Posts by Runsler

    Ich habe oben mal Bilder mit Hinzugefügt, damit man einen Überblick bekommt von welchen Bots die Rede ist!


    Was eine Günstige Alternative wäre für eine Arena, einfach alte Autoreifen auf zu stellen, das dürfte vom Budget sehr leicht machbar sein!

    Jop, ohne Spinner und ähnliches reicht das ja völlig und sollte gut funktionieren bei der Größe.


    Danke fürs einfügen übrigens :winking_face:


    Vllt. um das ganze etwas in Perspektive zu setzen für Mitleser, die die Bots nicht kennen: die oberen können beide recht problemlos unter dem unteren durchfahren, gehören aber zur gleichen Gewichtsklasse.

    Ich gehe mal davon aus das ich da keine Zeit haben werde (bin einen guten Teil der Drehzeit in Schottland), aber falls jemand Lust hat Hammerschwanz zu fahren (oder auch nur als Requisite) könnte man da bestimmt etwas machen... Ist notfalls auch als Raptor ja groß genug um für den Laien auch bei Feather mitmischen zu können denke ich.


    Nur ist der Bot eben echt groß und sperrig, selbst (teilweise) demontiert wird das mit der Post wahrscheinlich schwierig/teuer.

    Aber falls da Interesse besteht könnte man da wohl etwas machen... Und der macht ja auch ohne Spinner ordentlich Radau, das macht die Sicherheitsmaßnahmen einfacher. Nur die Bande muss hoch genug sein und der Boden muss das aushalten können.


    &size=large


    Apropos, zwei Punkte wären noch auf sehr unterschiedliche Art wichtig:

    1. Wie sieht das mit den entsprechenden Sicherheitsmaßnahmen aus? Bei begrenztem Budget ist es wahrscheinlich nicht möglich etwas aufzubauen bei dem auch Spinner (Also Waffen die durch Rotation kinetische Energie speichern) sicher benutzt werden können. Jedenfalls nicht oberhalb der Beetle-Klasse, und auch da wird es schon schwierig.

    2. Bei einem Beitrag für den Öffentlichen Rundfunk ist Werbung immer so eine Sache, es wäre für uns aber natürlich ein schöner Anreiz ein Vereinsbanner oder ähnliches (oder auch nur Sticker auf den Bots) zu haben um so eventuell am Hobby interessierte "anzulocken". Wäre soetwas möglich (immerhin nur "Werbung" für einen gemeinnützigen Verein), oder generell ausgeschlossen?

    Achso, das geht natürlich auch... hatte mich schon etwas gewundert wo du in einem Ant so viel Gewicht hernimmst. stabiler wäre ein durchgehendes Stück wohl, aber so ist natürlich leichter, austauschbar und passt wohl auch mit dem Motor besser

    Moin erstmal!


    klingt soweit alles sehr sinnvoll was du da machst/vorhast, genau die richtige Mischung aus Motivation und Realismus.


    Was Ladegeräte/Akkus angeht, weil ich da ein kleines Missverständnis wittere (auch wenn meine Begriffe wahrscheinlich völlig daneben sind, funktionell passt es):

    Es gibt bei Akkus generell drei Angaben was die Leistungsfähigkeit angeht.

    1. V bzw. S. V sind Volt, S ist die Kurzform für "so viele Zellen hat der Akku", je nach Art des Akkus sind das pro Zelle bei LiPo zB. 3,7V. ein 3s LiPo hat also 3 * 3,7V = 11,1V.

    Je nach Ladezustand ändert sich das etwas, aber das ist nicht so schlimm. Ganz Laienhaft ausgedrückt heißt mehr Volt mehr schnell. gibst du an den gleichen Motor 12v oder 24V dreht er sich bei 24V doppelt so schnell. Außerdem: zu wenig V passiert garnichts, zu viel macht kabumm. Also vor allem bei Reglern, Empfänger etc. (letztere wollen normalerweise 5V und sind oft garnicht so tolerant gegenüber Abweichungen).

