Posts by Runsler

    Für die letztere Frage:

    um einen Empfänger oder ähnliches zu versorgen gibt es zB. ein BEC.

    https://www.amazon.de/POLISH-UBEC-Vollabschirmender-Entst%C3%B6Rungs-Schaltregler-FPV-RC-Drohne-Empf%C3%A4Nger-Netzteil/dp/B0CL98BWPT/ref=sr_1_1?dib=eyJ2IjoiMSJ9.6zZtUno437b8TDpQNapFsUAvbwiQ0AZ6JttUJiGTUsukTffBOuXISVImKrhXIsgSDN3CdGVQKQzXXNF-slJdRWOB7rODF-eJDFvgC9QGwzq-kbBJUBXxEGfOO02vzO80IENeXtmrs9S_piO7KTjp7MhYIao1r6RjTLdENrAnUvCE-wRXMpjjyIK5dJeA10oFlghuX84mXxyHwxcQG57boRZyjipYftwIXPfiTlDXKcRL5SIsTqTSkGA6JWgvt1K1TcnRur_bbLhvq0qfgi6YkGvk5NJdwbx3b2a7nRJFPCc.oPOlg-3_5ye36sQJsmxCwn8Cy-BMpaOh0obPDlDgHxk&dib_tag=se&keywords=rc+bec&qid=1708517083&sr=8-1


    Sowas oder ähnliches, gibt es für ein paar Euro bei diversen Anbietern und Varianten. Je nachdem was deine Servos können sollen muss das Teil halt genug Ampere liefern, aber du kannst auch einen pro Servo nehmen oder ähnliches. Wichtig ist nur, dass dein Empfänger nur von einer Energiequelle versorgt wird, sonst grillst du den.


    Wie lange ein Akku hält... ja, da verschätze ich mich grundsätzlich. Das Problem ist halt, dass du nicht weißt wie sehr sich die Motoren im Schnitt "anstrengen" müssen, und gegen Widerstand verbrauchen die 10 mal so viel wie im Leerlauf.

    Aber du solltest die Mindestlaufzeit berechnen können (sofern die Herstellerangaben stimmen):

    250 Watt bei 24V heißt etwas 10,4A möchte dieser Motor haben, wobei das wohl eher ein Maximum ist. Davon vier Stück, also grob 41 A. Sagen wir 40, weil du das nicht dauerhaft abrufen wirst und es leichter zu rechnen ist.

    Mit der oben verlinkten Batterie und deren 32 Amperestunden heißt das, du könntest mindestens 48 Minuten fahren.

    (Batteriekapazität/Verbrauch = 0,8.

    0,8 Stunden * 60 = 48 Minuten)

    Was ein Servo oder Empfänger etc. da verbraucht kann man wahrscheinlich ignorieren.

    Aber wie gesagt, ohne den tatsächlichen Durchschnittsverbrauch zu kennen ist das keine exakte Wissenschaft. Und selbst wenn man den kennt lässt der Akku gegen Ende eher nach und ähnliches, aber... sooo genau musst du es ja auch nicht wissen denke ich ;)

    Naja, der Rasenmäher hat hoffentlich wesentlich weniger Erschütterungen als unsere Maschinen, da sollte das eigentlich passen.

    Vor allem weil die Kraft ja "seitwärts", also in Rotationsrichtung wirkt, wo das eingesetzte Teil auch ohne Schweißnaht auf beiden Seiten abgestützt ist. Eigentlich muss die Naht nur dafür sorgen dass es nicht nach außen rausfällt.

    Mir gefällt die Lösung, sollte gut klappen.

    Einzige Anmerkung: beim fertig zusammengesetztem Teil sieht man in den tiefen Ecken der Nut ziemlich viel Luft. Wenn ich das gebaut hätte hätte ich versucht das zu vermeiden und etwas vorsichtiger/langsamer eingepasst. Aber dann wäre die Schweißnaht auch grauenhaft, also...^^

    Theoretisch müsste es haltbarer sein je "ausgefüllter" die Nut ist. Aber andererseits... kann ja nirgendwo hin übergnubbeln oder sonstwas, also sollte das gehen.

