Posts by finger.im.ohr
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Ja, ohne Sortierboxen oder eine ähnliche Lösung geht es nicht.
Solche Boxen mit einschiebbaren Trennwänden hatte ich auch mal. Damit war ich gar nicht zufrieden.
Meine Sortierboxen sind recht günstig und daher auch nicht super stabil. Der Deckel ist sehr wabbelig und die herausnehmbaren Fächer verschieben sich oft ein wenig in ihrer Position. Daher transportiere ich die Kisten auch immer nur aufrecht. Anderenfalls besteht die große Gefahr, dass Kleinteile sich am Deckel vorbei drücken und irgendwo lose in der Kiste oder im falschen Fach liegen.
Bei Kisten mit einschiebbaren Trennwänden hatte ich dieses Problem jedoch ungeachtet der Ausrichtung beim Transport. Kleinteile haben sich auch unter den Trennwänden durchgeschoben.
Dazu kommt: Egal wieviel Mühe man sich dabei gibt, die Sortierboxen sinnvoll zu befüllen, früher oder später will man doch Fächer mit was anderem befüllen. Daher wollte ich unbedingt die Möglichkeit haben, das ganze Fach mit den darin befindlichen Teilen herausnehmen zu können.
Darin sehe ich den großen Vorteil der von mir gewählen Boxen.
Sie haben auch ihre Nachteile, aber mit denen kann ich leben. In meiner Anwendung müssen die Kisten nicht super stabil sein. Mir sind Flexibilität in der Anwendung, Gewicht und Kosten wichtiger.
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Die Bohrer-Version des Bots hatte noch einiges an Gewicht übrig.
Also gab es ein wenig Panzerung an kritischen Stellen:
- Rad Panzerung aus TPU
- Servo Panzerung aus PLA-ST
- Die Höhe der Schaufel wurde etwas vergrößert, sodass die Kabel zum Waffenmotor ein kleines Wenig besser geschützt sind
- Waffenmotor Panzerung aus TPU. Bei der ersten Version der Säge war diese als Teil des Waffenarms gestaltet. Nach dem ersten Einschlag hatte sie sich nach innen gebogen und den Waffenmotor gebremst. Also habe ich die Panzerung nun als separates Teil auf den Waffenmotor gesteckt - dreht sich also mit.
Dann war da noch das Problem mit der Selbstaufrichtung... Hierzu kam mir eine bescheuerte Idee, aber ich dachte mir: "Warum eigentlich nicht?"
Da die Panzerung des Waffenmotors sich mit dem Motor bewegt, habe ich einen Propeller integriert.
Die Propeller Blätter aus TPU dienen als Panzerung, da sie einen Teil der Energie einer einschlagenden Waffe absorbieren.
Gleichzeitig machen sie bei laufendem Waffenmotor ordentlich Wind. Nun kann ich die Waffe nutzen, um den auf dem Rücken liegenden Bot wieder aufzurichten.
Während der Fahrt verhindert der Propeller ungewollte Wheelies.
Ich bin überrascht, wie gut das tatsächlich funktioniert. Mein vermutlich sehr schlechtes Propeller Design wird durch die pure Power des Motors ausgeglichen.

Einziger Nachteil ist, dass bei laufendem Motor die Kurvenfahrt in einer Richtung stark behindert wird. Aber ich kann den Motor ja ausschalten oder langsamer laufen lassen.
Ich denke in dieser Form wird der Bot in Luxemburg antreten. Mal schaune ob ich die Säge Variante bis dahin auch noch auf Vordermann bringe. Hier habe ich deutlich weniger Spielraum, da weniger Gewicht übrig ist. Außerdem muss ich ja auch noch einen Plastic Ant und einen Beetle startklar machen...
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Die Kiste hat Ihren Platz im Keller gefunden. Man kommt an beide Seiten gut dran und sie steht nicht im Weg.
Die Kiste war nun schon oft im Einsatz.
Was mich mittlerweile stört, ist der Zugang zu den Sortierboxen von zwei Seiten. Im Keller unter dem freistehenden Tisch ist das kein Problem, aber bei Events steht die Kiste oft unter einem Tisch, der nur von einer Seite zugänglich ist. Ständig muss man die Kiste herausziehen und halb unter den Tisch kriechen, um an die andere Seite zu gelangen.
