sind die Streifen jetzt, weil das Material nur an der Oberfläche grau, darunter schwarz ist. Hab die Rillen etwas ausgeschlafen, und sobald ich die zwei Ringe, vier Kabel, Vier Bolzen, 16 Kugellager und 32 Unterlegscheiben wieder zusammengefriemelt hab gibt's ne neuen Testlauf.

    Bei sowas merk ich aber doch noch die Auswirkungen der gebrochenen Hand, nervt.

  • So, Update hier:

    Der untere Ring dreht.

    Und dank direkt eingeplanter stärkerer Unwucht... zieht es den ganzen bot bei jeder Drehung doch ein ganz gutes Stück hin- und her. Ich hab jetzt nur mit wenig Drehzahl getestet solange nicht beide Ringe drehen, aber... falls das beide Ringe so machen, und sie dann ihre Drehungen noch halbwegs sinnvoll synchronisieren sollte das VIEL mehr Bewegungsgeschwindigkeit bedeuten. Wobei viel mehr als "kaum" immernoch nicht schnell ist^^

    Der zweite Ring dreht noch nicht, was scheinbar daran liegt dass unser Silikonkabel, das wir von innen in den Ring legen um Reibung zwischen Ring und Motor zu generieren einen hauch zu kurz ist und deswegen gegenüber vom Motor aus seiner Führungsrille herausgezogen wird um sich dann zwischen Chassis und Ring oder sogar Lagern und Ring einzuklemmen.

    Aber das sollte mit einem Kabel das einen Hauch länger ist dann eigentlich gut funktionieren.


    Was mir aber noch an Gedanken kam, ganz allgemein zu Bristlebots und speziell diesem Konzept:

    Eine gewisse Unwucht in der Waffe wird gebraucht um Vibrationen zu erzeugen die den Bot vorwärts bewegen. Also eigentlich bewegen sie den Bot in alle Richtungen, aber dank angewinkelter Borsten gibt es dabei in eine Richtung mehr Widerstand als in die andere -> insgesamt Vorwätsbewegung.

    Jetzt hab ich hier aber zwei Waffen mit gemeinsamer Drehachse.

    Das heißt, es gibt (von oben betrachtet) immer zwei Punkte an denen die Unwuchten aufeinandertreffen, und genau dazwischen zwei Positionen an denen diese maximal voneinander entfernt sind.

    Beim Aufeinandertreffen sind die Bewegungen des Bots in der Horizontalen maximal (da beide Unwuchten dort hinziehen), genau dazwischen sind jeweils "Totpunkte", an denen die Unwuchten sich ausgleichen (eine zieht zu einer Seite, die andere andersherum).

    Das heißt für eine maximale Bewegungsgeschwindigkeit ist nicht nur die Frequenz und Amplitude der Vibration entscheidend, sondern ganz besonders auch welche Teile der gemeinsamen Drehbewegung wie zu den Bürstchen ausgerichtet ist. Theoretisch sollte sich das synchronisieren lassen... Motorposition, aus dem vielfachen davon die Ringposition, und dann beide Regler miteinander absprechen lassen... aber nur weil es theoretisch gehen müsste ist das für mich zu weit Richtung programmieren etc. um mich damit ernsthaft beschäftigen zu wollen. Davon abgesehen dass im Chassis auch absolut kein Platz für nur noch einen einzigen zusätzlichen Chip ist.

    Ich vermute das Problem ist deutlich geringer bei bananenförmigen Bristlebots oder eigentlich jeder Art mit zwei einzelnen Horizontalspinnern an "Auslegern", bei denen dürfte sich entweder der ganze Bot vor- und zurück bewegen (so wie wir das idealerwise brauchen), oder im Gegenfall wenn unserer rechts-links vibrieren würde und die Bürstchen fast nichts bringen müsste ein Bananenbot linke Seite vor, rechte Seite zurück abwechseln, wodurch die Bürstchen auf beiden Seiten jeweils noch Vorschub erzeugen.

