Posts by Buchi

    Mein aktuelles Ziel ist erst einmal irgendwo Fuß zu fassen, wie genau das aussehen kann weiß ich aber noch nicht.
    Lust selber was zu machen hätte ich ja schon

    Ich persönlich würde sagen: nicht so lange überlegen, einfach mal was machen :smiling_face:
    Die kleinen Klassen können genauso Spaß machen wie die Großen, aber man kommt doch
    mit deutlich geringerem Budget aus, weil man eben in vielen Bereichen auf günstige Teile aus
    dem Modellbau zugreifen kann.
    Obs es nun Raptor- oder Featherweight ist, ist weitgehend Geschmackssache - die noch kleineren
    Klassen stellen wieder deutlich höhere Anfordeungen an den Botbauer, und es gibt leider nur sehr
    wenige Gegner in Deutschland.


    In welcher Klasse man letztlich antritt: Man wird sowohl bei Konstruktion und Bau, als auch beim
    Fahren (sowohl Übung als auch gegen echte Gegner in der Arena) sehr viel lernen. Und wenn etwas
    kaputtgeht, kann man studieren, woran es gelegen hat und das bis zum Nächstenmal verbessern :smiling_face:


    LG
    -Michael

    aber Turniere wo man mit diesen Bots Kämpfen kann, gab es in Deutschland noch nie...

    Das meinte ich ja damit - dass es natürlich Bots und Teams gibt, ja klar. Aber zu Events muss man halt
    immer ins Ausland, weil hierzulande mir keine aktive Arena bekannt ist.
    Sorry, wenn das mißverstanden wrden konnte !


    LG
    -Michael

    Auch Grüße aus Bayern hier !
    Ich hoffe, dass was aus Deinen Wünschen wird und man sich evtl. mal in der Arena begegnen kann :smiling_face:
    (je nach Gewichtsklasse natürlich - Heavyweight gibts ja in Deutschland derzeit nicht)


    LG
    -Michael

    nicht wirklich. EUst und Zoll zusammen sind knapp 20 %, da sind 10 Euro pro Motor mehr deutlich mehr...
    Was mehr nervt, ist dass bei kleinen Warenwerten die Post die Verzollung übernimmt und das Zeug normal zustellt.Bei höheren
    Werten muss ich selber 80 km zum Zollamt fahren, um das Zeug zu holen.


    LG
    -Michael

    Habe jetzt hier noch welche in 70 mm für 29 $ gefunden:
    https://de.aliexpress.com/item…4452%233564%2316062%23557


    Bei den Versandkosten spinnt der aber. Ich frage mal, ob die die einfach nacgh Shenzhen zu einem Freund von mir
    schicken können, der mir die dann weiterschickt. Bzw. lasse den gleich mal fragen, vielleicht kriegt der ja auch bei
    Kauf von 8 oder 10 Motoren nochmal einen besseren Inländer-Preis.


    LG
    -Michael

    vielen Dank für die Links !
    So was ähnliches hatte ich auch schon gefunden, mich haben halt immer die geringen Leistungen
    und die viel höheren Preise als bei meinen bisherigen Motoren gestört.
    Muss man anscheinend jetzt damit leben, daß das Zeug 50% mehr kostet als vor einem Jahr.


    Ich schau mr die Daten von den Teilen nochmal genauer an und werde dann ggfs mal Muster bestellen
    unt testen, und dann hier berichten.


    LG
    -Michael


    P.S.: und kaum klickt man auf Deine Links, kommen unten in den Empfehlungen auch weitere sinnvolle
    Angebote, z.B. der in 70 mm zum normalen Preie:
    https://de.aliexpress.com/item…4452%233564%2316062%23557

    Ich habe seit ca. 1/2 Jahr den Anycubic Chiron:
    https://de.anycubic.com/collec…nycubic-chiron-3d-drucker


