Posts by Runsler

    OK danke... Und das sieht verdammt unsicher aus

    Dafür gibt es dann ja die Arena außenherum, oder zuhause mindestens eine Testbox die das ganze entsprechend in alle Richtungen abschirmt.

    Ohne sollte man absolut nie irgendwas mit einer rotierenden Waffe testen (und auch bei anderen entsprechend vorsichtig sein. Wenn bei einem Hammer der Kopf wegfliegt ist das auch nicht witzig).

    Wie viele U/min sind erlaubt?

    Aktuell gibt es eigentlich nur ein Energielimit, damit die Arena sicher bleibt.

    Das liegt bei 1000J.


    Um nun zu wissen wie schnell eine Kreissäge rotieren darf, muss man berechnen wie viel Energie sie dabei speichert.

    Dafür gibt es glücklicherweise Online-tools wie dieses hier: http://runamok.tech/RunAmok/spincalc.html


    Beispielrechnung wäre sowas:


    RPM = Rounds Per Minute, also Umdrehungen pro Minute. Damit ein bisschen herumgespielt bis unten ca. 1000J herauskam.

    Als Sägeblatt hab ich jetzt mal 15cm Radius und 3mm Dicke angenommen, reine Fantasiewerte die mir aber halbwegs plausibel erschienen.

    Und Material natürlich Stahl.


    Für dieses Beispiel wären wir also bei knapp 3100 Umdrehungen Pro Minute die erlaubt sind.


    (Die von IceMaster erwähnten 250mph sind übrigens in etwa 111m/sec, das heißt da wäre diese Waffe erst bei der Hälfte und schon beim Energielimit angelangt. Aber ich glaube die meisten Sägeblätter sind eher dünner, dann sieht das schon wieder anders aus.)


    Ob das für ein Sägeblatt noch sinn ergibt ist allerdings eine andere Frage, je nach Anpressdruck, material etc. "sägen" die über einer gewissen Geschwindigkeit nicht mehr, sondern schleifen eher nur noch... Aber das ist ja ein ganz anderes Problem dann :winking_face:

    uiui... also eigentlich ist jetzt alles da was Schruppdiwupp V2 braucht... außer dem Stahl.


    Der wird heute (!) ausgeschnitten.

    Gab (wieder...) ein bisschen Kommunikationsprobleme, die haben recht viel zu tun, dann hab ich beim abspeichern einer Datei Mist gebaut und sie in cm gespeichert, aber in mm heruntergeladen (Ergebnis: "das können wir nicht, das ist zu klein für unsere Maschinen"). dann alles geklärt, Geld letzte Woche überwiesen, nichts von gehört. Vorgestern nochmal nachgehakt, gestern Antwort von meinem Kontakt, er ist diese Woche im Urlaub und hat die Mail weitergeleitet. Urlaubsvertretung schickt mir heute vormittag ne mail mit der rechnung und "bitte bezahlen, wir fertigen nach geldeingang". "hab ich letzte woche, anbei ein foto vom Überwiesungsbeleg, und eigentlich hatte ich die teile zu gestern bestellt, wir brauchen die für ein Turnier am wochenende..." "ja, geld ist da, teile werden heute geschnitten und abgeholt, sollten hoffentlich morgen per express da sein".


    Es bleibt spannend...

    Glücklicherweise funktionieren die alten Waffen ja auch noch, also wäre es nicht soooo dramatisch sie nicht zu haben. Aber halt schon schön^^



    Fazit soweit:

    Netter Kontakt, die Ware ist in ordnung, Preis sehr in Ordnung (besonders weil es innerhalb der EU nicht nochmal zum Zoll muss), aber man muss schon ein gutes stück Zeit einplanen wenn man dort bestellt...

    Und so sieht das dann Mal mit einem richtig gutem Drucker aus:


    Ob die Teile (oder die neuen Stahlteile) aber rechtzeitig zu Den Helder da sind hängt jetzt leider an der Post... Wir werden es sehen.

    Und wwahrscheinlich traditionell auf der Fahrt den Bot zuende bauen.

    Jap^^ aber wie gesagt, Standardeinstellungen und Dentalprogramm/Drucker.

    Die dickste mögliche Schichtdicke die ich einstellen kann ist tatsächlich 0,1mm bei dem Material.

    Mit einem anderen hab ich bisher auch 0,15 gesehen, aber mehr ist einfach nicht vorgesehen.