    Heißt aber auch, und deswegen komme ich darauf: ob 1s, 4s oder 6s ist völlig egal wenn es darum geht wie lange der Bot fahren soll und bestimmt nur wie schnell er fährt :winking_face:

    Allgemein sind eigentlich alle Bauteile auf einen bestimmten Spannungsbereich ausgelegt, bekommt ein regler oder empfänger weniger als er möchte tut er im schlimmsten fall nichts oder sehr seltsames, manchmal auch nur zeitweise. bekommt ein motor zu wenig zuckt er evt. nur anstatt zu drehen. bekommt ein motor zu viel wird er sehr, sehr schnell und vor allem auch sehr warm und fängt irgendwann an zu qualmen und/oder brennen. "Muss ja nur drei Minuten" heißt man kann viele Motoren etwas mehr belasten als angegeben. Ist ja nicht für lange, und wenn dadurch die Lebenszeit reduziert wird ist das auch fast egal, geht sowieso vorher auf andere Art kaputt :winking_face: Regler und Empfänger hingegen gehen dann tatsächlich ziemlich sofort kaputt oder die guten schalten sich ab bzw. eine Sicherung fliegt, da also auf keinen Fall übertreiben.

    2. Ah oder mAh ist die Kapazität. Mehr davon heißt der Akku hält länger. Grob gesagt, beim 3s-Akku von oben mit 11,1V und sagen wir 2000mAh könnte der Akku dir eine Stunde lang 2000mA liefern wenn du die Geräte daran bei 11,1V betreibst. Muss man aber normalerweise nicht ausrechnen, wichtig ist das das die Angabe ist die bestimmt wie lange der Bot fahren kann.

    3. C ist die Entladerate. Die sagt im Prinzip "so viel Saft kann der Akku auf einmal liefern". Meistens sind zwei Werte angegeben, ein großer für "kurzfristig" und ein kleinerer "dauerhaft". Die wird zusammen mit der Kapazität betrachtet, und funktioniert undgefähr so: 1C = Akku braucht eine Stunde zum entladen. 60C = Akku braucht eine Minute zum entladen. Man sollte also meinen 20C wären ausreichend für uns, reicht ja um den Akku in 3 Minuten leerzusaugen. Das Problem ist das wir ja die Motoren nicht konstant betreiben, und grade beim schieben anderer Bots oder sonst wenn ein Motor blockiert da doch ziemliche Spitzenwerte entstehen. Wenn man also zB. einen Lifter baut, der gleichzeitig versucht den Gegner hochzuheben und ihn dabei an eine Wand drückt sind alle Motoren deutlich stärker belastet als wenn er "nur" durch die Gegend fährt. Da können dann schon mal Werte deutlich über 20C nötig sein. Generell jedenfalls mehr = besser, aber eigentlich haben (fast) alle LiPos da inzwischen ausreichende Werte.

    Ggf triffst du da auch in Bezug aufs laden drauf, funktioniert dort genauso nur andersrum: Akku bei 1C laden = Eine Stunde bis voll, 2C = 30 minuten bis voll etc. Die meisten Akkus finden 1-2C zum laden "nett", aber notfalls geht oft mehr.


    Das darf jetzt gerne nochmal einer der Elektrolurche hier in "Fachsprache" übersetzen, aber für mich hat das so bisher gereicht^^


    Was du vllt. noch brauchst ist, wenn auf motoren eine Watt-Angabe ist... Watt = Volt * Ampere. Volt wird vom Akku vorgegeben, damit kannst du berechnen wie viele Ampere der motor dann haben möchte, und damit wie lange dein Akku dann halten würde. Allerdings schwankt das sehr stark, zwischen Leerlauf und Blockade verschiebt sich das Komma teils um zwei bis drei Stellen, finde ich dazu also mäßig hilfreich und hat dazu geführt das ich meinen ersten bot als der Akku neu war nur einmal pro Turnier laden musste... Aber vllt. nützlich zum vergleichen und wenn man wissen will wie schnell theoretisch ein Spinner auf Höchstgeschwindigkeit kommt oder solche Dinge.


    Generell sind bei den kleineren bots und Motoren in der Regel auch weniger Volt üblich, was dein ladegerät können muss hängt also hauptsächlich von zwei Faktoren ab:

    Wie groß sollen deine Bots werden/wie viel Volt müssen sie laden können?

    Wie viele Bots willst du bauen, willst du die Möglichkeit mehrere gleichzeitig zu laden etc?



    Hm, jetzt erklär ich schon Elektrokrams... irgendwas ist doch seltsam hier...

    Hauptsächlich ein Erinnerungspost für mich:

    Der Bot hat soweit ganz gut funktioniert, einmal Link rausgeflogen (dafür gibt es jetzt eine Sicherungsklappe), einmal durch Fehler meinerseits beim Anschalten die Sicherung geschrottet.

