Posts by Buchi

    Wahrscheinlich wirst du 20 nehmen müssen

    ich brauche eh 80 in 4 mm oder 40 in 8 mm (je nachdem, in welchen Dicken das Material verfügbar ist)
    Taylorsteel will dafor 235 bzw. 211 Euro haben. Mein lokaler Laserfuzzi hat mir ein Angebot mit 650 geschickt.
    Ich such mal noch ein bißchen weiter...


    LG
    -Michael

    Danke für den Tip !
    Dann müßte ich bei denen mal anfragen, wieviel Übermaß ich angeben soll, damit insbesondere die 20mm-Zentralbohrung auch wirklich
    auf eine 20mm-Achse passt. Ich warte jetzt mal ab, was mein lokaler Einsenhänder mir sagt. Auch bei den Holländern von Tailorsteel werde
    ich mal anfragen, da hatte ich für die Firma schon ein paar mal Bleche machen lassen.


    LG
    -Michael

    So, gestern konnten wir die erste Scheibe vom neuen Spinner testen. Hat erstaunlich gut funktioniert, und verbeisst sich bei normalen Drehzahlen auch schön ins Material.
    Beim zweiten Kollisionstest (PC-Spinnerscheibe -> Mahrschichten-Leimholzplatte) ist mir aber dann das Getriebegehäuse von der Flex gebrochen.
    Fazit: Eine einzelne kleine PC-Scheibe zerlegt die Flex, wo sie eingespannt ist - ich denke, die Spinnertrommel kann man so bauen.
    Wir werden allerdings von dem ursprünglichen Plan einer 16mm-Achse auf 20 mm gehen, und die Achse zusätzlich noch mittig lagern, um die auf unseren Bot rückwirkenden Kräfte besser verteilen zu können. Werde heute mal mit einem lokalen Laserschneidbetrieb sprechen, was der für das Ausschneiden der Scheiben aus einer V2A/Hardox/Was-auch-immer-Platte haben will. Wie wir dann letztendlich das Sandwich aus Stahl und PC aufbauen, müssen wir noch mit ein paar Experimenten ermitteln.


    LG
    -Michael

    Hallo Reiner,


    Danke für die Hilfe - PC-Altteile sollte ich normalerweise immer genug haben.
    und zum Thema 3D-Drucker: Meiner zickt auch seit letzter Woche: Kommunikation steht, und wenn er drucken soll, dann
    schaltet sich das ganze Teil aus. Ich vermute, dass die Heizung entweder von der Bauplatte oder von der Druckdüse einen
    Kurzschluß hat, der dann beim Einschalten das Netzteil in die Knie zwingt. Eignetlich wollte ich mir das am WE auch anschauen, aber dann kam die Fräsmaschine dazwischen.