    Aber soweit nur eine Vermutung.


    Das andere, womöglich größere Problem:

    Wenn man das ganze jetzt von "hinten" betrachtet, und angenommen die Ringe drehen ideal (also treffen die Unwuchten genau vorne und hinten aufinander), dann wird der Höhenunterschied der Ringe zum Poblem.

    denn aus dieser Perspektive sieht man zum Zeitpunkt wenn die Unwuchten gegenüber sind, dass die eine nach links zieht, die andere nach rechts. Aber: eine macht das oben, die andere unten. Das heißt aus "es gleicht sich in der horizontalen aus und der Bot bewegt sich nicht" wird "der Bot wird in eine kippbewegung gezogen".

    Das gute daran ist, dass der Zahn des unteren Ringes automatisch nach oben gezogen wird. Und wenn die Ringe erstmal schnell genug drehen, sollten sie auch ausreichend als Kreiselstabilisatoren funktionieren das der ganze Bot nicht mehr viel kippt.

    Aber falls die Unwucht zu groß ist, und/oder es irgendwo dazwischen eine ausrichend lange Phase gibt in der die Bürstchenposition und -Flexibilität genau mit der entstehenden Vibration zusammenpasst, könnte sich das ganze innerhalb sehr weniger Umdrehungen so hochschaukeln dass doch ein Zahn den Boden trifft.

    Sollte das der Fall sein, wäre es unmöglich jemals auf "Betriebsgeschwindigkeit" zu kommen...

    Beim langsamen testen mit einem ing sah es schon sehr wackelig aus, weit mehr als vorher mit den alten, ausgewogeneren Ringen. Aber wir haben schon ein paar Ideen um das in den Griff zu bekommen (Ringe mehr ausbalancieren, Bürstchen kürzen, Bürstchen weiter nach außen...), also mal sehen.

    "Spiel mit dem Feuer. Tu es.
    Denn man kann einem Kind hundertmal sagen, die Herdplatte sei heiß. Die Bedeutung wird ihm erst in dem Moment, in dem es trotzdem drauffässt klar.
    So lernt doch jeder für sich selbst, in dem großen Spiel das Leben heißt. Und das Feuer ist einer der anspruchsvollsten, dennoch lohnendsten Mitspieler."

    Ps: Nicht käuflich, aber buchbar

  • Schruppdiwupp ist fertig fürs Event.


    Und wenn er richtig funktioniert, ist er jetzt sehr viel mobiler und "fährt" zu schnell als dass ich ihn in der Testbox noch kontrollieren könnte. Mag auch daran liegen dass ich ähnlich lange brauche um herauszufinden wo aktuell "vorne" ist wie er braucht um gegen die nächste Wand zu fahren und wegzuspringen...

    Aber die etwas größere Arena sollte da Abhilfe schaffen.

    Leider drehen die Ringe nicht ganz so zuverlässig an wie gehofft, aber die Chance auf zumindest einen funktionierenden ist ziemlich hoch, und notfalls reicht das^^

    Uns ist jetzt auch einfach die Zeit ausgegangen, das nächste wirklich wieder zum basteln freie Wochenende ist wohl erst wieder im September oder so, und viel lässt sich da alleine auch nicht dran machen. Dafür ist das ganze zu unhandlich.

    Und bis zu besagtem nächstem Termin hoffe ich auch etwas die Mittagspausen oder ruhigeren Arbeitstage ausreichend zu nutzen um nebenbei mal die CAD-Daten an den in Zukunft geltenden Gewichtsbonus für "shuffler" anzupassen.

    Werden keine massiven veränderungen, aber die Motoren und Lager einen Hauch nach außen versetzen um zwischen Ringen und Chassis Platz zu schaffen. Damit wird auch die Basis etwas breiter, und der Bot hoffentlich etwas weniger "wackelig" auf seinen Bürstchen.

