Projekt: Schruppdiwupp

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    Soo... Empfänger sind noch zwischen hier und UK, Regler zwischen hier und China.


    Aber was soll's, morgen wird der Rest so gut es geht gemacht.

    Gleich erstmal den nächsten Versuch zur passenden friktion abholen:

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    Jap.

    Für Tests nimmt man halt was da ist :winking_face:


    Und da die Ideen für die endgültige Optik sowieso noch Recht unpräzise sind...

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    ES LEEEBT!

    Also... es fährt noch nicht, Empfänger und Regler sind immer noch nicht da.

    Aber das ist bei einem Ringspinner meistens ja auch nicht das Hauptproblem. Verkabelung ist soweit es ohne die Teile halt geht jetzt fertig. LED ist auch noch nicht angeschlossen (aber per ranhalten getestet), weil dann das anlöten der noch fehlenden Teile total umständlich wäre.


    Aber das wichtigste: Wir haben langsam die Friktion richtig raus. Den Motor konnten wir zwar noch nicht richtig laufen lassen, weil ja die Teile fehlen, aber...


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    läuft auch ohne Motoren noch nicht perfekt rund sondern hakt an 1-2 Stellen, das war bei den schwarzen Ringen Tatsächlich besser... da waren wir beim entfernen der supports scheinbar etwas sorgfältiger.


    Aber: es funktioniert.

    Und ohne Metallzähne bei derart geringer Drehzahl und manueller Steuerung dann auch ohne Testbox nicht gar so schlimm. Spätestens wenn der Motor selber in betrieb geht wird die aber absolut notwendig. Einzelteile sind ja auch schon da, aber irgendwie schafft man nie so viel wie gewollt.

    Trotzdem hat mich heute sehr optimistisch gestimmt nach Dortmund einen "funktionierenden" Prototypen mitbringen zu können, auch wenn wir ihn da mangels Arena nicht fahren lassen werden.

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    Sieht auf dem Video tatsächlich auch böser aus als in echt.

    Der Akkuschrauber war nichtmal auf Vollgas, dazu die 1:4 (ungefähr) Untersetzung zum Ring, und der wiegt ja auch Mal Grade 100g.

    Ich glaube den Schrauber aus der Höhe fallen lassen hätte ähnlich viel Energie.

    Aber es war trotzdem genug um garnicht Vollgas geben zu wollen, und das eine Mal reicht dann auch ...

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    Oh, und eins noch:


    Da fehlen jetzt noch die Regler samt Stecker, dafür sind die Kabel alle noch zu lang.

    Außerdem fehlen noch Deckel/Boden samt Bürstchen, und die Waffen sollen natürlich nicht (vollständig) aus Kunststoff bleiben.

    Aber... sieht bisher ganz gut aus. Für Schrauben, Kabel, Bürstchen und "hab ich noch vergessen" waren ursprünglich 300g eingeplant. Davon sind jetzt 75g benutzt. Ich denke, das sollte hinhauen, und was am Ende übrig bleibt reicht für ein paar mehr Gramm im Waffenring.


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    Keine sorge, die Gewichtsprobleme kommen dann wenn wir die Stahlwaffen als letztes bestellen und die aus irgendeinem Grund dann jeweils 30g schwerer ankommen als geplant.

    Irgendwas muss einfach sein.


    Oder wenn wir merken man kann den Link oder Akkustecker so nicht sauber ziehen/einstecken.

    Wenn alles ganz geplant laufen würde wäre es ja langweilig.

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    Sooo... ich weiß jetzt wenigstens warum ich solange auf die Regler warte:

    Da kommen keine. Inzwischen wurde mir das Geld kommentarlos zurücküberwiesen, und die Regler sind auf "ausverkauft" gestellt.

    Meine Empfehlung wäre entweder ein 40A Simonk Regler, Triforce A50S, 52A Racerstar/Multistar oder ein 65A Metalfet Racecopter Regler (z.B. von Holybro, etc).

    Das gilt übrigens für alle Regler in dieser Liste, ausgenommen der Simonk. Da der aber schlicht ein Stück zu groß ist (in allen Dimensionen, vor allem aber die Länge) müssten wir da effektiv nochmal komplett neu designen... und das kann ja irgendwie nicht sein.


    38mm * 23mm * 8mm

    Das wäre die Fachgröße, wo ich die gerne reinstopfen würde...

    https://www.premium-modellbau.…a-2s-6s-opto-blheli-32bit Spricht etwas (außer dem Preis) gegen diese hier?

    Inzwischen bin ich doch gerne bereit etwas mehr auszugeben wenn ich dafür vernünftige Lieferzeiten hab... und ohne Zoll zusätzlich geht das sogar.

