Die Zukunft des 3D-Drucks

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    • Interessanter Beitrag. Ich hätte nicht gedacht, dass das Pulver soweit "stabil" halt. (Denke da nur an die Zahnräder in unseren Akkuschrauber-Getrieben)

      Laut dem Bericht derzeit für das Militär gedacht.

      => Dann könnten in Deutschland die benötigten Ersatzteile für Flugzeuge, Hubschrauber, Schiffe und Panzer wieder besorgt werden können.... :D
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      Interesse an Elektronik für Schaukampfroboter und Kettenfahrzeuge (Fahrtregler, ESC) ? => http://www.Robots.IB-Fink.de
    • Buchi wrote:

      Nö... Die haben keinen Plan von nix... also erst recht keine Pläne, mit denen sich was ausdrucken ließe.

      LG
      -Michael
      War mir eigentlich schon klar. :D :saint:
      Laut einem Fernsehbericht sind viele Fahrzeuge (Schiffe, Flugzeuge,...) nicht einsatzbereit, weil es keine Ersatzteile gibt oder die Nachfertigung etwas aufwändig ist.

      Mein Paps hatte auch ein paar Jahre bei Messerschmitt in Manching gearbeitet. Hatte sich mal darüber beschwert, dass die Amis von jedem neuen Bauteil x- Kopien des Plans haben wollen (natürlich in inch und nicht in metrischem System), damit sie die Ersatzteil-Nachlieferung selber machen können. (Ok.... waren damals noch andere Zeiten (F104-Starfighter-Witwenmacher)).
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      Interesse an Elektronik für Schaukampfroboter und Kettenfahrzeuge (Fahrtregler, ESC) ? => http://www.Robots.IB-Fink.de
    • IBF wrote:

      Laut einem Fernsehbericht sind viele Fahrzeuge (Schiffe, Flugzeuge,...) nicht einsatzbereit, weil es keine Ersatzteile gibt oder die Nachfertigung etwas aufwändig ist.
      In erster Linie wohl kaputtgespart, und keine Ersatzteile nachbestellt, als Zeit dafür war. Da steckt man lieber unendlich viel Geld in superteure Segelschiff-Reparaturen...

      LG
      -Michael
    • Buchi wrote:

      Da steckt man lieber unendlich viel Geld in superteure Segelschiff-Reparaturen...
      Ist ein politisches Thema, darum möchte ich das hier nicht zu weit vertiefen. Aber nach meiner Beobachtung ist für teure Neuanschaffungen (Eurofighter,...) immer genügend Geld da. Aber für kleine Ersatzteile nicht. Schlimmer als in Großkonzerne.... :rolleyes:
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      Interesse an Elektronik für Schaukampfroboter und Kettenfahrzeuge (Fahrtregler, ESC) ? => http://www.Robots.IB-Fink.de
    • Hihi... Da steht was von "nicht zu hohe präzisionsanforderungen".. Die bego in Bremen benutzt das verfahren für Kronen und Brücken aus cobalt-chrom-molybdän-legierungen für die Zahntechnik. Viel mehr präzisionsanforderung geht nicht.
      Allerdings hat es sich noch nicht gegenüber cnc-fräsen (ggf. Mit nachträglichen sintern bei zirkoniumdioxid, selten auch bei CrCo-legierungen) bzw. Gießen (bei Edelmetalllegierungen) durchgesetzt, warum genau nicht (Wirtschaftlichkeit oder Qualität) müsste ich nochmal recherchieren.

      Sooo neu ist es jedenfalls nicht.

      Bei Flugzeugen kommen übrigens zum teil nach dem verfahren hergestellte Teile zum Einsatz. Nicht wegen Ersatzteilen, sondern weil hohle Teile mit skelettstruktur bei fast gleicher Stabilität viel leichter sind.
      "Spiel mit dem Feuer. Tu es.
      Denn man kann einem Kind hundertmal sagen, die Herdplatte sei heiß. Die Bedeutung wird ihm erst in dem Moment, in dem es trotzdem drauffässt klar.
      So lernt doch jeder für sich selbst, in dem großen Spiel das Leben heißt. Und das Feuer ist einer der anspruchsvollsten, dennoch lohnendsten Mitspieler."

      Ps: Nicht käuflich, aber buchbar
    • Gibts doch schon: all3dp.com/de/1/markforged-met…is-test-specs-3d-drucker/
      Schon ab günstigen 88.500€ :P . Realistisch betrachtet wird die Technologie aber zu teuer bleiben für den Konsumer-markt.

      Ansonsten kommt das wie Runsler sagt in anderen Industrien schon lange zum Einsatz. Z.B. habe ich in einer Doku gesehen, dass Airbus mit dem Verfahren Türscharniere aus Titan herstellt. der amerikanische Beetlewweight Silent Spring setzt auch schon seit längerem eine Drum ein, die erst 3d-gedruckt und anschließend gehärtet wurde. Also die Technologie ist nicht neu, nur ohne connections unbezahlbar ;)
      ,,Why does my motor need brushes if it doesn´t have hair?" - Charles Guan
      Team 08/15
      Team Jäger
    • Auftragsarbeit wäre prinzipiell schon möglich. nicht günstig oder so, aber durchaus möglich.
      "Spiel mit dem Feuer. Tu es.
      Denn man kann einem Kind hundertmal sagen, die Herdplatte sei heiß. Die Bedeutung wird ihm erst in dem Moment, in dem es trotzdem drauffässt klar.
      So lernt doch jeder für sich selbst, in dem großen Spiel das Leben heißt. Und das Feuer ist einer der anspruchsvollsten, dennoch lohnendsten Mitspieler."

      Ps: Nicht käuflich, aber buchbar
    • Nun was das Beschaffungsthema betrifft, da ich hier in Deutschland in der Wehrtechnik arbeite kann ich dazu schlicht sagen, weder liegts an den Leuten beim Bund die das Zeug brauchen, noch an dern Herstellern. Es ist der aufgeblasene Verwaltungsapparat der hier alles verbockt. In Österreich ist das bereits besser, da mit der neuen Regierung auch ein Köpferollen im Verwaltungsapparat stattfindet.
      Und es funktioniert. Es gibt auch beim Bund etliche Truppenteile wo alles reibungslos funktioniert - dezentrale Beschaffung ist das zauberwort. Einfach den unnötigen Apparat umgehen, und schon funktionierts wunderbar.

      Was das Druck Thema betrifft. Ich hab schon einiges aus solchen Maschinen gesehen. Es hat defintiv Zukunftspotential, braucht aber noch Arbeit um wirklich brauchbar zu sein.