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    sicher, aber wenn Daniel schon so viel Input gibt, ist es für Pursa eigentlich zu teuer ständig dumne Nachfragen zu stellen. Aber vielleicht ist es wirklich so, das die zu wenig Fachkräfte für den Support haben. Nun ja.


    Ich denke über das Stepcraft System nach. Das kann alles, aber möglicherweise nichts richtig....

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    Die meisten "großen" Firmen sind aus Garagenfirmen entstanden. Und da wurde auch gegenüber den potenziellen Kunden "geblendet", um die ersten Aufträge zu erhaschen. (Bill Gates hatte auch gelogen, dass er ein fertiges Betriebssystem hat, als ihm seine Mutter im Aufsichtsrat ihrer Firma den Auftrag zuschustern konnte... :winking_face: )


    Mir gefällt schon, dass Prusa sich immer weiter entwickelt. Und das auch "selbst" macht und nicht, wie heutzutage leider üblich, alles über irgendwelche mysteriösen Sub-Firmen läuft.

    Wobei ich zugeben muss, dass bei einem dermaßen großen Durchsatz an Bausätzen eigentlich schon ein Erfahrungsschatz anhand der Rückmeldungen und Reklamationen vorhanden sein sollte. Ein Techniker im Rückwarenbüro wird normalerweise lieber gleich das Ersatzteil rausschicken, also sich jeden zweiten Tag mit einer Email beschäftigen zu müssen. (Ausser natürlich bei neu aufgetretenen Effekten und Fehlern. Da möchte man verständlicherweise schon wissen, was der Auslöser für diessen Effekt war und ob das in Zukunft eine Lawine an Reklamationen auslösen kann.)


    Dass Prusa die gleiche Taktik verfolgt wie Versicherungen oder amerikanische Internet-Provider auf deutschem Boden kann ich mir nicht vorstellen. (Grundsätzlich alles ablehnen und erst wenn vom Anwalt ein Schreiben eintrifft, wird halbherzig reagiert....)


    Das ist leider der Nachteil von Bausätzen, man hat nicht das Recht, im Rahmen der Gewährleistung das ganze Produkt zurückzuschicken.

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    anderen Ende Sitzt keine Techniker oder Elektriker, dort Sitzen deren Aussage auch nur Hobbyisten!

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    Hobbyisten? :grinning_squinting_face: Die haben 45 bezahlte Mitarbeiter nur für Support.

    Das Unternehmen hat schon längst einen professionellen Status angenommen.

    • Official Post

    Der prusa läuft wieder. Es war also tatsächlich das Board kaputt.


    Den Ender habe ich gestern auf Direktextruder umgebaut. Außerdem habe ich den Teil des PTFE Schlauchs, der im Hotend sitzt, gegen eine hitzebeständigeren getauscht.

    Ich teste nun ob er so mit PP klar kommt. Außerdem möchte ich die Lüfter tauschen. Diese sind das einzige, was beim Ender laut ist. Ich denke ich werde die prusa Lüfter als Ersatzteile für den Ender bestellen.


    Beim prusa sind die Lüfter flüsterleise, aber die Druckbewegungen sind sehr laut.


    Bin immernoch nicht sicher welchen Drucker ich behalten möchte oder ob ich überhaupt einen abgebe. Hängt wahrscheinlich davon ab, ob ich den Ender mit vertretebarem Aufwand auf das Level des Prusa aufgerüstet bekomme.


    Ein gutes hat das ganze Gehampel mit den Druckern: Ich war gezwungen mich intensiv mit der Materie zu beschäftigen und habe viel gelernt.

    • Official Post

    oder ob ich überhaupt einen abgebe

    Das war eigentlich auch mein Gedanke. Wird wie mit den PCs sein. Man braucht mindestens zwei Stück davon, damit wenigstens immer einer zuverlässig läuft und nicht durch die durchgeführten Windows-Updates erst wieder mit Leben erfüllt werden muss.

