Posts by Buchi

    Gefühlsmäßig würde ich aus Stabilitätsgründe zu einer einteiligen Nabe tendieren. Vielleicht eher irgendeine Lösung, dass die Lauffläche für den Riemen zweiteilig augeschoben werden kann (verklebt), oder aus so weichem TPU gedruckt, dass man den "Ring" mit etwas Gewalt über die Teller am Ende der Nabe würgen kann.

    *Grummel* mich reizt es wirklich, selber wieder zu konstruieren und zu bauen. Aber wenn in erreichbarer Entfernung keine Turniere sind, ists halt recht sinnfrei. Selber was zu veranstalten hatte ich auch schon angedacht - jedoch verhallten alle meine diesbezüglichen Anfragen und Aufrufe ohne Antwort. Die Leute hier machen wohl eher bei den häufig stattfindenden Hahnenkämpfen mit.


    LG

    -Michael

    Die Idee mit der geteilten Nabe, damit man das TPU-Mittelstück draufbringt), gefällt mir, auch die Idee dann gleich da drin innerhalb der Spinnerscheiben die Kugellager einzupressen, und somit nicht die Pressung ins Hardox machen zu müssen !


    LG

    -Michael

    Aus jeden Fall freut es mich, daß Du jetzt anscheinend mindestens einen Deiner Drucker ans Laufen gekriegt hast, und auch mit irgendeinem CAD-Programm ausreichend zurechtkommst, um dem Drucker Deine Vorstellungen nahezubringen !

    Aber pass auf, 3D-Druck verführt dazu, im Haushalt jeden Mist selber zeichnen und drucken zu wollen ;)


    LG

    -Michael

    Polycarbonat ist auch gar nicht so schlecht. Sehr schlagzäh, und flexibel. Was zu testen ist, ist aber ob es nicht zu "labberig" ist, und dann die Riemenspannung nicht mehr gehalten wird.

    Andererseits bin ich für Dinge, wo Achsen gelagert werden müssen, auch eher ein Freund von Metall. Bauchgefühlsmäßig würde ich von den ganzen Alternativen auch das 7075er-Alu nehmen. Die Vorderkontur ist ja so gerundet, damit der Spinner schön freiliegt. Ein Vorschlag wäre hier (auch wenns nicht so gu aussieht): Die Kanten gerade (V-förmig) machen, und dann vorne ein kleines Stück (5...8 mm) abkanten (nach innen zum Spinner hin) - würde viel Stabilität geben.


    LG

    -Michael

    Man kann wirklich sehr "primitiv" anfangen. Hier mal der erste Testaufbau von Little Berserk (nur Antrieb, Spinner kam später):

    Einfach die beiden Akkuschrauber-Motoren auf ein Brett geschraubt. Räder aus Polycarbonat mit der Stichsäge zugeschnitten und für den Grip mit KReppband unwickelt. Vorne statt des Spinners eine Möbelrolle:


    Und um zu testen, ob die Motoren auch den fertigen Roboter in der Feather-Klasse bewegen können, kam kurzerhand ein Holzklotz drauf, um ans Turniergewicht von 13.6 Kg zu kommen:


    Je, für Dich geht es um Ant - aber die Vorgehensweise ist ja nicht viel anders. Einfach nicht zuviel nachdenken, sondern machen. Wenn sich erstmal das erste "Teil" bewegt und ferngesteuert rumfahren kann, steigt die Motivation zum Weitermachen um mehrere 100% !


    So sah dann der nächste Holz-Prototyp (jetzt mit Spinner) aus:


    Im Hintergrund sieht man links auch den Holz-Pusher Yggdrasil, der auch in Hannover angetreten ist. Rechts oben "El Holzkopf", ein Sparrings-Roboter (also im Prinzip nur ein Holzklotz ohne Elektronik und nichts).

    Und so sah er dann später in Hannover in der Arena aus:


    LG

    -Michael

    Geht aber doch im Prinzip mit jeder FB - in den meisten Fällen ist die eigentliche Platine so klein, dass sie sich immer auch in einem Eigenbau-Gehäuse unterbringen läßt. Und die Steuerknüppel sind glücklicherweise in jder Funke, die ich bisher zerlegt hatte, mit Kabeln angeschlossen, und können somit beliebig Plaziert (unf auf Wunsch gegen was hochwerigeres ersetzt) werden.

    (Bei Flysky hat man halt das Gefummel mit dem Display, das ja erreichbar bleiben muss)


    LG

    -Michael

    Wenn der feststeckende Spinner nicht entscheidend bremst.

    Der würde im Idealfall das Übersetzungsverhältnis des Differentials von 1:1 auf 1:2 ändern (wie bei einem Auto, wenn ein Rag auf festem Grund sit, und das andere durchdreht, dreht das doppelt so schnell durch wie es eigentlich laut Motordrehzahl sollte)

    Aber ich denke, dieser Sonderfall dürfte so selten sein, dass wir ihn getrost ignoriern können.


    LG

    -Michael

    Wenn ich mir die Zeichnung so ansehe, dann kommt der Antrieb vom Motor auf ein Differential, so dass man die beiden Achsen der Spinner dann mit Riemen antreiben kann - soweit so gut mit dem Schlupf als "Entkopplung".

    Wenn aber eine der beiden Seiten des Differentials "festgeht" (z.B. durch einen gegnerischen Spinner/Hammereinschlag), steht die ganze Motorleistung dem noch lauffähigen Spinner Zur verfügung. Im Prinzip genial, wäre aber dann oberhalb des Limits.

    Ob das in der Praxis wirklich ein Problem darstellt, kann ich jetzt nicht beurteilen.


    LG

    -Michael

    1. Ja, das 1 KJ Limit gilt in diesem Fall, weil im Falle des Aufpraslls ja auch diese Energie freigesetzt werden kann.


    2. Da steht, dass Spinner, die weniger als 10% der Roboter-Masse wiegen, nicht unter das Reglement fallen.


    LG

    -Michael