Posts by Alex

    Hallo! Wäre es möglich, die Excel-Datei mit den Punkten der Einzelwertung zu veröffentlichen (oder mir zukommen zu lassen)? Es wird ein Artikel auf der FH Homepage über meine Teilnahme erscheinen und dazu benötige ich "belastbare" Zahlen ;) Danke im Vorhinein!

    Es war mein erstes MadMetalMachines Event und ich muss sagen, dass ich restlos begeistert bin. Die Atmosphäre und Kämpfe waren großartig. Ich danke allen Beteiligten, die ein solches Event möglich machen und freue mich schon auf das nächste mal.

    Freut mich, dass es erstmal funktioniert hat. Zu dem Punkt ...

    Quote

    Original von Replikator
    Ich frage mich, wie die Leute das richtige Designen von Platinen lernen...


    Wie von IBF bereits angesprochen, spielt die persönliche Erfahrung beim Platinen-Design eine große Rolle. Da gibts eben den einen oder anderen Fehlaufbau. Warum verwendet du nicht von vornherein einen "größeren" AVR z.B. einen ATMega368 (der ist auf den Arduino-Boards drauf). Da bräuchtest du nicht an jeden Pin mehrfach verwenden. Wenns nicht grad in nen Antweight soll, dann sicher die bessere Lösung ;) (Aber auch hier ginge es, bei Verwendung von SMD).

    Das mir das nicht vorher aufgefallen ist: Den Reset mit 100 k PullUp auf 5V hängen. Ansonsten ist er permanent auf GND und damit wird der µC beständig im Reset gehalten.


    Ansonsten hab ich noch das ->


    Aus dem Datenblatt: (S26):


    The device is shipped with CKSEL = “10”, SUT = “10”, and CKDIV8 programmed. The default clock source setting is therefore the Internal RC Oscillator running at 9.6 MHz with longest start-up time and an initial system clock prescaling of 8. This default setting ensures that all users can make their desired clock source setting using an In-System or High-voltage Programmer.


    Das sollte also kein Problem sein. Versorgst du deinen µC mit Spannung von extern? Der 5V Pin des AVR ISP mkII dient (as far as I can remember) zur Spannungsüberwachung und weigert sich, wenn das Board nicht extern korrekt versorgt wird.

    Bot-fan: Danke sehr. Ich weiß noch nicht, ob ich zu dieser MMM komme, da die Strecke 700 km beträgt und die Spritpreise im Moment nicht als günstig bezeichnet werden können (Und das gilt in AT, ich will gar nicht wissen wies in DE ausschaut). Muss mir mal die Zug-Preise anschaun.


    IBF: Ich habe mich schon gewundert, warum du bei den unteren Werten keine Aussteuerung (in den mitgelieferten KLs) hast. Mit der Erklärung der Billig-Funksteuerungen macht das Sinn. Ansonsten darf ich zur Konfigurations-Software anmerken: Gefällt mir ;)

    Die Motorkennlinie habe ich dahingehenend angepasst, dass es nun auch schon Ausgangswerte bei geringen Knüppelaussteuerungen gibt. Daher lässt sich der Bot sehr feinfühlig steuern.


    Die Räder sind von Watterott. Ich denke nicht, dass der Grip da jetzt so besonders ist. Ursprünglich wollte ich diese einsetzen, die sind aber bei 4 facher Ausführung mit 4 Motoren einfach zu schwer.


    Unter dem Fahrtregler ist übrigens isoliert. Doppelseitiges transparentes Klebeband ;)


    Fahrtest-Video

    Hallo, ich möchte hiermit meinen ersten Bot, Pvt. Paula, vorstellen:


    Typ: Pusher
    Antrieb: 4 x 50:1 Getriebemotor HP
    Fahrtregler: Fahrtregler_Ant2 mit angepasster Motorkennlinie
    Fernsteuerung: Spektrum DX5E und AR600
    Akku: 350 mAh LiPo (2 Zellen)
    Gewicht: Muss erst auf die Post fahren und nachwiegen, aktuell im Bereich 135 g (ohne Deckel).


    Zum Thema Abrauchen noch: Ich habe mit hoher Wahrscheinlichkeit die Steuer-Logik gegrillt, nicht die Endstufe. Von daher kann man diesem Chip also nichts vorwerfen (Außer dass er nicht "deppen"sicher ist). Bezüglich der Bauform muss ich Reiner recht geben, dass die leider für Hobbyisten nicht sehr vorteilhaft ist. Mir ist dabei noch ein weiterer Nachteil aufgefallen: Durch die im Datenblatt vorgeschriebenen HeatSlugs ist der Chip auch an seiner Unterseite mit der Leiterplatte fest verbunden. Das Aus/Um/Einlöten ist da mit normalen Haushaltsmitteln nicht mehr ohne weiteres möglich - wir habens mit so einer Maschine gemacht.

    Das ist ein ganz brauchbarer Chip. Auf dem MotorControl-Board bei meinem SumoRobot war ein Schwesterchip in Verwendung (VNH2SP30-E). Ich habe gerade die Verfügbarkeit bei DigiKey und Farnell überprüft, da sind beide Chips in großen Stückzahlen vorhanden. Als mir letzten März unmittelbar vor der RobotChallenge eben dieser Chip abgeraucht ist, waren sie gerade nirgends lieferbar - ich habe dann zum Glück noch ein paar Exemplare bei einem Zulieferer meiner Firma auftreiben können.