    Kann bis jetzt nichts wirklich negatives drüber sagen. Läuft einwandfrei; habe bisher allerdings nur PLA und TPU
    damit gedruckt. Die sogenannte "Wunderbeschichtung" des Druckbetts löst sich nach ein paar Drucken udn Wegkratzen der
    Drucke mit der Spachtel ab, so dass man halt wie woanders auch Tape aufkleben buss.
    Die angepriesene "Autolevel-Funktion", wegen der ich ihn gekauft habe, ist definitv nicht vorhanden. Was der Hesteller darunter
    versteht, ist ein manuelles Einstellen unter Zuhilfenahme eines Kontakttasters, den man magnetisch am Druckkopf befestigt.
    Nix mit "Auto", schong ar nicht vor jedem Druck, so wie ich das erwartet hatte. Muß allerdings sagen, dass ich das genau einmal
    gemacht habe und nie mehr nachnivellieren mußte.
    Der Bowden-Extruder funktioniert besser ale erwartet. Abgebrochene/abgerissene Filamentdrahtreste kann man in dem
    Teflonschlauch drinnenlassen, und einfach von hinten neues Filament nachschieben.
    Der Fördermotor hat einen Kontakt, um das Filamentende zu erkennen. Der ist aber für den Gully, weil ein "Weitermachen" des
    Drucks nach Filamentwechsel nicht geht, man den Druck also wegschmeißen und neu starten muss, wenn das Filament ausgeht.
    Der USB-Port funktioniert nicht/nur schlecht, so dass man immer von SD-Karte drucken muss.
    Aber ich würde diesebn Drucker trotzdem wieder kaufen. Kostet halt knapp über 300 Euro.


    Mein "Erster" war ein Wanhao Diplucator I3 (Prusa I3 Klon):
    https://www.wanhao3dprinter.co…wArticle.asp?ArticleID=70
    Der hat zu Anfang zut funktioniert. Aber ich musste ständig nachleveln. Der Fördermotor am Hotend wird laufen zu heiss, so dass
    das Filament dann an den Vorschubrädern klebt. Heizung und Sensor musste ich mehrfach tauschen. Die Mosfets in der Teuerung
    für das Heizbett waren auch einmal zu tauschen, weil die durchgebrannt waren. A Propos Steuerung: Die Lösung mit einer extra
    Blechkiste, die ständig im Weg rumsteht, ist großer Käse.
    Rico hat einen änhlichen Chinadrucker für 99 Euro von Ebau, der deutlich besser funktioniert.
    Was mich am häufigsten genervt hat, war der Druckraum mit nur 200*200 mm - man glaubt gar nicht wie oft man einfach nur
    ein paar cm mehr bräuchte.
    Diesen Drucker würde ich so nicht nochmal anschaffen.


    Im Büro steht auf meinem Tisch ein Snapmaker:
    https://www.snapmaker.com/product/snapmaker-original
    Ein furchbates Teil. Unglaublich laut, man kommt ohne umfangreiche Zerlegearbeiten nirgendwo ran.
    Und der Bauraum von 150*150 mm ist völlig indiskutabel.
    Einziger Vorteil: er druckt recht flott, und die Ausdrucke sehen sehr gut aus. Die Anzeige auf dem handyähnlichen
    Display ist gut lesbar - aber siehr halt aus, als wenn einer sein Telefon da vergessen hätte.
    In Anbetracht der winzigen Druckfläche und des hohen Preises würde ich den niemandem empfehlen.


    Wenn ich jetzt nochmal ganz neu einsteigen müßte, ich würde so einen i3-Klon kaufen - wird man zwar das Eine oder
    Andere nacharbeiten müssen, aber man lernt viel dabei. Und dann kann man später, wenn man Erfahrungen gesammelt
    hat, welche Punkte einem selber besonders wichtig sind, mehr Geld in die Hand nehmen und sich "was gscheits" kaufen.


    LG
    -Michael


    (wir hatten hier im Büro auch mal einen Drucker von Makeblock:
    https://www.makeblock.com/mcreate/
    Der war richtig gut, hat nie gezickt und hat ein echtes funktionierendes Autoleveling vor jedem Druck.
    Funktionierte übrigens auch mit jeder Standardsoftware (Repetierhost, Cura usw.)
    Einziger Nachteil: hat keine Heizung, man kann also nur PLA drucken)
    Wenn ich so einen irgendwo gebraucht (< 50 Euro) kriegen täte, würde ich zuschlagen.