Mit den Sortierboxen selbst bin ich sehr zufrieden und habe noch einige mehr davon gekauft. Durch die herausnehmbaren Fächer kann man sich super flexibel sein Equipment für ein bestimmtes Event zusammenstellen. Mittlerweile habe ich mir auch Fächer in anderen Größen selbst gedruckt. Die Sortierboxen kann ich also nur empfehlen.
Da ich jetzt so viele der Boxen habe, werde ich wohl noch eine zweite Transportbox/Transportgestell bauen. Dieses Mal mit Zugriff nur von einer Seite, dafür vllt. höher. Unten statt einer Sortierbox eine größere Kiste zu haben, hat sich bewährt und wird wohl beibehalten.
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Gibt es nicht eine Möglichkeit, vom Empfänger ein "Summensignal" auszukoppeln?
Ich denke das ist die Standard Konfiguration des Empfängers. Ich wüsste nicht, wie ich sowas an die typischen 1 oder 2 Kanal ESCs, die pro Kanal ein Signal Kabel haben, verbinden müsste.
Bei den kleinen 4Kanal-FlySky-Empfänger kann man nur die Kanäle 1 bis 4 abzapfen. Also die vier Richtungen vom Kreuzknüppel.
Gebau das ist der Vorteil der Fernsteuerung. Die Bedienelemente sind nicht fest den Kanälen zugewiesen. Man kann Schalter und Knüppel beliebig den Kanälen zuweisen.
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Als neue Funke habe ich seit kurzer Zeit die Radiomaster Pocket ELRS.

Das eröffnet neue Möglichkeiten für Empfänger. Für Antweights habe ich Folgendes ausprobiert und mit etwas Fummeln schlussendlich zum Laufen gekriegt.
Den "Beta FPV ELRS Lite Receiver - Flat Antenna" als Empfänger.
Absprungpunkt war diese von Berat empfohlene Anleitung:
elrs-fw-web-config/docs/nano-pwm-mod/readme.md at master · frank26080115/elrs-fw-web-configContribute to frank26080115/elrs-fw-web-config development by creating an account on GitHub.github.comHardware vorbereiten
Entsprechend der Anleitung habe ich die Stiftleiste angebracht.
Software vorbereiten
Auch die Verbindung über WLAN funktionierte auf Anhieb wie beschrieben:
Power-up, 60s warten -> LED blinkt schnell und es wird ein WLAN "ExpressLRS RX" sichtbar. Mit dem Passwort "expresslrs" kann man sich einwählen und der Browser öffnet automatisch http://10.0.0.1/.
Laut Anleitung auf Github soll man nun die korrekte Firmware flashen. Es wird allerdings nicht beschrieben, woher man diese bekommen soll.
Testweise hatte ich mal versucht, die aktuelle Firmware herunterzuladen und neu drauf zu flashen. Selbst das hat nicht funktioniert. An diesem Punkt war ich recht frustriert und wusste nicht weiter.
In einem Forum hatte ich dann den rettenden Hinweis gefunden:
Unter http://10.0.0.1/hardware.html kann man das PinOut konfigurieren. Die nötigen Pins sind 0, 1 und 3. Diese habe ich in die Zeile für PWM Ausgänge eingefügt und aus allen anderen Feldern gelöscht. Das hat in meinem Fall schon ausgereicht, um ans Ziel zu kommen! Ein Flashen von irgendeiner Firmware war gar nicht nötig. Ich weiß allerdings nicht, ob man je nachdem, wo man bestellt, nicht auch andere Versionen erhält, bei denen das nicht so einfach funktioniert.
Binden
Das Binden mit der Fernsteuerung ist einfach, aber von alleine kommt man nicht drauf. Der Empfänger muss schnell dreimal hintereinander eingeschaltet werden, um in den Modus zum Binden zu gelangen. Der Modus wird durch die blinkende LED angezeigt. Dann kann der Empfänger mit der Fernsteuerung gebunden werden. Die Fernsteuerung bietet einen extra Menüpunkt dafür.
