Posts by UnskilledWorker

    Ich habe vor zwei Wochen auch drei davon ergattert...;-)


    Die Übersetzung ist aber eher 15:1 statt 21:1.


    Wenn ich mich jetzt richtig erinnere, hat das Hohlrad 43Z und das Sonnenrad 15Z
    43/15+1=3,87
    3,87*3,87=14,98


    Kann jemand die Zähne nochmal nachzählen? *grins*


    es scheint übrigens zwei Varianten der Schrauber zu geben:
    Ich habe Verpackungen gefunden auf denen 900 1/min steht und andere, auf denen 1100 1/min als Leerlaufdrehzahl angegeben wird.
    Ich habe welche mit 900 1/min bekommen.........

    @Andreas
    in dem vorletzten Video höre ich bei ca. 55s ein Piepen...
    hat da einer der Regler einen Reset gemacht?


    Ich würde mal testweise einen Kondi (>100µF, möglichst 470µF bis 1000µF) an +/- des Empfängers hängen.
    Am besten mit kurzen Drähten direkt an den Stiftleisten (so wie die Binde-Brücke gesteckt wird)...
    Ich kenne einige Empfänger, die ohne zusätsliche Kondis seltsame Effekte produzieren... ;-)


    Schau bei den Reglern nochmal nach, ob die Anlauf-Rampen gleich eingestellt sind.
    Mir scheint, der "linke" Regler fährt nicht langsam an, sondern sehr schnell!


    Noch etwas: bitte mal die drei Motor-Anschlüsse mit einem Ohmmeter gegen das Motorgehäuse messen...
    Manchmal besteht da ein Kurzschluss einer Phase gegen das Gehäuse... bei so einem Fehler sucht man sich mit Logik einen Wolf... *grins*


    Zum letzten Video (Störpulse): Sieht nach Masse-Problem aus.
    Kann aber auch mit dem Oszi und dessen Masseanschluss zusammenhängen.


    @Leo:
    Gene baut einige nette Sache... unter anderem Melty Brain Spinner ;-)
    Darauf bin ich vor längerer Zeit mal zufällig gestossen.


    Und die Reverse-Firmware der AFRO's ist anscheinend richtig gut. Wer mag, kann mal bei rc-groups den 400-Seiten-Thread zur Brushless-Firmware lesen... *grins*
    Wenn ich mich recht erinnere waren da auch Diskussionen zur AFRO-Firmware drin
    Mein letzter Stand ist allerdings ca. 1,5 Jahre alt... Kann sein, dass ich mich da vertue.


    EDIT:
    @reiner
    Mein Haupargument für Taktfrequenzen > 4kHz ist der geringere Strom-Ripple...


    Zu den Magneten: bei sehr niedrigen Taktfrequenzen (<200Hz) werden manche Motoren/Magnete tatsächlich sehr heiss.


    Beispiel: alte Fahrtregler arbeiteten nach dem Prinzip der Pulsverlängerung des Empfänger-Pulses, also mit 50Hz Takt (PWM). Mit den Dingern habe ich Motoren mit Kobalt-Samarium-Magneten im Leerlauf zum Kochen gebracht...
    Neodym-Magneten scheinen etwas unanfälliger zu sein, wie die Billig-Magneten in den China-Motoren die niederfrequenten Wechselfelder verkraften kann reine Glücksache sein.

    Ich korrigiere mich mal... kein Software-Fehler... ich habe viel zu kompliziert gedacht...


    Wenn der Motor eine Spannung generiert ist einer der High-Side-FET's immer leitend (auch wenn beide Low-Side-FET's gesperrt sind). Bis der High-Side-FET nicht mehr leitet, dauert es etwas... Folge: Cross-Conduction.


    Versuch der Abhilfe:
    Hast du noch ein paar von den Kondis vor dem LDO? C7 im Schaltplan (10uF/16V/0805/X5R)
    Falls ja, dann löte vier davon direkt auf die Gehäuse der FET-Halbbrücken.
    Je kürzer die Verbindungen, desto besser, also wirklich direkt oben auf die Gehäuse löten!
    Sieh Bild... und ausprobieren ,-)))


    EDIT: R8/R9 im Bild ignorieren...

