- New
- Official Post
Nachdem ich hier schon einen Bot mit Supercap gebaut hatte, wollte ich das Konzept nochmal optimieren und schauen, ob ich nicht mit nur einem 100 F Supercap auskomme.
Das Problem bei dem anderen Bot war, dass der Booster schon bei unter ca. 1.5 V Eingangsspannung abschaltet. Wenn der Bot sich ausschaltet, ist also noch viel ungenutzte Energie in den Supercaps.
Daher nun der nächste Versuch mit einfacheren Boostern. Die können nur auf 5 V boosten und auch nicht viel Strom, laufen dafür aber schon ab 0.5 V Eingangsspannung. Um den Defizit des Strom zu beheben, kommen zwei Booster parallel zum Einsatz.
Zuerst wollte ich als Grundlage Entomat nehmen. Wenn ich das Konzept jedoch so anpasse, dass der große Supercap hinein passt, wird das Chassis viel zu schwer.
An dieser Stelle hatte ich dann aufgehört das Konzept weiter zu verfolgen.
Also in einem neuen Konzept versucht, die Komponenten sinnvoll anzuordnen.
Das ist dabei rum gekommen:
Daraus wurden die folgenden 3 Ideen weiter entwickelt:
Insgesamt hat mir aber nicht gefallen, dass das meiste Gewicht sehr einseitig hinter/vor den Motoren liegt.
Also nochmal ran...
Die finale Anordnung der Komponenten platziert die Motoren seitlich neben dem Supercap:
Sooo in etwa könnte ein Bot draus werden:
Erste Ausdetaillierung des Chassis:
Nachdem das Chassis gedruckt war, konnte eine Testfahrt gemacht werden.
Leider hält der Bot nicht ganz 3 Minuten durch. Trotzdem werde ich ihn wahrscheinlich so lassen und nächste Woche mit nach Luxemburg nehmen, um in der Plastic Antweight Klasse damit anzutreten.
Vermutlich müsste ich die stromhungrigen N10er Antriebsmotoren gegen zahmere N20er tauschen. Dann wird der Bot aber nochmal etwas breiter.
Zuletzt noch zum Namen:
"Henry Frottey" ist der Protagonisten im gleichnamigen Buch/Hörbuch des deutschen Comedians Jan Phillip Zymny.
