Posts by Team Explosive

    Bei großen Li-Ion Packs für Stromspeicher und E-Autos ist es übrigens völlig normal, Akkus dauerhaft und ohne Schutzmaßnahmen parallel zu schalten.


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    Hier werden zum Beispiel 80 Zellen dauerhaft parallel geschaltet. Vielleicht haben Li-Ion Akkus das Problem mit den Ausgleichsströmen auch nicht.

    2 Akkus parallel und in Reihe gleichzeitig führt zum Kurzschluss. Was du aber machen kannst ist einen großen 3S Akku für Antrieb und Waffe nehmen und mit einem kleineren 3S die Spannung für die Waffe auf 24 V bringen. Bei dieser Schaltung musst du unbedingt 2 Links verwenden.

    Ich möchte mir demnächst eine richtige Ständerbohrmaschine zulegen. Deshalb wollte ich fragen, ob jemand Erfahrung mit solchen 100€ Baumarkt Bohrmaschinen hat. Die sind ja unabhängig von Baumarkt und Marke wahrscheinlich relativ ähnlich.


    Lohnt es sich, so eine anzuschaffen, oder taugen solche Billiggeräte nichts?

    Heute habe ich die Waffe ausgewuchtet:


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    Das war jetzt hochdrehen mit voller Leistung. Beim Fahren waren es ca. 25%.

    Die Maximaldrehzahl ist 6100 Rpm, das ergibt eine Energie von gerade mal 140 J.

    Ist mir auch aufgefallen, dass bei dem Hochdrehen so ca. ab der Hälfte ein gewaltiger Leistungsschub war.

    Das liegt daran, dass ich ab da Vollgas gegeben hab. Davor waren es ca. 15-20%.

    Jetzt wo mein 3D Drucker wieder geht konnte ich endlich die Waffe fertigstellen.

    Das Ergebnis kann sich sehen lassen:


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    Der Spinner ist noch nicht ganz ausgewuchtet. Bei voller Drehzahl lässt sich der Bot nur sehr schwer kontollieren.

    Ansonsten staune ich wie viel Kraft in dem kleinen Brushlessmotor steckt. Der 2212er Outrunner zieht stärker als ein 750er Bürstenmotor. Bei voller Leistung dürfte die Spinup Zeit bei ca. 4 s liegen.

    Es lebt!


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    Der 4 Rad Antrieb macht echt Spaß beim Fahren.

    Die Stromverteilung hab ich diesmal mit 2 Wago-Klemmen gemacht, anstatt alles zu einem Knäuel zusammen zu löten. Das verbraucht zwar etwas mehr Platz, spart aber eine Menge Arbeit und Ärger.

    Das Teil wurde mit Wire EDM (Electric Discharge Machining) ausgeschnitten.

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    Ich hatte mit den grünen Rundriemen nur Probleme als ich die immer zu locker hatte. Wenn die schön straff sind und nicht zu viel Leistung übertragen wird funktionieren die recht gut.

    Dynamit Version 3 nimmt langsam Form an:



    Das Gewicht liegt aktuell bei 1,2 kg. 400 g davon ist die Waffe, sollte also Spaß machen :face_with_tongue:.

    Front und Spinnerhalter sind aus TPU, alles gelbe aus PLA, Seiten und Heck aus HDPE. Die Elektronik ist bis jetzt erst lose reingeworfen.

    Überrascht bin ich wie gut die Kraftübertragung beim 4 Rad Antrieb mit Rundriemen geht. Obwohl die Riemen relativ locker sind dreht sich der Motor mit, wenn man am Vorderrad dreht.

    Bei TNT hatte ich auch Probleme mit lockeren Ritzeln. Dort habe ich das Problem gelöst, indem ich mit einem Körner viele kleine Krater in die Motorwelle geschlagen hab, wodurch sich der Durchmesser leicht vergrößert hat. Jetzt sitzen die Ritzel bombenfest. Der Bot hatte mit dieser Konstruktion aber noch keinen Kampf, wie gut das ganze langfristig funktioniert, weiß ich also nicht.

    Ein Ringspinner läuft ja üblicherweise auf mehreren Kugellagern, die in Bohrungen im Rahmen befestigt sind. Die Position solcher Bohrungen ist in einem 3D Druckteil recht genau, nur der Durchmesser eben nicht. Aber der lässt sich ja aufbohren.

    => Ich würde sagen die Präzision von einem 3D Drucker reicht für einen Rinspinner-Rahmen locker aus.

    Als Ersatz für das 'Schließen von Fenster und Türen' eine transparente Box um den Drucker herumbauen? Das würde die Prozeßsicherheit bestimmt erhöhen. Wärst dann unabhängig von Zugluft und Raumtemperatur. :smiling_face_with_halo:

    Leichter gesagt als getan wenn der Drucker ca. 80x80x60 cm groß ist. :face_with_tongue:

    Ich hab jetzt die richtigen Einstellungen gefunden:

    -Betttemperatur 60 °C

    -Drucktemperatur 210 °C

    -Fenster und Tür in dem Raum, wo der Drucker steht, schließen.


    Jetzt heben sich nur noch nach 5 Stunden Druckzeit die äußersten Ecken um ca. 0,5 mm an, für mich eine ausreichende Qualität.

    Ja als Knistern könnte man das Geräusch auch bezeichnen. TPU hat auf jeden Fall höhere Wasseraufnahme, das PLA zum Beispiel was bei mir monatelang im feuchten Keller rumliegt druckt problemlos und knistert nicht. Meine Theorie war halt dass sich das Filament durch den Wasserdampf ausdehnt und dann wieder zusammenzieht, dadurch das Warping.

    Aber ich habe tatsächlich kein strukturiertes Druckbett, wahrscheinlich liegt es daran. Betttemperatur war immer bei 80°C

    Vielleicht versuche ich es mal mit Klebeband oder Klebestift.

    Ich bin gerade dabei, TPU drucken auszuprobieren.


    Dabei hab ich immer wieder Probleme mit Warping. Nach einer Weile löst sich das Teil an den Ecken von der Druckplatte und wird unten dann krumm und schief. Dabei hört man ja immer dass TPU so eine extreme Betthaftung haben soll.

    Durch reinigen des Betts mit Aceton konnte ich das Warping schon verringern, aber ganze weg ist es nicht.

    Das Filament macht beim Drucken schmatzende Geräusche, scheint also etwas Wasser zu enthalten. Unser Ofen geht aber erst bei 120 °C los, trocknen im Ofen ist also keine Option. Das Filament lag jetzt schon wochenlang mit Silica Päckchen in einer Plastiktüte, das hat aber nicht viel gebracht.

    Vielleicht haftet TPU auf dem Druckbett vom Anycubic Chiron auch einfach nicht so gut.


    Hat jemand eine Idee was ich noch machen könnte?