Flycatcher Dual Raptor? ESC 6-35V 2-8S 50A

  • Ich habe mich mal an einen etwas größeren ESC gewagt für meinen hoffentlich bald existierenden Raptor.

    Auf Basis des selben Microcontrollers und der selben Software wie auch mein Ant ESC habe ich mich an einem etwas Leistungstärkeren Gebürsteten ESC gewagt.

    Zum einen wieder um was zu lernen, aber auch weil die Auswahl der 8S fähigen gebürstet ESCs ziemlich dürftig ist.

    Basierend ist das ganze auf DRV8701 Treiber von Ti und BSC016N06NS Mosfets von Infineon.

    Für die 5V habe ich TPSM365R6 integrierte Spannungsmodule von Ti genommen. Schön klein und einfach zu benutzen, aber verdammt teuer. Vielleicht tausche ich die noch gegen eine diskrete Lösung aus.

    Das Flashen der ESCs mit dem selben Code wie die Ant ESCs hatte gut funktioniert, nur Wollte der ESC einfach nicht 5V produzieren, bzw. nur wenn die Spannung eingeschaltet oder ausgeschaltet wurde.

    Nach langem suchen habe ich dan bemerkt, dass ich den bypass Kondensator für VCC des Spannungswandler vergessen hatte.:(

    Nach etwas fummeliegen Löten war das Problem aber zum Glück behoben und die 5V Versorgung funktionierte endlich.

    Danach kam as Nächste Problem. Egal was ich versucht habe der Motor Treiber hat einfach nichts gemacht.

    Als ich dann den Strom limiter von der Spannungsversorgung hochgestellt habe, um zu schauen ob das das Problem ist, ist der Motor Treiber abgerraucht.

    Nach etwas Datenblätter wälzen ist mit dann aufgefallen das der nSleep in Volle Eingangspannung bekommt, aber nur für 5V ausgelegt ist.;(

    Leider get des nSleep Pin direkt auf eine Via, so das ich auch manuell nichts retten kann.

    Mit etwas Glück kann ich den zweiten Motor Treiber noch testen nachdem ich den defekten entfernt habe.

    Das große problem ist das der nSleep Pin 5,75V max habe kann aber der Unterspannungsschutz den Treiber bei 5,6-5,9V abschaltet.;(

    Mit etwas Glück kann ich immerhin testen ob die Mosfets denn Funktionieren bevor ich eine neue Version bestellen muss.

  • Die gute Nachricht ist, es lebt.

    Bei 5.6V bin ich genau zwischen dem Unterspannungsschutz und der Selbstzerstörung des Treibers.

    Die Ausgabe Wellenformen sehen etwas komisch aus

    keine ahnung warum die negativen Wellen so dreieckig sind.

    mit Motor sehen sie in etwa gleich aus, und auch ähnlich wie von integrierten Treibern.


    Ich wüste aber auch nicht was ich ändern könnte um schönere Wellenformen zu bekommen.

    Außerdem muss ich herausfinden warum mein Osci meine USB Sticks nicht erkennt.

    Bilder sind zwar nett, aber screenshots sähen doch besser aus.

  • Post by IBF (August 21, 2026 at 11:53 PM).

    This post was deleted by the author themselves: Zu ungenaue Fehlerbeschreibung (August 21, 2026 at 11:55 PM).
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    keine ahnung warum die negativen Wellen so dreieckig sind.

    Kriegen die Gates zu wenig Strom, um die Gatekapazität schnell aufzuladen?

    (Hab' die Schaltung und die Bauteile nicht genau analysiert! Kann mich also irren. => Ich verwende immer Treiber-ICs von Microchip für die Low-Side, die dann die PWM abkriegt. 2A maximaler Gatestrom reichen, begrenzt durch einen Vorwiderstand. => Bei meinen Fahrtreglern mit MOSFETs wird immer nur die Low-Side mit einer PWM beaufschlagt. Die tun sich leichter als eine High-Side, die eine separate Ladepumpe benötigt.)

  • Ich verwende immer Treiber-ICs von Microchip für die Low-Side, die dann die PWM abkriegt. 2A maximaler Gatestrom reichen, begrenzt durch einen Vorwiderstand. => Bei meinen Fahrtreglern mit MOSFETs wird immer nur die Low-Side mit einer PWM beaufschlagt. Die tun sich leichter als eine High-Side, die eine separate Ladepumpe benötigt.)

    Die Treiber ICs die ich verwende enthalten die Treiber für die Gesamte H bridge, und auch die benötigte Ladepumpe. Klingt aber nach eine verdammt schlauen art Motoren mit relativ wenig teilen zu betreiben.

    Theoretisch sollten die Mosfets alle den selben Gate Strom kriegen 150mA on 300mA off.


    Allerdings scheint es noch andere Probleme zu geben. Wenn ich einen größeren Motor anschließe geht der ESC in Stromlimitierung beim anfahren in eine Richtung und bleibt stecken, während die andere Richtung normal anläuft. Wenn man die Problemrichtung manuell etwas Anschub gibt läuft der ESC wieder ganz normal.
    Und das ganze bei ~5% des Strom limits.

    Erst hatte ich vermutet das die Komischen Wellenformen mit dem zusammenhängen, das Stromlimit kickt aber nur bei Richtung mit den "Schönen" Wellenformen rein.


