• Habe vorhin als Test ein antweight Rad gedruckt. Ging sehr gut.

    Weitere Erfahrung:
    PP hat eine enorme Layerhaftung. Das ist grundsätzlich gut. Jedoch sollte man daher Stützstrukturen wenn möglich vermeiden.
    Da das Material so zäh ist, kann man die Stützen nicht wie bei PLA abbrechen. Beim Abschneiden hingegen besteht die Gefahr, dass man Stücke des eigentlichen Teils mit wegschneidet.

  • Sprechen wir über das gleiche Material? PP ist überhaupt nicht spröde, sondern eher sehr zäh.

    In unserer Anwendung sind auch Materilien sprüde, die eigentlich nicht spröde sind :P .
    Aus Werkstoffkunde hatte ich das Zeug auch als PE nur in besser in Erinnerung, deshalb hatte ich es probiert. Vielleicht habe ich das Falsche gekauft oder das Falsche geliefert bekommen.
    Im Baubericht zu Anxt steht etwas zu meinen Erfahrungen drinnen: Anxt

  • Ich hatte mit PP bisher nur in Form von Brotdosen zu tun, aber von denen sind in meiner Schultasche schon einige zu Bruch gegangen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass PP zäher als PE ist.
    PP ist vor allem extrem ermüdungsfest, deshalb wird es z.B. für die Biegescharniere von Brotdosen u.Ä. verwendet.

  • Aber ich hab noch nie im Leben ein Filament getrocknet und habe es auch nicht vor. Die Familie wär begeistert, wenn der nächste Kuchen nach Plastik riecht.

    Dafür hatte ich mir damals extra einen Mini Backofen gekauft, die sind nicht Teuer...


    KOENIC KMO 4341 Minibackofen


    https://www.ebay.de/itm/264937747336


    das ist der den ich habe, der beginnt bei 70 Grad Optimal für unsere Zwecke!

  • Mein Vater und ich haben uns jetzt doch für den Anycubic Chiron entschieden.
    Der Aufbau ging recht schnell und einfach, allerdings nur zu zweit. Die Auto-level Funktion ist kompletter Müll, zumindest bei unserem Drucker wurde das Nozzle auf ca. 3 mm über dem Druckbett eingestellt. Das Bett leveln per Hand macht zwar etwas Arbeit, aber nach einiger Zeit bin ich zu einem recht guten Ergebnis gekommen.
    Die Druckqualität lässt zumindest nicht zu wünschen übrig. Jetzt bin ich schon dabei, die Teile für unser Modellschiff zu drucken. Mal schauen ob sich der Drucker über längere Zeit bewährt.
    Für gute 300€ würde ich den Drucker auf jeden Fall weiterempfehlen.

  • Ja, das hatte ich auch feststellen müssen. Nachdem ich kürzlich die Düse gewechselt hatte, wollte ich den
    Teflon-Schlauch aus dem Extruder abziehen, um von oben nach unten mit einem Draht mal durchzustechen, damit
    das Material wieder sauber fließen kann. Ging nich - warum ? Weil irgendein Hirni um den "Schiebenuppel", den man
    zuwückschieben muß, um den Schlauch abzuziehen, unten einen Kabelbinder rumgemacht hatte, so dass man den
    nicht betätigen könnte. War von aussen nicht zu erkennen, erst nach Zerlegen des Druckkopfes.
    Bei mir hat dann das Autoleveling den Kopf so eingestellt, dass die Düse auf dem Tisch kratzt. Anscheinend muss man da
    noch irgendwas an dem "Sensor" machen, dieser Gummitaster scheint wohl recht ungenau zu arbeiten.


    LG
    -Michael

  • Mein Vater und ich haben uns jetzt doch für den Anycubic Chiron entschieden.
    Der Aufbau ging recht schnell und einfach, allerdings nur zu zweit. Die Auto-level Funktion ist kompletter Müll, zumindest bei unserem Drucker wurde das Nozzle auf ca. 3 mm über dem Druckbett eingestellt. Das Bett leveln per Hand macht zwar etwas Arbeit, aber nach einiger Zeit bin ich zu einem recht guten Ergebnis gekommen.
    Die Druckqualität lässt zumindest nicht zu wünschen übrig. Jetzt bin ich schon dabei, die Teile für unser Modellschiff zu drucken. Mal schauen ob sich der Drucker über längere Zeit bewährt.
    Für gute 300€ würde ich den Drucker auf jeden Fall weiterempfehlen.