    Jepp... siehste richtig... ;-)


    Meine Faustformel (ganz grober Daumen) für 0603/0805 in X5R/X7R:
    - Mindestens doppelte, besser dreifache Spannungsfestigkeit der anliegenden Gleichspannung
    - dann die Nennkapazität halbieren und man hat etwa die effektive Kapazität


    Der Effekt ist bei X5R/X7R bei allen Herstellern mehr oder weniger ausgprägt vorhanden.


    Je grösser die Bauform und niedriger die Nennkapazität, desto weniger ausgeprägt ist der Kapazitätsverlust durch die Bias-Spannung...


    Heisst: ein 0805/10uF Kondi kann die gleiche effektive Kapazität haben, wie ein 0805/4,7uF Kondi!
    Eventuell erreicht sogar ein 0603/2,2uF die gleiche effektive Kapazität ;-)))


    Bevor das hier jetzt in einen Kondensator-Thread ausufert:
    Den link lesen, den ich oben gepostet habe!
    Ungefähr 5 mal... verstehen, auswendig lernen und NIE wieder vergessen!!! *lach*


    Zu deinem aktuellen Problem mit den Resets:
    Ich tippe zu 15% auf den LDO, zu 5% auf Brownout des Prozessors und zu 80% auf einen Software-Fehler bei der Ansteuerung der H-Brücke,
    der zu cross-conduction (Durchschalten beider Fets einer Halbbrücke führt...
    Auf gut deutsch: Kurzschlüsse im µs-Breich!


    Da helfen dir dann auch keine Kondis... *grins*

    Quote

    Eigentlich anzeigen, dass das die Versorgung nur für die H-Stufen ist... warum da aber noch die 24V steht... :/


    Ist immer blöd, wenn der Schaltplan nicht mit der Realität übereinstimmt... *grins und duck*


    Von einem Tantal-Kondi am AUSGANG wird bei dem LDO abgeraten, weil der ESR zu hoch ist...
    Am Eingang ist Tantal/Elko erstmal nur unschön, aber nicht kritisch für die Funktion des LDO.
    Ausserdem hast du da einen X5R Kondi am Eingang des LDO.
    Am Ausgang muss bei diesem LDO ein keramischer Kondi mit niedrigem ESR (dafür ist dieser LDO ausgelegt) sitzen...
    Hast du auch, die keramischen Kondis sind also erstmal ok.


    Du solltest das Datenblatt bezüglich der anforderungen an die Kondis nochmal lesen,
    das Verhalten ist für viele LDO's ähnlich... --> Lerneffekt *lach*



    Kapazitätsverlust über der Temperatur stimmt, da wollte ich aber nicht drauf hinaus.


    Stichwort ist "DC-Bias":
    Als Anhang mal beispielhaft ein Bild aus dem Datenblatt eines Murata-Kondensators:
    10µF/10V/0805/X5R


    Anschauen, staunen und am Kopf kratzen...
    Fällt was auf?


    Etwas weiterführende Lektüre:
    http://www.maximintegrated.com…p-notes/index.mvp/id/5527



    EDIT:
    Bei der Anstiegszeit habe ich mich vertan, es sind nicht 40µs sondern 40mV/µs also muss z.b bei einer Eingangsspannung von 8,4V die Anstiegszeit der Spannung am CE-Pin < 210µs sein...
    Siehe Seite 12 des Datenblatts...
    Solche Parameter sind meist unkritisch, können einen Regler aber schon mal aus dem Tritt bringen...

    Da ich nicht viel Zeit habe, nur ne kurze Anmerkung (beim schnellen überfliegen der Schaltung gesehen...):


    IC1:
    - Uin_Max = 16V ist etwas wenig bei 12V Batteriespannung... Spannungsspitzen von 16V erreichst du eventuell wegen der Motor-Endstufe
    - Pin 3 (CE) muss mit VIN verunden werden, NICHT mit VOUT (5V) !!! Weiterhin ist da eine Anstiegszeit von ca. 40us angegeben... (wenn ich mich jetzt recht erinnere)... sollteste mal überdenken...
    - der LDO ist stabil für C_OUT >= 4.7uF (für Low ESR-Keramiken) ich tippe mal auf ca. 4uF, die du da hast... wieso? siehe nächste Punkte... ;-)))
    - wenn ich das Gewusel auf dem Schaltplan richtig lese, ist:
    C_IN = 10uF/16V/X5R
    C_OUT = 10uF/6V/X5R
    Meiner Meinung nach ist bei:
    VIN=12V: C_IN effektiv ca. 5uF
    V_OUT = 5V: C_OUT effektiv ca. 4uF ;-P
    Mit C_OUT < 4.7uF kann der LDO instabil werden... ;-P


    Also haste jetzt noch zwei Punkte zum Testen...
    Pin 3 und C_Out...