    Keine Ahnung woran das liegt, Schnell nachordern ist wohl erstmal gestrichen bis ich weiß warum der Treiber so komische sachen macht.

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    >Und das ganze bei ~5% des Strom limits.
    Bist Du Dir da sicher ? Also was den Strom angeht, meine ich - eine Messung mit dem Multimeter nützt hier nichts, man muss chon wirklich den Strom auf dem Scope sehen - Anlaufstöme von Motoren sind manchmal extrem hoch. Und da die meist von irgendwelchen Kondensatoren geliefert werden, sieht man dann in der Zuleitung nichts davon.


    LG

    -Michael

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    Ich denke jetzt mal laut vor mich hin, vielleicht ist was dabei, das Du verwerten kannst:


    - Im Schaltplan habe ich die fetten Elkos vermisst, die normalerweise beim Anlauf der Motoren dafür sorgen, dass die MOSFET-Treiber nicht in den "Alarmmodus für Unterspannung" gelangen. Ebenso wie die MOSFETs selber, die ihre Versorgungsspannung nicht unbedingt in den Keller kriegen sollten.


    - Es sind bei den Treibern ein paar 4.7µF-Elkos eingezeichnet. Aber die werden von den Motoren beim Anlauf ruck-zuck leergesaugt. Der Treiber kriegt also keine "kontinuierliche" Spannung serviert. Die Versorgungsspannung der Treiber durch eine einfache Schotty-Diode von der "Hauptversorgung" VIn entkoppeln?


    - Supressordioden an den Motorausgängen haben zwar nichts mit dem Anlaufverhalten zu tun, aber beim Richtungswechsel (oder wenn der Bot einen "Schlag" kriegt und die Motoren in den Generatorbetrieb gehen) bewirken sie heilsames Gegenmittel.


    Wie Buchi schon geschrieben hat: Den Strom mal mit dem Oszi kontrollieren. => Die Stromzangen für Oszis, die auch DC können, sind zwar schweinisch teuer, aber im Endeffekt spart man sich jede Menge Arbeit => "Ein Invest für's Leben" ;):saint:

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    Der Motor hat ~12A Kurzschluss Stom bei 12V.

    Bei 5,6V sollten niemals ~50A fließen können.

    Oh doch, das ist problemlos drin.
    Und Blockierstrom ist nicht Einschaltstrom. Solange noch keine Gegen-EMK durch die Spulen da ist, hat so eine Motorwicklung nehezu 0 Ohm.
    Was ganz leicht das Problem ausschließen könnte: ein 1-Ohm-Widerstand in Reihe zum Notor. Der begrenzt dann auf jeden Fall bei 12V den Einschaltstrom auf 12A. Wenn damit geht, liegt es daran, wenn auch nicht, dann ist es etwas Anderes.


    LG

    -Michael

  • - Im Schaltplan habe ich die fetten Elkos vermisst, die normalerweise beim Anlauf der Motoren dafür sorgen, dass die MOSFET-Treiber nicht in den "Alarmmodus für Unterspannung" gelangen. Ebenso wie die MOSFETs selber, die ihre Versorgungsspannung nicht unbedingt in den Keller kriegen sollten.

    Tatsächlich sind im Schaltplan nur die Keramik Kondensatoren drin.
    Die Elkos habe ich im Nachhinein händisch gelötet. Die sollte ich aber auch mal im Schaltplan einfügen.

    Ob die groß genug sind ist aber eine gute Frage. Ich habe momentan "nur" 3x100uF.

    - Es sind bei den Treibern ein paar 4.7µF-Elkos eingezeichnet. Aber die werden von den Motoren beim Anlauf ruck-zuck leergesaugt. Der Treiber kriegt also keine "kontinuierliche" Spannung serviert. Die Versorgungsspannung der Treiber durch eine einfache Schotty-Diode von der "Hauptversorgung" VIn entkoppeln?

    Ich vermute was ähnliches, muss es aber nochmal nachmessen.
    Insbesondere da ich nur ~0,2V von dem UVLO des Treibers entfernt bin (Da ich einen logic pin fälschlicherweise mit Eingangspannung belegt habe)

    Ich vermute das wenn ich die "falsche" Halbbrücke anschalte die Spannung am Treiber so weit runtergeht, dass er dann die Halbbrücke abschaltet -> Spannung erholt sich, und wieder von vorne.

    Ich muss mal die Spannung am Treiber Eingang mit Oszilloskop messen um das zu überprüfen.

    Die große Frage ist, ob das in normalen betrieb später auch ein Problem ist, da ich dann natürlich ~25V von dem UVLO entfernt bin.

    Und Blockierstrom ist nicht Einschaltstrom. Solange noch keine Gegen-EMK durch die Spulen da ist, hat so eine Motorwicklung nehezu 0 Ohm.

    Sicher? Soweit ich weiß ist der Anlaufstrom und Blockierstrom praktisch gleich, da in beiden Fällen keine Spannung in die Spule induziert wird, da dies von der Drehzahl abhängig ist.

    Drehzahl = 0 -> Induzierte Spannung = 0

    Ich habe mir vor Kurzen einen Großen Widerstand besorgt mit dem ich das mal ausprobieren kann.