    Intressant, ich hab mir vor 2 Wochen einen Anycubic Mega X gehohlt und druck auch schon wie wild. Bisher alles problemlos. Gelevelt musste natürich auch von Hand werden, die Standart einstellung war halt irgendwo. Aber ansosnten, wirklich fein und bin ebenso sehr zufrieden mit Anycubic

  • Nach einigen längeren Drucken (10 Stunden+) ist mir bei meinem neuen Anycubic Chiron ein Problem aufgefallen: Die Teile werden in Y Richtung (die Richtung, in der sich das Druckbett bewegt) schief. Aktuell bin ich dabei eine Spiralvase zu drucken, um zu schauen ob das Problem auch bei schnellen Drucken auftritt.

    Hat jemand eine Idee woran das liegen könnte?


    Edit: Die Spiralvase ist fertig und komplett rechtwinklig.

  • Sollten beide seiten senkrecht sein?


    Wenn ja fände ich es vor allem spannend, weil sie momentan ja nicht mal parallel sind.

    Wäre dann keine reine Verschiebung (die auf eine "schiefe Achse" hindeuten würde), sondern was unten 1cm breit ist wird oben 1,5 oder so. Schrittabstand oder wie man das nennt nicht richtig kalibriert.


    Oder, weil du sagst in der Richtung bewegt sich das Bett: eine schiefe Achse kann zB. Dadurch entstehen, dass du in eine Richtung etwas mehr Spiel hast als in die andere. Ohne Spiel geht es nicht, aber ist das ungleich, summiert sich dieser unterschied bei jeder Bewegung in die entsprechende Richtung, bis das nächste mal referenziert wird, dadurch "driftet" dein Objekt vom ursprünglichen Koordinatensystem ab.


    Hast du eine wirklich präzise Messuhr oder so was und kannst sie irgendwo da fixieren?

    Falls ja: Bett auf y+1 fahren (oder vergleichbar). Messuhr anlegen, auf ganz leichten Druck, sodass sie nicht mehr 0 anzeigt.

    Anzeige aufschreiben.

    Y manuell in minus Richtung bewegen, da einige male hin- und verfahren, aber nie über +1.

    Anschließend wieder auf +1 zurück. (Ggf. Schritte notieren und aufsummieren, bis du wieder am gleichen Punkt bist).

    Uhr ablesen.

    Zeigt sie jetzt etwas merklich anderes?

    Falls ja, test in Variationen ein paar mal wiederholen. Zeigt sich jedes mal eine Tendenz (in deinem Fall müsste es sein, dass die Uhr zu wenig anzeigt wenn links - und rechts + ist auf dem Bild) hast du deinen Grund gefunden.

    Wie man den allerdings behebt, kann ich dir bei deinem Drucker nicht sagen.


    Also so würde ich das jedenfalls interpretieren wenn eine der cnc-fräsen bei der Arbeit solche Ergebnisse auswirft.

    "Spiel mit dem Feuer. Tu es.
    Denn man kann einem Kind hundertmal sagen, die Herdplatte sei heiß. Die Bedeutung wird ihm erst in dem Moment, in dem es trotzdem drauffässt klar.
    So lernt doch jeder für sich selbst, in dem großen Spiel das Leben heißt. Und das Feuer ist einer der anspruchsvollsten, dennoch lohnendsten Mitspieler."


    Ps: Nicht käuflich, aber buchbar

  • Schau mal auf das Kabel hinen, wo die Heizung des Bettes mit der Elektronikbox unten verbunden ist. Bei mir mar das mit

    Kabelbindern so bescheuert verzurrt, dass es super stramm ging und dann bei längeren Drucken auch manchmal zu

    Schrittverlusten geführt hatte...

    Allgemein bleibt dieses Kabel auch gerne mal wo hängen.


    LG

    -Michael

  • Da das bei der Vase nicht Auftritt, bei scharfen Ecken aber schon würde ich die schiefe Achse eigendlich ausschließen. Als workaround könntest du Mal versuchen die Beschleunigung runter zu schrauben, solltest du im slicer einstellen können. Damit simuliert du ein wenig den mechanischen Vorteil der Vase.