    Auf die Lager kommen dann noch Distanzscheiben, damit die Ringe mehr als nur den 0,4mm dicken Flansch der Lager als "Sicherung" in der Vertikalen haben. Damit man ihn dann aber noch zusammengebaut bekommt, müssen in die Zwischenschichten der Lager (zwischen den äußeren Lagern) jeweils Schräge Ausspaarungen rein, durch die man die Lager dann reinfriemeln kann.

    Außerdem müssen es schon wieder neue Ringe werden, einerseits durch den dann leicht erhöhten Durchmesser, andererseits weil die Schrauben, die die Ringe zusammenhalten im moment zu weit innen sind und besagte Distanzscheiben stören würden.

    Eveeeeentuell könnte uns ein Freund dann auch Ringe aus massivem Hardox an der Drehbank mit einer entsprechenden Nut versehen. Bisher ging das auch aus Gewichtsgründen nicht, aber mal schauen. Müssen wir auch noch mit ihm in Ruhe durchsprechen, das ist wohl nicht ganz so einfach. und erst recht nicht wenn wir in den Ringen ja eine leichte Unwucht haben wollen und/oder sie von außen nicht rund sind. Das mag die Drehbank nicht und erschwert das einspannen.

    Bisher war es auch einfach aus Gewichtsgründen kein Thema, aber jetzt wird es eine Option.

    Ich denke auch noch nicht, dass wir den Gewichtsbonus voll ausnutzen werden.

    Klar, dickere Waffe geht immer... aber eigentlich macht uns die genug Schaden, und er "funktioniert" ja auch so. Noch mehr rotierende Masse und vor allem noch mehr Masse so weit außen macht mir dann schon eher mit der Stabilität Sorge, dann lieber einfach noch eine etwas breitere Basis.

    Ein weiteres mögliches Update wäre rein softwaretechnisch:

    Regler flashen, und entweder gleich auf AM32 ändern (scheinbar deutlich mehr Drehmoment bei niedriger Drehzahl), oder zumindest den Rückwärtsgang im aktuellen BL-Heli32 aktivieren.

    Zwar fährt es sich sehr angenehm so wie es ist, mit Vollgas in der Mitte der Knüppel, aber ein funktionierender Rückwärtsgang würde die Gefahr an einer Wand zu "stranden" oder in irgendwas reingebissen festzuhängen deutlich reduzieren.

    Und gaaanz eventuell könnte man dann noch die neue Funke benutzen, und da evt. irgendwie einen interessanten Mix bauen wodurch die Steuerung "normaler", bzw. ähnlicher wie bei normalen Bots wird. Aber ob ich das wirklich will weiß ich noch nicht, die Ringe einzeln ansteuerbar haben ist eigentlich schön.

  • Schruppdiwupps erstes richtiges Event mit ernsthaften Spinnern als Gegner (Azrael und Phönix gleich am ersten Tag...)

    Tjoa, und prompt ist der eine Motor kaputt, und die Ringe sind beim ersten Kontakt aus ihrer Lagerung geflogen. Bzw. diese Lager sind zerstört worden.

    0,8mm breites, noch dünneres Blech vom Lagerflansch als einzige Retention in vertikaler Ausrichtung ist offensichtlich nicht ausreichend.

    das hatten wir von Anfang an befürchtet, aber es war sowohl Patzmäßig das einfachste, als auch die Lösung die am wenigsten Maschinen und Nachbearbeitung der Teile benötigte.

    Tjoa... hat wohl nicht gereicht.

    Entsprechend ist Schruppdiwupp dann am zweiten Tag auch nur beim Rumble dabei gewesen, mit einem motor fahren geht zwar, aber ist schon etwas sinnlos und es waren wirklich genug Kämpfe insgesamt.

    Außerdem sind wir nicht zufrieden mit dem Verschleiß der Kabel, die für die Friktion zwischen Ring und Motor zuständig sind (zu schnell kaputt, zu schwierig genau richtig nachzubauen, ...) und vor allem mit diesem riesigen Haufen an Kleinteilen, der bei jedem Austausch neu zusammengefriemelt werden muss.