    Preisfrage:
    Wie komme ich auf die niedrigen Kapazitätswerte???
    *grins*


    EDIT: was macht ein 24V Power-Symbol im Schaltplan???

    Lustig... die gleichen Test-Boards habe ich auch auf dem Schreibtisch liegen... *grins*


    Quote

    dazu sind die echt leicht zu montieren -> Die werden Kalt-Verschweißt , sprich einfach eingepresst!


    So einfach ist das nicht! Du brauchst ein Einpress-Werkzeug!
    Wenn man versucht, die Bauteile mit (z.B.) einem Schraubstock einzupressen, wird das (ohne passende Matritze auf der Platinen-Unterseite) nicht funktionieren!


    Interessant sind die Bauteile jedenfalls, auch die SMD-Variante mit dem durchgehenden Gewinde.
    Allerdings nehmen sie auch deutlich mehr Platz weg, als in die Regler-Platine eingelötete 4mm Goldbuchsen!

    Ich habe im Moment noch eine Leister-Pistole in der Firma...
    Ob ich auch einen Schnellschweissschuh (cooles Wort ,-) ) rumliegen habe, weiss ich nicht, schaue morgen mal nach...
    Wenn die Schweiss-Aktion relativ "zeitnah" stattfindet, kann ich Dir das Gerät leihen...

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    Aaaaber ob alle anderen wissbegierigen User aus dem Geschreibsel noch schlau werden - wer weiß....


    Mit Sicherheit nicht... *Schenkelklopf*


    Sehen wir es mal so: wenn sich jemand für die Materie interessiert, versucht er auch solche "Monsterposts" zu verstehen... und fragt gegebenenfalls nach...
    Wenn nicht: Dann ist sowieso Hopfen und Malz (Gott erhalt's!) verloren... ;-)



    Ups... lese gerade Dein EDIT-EDIT ;-)

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    b) die Generatorspannung des abtourenden Motors GRÖßER als die Batteriespannung ist.

    "b) die Generatorspannung des abtourenden Motors GRÖßER als die virtuelle Spannung zwischen den taktenden FET's LH/LL ist" wäre richtig ;-)

    *grins* ich WUSSTE doch (oder besser hoffte), dass Du da drauf anspringst... ;-)


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    Nein, nein, es gibt bei meiner Variante keine Rückspeisung.

    Doch, doch, die gibt es... ;-)))
    Jedenfalls, wenn wir über das gleiche Ansteuerschema sprechen!


    Nur nochmal zur Sicherheit, Dein Ansteuerschema ist folgendes:
    - Die Namen der FET's seien mal LH/LL für die linke und RH/RL für die rechte Halbbrücke
    - RL sei dauerhaft leitend (solange die Drehrichtung des Motors nicht geändert wird und es keinen Freilauf "Coasten" des Motors gibt)
    - LH und LL werden ABWECHSELND leitend (nur von einer kleinen Totzeit im µs-Bereich getrennt)
    - Die Frequenz der PWM liege im Bereich von 8kHz bis 15kHz
    - Die Induktivität des Motors sei so hoch, dass der Motorstrom bei der oben genannten PWM-Frequenz und der abwechselnden Ansteuerung von LH/LL zwischen zwei PWM-Perioden nicht auf Null sinken kann. (wir betrachten also mal keine Scheibenläufer wie LEM, PERM, LYNCH usw und keine Motoren mit extrem wenig Turns)
    Soweit richtig?


    Unter diesen Voraussetzung ist richtig:

    Quote

    da dann kurzfristig BEIDE L-FET's leitend sind


    Nicht ganz richtig ist:

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    - die gemäß Deiner Definition weiche Bremsung also


    Meine Definition der "weichen KURZSCHLUSS-Bremsung" ist z.B.
    - RL leitend
    - LH nicht leitend (das ist der Unterschied zu Deiner Ansteuerung!)
    - LL getaktet
    Das habe ich oben missverständlich geschrieben!