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    Sollte funktionieren. Preis ist nur heftig und vom Baugefühl her würde ich bei so einem kleinen Regler mehr Reserve bevorzugen, aber sollte gehen. Etwas preiswerterer esc. Evtl hätte ich bald drei Holybro 65A esc übrig.


    Bin grad etwas von der schlechten Versorgungslage bei den Reglern schockiert. Unser Hobby kommt wohl auch nicht spurlos an der Halbleiterknappheit vorbei

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    Unser Hobby kommt wohl auch nicht spurlos an der Halbleiterknappheit vorbei

    Du sagst es. MOSFET-Halbbrücken im Frühjahr bestellt, sind jetzt im August geliefert worden. Stink-einfache Relais bestellt. Werden im Februar 2022 geliefert. :wacko:

    Auch bei Reichelt ein Problem.... Jede Bestellung wird in mehreren Paketen zueinander zeitversetzt angeliefert. Auf den Hinweis im Online-Shop "Lieferzeit 2-3 Tage" kannst Du soviel geben wie auf die Fahrzeugbeschreibung bei einem Gebrauchtwagenhändler. :loudly_crying_face:

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    Was die Reserve angeht war mein Gedanke "gleiche Marke wie der Motor, hoffentlich gleich glaubwürdige Daten".

    Aber ob das auf den geschlossenen Einbau statt direkt unterm Rotor auch zutrifft ist halt die Frage.


    So gesehen ist der von dir verlinkte wahrscheinlich sinnvoller, sollte er abrauchen ist das zumindest günstiger.


    Und dann erstmal Testbox bauen und Mal nach unterschiedlichen Zeiten testen ob er sich schon ins Chassis eingeschmolzen hat.


    Danke für die Hilfe nochmal, ich bin da vom Angebot und der Unübersichtlichkeit noch etwas überwältigt.

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    Was ist das doch schön, wenn ein Plan funktioniert...


    Also, fertig sieht noch anders aus, aber... die Fortschritte am Samstag waren sehr, sehr gut und vielversprechend.


    Erstmal: wir haben einen alten Küchen-Einbauschrank (mein Chef hat den Aufenthaltsraum renoviert) zu einer "Testbox" ausgebaut.

    Also hauptsächlich die Papp-Rückwand rausgerissen und durch 16mm OSB-Platte ersetzt, in die Tür ein kleines "Guckloch" gebohrt, und die Tür zuschraubbar gemacht.

    Dann das ganze auf den Rücken gelegt, sodass die OSB-Platte jetzt der Boden ist. Handy aufs Guckloch, Kamera zum durchgucken. Dann noch ein LED-Streifen reingehängt, weil wie Kamera nur Schwarz angezeigt hat.

    Für diese Tests jetzt mit Plastikwaffe und rückwärts drehend noch so, sobald die echte Waffe da ist und man sich sorgen muss das könnte nicht reichen wird dann alles auf ein zweites Handy gestreamt, und wir steuern von der anderen Seite der Stahltür aus. In alle anderen Richtungen sind dann stabile Betonwände.



    giphy-downsized-large.gif



    Erster Test, Bodenplatte durch eine zu große platte ersetzt, und darüber am Boden der Testbox festgeschraubt. Der untere Ring hat dabei etwas geklemmt, aber der obere ging nach etwas gestottertem anfahren ganz gut.


    Also die Bodenplatte getauscht gegen eine in passender Größe und mit Bürstchen, erster richtiger Fahrtest.



    giphy.gif


    Aus irgendeinem Grund wird das Ende vom Video beim Upload immer abgeschnitten, aber wir haben zweimal eine Wand getroffen.

    Den ersten Einschlag problemlos weggesteckt, nur etwas durch die Gegend gehüpft, aber nichtmal überschlagen. Beim zweiten hatte sich dann der untere Ring verkeilt. Immernoch "fahrbar", aber der Ring drehte eben nicht mehr. Wir hoffen da sehr dass etwas geringere Toleranzen und vor allem härteres Material bei der endgültigen Waffe sowas in Zukunft verhindern. Scheinbar hat sich das PLA beim Einschlag genug verformt um über den Flansch eines Kugellager rüberzuspringen.


    Die Steuerung war... sagen wir einfach, Hammerschwanz war am Anfang leichter zu steuern. Es ist aber auch sehr unintuitiv nur über geschwindigkeitswechsel zu steuern.



    Wir sind insgesamt jedenfalls recht zufrieden.

