• An dieser Stelle möchte ich ein neues Featherweight-Projekt vorstellen.

    Die Idee geistert schon einigen Jahren im Team IBF herum, aber jetzt hat Flatliner-Dirk den Startschuss mit dem Erstellen von der Antriebseinheit gegeben. ^^

    Wer sich mit den älteren Filmen aus den 80er Jahren ein bißchen auskennt, der kennt bestimmt auch John Carpenters "Christine". Geht um einen Heckflossen-Auto (1958er Plymouth Fury) , das jeden umbringt, der sich ihm in den Weg stellt. Dabei läuft immer das Radio und spielt Musik aus den 50er Jarhen.
    Gänsehaut-Feeling kommt auf, wenn sich das Auto auf die Lauer legt und dann, bevor es zuschlägt, die grellen Scheinwerfer eindimmt/einschaltet.


    Quelle: Von Hylnder777 in der Wikipedia auf Englisch - Übertragen aus en.wikipedia nach Commons., Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=9982550


    Wen der Inhalt des Films interessen: Hab' auf YouTube eine Zusammenfassung der besten Szenen gefunden.

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    Der Blendeffekt mit den Scheinwerfern ist besonders hier bei 1:30 gut zu sehen:

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    Ziel ist es, einen Pusher-Bot mit Vierrad-Antrieb zu haben, der als Show-Effekt die blendenden Scheinwerfer hat.
    Ob die Heckflossen aus Gewichsgründen noch angebaut werden können, das muss sich erst noch zeigen.

  • ie im ersten Posting erwähnt, hat Flatliner-Dirk mal wieder ganze Arbeit geleistet und die komplette Antriebseinheit inklusive "Dach" für das Team IBF gebaut.

    Was neu ist und wo ich auch erst einmal "umdenken" musste: Die Antriebe sind nicht auf der Grundplatte, sondern am Dach montiert.

    Hier mal die Fotos von Dirk:

    Die Dachplatte mit den Ausschnitten für die Räder:

    Die Dachplatte von der anderen Seite mit ein paar angehefteten Kleinteilen.
    Die Winkel mit den Schrauben helfen beim Spannen des Riemens.
    Die beiden kleinen Rechtecke halten mit einer Schlauchschelle die Motoren.
    Die größeren "Klötze" dienen zum einen als Montagehilfe,
    vor allem aber sollen sie die Getriebemotoren bei extrem harten Einschlägen im Position halten.


    So sieht es aus wenn beide Getriebemotoren montiert sind.
    Gegenüber gibt es jeweils zwei über Langlöcher verschiebbare Lagerblöcke

    Die Dach-Ansicht von oben. Jetzt werden dann die Seitenteile, Frontteile etc. am Dach angeschweißt. Zum Schluss wird "von unten" die Bodenplatte angeschraubt.


    So sieht Christine derzeit im Rohbau von der Front aus .

    Bottoms-Up. für Tests mit dem 1nF/200v-Entstörkondensator verdrahtet.

    In der Draufsicht deutlich erkennbar, dass die Motoren mit Schlauchbandschellen am Dach fixiert wurden.

    Einfach genial ist von Dirk der Riemenspannter designed und gebaut worden. Über die beiden Druckschrauben wird der Riemen gespannt. Die Lagerböcke können durch die Langlöcher verrutschen. Anschließend dann festschreuben.

    Motor und Getriebe stammen von Ellis.


    Das Gewicht ist überraschend hoch. Vermutet man gar nicht, wenn man nur die Antriebseinheit betrachtet.


    Hab' provisorisch mal den Fahrtregler, Empfänger und Akku in eine Schachtel verpackt und mit Tape am Bot befestigit. Für eine erste Testfahrt hat es gereicht:

    http://robots.ib-fink.de/forum/Christine_Vid_01.mp4

    Wie von Dirk empfohlen, werde ich bei dem LiFePO4-Akku mit 4S bleiben. Der Bot ist schnell genug, auch wenn derzeit noch 7kg fehlen.

  • das klingt ja toll.
    jetzt weiß ich auch, was Du damals meintest , als Du mir erzähltest dass es Unterschiede in der Baufortschrittsdokumentation gibt. ?(
    Tolle Berichterstattung, da kann man ja jeden einzelnen Schritt nachvollziehen. :)
    sehr gute Arbeit von Dirk.