    Nur noch ganz mal deutlich gesagt:
    Ich finde Dein Ansteuerschema gut, die harte oder weiche Kurzschlussbremse eher schlecht! (für Ants OK, für richtige Drehzahlsteller/ESC's/Speedos nicht optimal)



    Quote

    Ich habe keine Rekuperation, jedenfalls nicht geplant

    Dann hast Du sie ganz umsonst dazu bekommen ;-)


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    Eine Spannungsüberhöhung am Fahrakku habe ich gelegentlich festgestellt, meine Vermutung via Bodydioden-Rückfluß...


    Über die Body-Dioden fliesst der Strom bei Deinem Ansteuerschema eigentlich nur in der Totzeit. (oder wenn Du extrem schnell einen Berg hinabrollst und der Motor mehr als Batteriespannung generiert)
    Wie gut die Rekuperation funktioniert hängt vom Fahrzeug (in Bewegung befindliche Masse, also die dort gespeicherte kinetische Energie), vom Motor(Induktivität), der Drehzahl des Motors, der Taktfrequenz der PWM und der "Runterlauframpe" der PWM ab...
    Wenn die Runterlauframpe langsam genug ist, siehst Du fast keine Rückspeisung. Ebenso wenn die Drehzahl des Motors zu gering ( <20% der Nenndrehzahl) ist.



    Kleine Erläuterung, warum die Rückspeisung mit Deinem Ansteuerschema funktioniert:


    Man kann den Mittelpunkt der abwechselnd angesteuerten FET's LH/LL als gesteuerte Spannungsquelle ansehen.
    Duty-Cycle der PWM: DT = Zeit LH_ON / Zeit LL_ON)


    Der !!!zeitliche Mittelwert!!! der Spannung zwischen GND und dem Mittelpunkt von LH/LL beträgt ca.: U_Batterie * DT


    - Ist diese Spannung höher als die vom Motor generierte Spannung, fließt Strom von der Batterie zum Motor, der Motor arbeitet als Motor.
    - Ist diese Spannung kleiner als die vom Motor generierte Spannung, fließt Strom von Motor zur Batterie, der Motor arbeitet als Generator.


    Damit das gut funktioniert, ist es Wichtig, dass der Strom dreieckförmig bleibt und nicht sägezahnförmig ist (also zwischen den PWM-Perioden nicht auf Null fällt)


    *Klugschei...ss...erModusAus* *zwinker*


    EDIT:
    Während ich hier getipselt und telefoniert habe, hast Du Deinen Post editiert... ;-)
    Kann man meine "Erläuterung" verstehen?

    Quote

    Nach meinem Verständnis bräuchte es keine Brems-Intelligenz, sondern eine stets anliegende und aktive PWM, welche mit einer zeitlich variablen Rampe (Kreuzknüppel-Position + Betätigungsgeschwindigkeit) hoch- bzw. runtergefahren wird.

    Wenn man darunter (wie oben beschrieben) versteht, dass immer einer der beiden FET's (also entweder High-Side ODER Lowe-Side) leitet, dann ist das ein Ansteuer-Schema, das bei einer normalen H-Brücke "Synchronous Rectification" genannt wird. Das ist ein sehr brauchbares Ansteuerschema, und man bekommt die Recuperation gratis dazu! ;-)
    Die angesprochene Rampe für die PWM begrenzt ausserdem sehr effektiv den Motorstrom, gerade, wenn ein hohes Trägheitsmoment "am Motor hängt".


    Dieses Ansteuerschema hat übrigens (auch wenn man es erstmal meint) GARNIX mit Kurzschluss-Bremsen zu tun! ;-)




    Kurzschluss-Bremsen:
    a. Beide High-side (oder beide Low-Side)-FET's sind permanent leitend (harte Kurzschluss-Bremse), die Energie wird in den Fet's und im Motor "verbraten"
    b. Beide High-side (oder beide Low-Side)-FET's sind getaktet gleichzeitig leitend oder nicht leitend ("Weiche" Kurzschluss-Bremse), die Energie wird aber immer noch in den Fet's und im Motor "verbraten"


    - Es findet bei beiden Varianten keine Recuperation statt!
    - Es tritt eine starke Erwärmung von Motor und FET's auf, wenn ein hohes Trägheitsmoment "am Motor hängt" (dazu gehört auch ein Bot, der aus voller Fahrt auf Null abgebremst wird!)