    Die eine Achse hat im Kampf gegen Otis einen ordentlichen Schlag abbekommen und eiert jetzt, aber außer optisch stört das eigentlich nicht. Glücklicherweise (?) war das auch der Kampf wo der Link nach einigem durchschütteln flog, er musste also nicht länger durchhalten. Ob er noch ein paar solcher Treffer ausgehalten hätte weiß ich nicht... und dabei sollte die Belastung auf die Achse durch Otis garnicht so extrem sein, immerhin ist das "nur" ein Vertikalspinner. Da dürften Horizontalspinner wie Nebelwerfer eigentlich mehr Energie übertragen.


    Naja, geplant:

    Wichtig: nichts. Bot läuft ja noch, könnte so aufs nächste Event.

    Langfristig, wahrscheinlich nicht bis Hannover:

    1. Endlich (!) mal größere (Speichen-)Räder und allgemein versuchen mehr Untersetzung hinzubekommen. Insbesondere bei noch größeren Rädern.

    2. Leichtere Waffe, "Schwanz" ähnlich wie bei Mammoth von einem Alurohr auf zwei hochkante HDPE-Streifen wechseln für mehr Verdrehsicherheit insbesondere bei Einschlägen von Horizontalspinnern an der Waffe. Die leichtere Waffe sollte außerdem ein schnelleres, gezielteres und möglicherweise sogar stärkeres Zuschlagen ermöglichen. Eventuell dann sogar einen längeren Schwanz, aber ob das sinnvoll ist müssen wir dann testen.

    3. Hohlräume im Chassis beseitigen, wartungsfreundlicher gestalten, Schwerpunkt weiter nach vorne verlagern. Metall-Beschläge an den Chassisecken falls das Gewicht das zulässt.


    Allerdings sind diese "langfristigen" Planungen einerseits langfristig, weil der Bot ja fährt und die Zeit knapp ist. Andererseits möchte ich auch einfach etwas abwarten ob/wie sich die Raptoren insgesamt mit den geplanten Regeländerungen entwickeln. Ob ein Umbau von Hammerschwanz auf Brushless sinnvoll ist, da bin ich noch skeptisch ob die motoren auch mit Sensoren schon "feinfühlig" genug sind, und ob ich trotz der dann immernoch nötigen starken Untersetzung viel Gewicht sparen oder nur viel Geld ausgeben würde. Sollte es soweit kommen würde er garantiert ein IBF-Hirn bzw. mixer-Modul bekommen (müssen) um fahrbar zu bleiben. Für ein gegebenes maß an "fahrbar" zumindest.

    Sollte sich allerdings auf den nächsten Events herausstellen, dass die 1kj-Spinner eher die Regel als die Ausnahme werden wird er eingemottet, dagegen hat dieses Konzept mit den mir zur Verfügung stehenden Mitteln einfach keinen Sinn. Wüsste auch einfach nicht was ich noch ändern sollte um ihn robuster gegen sowas zu machen.

    Und für Whiteboards/Funkämpfe alleine ist er mir einfach zu sperrig und unhandlich, da geht die Zeit dann lieber in einen zeitgemäßeren Feather. Der soll auch Spaß machen, und zumindest bis die Arena entsprechend verbessert wird ist das dann die "sicherere" bzw. einfachere Klasse. Oder vllt. doch ein Ant. Nur mit Beetle und Ant währen Anfahrten mit der Bahn plötzlich realistisch. Stundenlange Autofahrten durch Bahnfahrten ersetzen ist für mich sehr, sehr motivierend. Auch wenn ich den kleinen Frickelkram eigentlich nicht wollte...

    Jap, wer sich erinnert, mein allererster Plan eines Bots sollte auch so heißen. Der existiert aber noch immer nur auf Milimeterpapier, und mit den zusätzlichen Erkenntnissen und der weiterverbreitung sinnvoller Brushless-Komponenten wird er es in der Form wohl auch nie vom Reißbrett schaffen, sondern muss komplett neu gestaltet werden. Das Prinzip eines invertierbaren Bots mit großem Vertikalspinner soll allerdings bestehen bleiben, statt den recht klobigen Getriebemotoren soll es jetzt aber zB. Hubmotoren geben. Die ursprünglich vorgesehenen Waffenmotoren/Regler sollen zumindest erstmal weiterverwendet werden.