    Kann denke ich auch mit dem Laserverfahren zusammenhängen, das der einfach nicht zuverlässig genug durch dickere Schichten kommt um das Zeug auszuhärten oder so... naja. Sollte ich nochmal was damit machen wird es mit doppelter Schichtstärke gedruckt. Und/Oder der Support nochmal bemüht ob da nicht doch etwas mehr geht, die sind tatsächlich erstaunlich hilfreich und nett. (Ausgerechnet der Support, den ich am seltensten brauche)

    Deswegen das "und sicher bist es nicht lösen zu wollen" :winking_face:


    Haben wir bei Schruppdiwupp zB. gemacht wo der Stecker vom Link festgelötet ist. da sind zwei XT60-Stecker direkt Seite an Seite, für Batterie und für den Link. Auf der "Rückseite" geht der eine Pol dann nur einmal zum anderen Stecker rüber, an der Stelle wäre Schrumpfschlauch echt schwierig gewesen. Und selbst wenn alles unlösbar verbunden ist und trotzdem getauscht werden muss sind das nur zwei Stecker die man wegschmeißen und ersetzen könnte, keine Regler oder ähnliches.


    Da war uns dann doch eine schweinerei lieber als eine nicht richtig gekonnte alternative^^

    Falls du da rechtzeitig da bist geht das natürlich auch.

    Ansonsten biete ich jetzt mal einfach an ein bisschen shuttle für dich zu fahren, sind ja alles keine großen Strecken und unser Kofferraum ist groß sobald unser Kram ausgeladen ist.

    Da wir diesmal nur zu zweit sind würde da sogar noch ne ganze Menge zusätzlich zu unserem reinpassen, weiß aber nicht wie viel du mitnimmst.

    Hihi... bei den häßlichsten Lötpunkten hast du glaube ich Konkurrenz, wenn ich mich bis dahin nicht aufgerafft hab das zu ändern muss ich dir beim nem Turnier mal die Innereien von Hammerschwanz zeigen.


    Wunder mich jedes mal das das fuktioniert, aber tut es.


    Als alternative zu Schrumpfschlauch für dort, wo man nicht ankommt (und sich sicher ist es nicht lösen zu wollen) tut es auch durchsichtiger Heißkleber. Wenn er eingefärbt ist kann es sein das die Farbe leitfähig ist, aber der Klare funktioniert ganz gut... macht ne Sauerei, aber geht.


    hm, falls du noch ein paar beshcissene Bots möchtest, ich hätte da einige :winking_face:

    So, kleines Update:


    um zumindest manche der Probleme zu beheben gibt es bis zu Den Helder (hoffentlich) ein neues Chassis sowie einen neuen Satz Waffen, und mit den Bürstchen wird auch fleißig experimentiert (allerdings mit mäßigem Erfolg bisher).


    Chassis wird jetzt einen kleinen Tick höher um Deckel/Boden auch zuzubekommen ohne dabei eine Wölbung durch Kabel auf/unter dem Akku zu erzwingen. Außerdem gibt es dann Schulterbolzen mit 5mm mehr Länge, um hoffentlich den Druck vom zusammenschrauben nicht durchs Chassis, sondern über die Bolzen zu lenken.


    Außerdem sollen die im Druck integrierten "Abstandshalter" zwischen Chassis und Lagern (die bei den meisten Druckversuchen sowieso zu filigran waren) jetzt durch echte Unterlegscheiben aus Stahl ersetzt werden. Noch mehr Friemelei beim Zusammenbau, aber ein weiterer Schritt um nochmaliges festschmelzen hoffentlich zu verhindern. Die scheint es in ausreichend dünn aber nur mit viel zu viel Durchmesser zu geben, also versuch ich die nächsten Tage da nochmal ordentlich was abzuschleifen.


    Die Waffen werden wieder nach gleichem Prinzip montiert (ist für uns doch am einfachsten bzw. mit am wenigsten Personen außerhalb vom team machbar). Allerdings ist die Form etwas anders, statt der Säge mit zwei großen Zähnen, von denen wir nachträglich einen mit Kunststoff gefüllt haben um ausreichend Unwucht und Vibration zu bekommen wird es jetzt direkt nur teilweise ausgewuchtet und mit nur einem einzelnen, langen Zahn. Jedenfalls hoffe ich die Teile kommen rechtzeitig an, heute grade die Rechnung bekommen. Sollte aber klappen, mit notfalls auf der Autofahrt zusammenbauen...

    Im Idealfall könnte ich den Reglern noch irgendwie einen Rückwärtsgang entlocken um entgegen der "Bissrichtung" ein wegschubsen von Wänden zu ermöglichen, aber ich glaube das wird zumindest bis dahin nichts, hab absolut keine Ahnung wo ich da auch nur anfangen müsste.