    LG
    -Michael

    Ach ja... Jetzt wollte ich am WE mal unseren Spinner testen, und was ist ? - Klar, ich darf nix fräsen. Erst zickt der Monitor vom Fräsmaschinen-PC run - na gut, nach einiger Suche habe ich noch einen TFT gefunden, der noch einen VGA-Eingang hat, dar auch bei dem Signal von der Grafikkarte ein Bild anzeigt. Dann nächster Spaß: Die Festplatte mag nimmer, "HDD failure" meint das BIOS, und die Platte klackert nur rhythmisch vor sich hin. Blöd nur, dass da die Stepfour-Frässoftware drauf ist, die ich sonst nirgendwo habe (und die auch im Netz nirgends zu finden ist, ich hatte über die Jahre immer wieder mal gesucht, ob es evtl. irgendwi ein Update gibt) Und da der Hersteller vor ein paar Jahren pleite gemacht hat, wird da auch nichts mehr kommen.
    Nach einer wirklich irren Suchaktion habe ich die Originalrechnung von 1997 inkl. anhängender Installationsdiskette gefunden; und diese liess sich auch einwandfrei lesen - natürlich davon gleich mal eine Sicherung gemacht und an mehreren Stellen hinterlegt.
    Gut, wo kriege ich jetzt eine IDE-Platte mit <2GB her (die vom BIOS erkannt wird) ? Da habe ich mir lieber aus einen Mainboard, das ich noch hier liegen hatte, und das einen PArallelport hat, nen neuen Rechner gebaut (in der Hoffnung, dass ich durch den USB-Anschluß auch zeitgemäße Tastaturen verwenden kann, und nich nicht wenn die AT-Tastatur mal streikt, die nächste Suche nach Museumsteilen starten darf. Nach längerem Rumgequalke (mal ein echtes DOS auf einem Pentium4 zum Laufen bringen...) die Stepfour-Software drauf installiert und ausprobiert. Läßt sich starten, findet die Elektronikbox am Parallelport. ABER: Motorsteuerung ist nicht sinnvoll möglich, Schrittverluste und sonstiges Rumgezicke. Vermutlich ist der PC einfach viel zu schnell dafür, und die selige "Turbo"-Taste zum Einlegen des Schleichgangs gibts natürlich auch schon läger nimmer...
    Aber da fiel mir ein: Ich hatte noch eine 500GB Barracuda rumliegen, die hat tatsächlich einen Jumper, mit der man sie so einstellen kann, dass die sich als 2 GB-Platte meldet. Das habe ich ausprobiert; der 486er mimmt sie an. Also dieselbe Übung nochmal. Und... YAY ! Es geht so, wie es soll.
    Jetzt die ganze Litanei mit Grundeinrichtung der Maschine, Einstellen der Nullpunkte und Verfahrwege... Die Software ist etwas zickig, wenn man es nicht genau in der richtigen Reihenfolge macht, ignoriert sie die eingegebenen Parameter. Jedenfalls bin ich ein paarmal mit dem Z-Motor gegen den Anschlag gefahren; ist aber nichts offensichtliches passiert.
    Gut, dann mal probieren, den Spinner zu fräsen... Polycarbonat-Scheibe eingelegt, Daten eingelesen, Ursprung eingestellt und Start... 1. Loch einwandfrei, aber dann... Knack - Fräser abgebrochen.
    Gut, kann vorkommen. Neuen Fräser eingespannt, Ursprung und Z-Nullung korrekt eingestellt. 2. Versuch: 1 Loch gefräst, Knack, Fräser ab.
    Diesmal habe ich aber gesehen, dass der Fräser nicht ganz aus dem gefrästen Loch aufgetaucht ist, und die MAschine dann bereits zum nächsten Loch fahren wollte.
    Also genau kontrolliert, und alle Achsen manuell verfahren und auch mal testhalber mit der Hand blockiert.... A-HA ! Der Schrittmotor der Z-Achse hat gegenüber der Trapezspinden Schlupf.
    Auf der Spindel ist ein Kunststoffröhrchen befestigt (vermutlich aufgeklebt, ich kann nicht erkennen, wie es genau fest ist, aber es sitzt fest) - am Ende hat es eine 5mm-Bohrung, in der die Motorachse steckt. Diese mit mit zwei M3-Madenschrauben gesichert. Eine davon fehlte, die zweite dreht durch. Mist... wie kommt man auf die Idee, hier Plastik zu verwenden....
    Mein Nachbar, der sicher einen passenden Loctite gehabt hätte, war nicht da, da er mit der Familie zum Baden musste... Von meiner Frau kam dann der Vorschlag, die Löcher aufzubohren und größere Gewinde zu schneiden. Gut, nach einiger auseinanderbau-Aktion hatte ich die Achse in der Hand, und habe die mal mir 3.2mm durchbohrt und ein M4-Gewinde reingeschnitten. (3.2 statt 3.3, damit es etwas strenger geht) Zwei Madenschrauben rein, Das Ganze wieder zusammengebaut... OK - jetzt funktioniert wieder alles, wie es soll.
    Also 3. Versuch, eine Scheibe unseres Spinners anzufertigen... Hat leidlich geklappt, nur das PC hat an den Kanten stark geschhmiert. Gut, aber das hat was mit falscher Drehzahl und Vorschub zu tun, da muß ich mit den PArametern noch ein bißchen spielen - eventuell habe ich auch einen stumpfen Fräser erwischt.
    Aber wenigstens funktioniert es jetzt wieder ! ...und wir wollten doch am WE mal wieder etwas weiter kommen...
    (Samstag ging auch nicht, da mussten wir bei meinem Auto Motorlager und Auspuff machen)
    Es wird langsam knapp mit der Zeit...