    Meine persönliche Meinung: "beidet nich verwenden tun!!!" *grins*




    Lars? Du müsstest eigentlich mit Deinem Ansteuerschema eine Rückspeisung sehen (messen) können...


    Quote

    Gibt es möglicherweise ein Problem damit

    nur, wenn der Batteriestrom beim gegenerieren den maximalen Ladestrom der Akkus übersteigt oder die Zellenspannung über die Ladeschlussspannung steigt...

    Quote

    Also mein Aha!-Effekt wäre, das laut Diagramm bei der maximalen Leistungsabgabe die Drehzahl, der Wirkungsgrad, das Moment und der Strom bei etwa 50% zu sein scheint!


    BINGO!


    Punkt 1 sei der Punkt maximaler Leistungsabgabe:


    I1 = I_Stall / 2
    n1 = n0 / 2
    Eta1 liegt zwischen 45% und 50% (bei einem idealen Motor OHNE Verluste wären es genau 50%)


    weiterhin: M1 = km * I1


    Das coole ist: das gilt immer (für brushless UND brushed Motoren, die im Modellbaubereich verwendet werden)
    Du brauchst also garnicht das Motordiagramm zu einem bestimmten Motor, einige Angaben des Herstellers reichen schon!
    Nicht vergessen: das ganze ist und bleibt eine grobe Abschätzung! Mathematisch/physikalisch ist es natürlich nicht ganz exakt!



    Jetzt sollte man noch folgendes beachten:
    Wir haben bis jetzt die Batteriespannung als konstant angenommen. Das ist sie natürlich nicht!
    Wenn ich z.B. 45A aus dem Akku ziehe, bricht die Spannung ein!


    Man kann jetzt aber z.B. pro LiPo-Zelle die unterste erlaubte Spannung (3V) annehmen und die ganze Rechnung nochmal mit 3 x 3V = 9V machen.
    Damit bekommt man eine niedrigere Drehzahl n1 (niedrigeren Strom I1 und niedrigeres Moment M1) am Punkt der maximalen Leistungsabgabe.
    Der Wirkungsgrad bleibt weiterhin Eta1 ca. 45%-50%.


    Ich muss jetzt durch Wahl eines geeigneten Getriebes dafür sorgen, dass ich dem Motor nicht mehr als das Drehmoment M1 abverlange und die Drehzahl nicht unter n1 fällt.


    Damit bleibe ich im Motordiagramm auf der "linken" Seite der Leistungskurve (links vom grünen Punkt "P" bzw links von der senkrechten roten Linie)


    Generell:
    Bei der Getriebe-Auslegung NIE mit n0 rechnen, immer eine Drehzahl etwas höher oder gleich n1 verwenden!
    Anmerkung:
    Bei einem Fahrantrieb sieht das natürlich etwas anders aus, hier sollte eine Drehzahl zwischen n1 und dem Punkt des maximalen Wirkungsgrades benutzt werden.




    Wo man den Arbeitspunkt jetzt hinlegt (wie weit "links"), hängt auch wieder von einigen Faktoren ab.
    - Lifter (langsamer) oder Flipper (schneller)?
    - Getriebeverluste
    - Trägheitsmoment einer Spinnerscheibe
    - Wie schnell komme ich überhaupt vom Stillstand auf die "linke" Seite
    - Anlaufverhalten von sensorless-brushless ESC's/Motoren (Anfahrrampe/Anfahrsteuerung bevor die BEMF-Kommutierung einsetzt)


    Ich würde immer die größte mögliche Übersetzung wählen und dabei darauf achten, dass dabei die Verluste im Getriebe minimal bleiben.

    Quote

    Ich nehme mal an du willst darauf hinaus, das ich mit den Kurvenverläufen, die ja von der Form her immer gleich zu sein scheinen, und den wenigen Werte die ich habe, ein eigenes Diagramm bauen kann?