    Das ganze ist noch recht früh in der Planung und wird außer evt. etwas Prototypentesten und CAD dieses Jahr nichts mehr. Das Jahr hat jetzt schon bis inklusive Oktober kein wirklich freies Wochenende mehr, die meisten mehrfach belegt. Umso wichtiger damit ich nicht vergesse wie es weitergehen soll:


    1. Chassis im CAD designen

    2. Sensorkabel Motor -> VESC bestellen bzw. modifizieren (die Regler wollen einen Pin mehr als die Stecker der Motoren haben, den Temperatursensor gibts in den Motoren nicht)

    3. Brushless Antrieb an einem Brett befestigen und schauen, ob/wie das läuft und da wahrscheinlich ganz schön viel Zeit reinstecken.

    4. Rest vom Bot designen, Teile bestellen, testen etc.^^

    Hauptsächlich ein Erinnerungspost für mich:

    Soweit hat Schruppdiwupp sich ganz gut geschlagen, für den ersten Beetle, ersten Bürstchenbot und ersten Spinner sind 6 von 6 mitgemachten Kämpfen, davon alle durch KO entschieden und sogar zwei gewonnen sehr gut und in etwa was ich erhofft hatte.


    Das Problem: einen siebten Kampf hätte er auch nicht geschafft, das Chassis ist jetzt hin. Tatsächlich hatte sich der letzte Kampf so lange hingezogen das in kombination mit einer wohl zu fest angezogenen Mutter ein Lager mit dem Chassis verschmolzen war, das ließ sich auch nicht zerstörungsfrei lösen.

    Außerdem gibt es noch einiges anderes zu tun:


    1. Chassishöhe inkl. Boden+Deckel so anpassen, dass die Schulterbolzen tatsächlich bündig abschließen und so ein einquetschen der Lager zukünftig verhindern. Tatsächlich mal Teile so nutzen, wie sie gedacht sind o.0

    2, Bei der Gelegenheit (hoffentlich) ein wenig mehr Platz für die Kabellage finden, damit Boden/Deckel nicht mehr gewölbt sind durch eingequetschte Kabel.

    3. Waffen modifizieren. sehen zwar gut aus und funktionieren auch, aber nicht immer und nicht gut genug. Vor allem hatten wir einerseits das Problem abspringender Kabel, die wir als Reibkontakte für die Motoren in die Ringe eingelassen hatten (allerdings nicht mehr in der zweiten Turnierhälfte, also vllt. haben unsere Änderungen vor Ort da schon gereicht), andererseits Hatten die Ringe an ALLEM zu viel "Biss" mit zu wenig Drehmoment, sodass der Bot sich trotz sehr wenig Bodenhaftung nicht erfolgreich von Wänden oder Kontrollbots "wegschubsen" konnte. Nebenbei könnten die aktuellen Waffen immernoch etwas zu gut ausgewuchtet sein und zu wenig vibrieren.

    Also: glattere Ringe mit nur einem Zahn und (fast) ohne Gegengewicht. Wir überlegen noch ob sie wieder in Sandwichbauweise werden sollen (und falls ja, wieder mit eingelassenen Kabeln oder das Innenteil direkt aus TPU gedruckt und dann als Reibkontakt?) oder ob der Ring einteilig aus Hardox werden soll und wir einen bekannten bitten uns die Rillen für die Kabel an der Drehbank auf die Innenseite zu machen. könnte Nebenbei als Effekt eine etwas glattere Lauffläche auf den Lagern haben. Dafür wahrscheinlich deutlich schwerer und/oder wir müssen die Lagerabstände auf eine andere Gesamthöhe anpassen.

    4. Bürstchenalternativen suchen und mit dem Prototypenchassis testen. Mit noch etwas darüber schlafen tendiere ich zu der Erkenntnis, dass der doch recht rauhe Boden ein Problem war, und die Bürstchen einfach nicht "geländegängig" genug sind. Scheint mir soweit logisch, da sie darauf angewiesen sind durch Neigung des Bots oder der Bürstchen immer relativ zum Boden "bergab" zu schieben. das wird nichts, wenn der Boden selber teilweise ansteigt, auch wenn es nur auf kleinen Stückchen ist. Oder zumindest wird er dadurch deutlich langsamer als er das auf unserem relativ glatten Testboden und beim ersten Test mit Plastikringen in der Ant-Arena in Dortmund war.