    Druck sollte diesmal aus "PA12" werden, klang gut, ist erstaunlich leicht, und ein Freund benutzt das sowieso in seiner Firma (Tauchroboter). Leider hatte der jetzt kurzfristig sowohl mit Terminen als auch mit der Technik zu kämpfen, also gibt es jetzt spontan das ganze aus dem Drucker bei meiner Arbeit.

    auch recht leicht, aber leider auch etwas sprödes Material... und ich hab festgestellt das große Teile ab einer gewissen Höhe unsauberer gedruckt werden, zum Teil mit leichten Verzügen.

    Ist auch kein Filamentdruck, sondern per Laser (Stereolithographie). Dabei hängt das ganze Teil an einer Platte und wird in Flüssigkeit getaucht, die dann dort, wo man sein Objekt haben will per Laser ausgehärtet wird.

    Das Problem: damit die Schichten sich verbinden darf es nicht wirkich endfest ausgehärtet werden.

    Und da die frisch gehärtete Schicht immer etwas an der Bodenfolie festkebt, wird am Ende jeder Schicht etwas am restlichen Objekt gezogen. Das ganze ist jetzt "nur" auf Zahntechnik ausgelegt, da ist selbst Schruppdiwupps Chassis schon ein echter Brocken. Passt richtig gedreht zwar in den Drucker, aber nur grade so. Die Ringe müssen wir halbiert drucken (starte ich heute Abend).

    Daher sieht man bei den ersten Schichten tatsächlich eine leichte Wölbung, aber ich hoffe die ist nicht kritisch. Müssen wir wohl doch noch etwas dran schleifen.

    Nebenproblem ist, das das Chassis auch nicht ins dafür extra vorgesehene Lichthärtegerät zum endhärten passt, und das blöde Teil mit offenem Deckel nicht arbeitet (nur weil das Schutzgas dann überall landet und der ganze Raum mit UV-Blitzen bombardiert wird... ist aber auch pingelig das Teil, hätte ja ein Abdecktuch drübergelegt). Also steht das Chassis jetzt ein paar Tage auf der Fensterbank in der Sonne und wird gelegentlich von mir gewendet. Sollte auch genug UV geben.


    Jedenfalls sehe ich diese gedruckten Teile hauptsächlich als doppelten Test:

    1. Wie stabil muss das eigentlich alles sein? lohnt sich das teure, fancy material beim Filamentdruck überhaupt für diesen Bot? Falls die Teile überleben, hätte es auch stinknormales PLA oder PETG getan.

    2. Stimmt die Form so, und passen die Dimensionen? Haben wir jetzt (fast) alles verbessert wo wir letztes mal noch von Hand nacharbeiten mussten?


    Geht alles schief haben wir noch die alten Waffen und das alte Ersatzchassis mit dem wir ursprünglich in Dortmund in der Ant-Arena die erste richtige Testfahrt gemacht haben. Also selbst wenn das Druckmaterial Mist ist, gewinnen wir zumindest Erkenntnisse. (Oh, und das durchsichtige "Anschauungschassis", das bisher nur im Schaukasten bei der Messe stand haben wir auch noch, aber das Material ist noch zerbrechlicher)


    Oh, und es wird mal wieder deutlich, komplexe Designs sind teuer.

    für einen neuen Satz Waffen mit vereinfachter Geometrie will damatech jetzt nur noch ungefähr halb so viel haben wie für die ersten (ca. 45€ fürs Set, bestehend aus 4 "Sandwichringen" aus Hardox 450 in 2mm und 2 "Waffenringen" aus Hardox 500 in 10mm). Plus Versand natürlich... Und für Hammerschwanz ist auch noch eine Kleinigkeit dabei :winking_face:


    Und noch was fürs Auge:


    Gab nicht viel Auswahl bei der Farbe^^

    Druckzeit übrigens knappe 8 Stunden, mit einer Schichtdicke von 0,05mm. Druckposition wie auf dem Bild, man sieht noch oben die Pünktchen wo die Supports dran waren, die sind jetzt nur in "habfestem" zustand per Fingernagel entfernt und noch nicht ordentlich verschliffen. Vllt. sollte ich, falls ich den Drucker irgendwann nochmal für Bots oder ähnlich große Teile nehmen will die Schichtdicke höher stellen. Weniger Präzision bei den Details, aber dafür heißt weniger Schichten hoffentlich auch weniger Wölbung. Oder ich muss in den Einstellungen wühlen ob ich da noch etwas optimieren kann, waren jetzt die vom Hersteller vorgegebenen Standards.