    Fast richtig! Das witzige ist, Du brauchst Dir noch nicht mal das komplette Diagramm zusammen zu basteln, den Punkt maximaler Leistungsabgabe aus den vom Hersteller angegebenen Daten zu bestimmen reicht schon für einige Aussagen und Auslegungen ;-)



    Die Tabelle vergiss bitte erstmal (das die für den Motor vorhanden ist ist sowieso ein Sonderfall), da wurde nicht der Motor vermessen, sondern eine Kombination von Motor und verschiedenen Luftschrauben! Zu der Tabelle kommen wir später nochmal.



    Mach mal bitte die Berechnungen, die ich zwei Posts höher angegeben habe...

    Deine Aussagen sind schon mal richtig! ;-)


    Oha... Gute Besserung für Deine Augen!!!


    Quote

    Aber dennoch bräuchte ich ja die Werte von meinem Brushless...


    Da will ich ja gerade drauf hinaus!


    Die Tabelle ist erstmal witzlos, die stammt wohl von einem Test auf einem Propeller-Messstand.
    In der Tabelle interessiert mich nur der Innenwiderstand (gemessen, aber wohl mit den Motorkabeln) und der Strom bei einem Wirkungsgrad von 45%-55%. Der angegebene Wirkungsgrad beinhaltet anscheinend auch den Wirkungsgrad der Luftschraube!
    --> Der Strom bei 45%-55% Wirkungsgrad (Motor + Luftschraube) im Diagramm ist also nur ganz grob der Strom des Motors bei einem MOTORwirkungsgrad von 45%-55%



    Ok, was für Daten haben wir vom 540s?
    Laut Hersteller:
    kv = 1100 (1/min)/V
    I0 = 2,1A (Leerlaufstrom)
    IMax = 45A
    Ri = 75,2mOhm


    Nehmen wir an, wir haben einen 3s LiPo-Akku, also Batteriespannung 3*3,6V=10,8V. Diese Spannung nehmen wir jetzt einfach mal (auch bei Strömen von 45A) als konstant an!


    Was können wir jetzt aus diesen Daten berechnen?


    - Leerlaufdrehzahl: n0 = kv * 10,8V = 1100 (1/min)/V * 10,8V = 11880 1/min
    - Stall-Strom: i_stall = UBatt / Ri = 10,8V / 0,0752Ohm = 143,6A
    - Drehmoment-Konstante: km = 9,55 / kv = 0,0087 Nm/A


    Der unbedarfte Leser könnte jetzt meinen:
    Ja? Und? Das sind doch ganz wenige Daten, wie soll ich denn daraus was über den Punkt der maximale Leistungsabgabe aussagen?


    Da hilft uns jetzt das weiter oben gepostete Motordiagramm weiter!
    Was man wissen muss: Die Kurvenverläufe/Kurvenformen sind für ALLE Motoren (Brushless und Brushed) gleich! Egal, welche Leistung diese Motoren haben, solange es sich um Fremderregte/Permanenterregte Motoren handelt! Also für die von uns verwendeten Motoren IMMER!


    Ich hänge hier nochmal ein Motordiagramm an, in dem ich einige Punkte markiert habe.


    Weiter oben haben wir schon n0, i_Stall und die Steigung der Strom/Drehmomentgeraden (km) bestimmt.


    Jetzt seht euch mal die Punkte n0 und n1 und I_Stall und I1 an. Fällt da was auf?
    --> Berechnet mal mit den Werten aus dem Diagramm n0 / n1 und i_Stall / I1
    --> lest den Wirkungsgrad Eta1 aus dem Diagramm ab


    ------> Aha-Effekt??? Oder doch noch nicht??? *grins*

    Quote

    only time will tell.

    Wise words! Thats why i am really curious to see the performance in the Arena.


    Which Speedos did you use in Caliope? The same ones as in the new Hanibalito 3?

    Gut, dass Du nicht den Telefonjoker genommen hast... ;-P


    Quote

    Ich warte mal auf die Lösung

    Nix da! Hirn einschalten!!! *grins*

    Quote

    Ist das so gemeint, dass Du die Motorwelle "bremst", damit die Kröte mehr Strom zieht? Damit würde aber auch die "abgegebene Leistung" steigen, denn jetzt muss der Motor schließlich die "Bremse" überwinden.