    I still think it just makes sense to have raptors with lower energy limit than feathers, just to keep raptors less "dangerous" than feathers at least as long as the arena limit is low enough to restrain both to the same amount.

    Der Spinner von Weps hatte laut Berechnungen von D.D.Armageddon 350J. Hatte sehr gut ausgereicht um anderen Bots Beschädigungen beizubringen, die aber kein KO zur Folge hatten.


    Zerstört wurde Weps durch einen einzigen Treffer von einem Spinner mit < 1kJ.

    Spinner sollten schon die Chance haben relevante Beschädigungen und nicht nur kosmetische zu verursachen, sonst ist das Prinzip relativ sinnlos wenn man damit gewinnen möchte.


    Das klingt für mich aber, als wenn wir mit einem Energielimit zwischen 500 und 700j in dem Bereich landen können wo ernsthafte Beschädigungen möglich, aber komplette Zerstörungen unwahrscheinlich sind, je nachdem wie gut die Energie übertragen wird und je nach Panzerung.


    Außerdem wäre der energieunterschied zum feather auch bei den momentanen Arenabeschränkungen durchaus merkbar.


    Evt 500 vertikal (sollte zum flippen ja auch schon reichen wenn man richtig trifft, oder?) Und 700 horizontal (weil leichter mit abgeschrägten Panzerung abzuwehren)?

    Oder lieber auf eines einigen um Diskussionen mit schrägen Spinnern etc. Zu vermeiden?


    Könnten wir da einen Kompromiss finden?

    Abstimmung klingt an sich sehr sinnvoll, aber wir sollten vorher mal zusammenfassen was genau wir denn überhaupt abstimmen wollen. Sonst gibts nur Zoff weil die "Lieblingsoption" nicht zur Wahl stand oder sowas.


    Vllt. sollte das dafür in ein eigenes, neues Thema, aber ich würde jetzt so provisorisch mal sammeln, einfach was mir grade einfällt und entweder hier mal erwähnt wurde oder mir im Kopf rumschwirrt:

    Insgesamt gibt es denke ich diese großen Möglichkeiten:

    1. Alles so lassen, wie es ist.

    2. So lassen, aber zusätzliche Sportsman-Klasse

    3. Raptor anpassen (neue Technologie, aber entweder einsteigerfreundlich oder 2.)



    1. Dürfte klar sein.


    2. Wäre die Frage nach Gewicht und exaktem Regelwerk.


    3. Das ist wohl das größte Fass, auch weil es da so viele Möglichkeiten gibt.

    Und ich glaube da sollten wir einfach mal sammeln worauf wir mit "Raptor" überhaupt hinaus wollen. Soll es einfach nur "halber Feather" sein, soll es eine Einsteigerklasse sein, aus der man anschließend als nichtmehr-Einsteiger zu Feather und Beetle wechselt, soll es eine "Experimentierklasse" sein, in der es sich lohnen kann neuartige Botkonzepte auszuprobieren von denen man (noch) nicht glaubt sie könnten im "Vollkontakt" Feather bestehen (also grob der Gedanke eines Sportsman)?


    Das Hauptbedürfnis scheinen Outrunner als Fahrantrieb zu sein, kombiniert mit "viel Energie kann man sowieso schaffen". Es bleibt allerdings, dass man es deutlich einfacher ohne die momentanen Regulierungen schaffen kann, und es demnach wohl auch häufiger passieren wird. Daraus folgt im Umkehrschluss, dass wir in der Raptorklasse ohne Beschränkungen die "heftigere" Klasse haben im Vergleich zu zum Gewicht, solange bei allem nur das Arenalimit gilt. Jedenfalls mal im Vergleich zum Feather, dass man das Limit auch mit einem Beetle erreichen kann ist nochmal ne andere Geschichte und zeigt eigentlich nur wie viel leichter es mit outrunnern etc. machbar ist.

    Wollen wir also in unserer momentanen Arena die Raptorklasse als "einsteigerfreundlich" haben, brauchen wir irgendwelche Beschränkungen zusätzlich zu denen beim Feather, damit es nicht genau andersrum der Fall wird. Sollte das Limit am Feather aufgehoben werden sähe das möglicherweise anders aus, aber erstmal sind wir in dieser Situation, und das scheinbar noch eine Weile. Diese Einschränkungen sollten möglichst so sein, dass sie den Bau nicht unnötig kompliziert oder teuer machen (doof für Einsteiger), und gleichzeitig spannende und interessante Bots ermöglichen.