    Bei einem maximalen Strom von 30 A würde sich bei 12V immerhin eine Leistung von 360 W ergeben. Ich habe zwar keine Ahnung in welchem Bereich die Stromaufnahme bei "typischen" Raptormotoren liegt, aber grundsätzlich hört sich das nicht schlecht an.

    Bitte, kein Problem. Das größte Sumo Robot Event ist die jährlich stattfindende Robotchallenge in Wien (http://www.robotchallenge.org/). Dieses Jahr von 10-11ten März. Es gibt dann noch die Sumo Robot Wettbewerbe in Lettland (12.5.2012) (http://www.balticrobotsumo.org), in Schweden (Robot-SM), Slowenien (http://www.robotika.sk/maine.php, ) und natürlich in Japan. Über Sumo Robot Bewerbe in Deutschland wäre mir nichts bekannt, würde mich aber freuen, wenn mich jemand eines Besseren belehren kann.

    Habe hier einen neuen Thread erstellt, damit es nicht den FrageThread von mir bzgl Removable Link aufmischt.


    MadZab: Ja, 1K hört sich nach viel an, aber da habe ich auch mehrfache Sensorfehlkäufe und Werkzeuganschaffungen (µC-Programmer, Akkus, Ladegeräte, Verbrauchsmaterial etc.) reingerechnet. Ich gebe dir Recht, dass ein Sumo-Robot auch deutlich billiger realisiert werden kann, aber um vorne mitzuhalten muss doch ein gewisser Aufwand betrieben werden.


    Um ein bisschen zu verdeutlichen, wie ein so hoher Wert zustande kommt, muss ich ein wenig ausholen: Sumo Robot ist eine ziemliche Materialschlacht geworden. Abgesehen von einem guten (Außen-)Design ist auch das "Innere" sehr wichtig.


    -> Sensoren: Bei Sensoren ist die "Update"-Rate das Maß aller Dinge. Je höher die Update-Rate, desto schneller kannst du Gegner entdecken und auf deren Auftauchen reagieren. Der Ultraschallsensor Devantech SRF08 (http://www.nodna.de/Roboter-un…raschall-Sensor--617.html) hat z.B. eine UpdateRate von 70 ms. Dies entspricht etwas mehr als 10 Hz. Daher ist man schon defakto gezwungen die SHARP GP2Y0D340K zu verwenden, deren Updaterate im Bereich 5 ms liegt.


    -> Motoren: Die Motorenauswahl ist hier sehr wichtig, da das Hinausschieben des Gegners ja das Ziel der Übung ist. Ich habe damals auf Motoren mit einem Drehmoment von 1.08 kg*cm gesetzt. Es waren bei der RobotChallenge Roboter in meiner Klasse mit dem bis zu 10 fachen von meinem Drehmoment. (vgl. http://rrt.fh-wels.at/publicat…_Minisumo_Dark_Knight.pdf Seite 3).


    -> Elektronik: Die Entwicklung einer Custom-Elektronik wäre natürlich vorzuziehen. Nachteilig sind die Kosten der Leiterplattenfertigung (wenn man es nicht selbst machen kann) und dass ein Board beim ersten Mal fast nie funktioniert (außer man ist ein sehr erfahrener Elektroniker). Vorteile ist, dass man die Größe selbst festlegen kann und keine unnützen Sachen darauf hat. Aber selbst wenn man das Board von der Stange kauft, ist ein gewisser Preis zu entrichten.


    Die Liste ließe sich noch fortsetzen mit selbstgegossenen Reifen und selbstgefrästen Felgen ... dies ist dann aber mehr in der 3 kg Kategorie von Relevanz.


    Im Grund genommen hatte ich, bevor ich mich mit dem Thema beschäftigt hatte, nur wenig Ahnung von der Materie und angesichts der kurzen Zeit habe ich dann den Ansatz gewählt: "Lösen des Problems durch dein Einwurf ein paar großer Münzen" ^^.

    Out of Topic:
    {
    Freut mich, wenns euch gefällt. Hier im Forum habe ich kürzlich etwas über zukünftig geplante, autonomome Bots, gelesen. Das ist in meinen Augen ein überaus interessantes Thema, jedoch meiner Meinung nach nicht mehr in 150 g realisierbar.


    PS: Wenns mehr Leute interessiert, dann könnten wir das ja in einem eigenen Thread diskutieren.
    }
    End Out of Topic

    Auch ich traue einer Hauptschalter-Realisierung via Jumper nicht wirklich - aber der Einbau im Unterboden als Miniaturschalter schaut sehr gut aus. Danke für eure Wort-Meldungen, sie waren mir eine große Hilfe in dieser (doch essentiellen) Designfrage.

    Hallo,


    Ich überlege einen ersten Antweight zu bauen. Dabei stellt sich mir die Frage, wo die beste Position in einem Bot ist, um den Hauptschalter/Removable Link einzubauen. Gemäß der Antweight-Regeln muss dieser Schalter ohne Werkzeug betätigbar sein (siehe 4.2). Daraus folgere ich, dass der Schalter manuell, also mit der Hand zu betätigen ist.


    Ich frage mich nun, wie ich diesen Schalter verbauen soll um diese potentielle Schwachstelle (und die Gefahr einer Deaktivierung des Bots durch einen Treffer eines gegnerischen Bots im Bereich des Hauptschalters ist aus meiner Sicht eine definitive Schwachstelle) so klein wie möglich zu halten (ergo die Gefahr eines Ausfalls so gering wie möglich zu halten).


    Ich bitte erfahrene Roboteers um ihre Meinung, wie ihr dieses Problem angegangen seit.