    Der Shufflerbonus eröffnet jetzt neue Möglichkeiten, die vorher nicht funktioniert hätten und wird soweit irgendwie möglich für einen Wartungsfreundlicheren / -ärmeren und hoffentlich stabileren/zuverlässigeren Neubau genutzt.

    Wie genau der aussehen soll ist noch etwas unsicher, aber die Überlegungen laufen. Definitiv andere Ringbefestigungen, und ggf. doch O-Ringe auf den Motoren statt Kabel in dne Ringen. Aber mal schauen.

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    • Official Post

    So langsam kristallisiert sich ein neues Bild heraus.

    Als Lagerung für die Waffen ideal wären wahrscheinlich Kreuzrollenlager, bei denen der innere Teil im Chassis fixiert wird, während der äußere im Ring steckt. die gibt es schon erstaunlich flach, leider sind zwei davon bei ausreichendem Durchmesser immernoch dicker als unsere Ringe jetzt sind (120mm Innendurchmesser sollten es wohl sein, notfalls gingen vllt. 115, aber die gibt es nicht). 8mm Lager, zwei Stück davon (einem einzelnen traue ich nicht) sind jedenfalls höher als unsere 14mm Ringe.

    Da könnte man noch was machen, aber wir brauchen ja auch einen Punkt vom "drehenden" Teil der Ringe zugänglich von innen um irgendwie die Kraft vom Motor zu übertragen. Und dann müssen die Lager ja auch noch irgendwie im Ring festgehalten werden.

    Läuft jedenfalls darauf hinaus dass es wahrscheinlich eine tolle Möglichkeit wäre wenn man nur einen Ring hätte. Für uns würde da aber eher ein Turm als eine Scheibe als Gesamtform, das wird auf den Bürstchen zu wackelig und der obere Ring würde eh nie irgendwas treffen.

    Bronzegleitlager wären auch noch ganz nett, aber die haben wahrscheinlich einen zu hohen Anfangswiderstand und möglicherweise müssten wir die Gleitbahn an der Stelle der Motorn auch unterbrechen, das funktioniert wohl nicht so gut.

    Also wird das (wahrscheinlich, ich nutze das auch gerade als Notizzettel für meine Gedanken) doch auf mehrere kleinere Lager hinauslaufen.

    Aber nicht wieder Flanschlager die bei vetikalen Treffern in ungünstiger Richtung belastet werden und nur diesen winzigen Flansch haben, sondern aufgetilt in Lager für horizontale und vertikale Kräfte.

    Horizontal ist relativ einfach, da bleiben wir bei den Bolzen die senkrecht durch den Bot gehen. Nur statt jeweils vier Flanschkugellager + 8 Distanzscheiben kommen da nur jeweils zwei Nadellager (https://www.kugellager-express.de/nadellager-nki6-16-tn-6x16x16-mm) und vier Distanzscheiben drauf.

    Weniger Friemelei, deutlich massiver und damit hoffentlich auch stabiler.

    Evt. gehen wir auch auf 8mm Bolzen statt bisher 6 (obwohl die gehalten haben) und diese Lager: https://www.kugellager-express.de/nadellager-nk8-16-tn-8x15x16-mm (weiß jemand ob diese Schulterbolzen/Passchrauben als Welle für Nadellager ohne Innenring taugen?)

    Bleibt die vertikale Abstützung, die bisher der Knackpunkt war und eben auch trffer von Phönix etc. aushalten muss.

    Das wird entsprechend schwieriger...

    Momentan die beste (wenn auch mal wieder friemelige) Idee:

    in die Ringe werden "sternförmig" Mini-Achsen in den Druckteil integriert. einfach kleine Ausspaarungen, in die kurze Stahlachsen mit jeweils einem Lager ( https://www.kugellager-express.de/stuetzrolle-natv5-5x16x12-mm ) integriert werden. Diese Ausspaarungen sind in der Höhe versetzt, das die Hälfte der Lager oben, die andere unten aus dem Ring herausschauen und wieder von dne Sandwichscheiben gehalten werden. Die Rollen sind jetzt erstmal Platzhalter/Beispiele, eigentlich sind mir die etwas teuer dafür wie viele wir brauchen. Andererseits sind sie genau dafür gemacht auf einer Oberfläche zu laufen, also vllt. garnicht doof.