    Vom Punkt der maximalen Leistungsabgabe ausgehend würde der Motor weiter gebremst (d.h. die Drehzahl würde weiter abnehmen) und der Strom würde ansteigen.
    Die abgegebene mechanische Leistung (proportional zum Drehmoment und zur Drehzahl) nimmt aber trotzdem ab!
    Du bewegst dich auf der grünen Kurve in Richtung Drehzahl = 0, also Stillstand = Stall -> da ist die abgegebene mechanische Leistung = 0, das Drehmoment maximal, die aufgenommene Leistung maximal und der Motor am köcheln!


    Wichtig am Stall-Punkt:
    - technisch nur für Sekundenbruchteile nutzbar!!!
    - trotz des maximalen Drehmoments und maximalen Stroms wird KEINE mechanische Leistung abgegeben!!! Also: meist Sinnlos sich "zu nah" an diesem Punkt aufzuhalten ;-)



    Kleine Hilfe zum zurechtfinden im Diagramm:
    Wandere einfach mal auf der Drehzahl-Geraden (blau) vom Leerlauf in Richtung Stillstand und überlege Dir, wie sich die Werte eines Motors (Spannung, Strom, Drehmoment, Wirkungsgrad) verhalten, wenn man ihn mit der Hand abbremst.

    So, kleine Motorkunde...
    (gute Gelegenheit mal wieder ein bischen klugzusch..e..i..s..s..e..n ;-) )


    Im Anhang findet man ein Bild mit dem Motordiagramm zu dem "dicken" Pollin-Motor, den viele als Waffenmotor verwenden. Nur als Diskussionsgrundlage, damit man über das gleiche redet.


    Der Motor ist ein normaler Brushed-Motor, das Motordiagramm eines Brushless-Motors sähe aber (wenn man denn eins vom Hersteller kriegen würde) von den Kurvenverläufen genauso aus!!!


    Es gibt einige sehr markante Punkte in so einem Diagramm, die als Abschätzung bei allen Motorgrößen gleich bleiben (auch für Brushless) und einige brauchbare Aussagen für die Auslegung bieten:


    - Leerlaufdrehzahl
    - Stall-Strom -> kann man aus dem Motorwiderstand (92,3mOhm beim Turnigy 540s) und der Batteriespannung abschätzen
    - Punkt des maximalen Wirkungsgrades
    - Punkt der maximalen Leistungsabgabe



    Punkt der maximalen Leistungsabgabe:
    Mehr Abgabeleistung ist aus einem Motor nicht rauszuholen, Höhere Eingangsleistung (Bei gleichbleibender Eingangsspannung) würde nur in Wärme umgesetzt.
    Dieser Punkt ist der Betriebspunkt, den wir bei Kurzzeitbelastungen anpeilen sollten. Weniger lastet den Motor nicht aus, mehr grillt ihn über kurz oder lang!


    Quiz:
    - Wo in dem Diagramm ist dieser Punkt wohl?
    - Welche Aussage kann man über die Drehzahl in diesem Punkt machen?
    - Welche Aussage kann man über den Wirkungsgrad in diesem Punkt machen?
    - Welche Aussage kann man über den Strom in diesem Punkt machen?


    Warum das Quiz?
    Nur mit den verfügbaren Werten Batteriespannung, kv (--> km) und dem Motorwiderstand kann man eine ganze Menge über den Motor aussagen und den Punkt der maximalen Leistungsabgabe, den Wirkungsgrad an diesem Punkt, die Drehzahl an diesem Punkt und den Strom an diesem Punkt bestimmen! (und damit die Übersetzung des Getriebes auslegen... ,-) )


    Andreas? Lust auf Quizzen? Alle anderen dürfen natürlich auch *grins*

    Quote

    Und bei dem Strom hast du wohl recht... Welcher ist das nun...


    Wer suchet, der findet! 45A ist "etwa" der Strom bei maximaler Leistungsabgabe.
    Siehe Bild im Anhang (gibts bei Hobbyking als Spec zu Deinem Wunschmotor *grins*)


    Wieso bin ich der Meinung, dass 45A etwa der Motorstrom bei maximaler Leistungsabgabe ist?
    Kleiner Quiz, siehe nächster Post, ich kann hier nur ein Bild anhängen...