    LG
    -Michael

    Danke, das war eine echte, Hilfe, ja !
    Ich bin wirklich verblüfft und erfreut, wie schnell und kompetent hier einem Neuling beim Erstlingsprojekt geholfen wird :-)


    Die Spinner-Geometrie ist ja glücklicherweise etwas, was sich auch später noch leicht ändern lässt (einfach eine andere Walze einbauen).
    Jetzt muss ich nur noch herausfinden, wo man solche kleinen und kurzen Keilriemen herbekommt, wie ich sie für den Antrieb des
    Spinners brauche. Auch welchen Motor (oder welche Motoren - eigentlich wären mir zwei Motoren, die mit getrennten Riemen die Walze
    antreiben lieber)
    Die Zieldrehzahl des Spinners steht auch noch nicht fest, sollte aber wohl unter 10000/min liegen. Daraus ergibt sich natürlich dann
    das Untersetzungsverhältnis für die Riemenscheiben. Ist es denn Eurer Meinung nach besser, Motoren einzusetzen, die schon in etwa
    mit der richtigen Drehzahl laufen, und diese 1:1 hinzuhängen, oder lieber welche, die höher drehen, und das dann über die Untersetzung
    anzupassen ? Oder ist das relativ egal ?
    Gibt es hier bewährte Standardkomponenten ? (DC-Motor bevorzugt, damit ich diesen vom Waffenausgang des IBF Fahrtreglers aus betreiben kann)


    LG
    -Michael

    So, hab mal ein bißchen rumgespielt. Ich denke, ich konnte es einigermaßen hinwackeln:



    1/100mm Abweichung von der Idealen ist sicher mehr, als die Herstellungstoleranzen und Ungleichheiten im Material ausmachen ;-)
    Ich habe zuerst mit runden Langlöchern herumgespielt; mich jedoch dann unter Berücksichtigung, dass ich diese ja auch noch in mein
    "Malprogramm" einpflegen muß, für normale runde Löcher entschieden. Evtl. schiebe ich da zu Hause später noch in Ruhe ein bißchen rum, um die Materialstärken etwas zu verbessern (ist jetzt an einigen Stellen arg dünn geworden.
    Nochmals Danke für den SW-Tipp, ich hatte immer an der falschen Stelle gesucht !


    LG
    -Michael

    Aha....
    Vielen Dank für Deine Zeit und Ratschläge. Uns erschien die Schneckenform deshalb gut, weil sie:
    1. hinter der Schlagkante viel Material zur Festigkeit hat
    2. sich über den Kreis hin langsam verjüngt, also wenig Kanten für den Luftwiderstand hat (geringere Kraft zum Halten der Drehzahl nötig)


    Zuerst hatten wir ja ein symmetrisches Design mit 2 gegenüberliegenden Zähnen, da stellt sich die Frage nach dem Auswuchten
    erst gar nicht. Aber da wir wegen des kleinen Durchmessers mit der Drehzahl höher gehen wollen, müssen wir auf einen Zahn ausweichen.
    Die primitivste Version, ein dickes Rohrsegmet mit einem aufgeschraubten Balken als Zahn erschien uns arg popelig.
    Ich glaube, da müssen wir noch ein bißchen herumtüfteln...


    LG
    -Michael

    Beim ersten Blick auf das Foto hab ich mir gedacht: Ui, da hat einer ein 19"/1HE-Gehäuse zum Roboter umfunktioniert ;-)
    später habe ich dann gesehen, dass es eine komplette Neukonstruktion aus Kunststoff ist.