    Jetzt müssen die ja noch auf etwas laufen.

    Dazu wird das Chassis zweigeteilt, und in der Mitte ein "Donut" aus Stahl eingesetzt der über das Chassis hinaus bis zwischen die Ringe hervorsteht. Solche Kränze soll es auch beim Deckel und Boden geben, (verbreitert diese auch gleichzeitig und sorgt damit für mehr Stabilität und weniger wackeln beim fahren).

    Aber erfahrungsgemäß sind die heftigsten Treffer auf den unteren Ring von unten, also muss der Mitteldonut auch am stabilsten werden.


    Kraftübertragung/Motorisierung wird wahrscheinlich auch komplett geändert.

    Wir sind sehr unzufrieden damit, wie sich die Kabel die wir bisher in den Ringen für ausreichend Grip am Reibrad hatten verhalten haben. Ging, aber haben sich ständig gelöst, viel Wartungsaufwand, für ein absolutes Verschleißteil auch echt schwer zu tauschen und nicht ganz so einfach genau richtig zu bauen wie wir s gerne hätten.

    Außerdem hat der damit notwendige Anpressdruck für ordentlich Last und damit Reibung/Wärme an dn Lagern gesorgt, und Stöße wurden je nach Richtung irekt auf den Motor übertragen, was den einen wohl zerstört hat.

    Da der Bot für die Lager etc. eh etwas breiter muss, können wir auch die Innnereien etwas herumschieben und haben ein wenig mehr Platz dafür.

    Wahrscheinlich läuft es damit dann auf höhere, aber dünnere Außenläufer hinaus, zB. 2814. Auf diese Kommt ein gedruckter Zahnkranz, dessen Gegenstück dann im gedrucktem Innenteil des Rings integriert ist. Diese können dann einen Hauch Spiel haben, sodass der Ring ohne Anpressdruck drehen kann und wir minimal Puffer haben um Stöße nicht direkt in den Motor zu übertragen. Außerdem kein Problem mehr mit zu viel Schlupf beim anlaufen, dafü Potentielle Probleme dass Zähne beim Einschlag ausbrechen oder sowas.

    Mit den höheren Motoren müssen dann auch die Regler etwas wandern, und sollten es diese Motoren werden müssen auch die Regler etwas wachsen. durch den höheren Durchmesser sollten sich aber 80A BLheli Regler hochkant in den bisherigen Kabelschacht drücken lassen. Die Kabel laufen dann da lang wo bisher der Regler war, Stecker bleiben wo sie sind.

    Akku beibt auch wie er ist. Ich weiß immer noch nicht ob/wie viel zu groß der für die bisherigen Motoren eigentlich ist, und die neuen werden noch etwas mehr Saft ziehen können...

    Das liegt aber hauptsächlich daran dass bisher kein Kampf auch nur annähernd drei Minuten ging ohne dass (mindestens) ein Bot KO war. Die Tendenz wird wohl bleiben, und mit dem jetzt hoffentlich etwas geringerem Rollwiderstand der Ringe müsste auch der Verbrauch nicht zu sehr steigen.


    Insgesamt erhoffe ich mir von diesen Veränderungen wesentlich mehr Stabilität (sowohl gegen die Wackeligkeit bei der Fahrt als auch gegen Vertikalspinner) und Zuverlässigkeit (hauptsächlich bei der Kraftübertragung) bei weniger Wartungsaufwand (keine Silikonkabel mehr austauschen und dafür alles auseinandernehmen).