    Von den drei Möglichkeiten "offene Klasse -> halber Feather", "Einsteigerklasse" und "Experimentierklasse" fliegt für mich persönlich die erste raus.

    Einfach nur weil Raptor eben doch etwas besonderes ist, und das auch gerne bleiben darf. Da sehe ich einfach keinen Sinn drin.

    Einsteiger und Experimentierfreudig lässt sich recht gut vereinen, die Frage wäre da ob wir in einer "Experimentierklasse" eine Regel haben wollen, die reine Pusher ausschließt, eben damit dann auch mehr experimentiert wird. Pusher sind aber sehr sinnvoll für Anfänger, daher würde ich die eigentlich gerne drin lassen. Oder zumindest für den ersten Bot + Bestandsschutz?

    Spinner generell verbieten würde ich auch nicht gut finden, einerseits weil dadurch Konzepte wie Schruppdiwupp (und ggf. meltybrains etc.) auch verboten werden, andererseits weil der Übergang zur Säge etc. doch sehr fließend ist. Außerdem gehören sie zu sowas einfach dazu. Die technologischen Entwicklungen der letzten Jahre waren nur für Spinner scheinbar vorteilhafter als für ungefähr alle anderen Waffenarten.


    ich glaube mir persönlich würde es immenroch am besten gefallen Beschränkungen für Bauteile aufzuheben, dafür aber zielgerichtet nur Spinner (weiter) zu beschränken. Das kann entweder über die reine Energie passieren (die 700J von ED fand ich auch mehr als genug damit etwas passiert und der Spinner nicht sinnlos ist), über die Motorisierung (nur Brushed Spinner? das wäre zumindest interessant...), das Material (Weder Stahl noch Titan im Spinner verbaut macht es einfacher dagegen zu panzern. Titan hier mit drin weil das sonst die "schmeiß Geld auf ein Problem"-Lösung ist. Ich hoffe niemand kommt mit noch teurerem exotischerem an... oder wird dadurch der Spinner an sich sinnlos? Inspiriert von den "plastik ants"), oder etwas anderem, das mir grade nicht einfällt.


    Mein Favorit wäre eine weitere Beschränkung des Energielimits bei Raptoren, unabhängig von der Arena auf vllt. 500-700J (?) und dabei der Wegfall von Bauteilbeschränkungen.

    Die Energie sollte da reichen damit Spinner noch ausreichend Spaß machen, gleichzeitig eröffnet das die Möglichkeiten von Hubmotoren und einigen anderen interessanten Antriebsvarianten ohne das diese oder Anfänger gleich allzusehr geschreddert werden weil es jetzt viel einfacher wird einen Spinner zu bauen.







    Außerdem, mehr am Rande, und das hat natürlich garnichts mit Schruppdiwupp zu tun:

    Der Gewichtsbonus für walker ist schön und sinnvoll. Allerdings ist ein Walker schon sehr präzise und kompliziert definiert, mir würde ein gerinerer Gewichtsbonus (halb so viel?) für "Räderlose" Bots gefallen. Müsste man nochmal genauer anschauen, damit klar ist was als Rad zählt und was nicht, aber so von der Idee her. Gerne auch nur für die dann Neuauflage der Raptoren, um den Experimentierstatus zu unterstreichen (und keine bereits existierenden Bots anderer Gewichtsklassen zu betreffen).

    The energy limit has the most effect on destruction.

    Most, but not the only.

    It definitely defines what's the "worst" damage is a bot could take in a weight class.


    What it doesn't really define is how often that happens. For now, we have 1, maybe 2 bots per event that can reach this limit in the raptor class, never more as far as i know.

    If it gets much easier to reach that limit (mostly by smaller/lighter drivetrains and outrunners as weapon motors) i'd expect to see the likes of Nebelwerfer, Otis etc. a lot more frequently.


    And that's a real difference.

    If I'm facing odds of "maybe" face one of those nasty spinners, two out of 6 fights at worst, one on average, and maybe none at all, and needing spares for that. Or if i would face such bots every other fight, maybe even every fight, and needing spares for that.

    I'd expect a lot of newbies not being able to compete on the sundays at all if that was the case.


    On the other hand, yes, i'd really like the option to do more interesting stuff on a raptor, Stuff that's currently just not possible with the limitations on the parts we may use.