    Hm, als jemand der keine Ahnung hat wie sowas "richtig" gemacht wird, aber hauptberuflich "dinge passend macht"... wo genau ist das Problem?^^

    5,7mm ist natürlich ein ungünstig krummes Maß...

    Aber wenn dein Problem ist etwas da möglichst genau passend reinzubekommen, Lippenstift und Sandstrahlkabine wären meine Tipps die du vllt. am ehesten umsetzen kannst.

    Lippenstift um zu markieren wo es noch stört (wird an kontaktflächen abgerieben), und durch Sandstrahlen lässt sich eine Fläche mit möglichst wenig Formänderung sehr vorsichtig abtragen, wo Dremel oder ähnliches sehr unregelmäßige und "dellige" Oberflächen hinterlassen. Beides in kombination mit etwas Geduld sollte ein zumindest ziemlich gutes Ergebnis liefern wenn du etwas nur leicht übermaßiges findest. (wären die Wände auch nur 1° geneigt statt ganz parallel ginge das noch viel besser, aber naja...)

    Machen wir jedenfalls so wenn wir bei der Arbeit zwei unregelmäßig geformte "Zylinder" aus Cobalt-Chrom möglichst spaltfrei ineinander passen wollen. Wir nehmen zwar keinen Lippenstift, weil der ne ziemliche Sauerei verursacht und schwierig ist super dünn aufzutragen, aber als Notlösung geht der schon ;)

    Ein dreifaches Hoch auf die alten 2D-Programme wie "Autosketch5", wo man sofort wusste, was zu tun ist, um die Zeichnung zu erstellen....)

    Du könntest Onshape mal ne Chance geben. War für mich zumindest recht leicht reinkommen, und gerade für Bots kommt man wirklich sehr weit mit "2D-Zeichnung in dieser Ebene" -> Extrudieren um x wird 3D draus -> evt. neue Zeichnung auf eine Seitenfläche, Schraubenlöcher oder ähnliches anzeichnen, fertig.


    Fü die meisten Chassis etc. reicht das ja schon^^

    Und: Kostenlos, nur einmal online registrieen und fertig. Auch wenn man cloud basiert nicht mag, zum ausprobieren ist es schon praktisch, alleine wiel die Installation wegfällt.

    Hm, Zahnfee wird aus logistischen Gründen (Zeitmangel und wie wir die Panzrung bauen wollen/wo wir die Geräte dafür finden ist auch noch ein Mysterium) erstmal hinten angestellt und zumindest bis Dortmund nicht fertig. Ob wir über den Sommer genug Zeit für Bots finden um bis Hannover soweit zu sein... mal schauen.

    Drei "neue" Bots auf einmal war doch etwas viel, auch wenn es etwas weh tut sie in so "fast" fertig zu sehen. Aber alles geht halt nicht.

    So, auch hier geht es (langsamer als erhofft) weiter.

    Akkus sind inzwischen geliefert, Motoren bestellt (ein set aps und ein set baugleich aus china).

    Team Triforce ESCs für die Räder sind auch vorhanden, allerdings funktionierte bei einem davon die Sensorerkennung nicht. Der geht zurück sobald ich die Zeit dafür finde...

    2D-Metallteile im CAD sind fertig, sobald Damatech auf meine Mail antwortet werden die bestellt.

    CAD ist gut am werden, in zwei Wochen hab ich einen Einführungskurs zum lasercutter eines hiesigen makerspaces, der kann bis zu 10mm HDPE wohl problemlos schneiden, möglicherweise sogar 20mm. Damit sind die 2D-Kunststoffteile dann hoffentlich genauer als meine Stichsägenfähigkeiten^^

    Die 3D-Kunststoffteile wird uns größtenteils wieder unser Bekannter aus PA12 drucken wie das letzte Chassis von Schruppdiwupp.

    Vereinzelt bemühen wir dafür aber auch einen der 8(!) Drucker von diesem Makerspace, vor allem für Teile wo ich gerne Ersatz hätte oder meine dass die etwas gröberen filamentbasierten Drucke reichen.


