Deckel/Boden Materialien

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    Moin, nur mal angenommen ich würde überlegen einen beetle bauen zu wollen, das Chassis sollte recht steif werden.


    Welches Material in welcher Stärke käme da in Frage (erstmal ohne 3d-druck, weil nicht so verfügbar)

    "Spiel mit dem Feuer. Tu es.
    Denn man kann einem Kind hundertmal sagen, die Herdplatte sei heiß. Die Bedeutung wird ihm erst in dem Moment, in dem es trotzdem drauffässt klar.
    So lernt doch jeder für sich selbst, in dem großen Spiel das Leben heißt. Und das Feuer ist einer der anspruchsvollsten, dennoch lohnendsten Mitspieler."


    Ps: Nicht käuflich, aber buchbar

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    Wie flexibel sind denn 0,75mm stahl noch? Ich habe etwas sorge, dass mir was um die Ohren fliegt wenn da zu viel Spiel drin ist.


    Hatte nach Gefühl 2mm angedacht, aber da wären 2/3 eines beetles alleine drin, das wäre witzlos.

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    Denke mal in erster Linie kommt es erst mal darauf an was du bauen willst, wie schwer die Waffe in das Gewicht fällt, Ideen Anstöße haben wir ja schon einige bei uns in der Galerie...


    https://forum.roboteers.org/ga…uploadTime&sortOrder=DESC


    ich würde es demnächst vielleicht mal mit 1mm Federstahl Blech versuchen und mich im WIG Schweißen üben...


    Edit:


    Als Quelle die gute alt Bewährte Stoßscharre...


    https://www.tierzucht24.de/Sto…e-Ersatzblech-150mm-500mm

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    Waffe wie üblich: so schwer wie möglich :winking_face:

    Bei der groben Spinnerei in meinem Kopf bin ich bei ca. 400g minimum für die Waffe, sonst funktioniert es einfach nicht.



    Wäre noch etwas anderes als (Feder)-stahl in der Gewichtsklasse sinnvoll?

    Titan wird einfach teuer etc, gibt es praktikable Kunststoffe oder so?

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    Bei meinen ersten BW Spinnern Guillotine und G(uillotine) 2 war der Boden aus 3mm 7075 und das war sehr steif, würde ich durchaus wieder so machen. Beide Bots hatten auch 360g Waffen.

    Dünner finde ich unabhängig vom Material blöd zu verarbeiten.

    HDPE und Steifigkeit ist schon ein Widerspruch in sich, aber über die Gesamtkonstruktion ist es durchaus möglich zu einem steifen Gesamtergebnis zu gelangen.

    Kohlefaser in entsprechender Materialstärke wäre auch ne Möglichkeit.

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    Kohlefaser klingt tatsächlich interessant...

    Habe ich (außer als Material für schalldämpferattrappen bei softairpistolen) nie mit gearbeitet, muss mich da mal einlesen.


    Boden und Deckel sollen als einzelne Bleche festgeschraubt werden, damit bleibt der bot von oben und unten zugänglich.

    Also auch nichts schweißen oder so.

    Mal ein wenig durchrechnen welche dicken stahl. Alu und Kohlefaser sich beim gleichen Gewicht entsprechen, und was mir da am besten zusagt.

    Tatsächlich... Für nen Prototypen würde es wohl auch multiplex tun.

    Polycarbonat ist mir genau wie hdpe wohl zu wabbelig. Allerdings kann ich vor allem hdpe sehr gut bearbeiten...

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    Das sollte kein zu großes Problem sein, ich glaube da kann ich mit umgehen.


    Erstes rumgerechne ergibt 1mm stahl ist leichter als 3mm alu, aber nicht viel.

    7,8 zu 8,1. dichte von stahl gegen die von alu*3, da dreifache dichte. Kohlefaser hat 1,8, da gingen also 4mm (7,2) - 4,5mm (8,1) bei gleichem Gewicht.

    Der Vollständigkeit halber: Titan wäre bei ca. 1,8mm ungefähr genauso schwer wie 1mm stahl, 3mm alu oder 4,5 mm Kohlefaser.


    Weiß jemand, wie die technische Größe heißt, die die Steifigkeit beschreibt und ob/wo ich das nachgucken kann? Biegefestigkeit? Ansonsten schau ich nächste Woche einfach mal nach preisen/Verfügbarkeit und hol ggf. Von allem ne Probe.