    Wäre natürlich nicht die Endlösung, aber zum einen bekommst du dann möglicher Weise erstmal ein Ergebnis und wenn ja, weißt du dass du irgendwo dort Schritte verlierst.


    PS Ich persönlich vermeide weißes Filament, richtig weißes enthält meistens Titan-Oxid, das ist härter als der Messing Druckkopf und nudelt den erstaunlich schnell aus :)

  • Hier hätte ich auch mal wieder was schreiben sollen:saint:


    Mir war noch aufgefallen, dass der Drucker leicht schief steht. Also erst mal gerade hingestellt. Eigentlich dürfte das nach meinem Wissen kein Einfluss auf das Druckergebnis haben aber man kann ja nie wissen...


    Dann habe ich noch die Beschleunigungswerte runtergestellt. Ich habe bisher die Standardwerten aus dem Prusaslicer verwendet. Für das riesen Druckbett vom Anycubic Chiron sind die natürlich viel zu hoch.


    Jetzt druckt der Drucker wieder vernünftig.

  • Nachdem unser Drucker 2 Teile gerade gedruckt hat sind die nächsten wieder schief geworden.

    Wir hatten noch die Idee, dass die tiefen Temperaturen (ca. 10°) bei uns im Keller ein Problem sein könnten, also haben wir einen mobilen Heizkörper aufgestellt und den Raum auf ca. 18° geheizt.

    Damit ging es teilweise etwas besser, aber teilweise druckt der Drucker immer noch schief. Häufig ändert sich der Winkel auch während dem Druck.


    Im Internet liest man häufig, dass die Schinen geölt werden müssen, wo das Druckbett drauf fährt, aber beim Anycubic Chiron ist das Bett kugelgelagert, da kann man nichts ölen. Daran kann es also eigentlich nicht liegen.


    Was mich vor allem wundert ist, dass der Drucker ohne erkennbaren Grund manchmal gerade und manchmal schief druckt.

  • Tiefe Temperaturen sind tatsächlich nicht ideal.


    Wenn das heiße Material aus der Düse kommt und sich in der Umgebungstemperatur stark abkühlt, verzieht es sich. Das sollte speziell bei großen und dünnwandigen Teilen sichtbar sein.

    Trifft das zufällig auf die schiefen Teile zu und auf die gut gewordenen Teile nicht?


    Wobei das Beispiel Bild ein paar Beiträge weiter oben eigentlich eher nach einer schiefen Achse aussieht.

  • Inzwischen haben wir den Keller auf 20° hochgeheizt, jetzt druckt der Drucker recht zuverlässig gerade.


    Bisher haben wir das Renkforce PLA von Conrad verwendet. Damit ist schon mehrmals das Nozzle verstopft. Deswegen wollte ich einfach mal fragen was ihr so für PLA verwendet?

  • Wichtig ist dabei auch das das Filament einen Konstanten Durchmesser hat, einige Firmen Schlampen da wohl sehr, und es reicht schon ein Zehntel Abweichung, damit dir die Düse verstopft, das beste was man machen kann zu beginn erst mal 2 m Abrollen und Messen wie Konstant sich das Filament hält, kommt es zu Abweichungen, im Besten Fall den Mittelwert nehmen und im Slicer Programm Eintragen, sind die Abweichungen Arg groß über ein Zehntel, soll vorkommen am besten Rolle entsorgen und im Internet nach einer Besseren Quelle Recherchieren, gibt oft Bewertungen dazu, da sollte man sich dann auch dran halten!


    Ganz wichtig alles Trocken halten, Feuchtigkeit und 3D Druck passen einfach nicht zusammen, spielt alles nur in kleinen Faktoren eine Rolle, aber umso besser wird auch das Ergebnis, je mehr man Qualität vom Druck Erwartet, sollte man auch sorgsam Drucken, man sollte hier nicht nach dem mittlerweile Typischen deutschen Muster vorgehen, wird schon Funktionieren, und wenn nicht ist halt der Drucker Scheiße, sondern sich mal ernsthaft überlegen, mach ich auch alles Richtig beim Drucken was man nur Richtig machen kann, allein die Rahmen Bedingungen Spielen sehr stark mit in die Druck Qualität mit rein!