    Bonuseffekte wären (hoffentlich) weniger Risiko an Wänden stecken zu bleiben mit den anderen Motoren, anderer Kraftübertragung und ggf. einem Softwareupgrade für mehr Drehmoment.

    Nicht unbedingt erwünscht, aber kann trotzdem passieren: Die Spinner könnten mehr Bumms bekommen, einfach weil der Durchmesser wohl steigt. Eigentlich bin ich damit wie sie bisher sind schon ganz zufrieden, aber was solls... könnte schlimmer sein^^

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  • Ist bei sowas auch echt eine absolute Notwendigkeit.

    Was mich daran aber wirklich sehr stört sind zwei Dinge:

    1. Ich hab keinen eigenen Drucker (bzw. nur den bei der Arbeit, der sowohl vom material als auch von der Größe völlig ungeeignet ist).

    Der von nem Kumpel ist zwar wirklich toll und die Egebnisse super. Aber der wohnt nicht nebenan und es lohnt sich nicht den Drucker nur für meine Teile einzurichten -> er druckt die mit, wenn bei ihm gerade was ansteht, und dann bekomme ich die entweder per Post oder wenn wir uns mal sehen. Gerade für sowas wäre öfter "anprobieren" können oder weniger Wartezeit an dem Ende schon sehr angenehm. Speziell für die Zahnkränze fürchte ich werden wir mehrere Versuche brauchen...

    2. Ringspinner haben die Blöde Eigenschaft dass die Waffen nicht einfach austauschbar sind.

    Das heißt ich hab hier langsam einige sets an Hardox-Waffen, die ich ziemlich sicher so nicht mehr irgendwo anders einbauen oder gebrauchen werde.

    Das ist irgendwo dann doch ne ganz schöne Verschwendung. Ich mag aber im moment nicht allzusehr über Recycling nachdenken, weil das zwangsläufig zum vierten aktiven Bot-Projekt führen würde. Und drei strapazieren die Geldbörse schon sehr und überfordern das Zeitbudget eigentlich. Hoffe sie trotzdem zu Dortmund fertig zu bekommen.

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    • Official Post

    So, ich hab noch ein bisschen im CAD gespielt.

    Die oben beschriebene Version mit Rollen im Ring und Zahnkranz im gedruckten Teil... ist so wohl nicht machbar da zu schwer. Auch mit shuffler-Bonus.

    Oder wenn, dann nur mit so wenigen und/oder kleinen Lagern, dass wir die auch wieder andauernd austauschen müssen und sie nach wie vo die größte Schwachstelle bleiben.

    Neben den erstaunlich hohen Kosten für die Lager... das ist irgendwie nicht so sinnvoll wie gehofft.


    Also jetzt die nächste Idee, die sieht machbarer aus:

    Kraftübertragung per Ritzel, aber eines der Sandwichteile wird selbst dieses Ritzel. Da werden dann direkt die Zähne reingeschnitten, auf den Motor kommt ein entsprechendes Gegenstück. Damit wären dann selbst inrunner oder eigentlich alle anderen Motorformen machbar.

    Damit ist der gedruckte Innenteil frei.

    Und das ist auch gut so, denn der wird horizontal geteilt und mit einer Schräge innen versehen, sodass insgesamt eine V-förmige Nut an de Innenseite entsteht. Ja, die hätte man auch direkt drucken können... aber dann wäre die Montage unmöglich.

    Diese Nut hat nämlich ein passendes Gegenstück im Chassis und wird mit Nylonkugeln (voraussichtlich 10mm) gefüllt während nur der untere Teil bereits am Chassis ist. Mit der zweiten Hälfte und dem zweitem Sandwichteil als "Deckel" sind die Ringe dann über die Kugeln am Chassis fixiert und bilden ihr eigenes Kugellager.

    Die größten Bedenken hab ich da mit der Hitze und ob die Kugeln Einschlägen standhalten. Aber Nylon gibt eher nach als zu brechen, und irgendwo auf der Welt gibt es sowohl einen Beetle als auch einen 1lb Ringspinner die so funktionieren.