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    Aber ich habe doch keinen Platz

    Etwas bei Deiner Mam "expandieren". :smiling_face_with_halo: . Einen Drucker bei Dir, der andere ist in der Werkstatt. Notfalls dann "pendeln", wenn der Drucker bei Dir mal wieder seelische Störungen hat.... :winking_face:

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    Mit dem 3D-Material bin ich jetzt etwas verwirrt.


    Auf der Prusa-Seite gibt es eine kurze Materialbeschreibung von PETG. Mit einer Tabelle, die die ganzen Materialien vergleicht.


    https://shop.prusa3d.com/de/pr…t-petg-jet-black-1kg.html


    https://help.prusa3d.com/en/materials


    Warum ich suche: Jojo hat mir freundlicherweise ein Zahnrad gedruckt. Mit PLA. Die Zahnflanken haben inzwischen leider etwas an Material verloren (Spitzen sind weggeschabt). Empfehlung von Jojo war, mit ABS das Zahnrad neu zu drucken.

    Jetzt wollte ich natürlich nicht irgendeine B-Ware aus zweideutiger Herkunft bestellen, sondern bei Prusa. Aber ABS wird offensichtlich nicht vertrieben. Stattdessen das PETG.


    In der o.g. Tabelle vermisse ich irgendwie eine Kennung für die "Festigkeit" (bzw. kann mit den vorhandenen Kenngrößen nichts anfangen :frowning_face: ).


    Wäre PETG besser geeignet als PLA ? Von der Festigkeit/Härte mit ABS konkurrenzfähig?

  • PETG ersetzt eigentlich nach und nach ABS, da die von den Eigenschaften ganz ähnlich sind aber PETG doch deutlich besser zu drucken geht.
    Natürlich sind sie nicht direkt 1:1 gleich, aber dennoch gut vergleichbar. PETG ist von der Schlagfestigkeit gegenüber ABS im Vorteil, dafür ist die Oberfläche auch etwas anfälliger für Scherkräfte. ABS könnte also etwas Verbesserung bringen.

    Am besten wäre natürlich wenn du Zahnräder in jedem Material hast und diese im Test vergleichen kannst, denn man muss auch bedenken PETG ist nicht PETG und ABS nicht gleich ABS, da jeder Hersteller ein etwas anderes Süppchen kocht.



    PLA hingehen ist deutlich härter und nicht so elastisch, dH das bricht dann natürlich eher.

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    Stimmt, es gibt deutliche Unterschiede zwischen den Herstellern. Das ist aber normal und auch bei Granulat für Spritzguss üblich.


    Ich habe z.B. ein PETG von filamentworld, dass sich bei niedrigen Temperaturen fast wie PLA drucken lässt. Das ist deutlich stärker als PLA aber schwächer als das PETG von Prusa, das wiederum anspruchsvoller zu drucken ist (deutlich höhere Temperaturen).


    Auch hängen die mechanischen Eigenschaften sehr stark von den Druckeinstellungen ab. Du kannst mit dem selben Filament sehr unterschiedliche Ergebnisse erzielen.


    Wenn bisher PLA gehalten hat, wird prusa PETG nicht verkehrt sein :winking_face: .


    Auf ABS habe ich bisher wegen des Geruchs verzichtet.

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    Danke Jungs, dann mache ich mal eine Probebestellung bei Prusa mit dem PETG. Entweder es klappt super oder Jojo wünscht mich in die Hölle.... :kissing_face:

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    Danke Jungs, dann mache ich mal eine Probebestellung bei Prusa mit dem PETG. Entweder es klappt super oder Jojo wünscht mich in die Hölle.... :kissing_face:

    Hab' von Jojo die Rückmeldung, dass das Material nicht so optimal zu verarbeiten ist. Offensichtlich haftet es nicht am Druckbett. Jojo hat jetzt ein anderes Druckbett bestellt. => Tests laufen, ich berichte dann.