Fernsteuerung
Viele viele Einstellmöglichkeiten. Ich gebe es ungern zu, aber ich musste die Anleitung zu Rate ziehen
.Nachdem man einmal die Menüführung und die wichtigsten Funktionen verstanden hat, ist die Fernsteuerung ein absoluter Traum. So viele Möglichkeiten



.Pro Modellspeicher kann man die benötigten Inputs einstellen und ggf. benennen. Die so definierten Inputs können dann den Kanälen zugewiesen werden. Das geht ganz einfach 1-zu-1 oder inklusive Mixing und mit diversen Funktionen. Es können Kurven einstestellt werden, Inputs durch Schalter aktiviert oder deaktiviert werden oder an logische Abfragen geknüpft werden.
Mit dem, was ich mir bisher angeschaut habe, habe ich bestimmt nur an der Oberfläche gekratzt. Wahrscheinlich sind viele Funktionen auch gar nicht relevant für unser Hobby, aber alles, was man braucht, ist da.
Zusätzlich bietet die Fernsteuerung viele verschiedene Taster, Schalter, Umschalter, Drehregler und Knüppel, die alle sehr ergonomisch erreichbar sind.
Und das alles für gar nicht mal so viel Geld.
Mein Fazit zu der Sender-Empfänger-Kombi:
Pros:
- Empfänger super klein und leicht
- Funke mit allen Einstellmöglichkeiten, die man sich wünschen kann (wenn man sich etwas damit beschäftigen will)
- Sowohl Fernsteuerung als auch Empfänger sind günstig
Cons:
- Empfänger nicht direkt 2S-LiPo-tauglich (max. 5V Eingang)
- Verkabelung je nach anderen eingesetzten Komponenten komplizierter als bei Empfängern mit 3 Pins pro Kanal.
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Was noch zu überdenken wäre, wäre unsere Pitregeln. Wir haben an dem Wochenende nach der Regel "Floor is Lava" gespielt. Dies ist war Grundlegend auch ok. Aber wenn Bots nur kurz reinditschen, bevor sie direkt wieder rausfliegen ist auch wieder doof. Das hat uns ein paar spannende Kämpfe gekostet. Ich glaube ich würde da, für das nächste Mal, lieber eine "2 Sekunden-Regel" einführen. Ich denke das ist nach wie vor balanced und nimmt etwas den Zufallsfaktor raus.
Jo, das kam mir auch in den Kopf.
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Hier gibt es auch einen mit dicker Welle.
Brushless motor 1806 1700KVBrushless motor 1806 1700 KV with long shaft. Suitable for powering antweight robot weapons. Thanks to the long shaft, the other end of the motor can be easily…www.flsbattlebots.cz
Ich denke ich wenn, dann will ich aber direkt was selbst basteln
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Am vergangenen Wochenende war ich beim Circuit Smash Chemnitz.
Das neue Chassis Material hat gut gehalten.
Eine Spinner Bar aus PP hat Mechanical Stirrer (auch horizontal Spinner) zerstört. Er hat die Metallplättchen samt Gewindeeinsätzen herausgerissen und auch den Kunststoff ziemlich zerfleddert.
Danach kam ein Spinner aus PLA ST zum Einsatz. Damit gab es nicht viele Kämpfe, aber bisher hält das Zeug auch als Spinner Bar.
Die große Schwachstelle ist und bleibt der Riemen für den Spinner. Das war von Anfang an klar und ich hatte es in Kauf genommen, weil es mir wichtiger war, den Motor zu schützen. In Chemnitz habe ich aber so dermaßen viele Kämpfe wegen Versagen des Riemens verloren, dass ich es langsam Leid bin. So macht der Bot keinen Spaß.
Ich denke langfristig werde ich auf Direktantrieb umsteigen. Trotzdem will ich den Bot so bauen, dass Waffenmotoren möglichst keine Verschleißteile werden. Evtl. probiere ich, einen Motor selbst zu modifizieren. Mal schauen...
Foto gibt es kein neues. Der Bot sieht aus wie vor dem Event, nur mit einem schwarzen Spinner.
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Am vergangenen Wochenende war ich beim Circuit Smash Chemnitz.