    Eine Frage hätte ich trotzdem, wozu sind die Schlauchschellen?
    Die Saturngetriebe sind doch bereits mit 4 Schrauben befestigt, und gegen ein seitliches Verrutschen gesichert?
    Traut Ihr den Halterungen von Ellis nicht, oder ist das die Überkopfsicherung?

    Ein Hinweis noch.
    Den Riemenspanner habe ich vor Kurzem so ähnlich beruflich verbaut.
    Hier mussten wir allerdings immer die Schraubenrestlänge nachmessen, da es uns bei den ersten Versuchen den Spannriemen von den Antriebsrädern gezogen hat, und das trotz eines Breco AT10 Profils.
    Erst durch die Restlängenmessung haben wir den Riemen dann parallel gespannt bekommen.
    Gut unser Riemen war 3m lang, aber ich denke auch bei einem feather Riemen sind so kleine Ungenauigkeiten schon nicht so prall.

  • Nice, aus welchem Material ist das Dach?

    So wie ich das gesehen habe (und dem Gewicht nach) ist das Hardox, das wir von über die Sammelbestellung von Jeroen bekommen haben. (@Dirk: korrigiere mich, wenn ich was Falsches schreibe)

    Sind das die XL Riemenscheiben aus HK?

    Sorry, muss ich passen.


    Steht die Waage auf lb oder sieht das wegen der Perspektive nur so aus?

    Erwischt..... :whistling: ... muss ich nochmal nachschauen. :saint:

  • Quote from IBF


    Erwischt..... ... muss ich nochmal nachschauen.


    :D:D Gefällt mir. Einfach und robust! Ich hoffe der kriegt eine entsprechende Lackierung? :P Die Räder enttäuschen mich. Grün sehe ich bei deiner Vorlage nicht... :D

  • Das PU für Weißmantelreifen kriegt man bei uns nicht. ;)

    Die Form werde ich natürlich nicht so hinkriegen, dass es unverkennbar ein Ami-Schlitten ist. Aber die Lackierung wird auf alle Fälle ein weißes Dach und ein marsrotes Seitenteil.

  • Heute endlich mal dazu gekommen, an Christine weiterzuarbeiten.

    Front und Heckschürze sind dran. Batteriekasten ist fertig, Halterung für den Fahrtregler auch. (Hab' festgestellt, dass ich für mich selber keinen Fahrtregler mehr im Fundus habe... :rolleyes:

    Mit dem Gewicht von ca. 8.6kg (Deckel, Front, Heck, Akku, Motoren, Getriebe Räder, Radhalterungen) bin ich bis jetzt auch noch einigermaßen in der Dispo.

    An meisten Gewicht werden wohl die beiden noch fehlenden Seitenteile ausmachen. Ob die Zeit für die beiden Front-Rampen reicht, das weis ich nicht.
    Die Öffnungen für die vier superhellen LEDs habe ich an der Front integriert, aber ob es zeitlich noch reicht, die Halterungen für die vier LEDs zu machen, das steht noch in den Sternen (habe jetzt effektiv noch einen einzigen Arbeitstag vor dem MMM in Hannover).

  • Kurz vor MMMV30 in Dortmund (April2024) habe ich Christine noch etwas überarbeitet. Die provosorischen Frontkeile aus Aluminium hatten vor einem Jahr gegen Rambi ziemlich gelitten.

    Jetzt mit Hardox ein paar Seitenführungen eingepasst, in der Hoffnung, dass die etwas länger halten.

    Gleichzeitig noch den Akku ausgetauscht. (War Tipp von Flatliner-Dirk). Statt dem bisherigen 4S LiFePO4 (Nennspannung 13.2V) jetzt ein LiPo 5S verbaut (Nennspannung 18.5V).

    Heute die erste Probefahrt in der Arena. Fetzt wie Sau!

    Problem: Die Hardox-Zinken sind an der Spitze noch nicht genügend ange-fast. Die ackern die ganzen Arenaböden um!

    Wenn am Samstag der Rest der Truppe eintrifft, hoffe ich, dass jemand einen Winkelschleifer dabei hat und mir auch leiht....

  • Ach ja...

    Durch die Hardox-Zinken hatte ich natürlich Gewichtszuwachs von 300gr. Also Übergewicht.

    Einzige Möglichkeit: Die schönen Heckflossen mussten daran glauben...*schnüff*