    Außerdem wird er wohl je nach Gegner unterschiedliche Räder haben können: relativ kleine, massive gegen Horizontalspinner und ähnliches, oder relativ große gelochte gegen Vertikalspinner, Sägen und alles andere her "hohe".

    Der Tausch sollte relativ einfach gehen, da die Räder über Zahnräder angetrieben werden.

    Die kleinen bekommen ein normales Stirnrad, die großen einen Zahnkranz. Stirnräder haben ca. 1:3 untersetzung, mit Zahnkranz schon 1:4,5.

    Das heißt 50% größere Räder sollten sich genauso fahren.

    Das ist tatsächlich der Hauptgrund warum ich das Programm benutze.

    Kostenlos, relativ einsteigerfreundlich aber umfangreich genug für Bots, und vor allem alles Cloud-basiert.

    Cloud mag ich bei sehr vielen Dingen nicht, weil man eben auf eine ausreichende Internetverbindung angewiesen ist. Aber aus Mangel an Laptop benutze ich CAD eh nur an fest stehenden PCs die dann fast automatisch auch ein echtes Lan-Kabel und gute Verbindungen haben. Und selbst wenn nicht, sooo eine gute Verbindung braucht das auch garnicht, eigentlich nur einmal um alles zu laden. Geht also auch per Laptop und W-Lan sehr gut, nur meine mobilen Daten würde ich dafür nicht nehmen^^

    Und so kann ich auch in der Mittagspause bei der Arbeit noch schnell ein paar Kleinigkeiten erledigen, oder wir können von zwei Standorten telefonieren und dabei gleichzeitig am gleichen Bot arbeiten undso. Das ist schon ziemlich praktisch...

    Das die kostenlose Version dann nur "öffentliche" Dokumente kann stört mich halt so garnicht, sehe ich sogar eher als Vorteil für mich sie öffentlich zu machen.

    Fusion 360 und Solidworks haben wahrscheinlich noch ein Stück mehr Funktionalität, und irgendwann möchte ich mich rein aus Interesse und ggf. Jobwechselgründen auch damit mal beschäftigen. Aber erstmal reicht das.

    Onshape


    So, die finalen CAD-Dateien für diese Version...

    Kaum Veränderungen zum letzten Bild, nur ein paar Kanten abgerundet, Regler positioniert, Kabeldurchbrüche von motoren zu Reglern und die Fächer für die Regler ein weniger geräumiger gestaltet.

    Es fehlen darin Link, Empfänger, BEC und LED (aber die LED hat zumindest schonmal ein Loch^^).


    Die Teile werden samt Kabeln und dem Balancer-Stecker vom Akku irgendwo in den jetzt noch übrigen Holräumen verstaut. Passt bestimmt.

    Gut möglich und schon eine Befürchtung (dann müsste man die neue Version aus zwei Teilen machen wo jeweils direkt ins Hardox gedreht ist).

    Allerdings sollen Kugellager normalerweise auch wesentlich länger halten, und zumindest mit gedrucktem TPU hatten andere da schon erfolg für 1 und 3 Pfund Ringspinner. Also... naja, weniger stabil als die letzte Variante kann es nicht sein ;)


    Mir macht ehrlich gesagt etwas mehr sorge dass es doch warm werden könnte und sich der Bot wieder selber schmilzt. Andererseits gibt es mit dem Zahnrad statt Reibrad insgesamt wesentlich weniger Reibung die Wärme erzeugen könnte (hoffen wir jedenfalls)

    So, hier hat sich einiges getan ohne bisher festgehalten worden zu sein ;)

    Also, wir haben uns jetzt für die zuletzt angesprochene Variante entschieden, Ringe und Chassis sind sozusagen jeweils ein Teil eines großen Selbstbau-Kugellagers.