    So another idea would be to allow everything (maybe a voltage limit somewhere wouldn't be too bad of an idea, but I'm unsure how much would be a good compromise), but actually limiting the allowed energy for raptor spinners even a bit more. So that yes, you might need to repair more often and need more spares if that means more spinners, but it would also mean the damage is less often catastrophic and mostly on easy to replace armor parts, less often on the electronics. Then again, every energy limit is worst for horizontals at first, and anything else less so. Not sure if we should take that into calculations, too.


    Not really against it, it's an interesting option. Although i kinda fear for the floor (and the gearboxes) with brushless Hammerschwanz coming then :face_with_tongue:


    but yes, 1kj in a feather is almost Sportsman already. or at least an energy where it's absolutely possible to build something actually spinnerproof. The exact ruleset we'd use for that would need some more tinkering i think, but it could work. At least for me facing a 1kj spinner more often as a feather than I'm doing now as a raptor wouldn't be as fearsome as facing them more often on a raptor level.


    The only thing i don't like on that is how using steel at least partly for armor/frames on a feather even with just 1kj seems almost mandatory, and that's a lot harder to work with for some than just grabbing some HDPE and a Jigsaw and making a thing with it.

    But that might just be me misinterpreting what i see is used and the reasons for that.

    genau das... noch reicht ein einzelnes ladegerät für zwei Bots bei 1C Laderate (wenn man rechtzeitig daran denkt).

    Wobei Schruppdiwupp ja nur ziemlich kurze Kämpfe hatte und der Akku bei Hammerschwnaz in den 2 Jahren unangefasst rumliegen wohl doch ein bisschen gelitten hat... gefühlt langsamer voll und schneller leer als in meiner Erinnerung.

    I don't think using Hammerschwanz in any kind of feather-cluster would be useful or even fun anymore, the concept just doesn't work with the opponents getting bigger.

    But then again, that's just one bot and it might be getting a serious change/rebuild "soon", anyway.


    That sure could be one way to do it, but we'd need to get a good definition for that "sportsman" class, what fits in and such, too.

    The biggest problem i see there is how international a "sportsman" class always seems to be defined by "having an active weapon", which somehow contradicts the idea of a beginner friendly class where the general advice is to just build a simple brick that drives for the first bot. Needing a "weapon" on top makes that a lot more complicated, and they'd be either forced to make a relatively complex bot as a first, or get into the full combat class.


    Plus the risk with having the same weight twice i see would be we'd effectively divide it into "feather spinner and maybe some wedge bricks" and "everything else".

    At least i'd think that very likely to happen.


    So while it's worth thinking about, in my opinion having it also differented by weight is still the better choice.

    And the 6kg of the current Raptor class (or something like that) is great for that to bridge the gap between feather and beetle, two of those could do a feather cluster or help out in one, light enough to be handled by everybody (feather might already be a bit too much to comfortably lift/transport by some. Traveling with a raptor by train is possible, a feather might not...)

    hm, as easy entry i'd also count the ability to repair damage between fights without having to bring tons of spares for the first bot you made and likely will rebuild completely after the first event anyway, so the spares are obsolete by then.
    The first (few) events getting as many fights in as possible is the most valuable learning, even more so since we don't have events every few weeks here.

    So for me damage absolutely is a part of that. Kinda disencouraging for newbies (who also have less routine in repairing) otherwise.



    For the same reason i wouldn't count beetle as a substitute. it is a bit cheaper, it is a bit easier to handle, and there are a lot of parts by now (not least of it some kits), so they have that... but on the other hand it seems to be about the same difficulty to make a 1000J-Beetle as a 1000J-Raptor. Only... most Raptors are way better armored, even newbie ones.


    Honestly not sure about what to do with that issue.

    I liked the intentions, but part availability has kinda outdated the current rules, so instead of a class of easily available cheap parts it's now almost the opposite.

    But if we change rules to the parts available, the likes of Otis, Nebelwerfer etc. won't be the "oh no, i hoped to get through most of the event without facing them"-experiences, but we'll see bots like them way more frequently. And that wouldn't be very beginnerfriendly, either.

    With the limit being battery capacity I'm fearing a bit someone doing something like a really powerful spinner, but just being able to run it for one minute and hoping that's enough for a ko, turning it off afterwards and leaving just enough battery to evade getting pushed into the pit.


    Would be a strategically very interesting version, but also not really the "not too much damage to get repairs done by a rookie" idea raptor was originally about, I think.