The Conductor hatte mäßigen Erfolg. Der Bot ist bis ins Achtelfinale gekommen, lief aber insgesamt nicht sehr zufriedenstellend.
Beide Versionen haben das bekannte Problem der Selbstaufrichtung, das vom schweren Motor am Ende des Waffenarms kommt.
Bei der Säge Version schaffe ich mittlerweile halbwegs zuverlässig das Selbstaufrichten, wenn ich Bewegung des Arms und Starten der Säge mit korrektem Timing kombiniere. Das funktioniert natürlich nur, solange die Säge noch dran ist.
In vielen Kämpfen habe ich die Säge durch Spinner Einschläge verloren. Mittlerweile sind mir die Halterungen ausgegangen, sodass ich neue kaufen oder aber über eine alternative Halterung nachdenken muss. Den Waffenmotor (es ist immernoch der erste, seit der Bot existiert) hat es nun auch endgültig zerlegt.
Die Bohrer Version hat gar keine Chance zum Selbstaufrichten. Einmal auf dem Rücken liegend ist man nicht bewegungsunfähig, kann aber nur noch harmlos herumeiern.
Auf dem ganzen Turnier habe ich es leider nicht einmal geschafft, in einen Gegner zu bohren.
Die Säge kam auch nur wenig zum Sägen. Einmal habe ich schön in Shuffleshock gesägt, aber nichts wichtiges getroffen.
Sehr gut ist, dass der Bot auch als Schaufel mit Greifer sehr gut funktioniert. So konnte ich mich im Rumble auch nach ausgefallener Säge für den Turnierbaum qualifizieren.
In der Bohrer Version ist ein HV Malenki von Andreas. Der funktioniert Einwandfrei. Ich konnte keine Mängel beobachten.
Hier ein paar Bilder der Säge Version, die nun sehr mitgenommen ist. Interessanterweise funktioniert der Servo noch.
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Jo das Event war super.
Sehr interessante und coole Location. Das Turnier war super vorbereitet und durchgeführt.
Es war auch fast durchgehend gut besucht. Zum Teil sind Leute extra für die Roboter Kämpfe gekommen und haben sich anschließend das Museum angeschaut und zum Teil anders herum - eine schöne Synergie.
Die Anzahl an Teilnehmern und Bots war perfekt und quch die Zeitplanung war genau richtig. Pausen groß genug, um Reparaturen durchführen zu können, aber auch nicht so lang, dass man anfängt sich zu langweilen.
Viele Bilder und Videos gibt es bereits hier:
Tritt dem Circuit Smash Chemnitz - CSC Combat Robotics-Discord-Server bei!Sieh dir die Circuit Smash Chemnitz - CSC Combat Robotics-Community auf Discord an – häng mit 33 anderen Mitgliedern ab und freu dich über kostenlose Sprach-…discord.gg
Discord - Group Chat That’s All Fun & GamesDiscord is great for playing games and chilling with friends, or even building a worldwide community. Customize your own space to talk, play, and hang out.discord.com -
Jo, liest sich gut. Sehr positive Berichterstattung.
Wer ein wenig Ahnung hat, wird ein paar Fehler bemerken, aber das ist leider sehr typisch und kommt immer wieder bei Pressemitteilungen vor.
"Plexiglas"
""Robot Wars" aus den USA"
"150 Milligramm"
Egal. der unbedarfte Leser wird es nicht merken und erhält einen guten Einblick in unser Hobby.
Sehr cool, dass es schon zwei Berichte gibt!
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Ja, der Gedanke kam mir.
Kommt vllt. als weitere Option dazu.
Zuletzt hatte ich aber keine Lust das vorhandene CAD vom Spinner zu ändern. Wobei das wahrscheinlich weniger Arbeit gewesen wäre, als die neuen Plättchen zu batseln.
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"Das Ziel ist, sich gegenseitig kaputt zu machen": Wenn Kampfroboter in den Ring steigenIm Chemnitzer Fahrzeugmuseum (Zwickauer Straße 77) findet nächstes Wochenende der erste sogenannte "Robot Combat" (deutsch: Roboterkampf) der Region statt. |…www.tag24.de -