    Die Motoren sind auch ausgetauscht, es werden jetzt Sunnysky 2212 mit 1400kv (doppelte Drehzahl als bisher), angetrieben von Reglern mit Am32 betrieben, die sollen angeblich bei geringen Drehzahlen wesentlich mehr Drehmoment aus den Motoren herausholen als BL_Heli und ähnliches. Ich hoffe in Summe laufen die Ringe dann wesentlich zuverlässiger an und bleiben auch wo sie sein sollen.


    Durch diese neue Konstruktion sind die Ringe ein "Stück" schwerer geworden... also ungefähr doppelt so schwer.

    Das ist dank Shuffler-Bonus zwar machbar, aber eigentlich ein eher unerwünschter Nebeneffekt. Der hat unter anderem auch dafür gesorgt dass ich meine eigentlichen Wunschmotoren nicht benutzen konnte, da diese zu schnell drehen und ich über die 1KJ-Grenze gekommen wäre. Das schränkt die auswahl möglicher Motoren dann doch ziemlich ein.


    Wer den aktuellen Stand verfolgen möchte:

    Onshape


    Oder auch nur als Bilder:

    Querschnitt vom Ring.oben (Dunkelblau): "Deckel" aus 2mm Hardox, außen (Rot) die eigentliche Waffe aus 12mm Hardox. unten (grau) das Zahnrad, 3,2mm Hardox. Dazwischen zwei Teile "Rollbahn" für die Kugeln, jeweils wieder aus PA12 gedruckt.

    Die Ringe müssen entsprechend am bot zusammengesetzt werden, erst bis zur Hälfte, dann die Kugeln in ihre Bahn füllen, anschließend mit der zweiten hälfte vom Ring fixieren.

    Zusammengehalten jetzt von 5 Schrauben M5, das klang gut...


    Und so soll das ganze anschließend aussehen. Orange-durchscheinend Deckel/Boden aus 3mm HDPE mit Ausschnitt fürs Motorritzel (das wird aus 2mm Hardox). Zusammengehalten von insgesamt 5 Bolzen, wobei der mittigste davon hauptsächlich den Akku daran hindern soll gegen Empfänger/Link etc. zu knallen.

    Das ganze wird wie bereits der Vorgänger "Rotationssymmetrisch", ob ich oben oder unten anschaue ist also egal.

    In der Mitte viel Platz für den Akku, dann das kleinere, rechteckige Fach für den Regler und auf der anderen Seite gibt es ein "Kramfach". in beide Kramfächer zusammen bekommen wir hoffentlich etwas komfortabler als in der letzten Version den Stecker für den Akku, Link, LED, BEC, Empfänger etc.


    Am Chassis müssen jetzt noch die Kabelkanäle zum Motor gemacht werden und ein bisschen ähnlicher Kleinkram, aber die Metallteile könnten soweit bestellt werden, die Elektronik ist entweder noch da oder schon unterwegs. Geht also voran.


    Unser größer Knackpunkt ist jetzt noch wie viel Spiel wir den Kugeln in ihren Bahnen geben, bzw. wie eng wir das machen. Jetzt sind wir bei 0,1mm Abstand rund um die Kugeln, andererseits hat der Druck auch eine etwas rauhe Oberfläche und wir überlegen lieber komplett ohne Abstand zu drucken und dann nochmal einen Hauch Material abzutragen für eine glattere Oberfläche. Aber soooo genau zu arbeiten traue ich der Drehbank vom Freund einfach nicht zu^^

    Hast du überlegt aus BL-Heli AM32 zu machen?

    Soll angeblich gerade im unteren Drehzahlbereich und bei sensorlosen Motoren sehr viel Präzision und zusätzlich Drehmoment bringen.


    Ist im Moment mein Wunschgedanke das für Schruppdiwupp so zu machen, allerdings sind es da dann auch Waffenmotoren und ich hab bisher keine eigene Erfahrung damit. weder mit dem flashen, noch AM allgemein. Aber alles was ich bisher gehört hab war ausnahmslos gut.

    (Propellerschwanz bekommt trotzdem VESC und sensoren für den fahrantrieb, aber die Räder sind ja auch wensentlich größer und di Drehzahlen niedriger)