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    Im Newsletter von Reichelt ist ein Filament-Trockner angeboten. Keine Ahnung, ob der was taugt. Wollte es der 3D-Druck-Gemeinde aber nicht vorenthalten.


    https://www.reichelt.com/3d-dr…021&track_id=3Deocfq&&r=1


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    Ich habe für PETG ein strukturiertes Druckbett auf eine Seite der prusa Federstahl Platte geklebt:

    https://www.filamentworld.de/s…uerdruckplatte-254x254mm/


    Hält darauf sehr gut und auch sonst bin ich von dem prusa petg sehr überzeugt, wobei ich wenig Vergleiche habe.


    Bei den "offiziellen" Filament trocknern bin ich skeptisch. Die machen auch nichts anderes als ein Dörr Automat, erreichen aber meistens keine hohen Temperaturen. Oft ist bei 50 Grad Schluss.

    Vorteil ist, dass man während des druckens das Filament darin lassen kann. Jedoch fraglich ob das nötig ist.

    Generelk habe ich das Thema anfangs überbewertet. Habe meinen "Trockner" bisher nur ein Mal testweise genutzt. Für das Filament, das ich nutze, ist das Trocknen gar nicht nötig.

  • Ich bin gerade dabei, TPU drucken auszuprobieren.


    Dabei hab ich immer wieder Probleme mit Warping. Nach einer Weile löst sich das Teil an den Ecken von der Druckplatte und wird unten dann krumm und schief. Dabei hört man ja immer dass TPU so eine extreme Betthaftung haben soll.

    Durch reinigen des Betts mit Aceton konnte ich das Warping schon verringern, aber ganze weg ist es nicht.

    Das Filament macht beim Drucken schmatzende Geräusche, scheint also etwas Wasser zu enthalten. Unser Ofen geht aber erst bei 120 °C los, trocknen im Ofen ist also keine Option. Das Filament lag jetzt schon wochenlang mit Silica Päckchen in einer Plastiktüte, das hat aber nicht viel gebracht.

    Vielleicht haftet TPU auf dem Druckbett vom Anycubic Chiron auch einfach nicht so gut.


    Hat jemand eine Idee was ich noch machen könnte?

  • Kann nur ein paar generelle Tipps einwerfen die du wahrscheinlich schon durch hast:

    • Abkühlzeiten anpassen durch z.B. geringeren Fan Speed oder einen Behilfsdruckraum.
    • Bei PETG hat auch eine langsamere Druckgeschwindigkeit eine Verbesserung gebracht. (Warum? Ka)
    • Klebstoffe für die Druckplatte gibt es ja verschiedene. (bei PETG super)
    • Dann gibts natürlich noch viele Optionen beim Brim...
    • Meine Platte ist nicht ganz flach sondern hat eine Kleine Kuhle in der mitte. Bauteil am Rand drucken bringt so mehr Anpressdruck. Geht natürlich auch über ein besseres lvln oder mehr Flow :pinch: .
    • Ansonsten vll. Weniger Schrumpfung der Schichten durch etwas geringere Drucktemp? Mein Motto ist ja lieber bissal zu heiß als zu kalt drucken :winking_face_with_tongue: .

    Würde mich interessieren ob es noch mehr Optionen gibt so etwas in den Griff zu bekommen. Gruß Tom

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    Habe dazu leider keine Idee. Bei mir lief TPU bisher absolut problemfrei. Ich nutze dazu ein strukturiertes Druckbett.


    Hat TPU überhaupt Höhe Wasseraufnahme? Feuchtes Filament führt eher zu einer Art knistern. Das enthaltene Wasser verdampft und verlässt explosionsartig das Filament. Das führt zu unsauberen Druck aber eher weniger zu warping.

    Schmatzende Geräusche oder zumindest das was ich mir darunter vorstelle, hatte bisher bei noch keinem Filament.


    Hast du das Druckbett schön heiß?


    Direktextruder oder bowden?


    Die Ausrichtung des Drucks kann auch extreme Auswirkungen auf Verzug des Teils während des Drucks haben.