Posts by Buchi

    Wie Ralf gerade zeigt: die "normale" Betriebsart ist eine "Leistungsregelung" - es wird also über da Knüppelsignal

    vorgegeben, welche PWM-Pulsbreite für den Strangstrom gilt, und damit die Leistung begrenz. Somit fährt der BL-Motor

    ähnlich wie ein Bürstenmotor mit Konstantspannung: im Prinzip schneller bei höherem Knüppelausschlag, aber halt

    Lastabängig. Im Prinzip wie das Gaspedal im Auto.

    Die echte "Drehzahlregelung" können nur wenige ESCs. Da kann man dann (z.B. im VESC) einen PID-Regler konfigurieren, der

    die gemessene Drehzahl mit einer Solldrehzahl (gemäß Knüppelstellung) vergleicht und ggfs. über den PWM-Wert den Phasenstrom

    anpasst, um die Drehzahlen (Soll/Ist) möglichst gleichzuhalten.


    Vorteil der Drehzahlregelung: Sehr exakte Positionerbarkeit z.B. für Roboter in der Arena

    Nachteil: Man wird nicht die max. Drehzahl des Motors ausreizen können, weil ja ein bißchen Reserve für die Regelung

    bleiben muss. Und es "fühlt sich komisch an", wenn man normale Motoren gewohnt ist.


    Für RC-Cars beispielsweise wird man die "normale" Betriebsart wählen, weil man ja auf freier gerader Strecke das

    Maximum an Speed herausholen will, was das System hergibt.


    LG

    -Michael

    Wenn die Abfrage der Sensoren bzw. die Messung der Phasenlage einen Rückschluss auf die aktuelle Drehzahl erlaubt (=> Istwert), dann kann hier ein Abgleich mit der gewünschten Drehzahl (=Sollwert) gemacht werden. Über die Regelabweichung wird dann die Stellgröße (in diesem Fall das Drehfeld oder die PWM bei den Umschaltungen der Phasen) festgelegt.

    => Das nennt man normalerweise schon "Regelung".

    Die meisten ESC´s nutzen diese Informationen aber nicht zur Ermittlung/Regelung der Drehzahl, sondern lediglich dazu, um den

    Optimalen Zeitpunkt für die Bestromung der nächsten Wicklung zu finden.


    LG

    -Michael

    Da bin ich seeehr gespannt auf die Stabilität. Wobei wir ja auch sehr gute Erfahrungen mit zwischen zwei Blechen eingequetschten 3D-Drucken gemacht hatten. Allerdings im Bot als Motorlager, und nicht direkt außen.


    LG

    -Michael

    Ich glaube, bei den Typen ist die Naht so besser geworden, als wenn sie es richtig gemacht hätten.

    Am meisten hats mich gegruselt, als die die Erdeklemme weggezogen haben; da hätte ich eigentlich

    noch einen schönen Lichtbogen erwartet...


    LG

    -Michael

    funktionieren denn die Hubmotoren an den ESC´s ohne Sensoren ? Meine haben sensorless keinerlei Kraft beim Anfahren gehabt...


    LG

    -Michael

    Ich weiß nicht, ob das nicht auch nach Hinten losgehen kann. Also wenn der Gegner das Ding zerkloppt, und die

    Splitter großenteils in Deinem Bot landen. Ist sicher kein Spaß, wenn das Zeug überall in den Lagern und Motoren drinnen

    ist. Und den Arenaboden saubermachen möchte ich danach auch nicht - die Fragmente haften sicher gut an den Bodenplatten.


    Aber die Idee mit der "Landmine" hat was - *wenn* der Magnet tatsächlich so am Gegner hängenbleibt, dass die Bodenfreiheit

    eingeshränkt wird und der Bot dadurch behindert wird. Dass das Magnetfeld auf Entfernung (mehrere cm von Aussenpanzerung

    bis Motor) die Motoren nennenswert stört, glaube ich eher nicht.


    LG

    -Michael

    Das ist ja interessant. Sind die 3 runden Teile wechselbare Gegengewichte, so dass man die Schlagleiste tauschen kann und dann damit den Spinner wieder korrekt auswuchten kann ? Gute Idee !


    LG

    -Michael

    mmm... Aber warum müssen die Motoren in Reihe sein ? Bei Parallelschaltung hätten wir doch erheblich mehr

    Leistung ?

    Oder ist das wegen dem Stromlimit am Fahrtregler ?


    LG

    -Michael

    (Wir hatten in LB auch das Problem, dass die beiden 775er (12V) an 4S beim Anlaufen deutlich über 200 A gezogen haben,

    und deshalb ein KFZ-Relais zum Schalten eingebaut)

    Bei der Dicke ist das TPU aber dann gar nicht mehr so weich und biegsam, oder ?


    LG

    -Michael

    Gut, dass bei Dir auch mal was weitergeht :-) !

    Ich hätte etwas Bedenken, ob die Befestigung der Wedge alleine mit den 4 Schrauben im seitlichen

    HDPE hält, wenn ein Spitter die Wege seitlich trifft. Andererseits ist das HDPU sehr zäh - mag sein,

    dass es reicht.


    LG

    -Michael

    (der auch endlich mal wieder weiterbauen müßte)

    Alle unseren ersten Bots sind nach "Augenmaß" und mit Anpassungen durch Flex und Stichsäge entstanden.

    Die Anfangsplanung war, den Grundriss des Bots auf einer Spanplatte aufzuzeichnen und auszusägen, und

    dann die Teile drauf hin- und Herzuschieben. Für Teile, die noch nicht da waren, haben wir einfach Holzklötze

    passend zugesägt und mit Edding beschriftet (damit man schpäter noch weiss, ob der Klotz nun ein Fahrtregler

    oder Akku sein sollte ;-) )

    Hat gut funktioniert.

    CAD am Computer kam erst ein paar Generationen später hinzu, als wir schon besser wußten, welche Teile sich

    bewährt haben und die wieder verwendet werden sollen. (schließlich muss man die ja auch alle erstmal zeichnen,

    bevor man den Botam Computer zusammensetzen kann). Und beim manuellen Zusammensetzen der Klötze auf

    dem Brett kriegt man mehr Gefühl dafür, was sich auch tatsächlich zusammenbauen läßt.

    Am PC kann man Dinge zusammenstelllen, die man in real nie da "reingefummelt" kriegen würde...


    LG

    -Michael