    LG
    -Michael

    Edit: kann mir die zip-Datei auf dem Handy (noch) nicht anschauen

    Ich durfte das DXF wegen Foren-Restriktionen bezüglich des Dateityps nicht direkt einhängen.
    Habe vorhin mal probiert, das in SW zu öffnen und als 10 mm hohe Austragung zu definieren.
    Dann zeigt er mit den "Masseschwerpunkt" an, aber leider nur einmal - danach ist auch der
    Menüpunkt zur Anzeige weg. Lustigerweise passiert das auch, wenn ich irgendwelche anderen Teile
    testhalber öffne - direkt nach dem Laden gibts den Punkt, und er zeigt mir was an - sobald ich aber
    die Ansicht wechsle, verschwindet der Massepunkt, und auch der Menüeintrag ist dann nimmer da...
    seltsam ? Aber so steht es geschrieben....


    LG
    -Michael

    So, ich hätte jetzt mal einen Entwurf. 110mm Aussenkreis, drehen soll sich das um die 16mm-Achse für die die Bohrung in der Mitte ist, Ob die 4 8mm-Löcher für die auftretenden Scherkräfte ausreichen werden, müssen wir vermutlich ausprobieren.
    Die Idee mit dem Verschieben der Außenkurve habe ich wieder aufgegeben, weil wir ja wollen, dass der Zahn genau den 110mm-Kreis macht - dann wir den jetzt um (geschätzt) 5 mm versetzen, dann hätten wir ja weniger Schlafgläche, und die Kurve auf der anderen Seite würde auswandern, so das im blödsten Fall der Gegner da drauftrifft statt in die Lücke, um dann vom Schlagzahn erwischt zu werden.


    Wie kann ich denn jetzt ermitteln, welche Zusatzlöcher (oder welches Loch oder sonstige Kontur) da reinmüssen, damit es sauber um die Achse läuft ?


    LG
    -Michael


    SpinnerTest_110mm_001.zip

    Du, ich kenn da aus meiner Studentenzeit einen Bänker in Namibia, der verwaltet Konten von Leuten, die verstorben sind. Erst kürzlich hat er mir erzählt, dass da noch ein Konto ist, mit ca. 30 Millonen Euro, das an die Bank fällt, wenn er bis Jahresende keinen findet, der den Nachlass des bedauernswerterweise bei einem Flugzeugabsturz umgekommenen Deutschen antreten kann.
    Wenn Du mir 5000 Euro gibst, mach ich Dich mit dem bekannt, und der kann dann die Dokumente so hinbiegen, dass Du die allein erbberechtigte Tochter dieses Mannes bist und an das Geld rankommst...


    LG
    -Michael

    Grundsätzlich interessiert mich das Thema auch sehr.
    Hat denn schon einer von unseren Usern hier so eine China-Fräsmaschine und kann bereichten, wie diese
    sich bei alltäglichen Aufgaben wie z.B. dem Ausfräsen von Taschen in dickeren Bauteilen bewährt ?


    Ich habe ja nur so eine 2D-Fräsmaschine von Stepfour - die tut zwar, was sie soll - kann aber halt nur dünne
    Bleche bearbeiten. Und die Software dazu ist von 1995 - ich habe extra noch einen 486er unter DOS dafür, und
    darf immer die Steuerfiles (HPGL) auf Disketten kopieren.
    Eine "richtige" Maschine, mit der man Vollmaterial bearbeiten kann, und das auch in sinnvoller Arbeitsgröße, so dass
    man Teile für ein Roboter-Chassis fräsen kann, wäre schon schön. (meine hat ca. 300*500 mm Arbeitsbereich, das
    reicht für vieles, aber halt nicht für alles)


    LG
    -Michael

    Wobei nur die ersten drei interessant sind. Die mit 2 Zähnen sind ja symmetrisch und brauchen keine weitere Bearbeitung.
    Mir ist heute im Auto auf der Heimfahrt eine Idee gekommen, wie ich den Schwerpunnk mittels eines geometischen FEM-Verfahrens
    relativ lecht ermitteln kann - ich programmier das morgen mal und schaue, ob die Ergebnisse plausibel sind, oder ob da nur
    Grütze rauskommt...


    LG
    -Michael