    Ich hatte ja zuerst gedacht, das Du das ganze Teil in einem Strück drucken willst, was definitiv kein Spaß werden dürfte.
    Die Einzelteile sollten aber mit jedem Drucker gehen. Ich persönlich würde in diesem Fall wirklich zum eigenen Drucker raten,
    weil man einfach eine Menge dabei lernt, und den dann auch für weitere Projekte im Haus hat.


    LG
    -Michael

    Danke für die Tips !
    Ich denke aber, fürs Erste sind wir mal weg von PC als direkte Aussenschicht zur Panzerung. PC hält zwar
    erstaunlich viel aus, aber für direkte Spinnereinschläge reichts dann halt doch nicht.


    LG
    -Michael

    Habe mir gestern mal die gelaserten Teile angeschaut - sind wie immer gut geworden.
    ABER: Ich hatte testhalber mal das Zahnriemenrad (T5) für den Spinner, das ich eigentlich 3D-Drucken wollte,
    auch mal aus einer 12mm-Stahplatte lasern lassen. Das sieht etwas enttäuschend aus; anscheinend ist der
    Hitzeeintrag durch den Laser während des Schneidens der Außenkontur mit den Zähnen so hoch, dass sich
    das Materiel schon verformt; die Zähne sind an den Ecken bereits rund - und an den Kanten zu den Mitnehmer-
    löchern innen gibt es kleine Risse. Ich mache am WE mal Fotos.
    Interessanterweise liegt der Riemen aber trotzdem ohne Nacharbeit prima auf, und ich denke, dass das Rad
    trotz aller Mängel wohl immer noch deutlich mehr aushalten wird als jeder 3D-Druck.


    LG
    -Michael

    Danke !


    Ich mag PC, gerade weil man es "trocken" verarbeiten kann und keinen "Schmierschlabber" benötigt, wenn
    man die korrekten Werkzeuge und Schnittgeschwindigkeiten (nicht zu langsam) nimmt.
    Probleme mit ausreißenden Löchern hatte ich interessanterweise noch nie.


    Wenn was gebrochen ist, dann waren es Teile der Außenpanzerung, die wir vorher unter Hitzeeinfluß rundgebogen
    hatten - da hat das Material die Hitze wohl nicht so gut vertragen (waren auch teilweise Bläschen drinnen)


    LG
    -Michael

    >Ich habe die Erfahrung gemacht, dass PC im Bereich von Löchern zu rissen neigt, bzw nicht ausgeschlossen sind. Ggf doch hdpe oder federstahl nehmen?


    Mit dieser Art der Federung haben wir 2019 in Belgien gute Erfahrungen gemacht. Wichtig ist, dass keine Querkräfte auf die
    Schraublöcher kommen, das ist aber hier konstruktiv durch den Rahmen um die Räder gegeben.
    In LB haben wir das noch dahingehend geändert, dass die PC-Streifen schmäler und dafür beidseitig gelagert sind.
    Müssen wir halt jezt mal in der Arena sehen, was sich besser bewährt. Die Zähigkeit von HDPE hat mich schon sehr
    beeindruckt, aber für eine Feder wünsche ich mir mehr Formstabilität, drum PC. Federstahl wäre noch eine Alternative,
    könnte man auch mal probieren.


    >Ist das nicht ein Nachteil wenn ein Gegner auf dir liegt, oder reicht das noch zum Fahren?


    Die Federung ist relativ hart und soll auch kaum nachgeben. Es geht einfach nur darum, dass wenn der Bot nach einem
    Flug voll auf den Boden knallt, die Räder nach innen nachgeben können und nicht alles voll auf die Lager geht.
    Ein zweiter Bot oben drauf liegend sollte kaum etwas ausmachen.


    LG
    -Michael

    70 mm habe ich ein paar gesehen, aber die meisten haben dann keine Leistung (150...260 W).
    Einen mit 1500W habe ich bei Banggood gesehen, aber genauso teuer wie die 83mm-Variante.