  • Du musst auch bedenken, dass eine dickere Platte unabhängig vom Material steifer ist, weil das Material weiter außen mehr Kraft aufnehmen kann. Das ist das gleiche Prinzip warum ein Rohr bei gleichem Materialaufwand steifer ist als ein Rundstab.

    Von daher würde ich jetzt mal schätzen Kohlefaser ist am besten selbst wenn Stahl oder Alu ein besseres Verhältnis von Steifigkeit zu Gewicht hat, einfach weil es die geringste Dichte hat und die Platte deswegen am dicksten sein kann.

    Bei Kohlefaser besteht halt die Gefahr, dass es bricht oder sich die Schichten trennen.

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    Das ist schon klar. Deswegen fällt mir die Einschätzung ja so schwer.


    Prinzipiell gefällt mir dicker auch mehr, weil ich anschließend daran angeschraubte Dinge durch die längeren Löcher bereits mehr Führung haben.

    Bei hammerschwanz 1 und flabberwookie hatte ich stellenweise lange schrauben durch den ganzen bot, im bot dann ein dünnes Rohr als Abstandshalter. So ergaben sich "Stützsäulen" im bot verteilt, wo keine Wände waren.

    Problem: die hatten Spiel.

    Den Deckel aufzusetzen und alle in ihre löchter zu bekommen hat echt genervt.

    Ich fürchte, sowas könnte ich wieder brauchen.

    Andererseits könnte ich grade bei stahl die schrauben auf einer Seite festschweißen. Punkte kann ich gut genug dafür.


    Ach, mal schauen. Hat ja alles Zeit, zumindest hab ich ne grobe Schätzung, dass ich ca. 500g für Boden + Deckel zusammen einplanen muss. Bei jedem bot sind die beiden Teile schwerer als ich gedacht hätte.

  • Weiß jemand, wie die technische Größe heißt, die die Steifigkeit beschreibt und ob/wo ich das nachgucken kann? Biegefestigkeit? Ansonsten schau ich nächste Woche einfach mal nach preisen/Verfügbarkeit und hol ggf. Von allem ne Probe.

    Da suchst du glaube ich nach dem Elastiztitätsmodul E als Spannung/Dehnung. Für die Steifigkeit kannst du das E-Modul mal den kleinsten Querschnitt (in deinem Fall wäre das die Blechdicke) nehmen. Für Stähle beträgt das E-Modul 210 GPa, Aluminium liegt bei 72 GPa und Titan bei 110 GPa. Kohlenstofffasern haben auch eine sehr hohe Steifigkeit und Festigkeit.

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    Ich glaube auch mit den weicheren Materialien kriegt man bei guter Konstruktion viel Steifigkeit hin.

    HDPE wiegt so wenig, dass es einem meistens erlaubt viele Stützen ins innere des Bots zu bauen.


    Auch eine Mischung verschiedener Materialien solltest Du in Betracht ziehen: Z.B. Wände aus HDPE und Boden/Deckel aus Stahl oder Alu.

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    500g für Boden und Deckel klingt sehr schwer

    Ich rechne im Moment damit, bei ca. 315cm² Fläche anzukommen.

    Wahrscheinlich geht auch etwas weniger, aber das sehe ich frühestens Mittwoch.

    Vorher hab ich nur Handy und Schätzwerte, wie viel Platz ich brauche.

    Also rechne ich erstmal mit Sicherheiten, um zu sehen ob es überhaupt geht.


    Da suchst du glaube ich nach dem Elastiztitätsmodul E als Spannung/Dehnung. Für die Steifigkeit kannst du das E-Modul mal den kleinsten Querschnitt (in deinem Fall wäre das die Blechdicke) nehmen. Für Stähle beträgt das E-Modul 210 GPa, Aluminium liegt bei 72 GPa und Titan bei 110 GPa. Kohlenstofffasern haben auch eine sehr hohe Steifigkeit und Festigkeit.

    Okay, zumindest bei den Metallen scheint die Steifigkeit bei gleichem Gewicht dann nahezu identisch zu sein. Hilft nur ein bisschen, aber gut zu wissen.

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    Verhalten die sich zweiseitig gelagert dann so anders, das es merkliche Unterschiede macht? Kommt mir zumindest unintuitiv vor, aber mag ja sein.

    Welches wäre dann besser?