    Deren Kunststoff ist gedrucktes TPU, nicht PA12 wie bei mir. Das wäre also eine potentielle Schwachstelle, aber sollte es tatsächlich daran scheitern wäre ein Materialwechsel wahrscheinlich machbar.

    Oh, außerdem werden die bisherigen Schrauben um die Ringe zusammenzuhalten ersetzt. Ich hab keine Lust 20 Schrauben zu lösen um eine Kugel zu tauschen, davon abgesehen dass die kleinen Dinger auch selten mehr als einmal festschrauben aushalten und mein Werkzeug dafür auch mist ist.

    Also gehts von 20 mal M3 auf 7 mal M8 (oder so ungefähr, mal sehen). wahrscheinlich immernoch overkill und 4 von der größe würden reichen, aber für erstmal... ein paar Löcher ändern wäre dann ja harmlos.

    Anbei noch ein Bild vom bisherigen seeeeehr gobem und eher stilisiertem Entwurf. Noch zu schwer, die Zähne funktionieren so offensichtlich nicht, und die Waffe ist auch etwas ZU unausgewuchtet. Aber einfach um das mal visuell festzuhalten was da passieren soll und es auf machbarkeit zu überprüfen.

  • So, hier hat sich einiges getan ohne bisher festgehalten worden zu sein ;)

    Also, wir haben uns jetzt für die zuletzt angesprochene Variante entschieden, Ringe und Chassis sind sozusagen jeweils ein Teil eines großen Selbstbau-Kugellagers.


    Die Motoren sind auch ausgetauscht, es werden jetzt Sunnysky 2212 mit 1400kv (doppelte Drehzahl als bisher), angetrieben von Reglern mit Am32 betrieben, die sollen angeblich bei geringen Drehzahlen wesentlich mehr Drehmoment aus den Motoren herausholen als BL_Heli und ähnliches. Ich hoffe in Summe laufen die Ringe dann wesentlich zuverlässiger an und bleiben auch wo sie sein sollen.


    Durch diese neue Konstruktion sind die Ringe ein "Stück" schwerer geworden... also ungefähr doppelt so schwer.

    Das ist dank Shuffler-Bonus zwar machbar, aber eigentlich ein eher unerwünschter Nebeneffekt. Der hat unter anderem auch dafür gesorgt dass ich meine eigentlichen Wunschmotoren nicht benutzen konnte, da diese zu schnell drehen und ich über die 1KJ-Grenze gekommen wäre. Das schränkt die auswahl möglicher Motoren dann doch ziemlich ein.


    Wer den aktuellen Stand verfolgen möchte:

    Onshape


    Oder auch nur als Bilder:

    Querschnitt vom Ring.oben (Dunkelblau): "Deckel" aus 2mm Hardox, außen (Rot) die eigentliche Waffe aus 12mm Hardox. unten (grau) das Zahnrad, 3,2mm Hardox. Dazwischen zwei Teile "Rollbahn" für die Kugeln, jeweils wieder aus PA12 gedruckt.

    Die Ringe müssen entsprechend am bot zusammengesetzt werden, erst bis zur Hälfte, dann die Kugeln in ihre Bahn füllen, anschließend mit der zweiten hälfte vom Ring fixieren.

    Zusammengehalten jetzt von 5 Schrauben M5, das klang gut...


    Und so soll das ganze anschließend aussehen. Orange-durchscheinend Deckel/Boden aus 3mm HDPE mit Ausschnitt fürs Motorritzel (das wird aus 2mm Hardox). Zusammengehalten von insgesamt 5 Bolzen, wobei der mittigste davon hauptsächlich den Akku daran hindern soll gegen Empfänger/Link etc. zu knallen.

    Das ganze wird wie bereits der Vorgänger "Rotationssymmetrisch", ob ich oben oder unten anschaue ist also egal.