    70 mm würde wohl auch gehen, aheb ich habe momentan alle Bots für 83 mm konstruiert und will das
    jetzt nicht komplett umschmeißen.
    Eignetlich wären mir ja für eine andere Idee, die mir im Kopf herumspukt (nicht umdrehbarer Bot) sogar
    noch kleinere Außenläufer-Räder recht, aber die gibts wohl nicht (vermutlich weil dann der Rotor zu klein
    wird, um noch ohne Untersetzung Drehmoment zu haben)


    LG
    -Michael

    Ich habe ja in der Zwischenzeit einige dieser Hubmotoren mit gutem Erfolg verbaut.
    Wollte für die anstehenden Projekte mal wieder welche nachordern. Alle Ebay-Händler, bei denen ich bestellt
    hatte, haben diese Motoren nicht mehr. Suche ergab auch nur Schrott (irgendwelche Mini-Motörchen, oder
    Skateboarkts für mehrere hundert Euro)
    Auch bei Banggood, Alibaba usw. kommen nur vereinzelte Hochpreisangebote, aber irgendwie nichts gescheites.


    Kann es sein, dass ich nur zu blöd bin, die normalen Angebote (83 mm, für 12S (nennen die "36V"), ca. 30 A Strom,
    ca. 2000 RPM, mit Sensoren, für Montage am 12mm-Vierkant) zu finden ? Oder verschwinden die Teile aus irgendeinem
    Grund langsam vom Markt ?


    LG
    -Michael

    Das konnte mir selbst hier in der Arbeit (Hersteller von Netzwerkausrüstung) niemang qualifiziert beantworten.
    Vermutlich ist es das beste, einfach bei den nächsten Events so ein Modul mitfahren zu lassen, und eine laufende
    Datenverbindung zu einem zweiten Modul zu haben, und die Qualtität dieser Verbindung (Geschwindigkeit, Datenpaket-
    verluste) aufzuzeichnen. Dann könnte man das real sehen.
    Ich höre alles son "In Messehallen geht kein gescheites WLAN, weil da viel zu viele aktive Geräte herumfunken" bis hin
    zu "Das geht garantiert immer, schau Dir mal an wie die Leute in China mit ihren Modilfelefonen rumgurken".


    LG
    -Michael

    Hier noch eine Nahansicht:



    Der Motor ist mit dem Bodenblech verschraubt, eine 1.5 mm Kunststoffplatte (evtl. Gummi) ist dazwischen, um die richtige Höhe für den
    Riemen zu bekommen.
    Oben auf dem Motor (auf dem drehenden Außenläuferteil) ist eine 2mm-Scheife als Mitnehmer, damit das Riemenrad nicht
    nur durch die Reibung auf dem Motorkörper gehalten wird. Unter dem Riemenrad ein Stahl-Ring als Bordscheibe. Das
    Riemenrad möchte ich im 3D-Druck machen; ich hoffe dass es durch das Einspannen zwischen den beiden Stahlscheiben
    eine ausreichende Festigkeit bekommt.
    Für LB habe ich testhalber mal das Riemenrad im Spinner aus Stahl bestellt. Mal sehen, wie genau das bei der Materialstärke
    von 12 mm wird, oder ob das Eiert wie Sau. Wenn gut funktioniert, könnte ich dieses Riemenrad auch aus Stahl machen
    lassen.
    Was hier im Bot wohl noch reinmuß, ist irgendeine Form von Riemenspanner.


    Der Motor hat oben ja noch einen kurzen Achsstummel mit 5 mm Durchmesser. Ich habe im Deckel ein 6.8 mm Loch an
    dieser Stelle vorgesehen. Da könnte man evtl. eine M8-Schraube reindrehen, die eine zentrische 5.5 mm Bohrung erhält, um
    den Motor noch etwas abzustützen. Nicht als richtiges Lager, eher als Notnagel bei Schlägen, um das Hauptlager des
    Motors zu entlasten.


    LG
    -Michael