    Die Deckel/Bodenplatten sitzen noch etwas gewölbt, die Kabelführung ist noch nicht ganz ideal (den einen Stecker müssen wir wohl neu anlöten), aber es passt prinzipiell alles rein, wir liegen vom Gewicht her völlig im Rahmen, die Ringe drehen sich, es fliegt nicht bei kleinen Einschlägen komplett auseinander und es sind noch ca. 300g pro Ring übrig für das Upgrade von PLA auf Stahl, das ist auch ungefähr womit wir bisher geplant hatten.


    To Do:

    Boden/Deckel aus sinnvollerem Material (HDPE?).

    Chassis aus sinnvollerem Material (TPU? was gibt es sonst noch tolles?)

    Ringe aus sinnvollerem Material und in sandwich-Bauweise (Hardox/Federstahl?)

    Einen xt30 neu (angewinkelt) verlöten

    LED einbauen (die bekommt man wahrscheinlich nicht mehr heil aus dem Chassis danach)

    Failsafe einstellen.

    Regler (oder Fernbedienung?) so einstellen, dass "stick loslassen" "stopp" bedeutet, nicht "vollgas".

    Verschiedene Bürstchenanordnungen testen. Bewegt sich doch etwas langsam.

    Abdeckklappe für den Link anbauen.

    Fahren lernen? haben wir ernsthaft mal Zeit für solchen Luxus?


    Insgesamt klingt das bis April jedenfalls sehr machbar. Ich glaube so gut vorbereitet war noch nie ein Bot von uns.

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    Cool das du ihn schon zum laufen bekommen hast. Kann mir gut vorstellen, dass das schwer zu fahren ist


    Weil du schon die Steuerung angesprochen hast: Was ist genau der Plan für die Fortbewegung? Mit konstanter Drehzahl auf den Bürsten rutschen (ala Lurch) oder durch Lastwechsel laufen (ala Droopy)?

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    Er soll schon eher Lurch sein.

    Im Moment schwanke ich noch zwischen "einen Ring dauerhaft auf Vollgas als Waffe/Antrieb (wahrscheinlich den unteren), den anderen grob auf Halbgas und dann schneller/langsamer für Drehungen", oder "beide Vollgas, und bei einem Gas wegnehmen wenn ich drehen will".


    Verkabelt ist es jetzt für die zweite Variante, aber das werde ich testen müssen.


    Ich glaube für droopy Steuerung müssten die Ringe angewinkelt sein.


    Haben übrigens festgestellt die grob 300g, die wir pro Ring übrig hatten für Stahlteile sind etwas knapp, da kamen wir schon nur mit dem hardox ohne die Sandwichteile hin. Aber das wird schon.

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    Wir auch... Bzw eigentlich erstmal darauf, wie es mit den schwereren ringen aussieht, wie die hochdrehen, ob er sich schneller fortbewegt (andere Bürstenanordnung? 1m² HDPE in passender dicke ist unterwegs um viiiele Deckel auszuprobieren.) Und vor allem auch wie er sich mit etwas mehr Platz dann in der Arena verhält.



    Übrigens, falls jemand auf die Idee kommt auch einen Ringspinner bauen zu wollen: PLA funktioniert nicht um daraus die Ringe zu machen.


    Das Bild ist nach vllt. 1-2 minuten (jedenfalls keinem vollständigen Kampf) gesamtdrehzeit entstanden. man sieht an der Kante schön, wie sich die Lager ins PLA gefressen haben. Da muss für die Lauffläche wohl wirklich Stahl her.

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    Schruppdiwupp ist jetzt noch ein paar Mal probegefahren, lässt sich mit etwas Gewöhnung tatsächlich erstaunlich gut steuern und macht Spaß.

    Failsafe geht jetzt auch, das macht das ganze auch weniger gruselig.


    Die PLA-Ringe haben sich jetzt langsam zu deinem Staub zerlegt und fliegen bei jedem Kontakt runter, die Kabel, die die Reinkontakte zum Motor herstellen sind auch gut verschlissen.

    Vorher könnten wir aber noch eine Colaflasche und ein paar Fehldrucke malträtieren, hat funktioniert.


    Wird Zeit für richtige Waffen :winking_face:

    "Spiel mit dem Feuer. Tu es.
    Denn man kann einem Kind hundertmal sagen, die Herdplatte sei heiß. Die Bedeutung wird ihm erst in dem Moment, in dem es trotzdem drauffässt klar.
    So lernt doch jeder für sich selbst, in dem großen Spiel das Leben heißt. Und das Feuer ist einer der anspruchsvollsten, dennoch lohnendsten Mitspieler."


    Ps: Nicht käuflich, aber buchbar