    In der Mitte viel Platz für den Akku, dann das kleinere, rechteckige Fach für den Regler und auf der anderen Seite gibt es ein "Kramfach". in beide Kramfächer zusammen bekommen wir hoffentlich etwas komfortabler als in der letzten Version den Stecker für den Akku, Link, LED, BEC, Empfänger etc.


    Am Chassis müssen jetzt noch die Kabelkanäle zum Motor gemacht werden und ein bisschen ähnlicher Kleinkram, aber die Metallteile könnten soweit bestellt werden, die Elektronik ist entweder noch da oder schon unterwegs. Geht also voran.


    Unser größer Knackpunkt ist jetzt noch wie viel Spiel wir den Kugeln in ihren Bahnen geben, bzw. wie eng wir das machen. Jetzt sind wir bei 0,1mm Abstand rund um die Kugeln, andererseits hat der Druck auch eine etwas rauhe Oberfläche und wir überlegen lieber komplett ohne Abstand zu drucken und dann nochmal einen Hauch Material abzutragen für eine glattere Oberfläche. Aber soooo genau zu arbeiten traue ich der Drehbank vom Freund einfach nicht zu^^

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  • Dazwischen zwei Teile "Rollbahn" für die Kugeln, jeweils wieder aus PA12 gedruckt.

    :huh: Die Laufflachen in Kugellagern sind nicht umsonst normalerweise aus gehärtetem Stahl.

    Ich fürchte die Kugeln werden sich beim ersten Einschlag in den Kunststoff graben.

  • Gut möglich und schon eine Befürchtung (dann müsste man die neue Version aus zwei Teilen machen wo jeweils direkt ins Hardox gedreht ist).

    Allerdings sollen Kugellager normalerweise auch wesentlich länger halten, und zumindest mit gedrucktem TPU hatten andere da schon erfolg für 1 und 3 Pfund Ringspinner. Also... naja, weniger stabil als die letzte Variante kann es nicht sein ;)


    Mir macht ehrlich gesagt etwas mehr sorge dass es doch warm werden könnte und sich der Bot wieder selber schmilzt. Andererseits gibt es mit dem Zahnrad statt Reibrad insgesamt wesentlich weniger Reibung die Wärme erzeugen könnte (hoffen wir jedenfalls)

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  • Mach doch :P


    Also... wenn's gut läuft... die CAD-Daten sind frei zugänglich, du könntest auch nachbauen...

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  • Dass ich zu dir komme sehe ich noch unrealistischer, also bliebe dann wohl nur der Nachbau...

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  • Ja, muss mal schauen, dass ich nach dem Umzug endlich meine Werkstatt wieder hinbringe. Im Moment steht alles noch irgendwie rum, und ich komme zu nichts.

    An einem Bot mit einem Ring-Spinner hatte ich schon mal herumkonstruiert, habe das aber dann wegen der Lagerungsproblematik aufgegeben. Kleine Kugellager in der Mitte würden nicht halten, und Lager, die groß genug sind, sind wohl für die Kurbelwellen von Schiffsdieseln und schwerer als ein Heavy. Auf die Idee, das Lager einfach auch selber zu machen, bin ich irgendwie gar nicht gekommen.


    LG

    -Michael

  • Also es gibt durchaus Lager in sinnvoller Größe und passendem Gewicht, sodass man pro Ring 1-2 davon nehmen könnte.

    Aber: die kosten (niedrige) dreistellige Beträge pro Lager. Das... war es mir nicht wert.

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  • Onshape


    So, die finalen CAD-Dateien für diese Version...

    Kaum Veränderungen zum letzten Bild, nur ein paar Kanten abgerundet, Regler positioniert, Kabeldurchbrüche von motoren zu Reglern und die Fächer für die Regler ein weniger geräumiger gestaltet.

    Es fehlen darin Link, Empfänger, BEC und LED (aber die LED hat zumindest schonmal ein Loch^^).


    Die Teile werden samt Kabeln und dem Balancer-Stecker vom Akku irgendwo in den jetzt noch übrigen Holräumen verstaut. Passt bestimmt.

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