Netzteil zum testen von Reglern, Akkulader usw.

  • Kabel sind total überbewertet heutzutage ne.
    Nachdem zwei Akkulader mit Adapterkabeln aber ohne Netzkabel ankamen, kam auch ein Labornetzteil an. Mit Netzkabel, Aber ohne Adapterkabel. Eigentlich sollen die jeweils dabei sein. Aber ist ja egal, wenn beim Netzteil die Kabel fehlen und beim Lader dabei sind dann passt es ja wieder ne...


    Total bescheuert :S


    Ich hab wie an anderer Stelle empfohlen das Netzteil bestellt um Regler und Motoren zu testen ohne die Akkus anzuschliessen. Damit nicht gleich alles hochgeht wenn ein Wurm drin ist.


    Nu hab ich das Problem das sich das Netzteil ständig umschaltet wenn ich den Regler anstecke. Spannung an, Spannnung aus, an, aus...


    Den Empfängerstecker und den zweiten kleinen Plus mit mini Bananenstecker hab ich nicht angeschlossen gehabt. Die mini-Banane ist für die aufgesteckte Atmel-Platine des Reglers.


    Zum Glück steht nirgends wieviel Volt dafür notwendig sind. Ich vermute das BEC-Spannung nötig ist. Der Regler selbst ist ohne BEC.


    @IBF
    Was für ein Netzteil benutzt du um sowas zu testen? Meins hat 0-30V und max. 2A. Vermutlich zuwenig Strom und deshalb schaltet sich das immer an und aus.

  • @IBF
    Was für ein Netzteil benutzt du um sowas zu testen? Meins hat 0-30V und max. 2A. Vermutlich zuwenig Strom und deshalb schaltet sich das immer an und aus.

    Ich benutze für die allerersten Inbetriebnahmen der Elektronik immer ein ganz kleines Steckernetzteil, das vielleicht 1A bringt. Mehr nicht. Natürlich kann man da keine fetten Antriebsmotoren anschließen. Dafür nehme ich dann immer so kleine Getriebemotoren her, die man in den Ants verbaut. Zuerst also kleine Getriebemotoren und Steckernetzteil an den Bot anklemmen. Dann mal schauen, ob die Motor-Bewegungen zu den Kommandos durch die Funke passen. Oder ob was "nicht geht". Das kann eine Unterbrechung oder eine Überlast sein.


    Erst nach diesem "Smoke-Test" den fetten Akku und die Motoren anklemmen.


    Als Netzteil tut's wirklich jedes Netzteil, das zwischen 7.5V (bei den Fahrtreglern 3_1 müssen es mindestens 9V sein) und 12V liegt.


    Beispiel für so ein Universalnetzteil:
    https://www.reichelt.de/Univer…tnr=APS+1000&SEARCH=%252A
    Es tut auch ein altes Steckernetzteil von einem alten Router, etc. ... Die Ausgangsspannung sollte halt passen.



    Quote from battlecore

    Nu hab ich das Problem das sich das Netzteil ständig umschaltet wenn ich den Regler anstecke. Spannung an, Spannnung aus, an, aus...

    Da wird dann die Überlast-Sicherung ansprechen. Er schaltet ab, weil zuviel Strom gezogen wird. Nach dem Abschalten fließt kein Strom mehr. Also kann das Gerät wieder einschalten. ... usw.
    Hab' mir selber ein kleines Labornetzteil gebaut, das regelt die Spannung auch runter, bis die maximal 2A Laststrom unterschritten sind. Wenn dann immer noch zuviel Strom gezogen wird, wird auf "Null-Spannung" geregelt. (=> Ist ein ganz primitiver Spannungskonstanter-IC, der das macht. (L200) . ) Das ist dann immer meine "Versicherung", wenn neue Schaltungen in Betrieb gehen und ich nicht weis, ob irgendwo ein Layout-Fehler enthalten ist.


    Das Problem mit den Versorgungsleitungen bei den Ladegeräten kenne ich. Hab' bei meinen Akkuladern vom Hobbyking auch die ganzen 230V-Anschlussleitungen modifizieren müssen, da ich zuhause keine chinesischen Steckdosen habe, sondern Schuko. :D

  • Ja ok das sind bei dir ja Bürstenmotoren und Regler, ich hab ja Bürstenlose, und ich hab auch keine kleineren Motoren zum dranhängen rumliegen.
    Dann muss ich wohl nach einem stärkeren Netzteil Ausschau halten, oder mal gucken ob ich den trafo da drin ersetzen kann. Alles was deutlich über 2A liefert geht gleich in die Hunderte Euro, macht dann ja irgendwie auch keinen Sinn. ich mein ich kann das Ding zur Not auch nehmen um die Akkulader dran anzuschliessen, aber das war nicht der Sinn und Zweck der Übung.

  • Ich benutze zum Testen ein Netzteil, das mein Vater vor vielen Jahren mal selbst gebaut hat. Das kann aber auch nur 1,5-2A und damit hatte ich vor ein paar Tagen die Erstinbetriebnahme von meinem Raptor bei ~10V gemacht. Das ist immernoch genug um die 3650 Innenläufer(+Getriebe) bis ~Halbgas hochdrehen zu lassen. Der Bürstenmotor etwas weniger, aber da hängt ja auch noch eine Getriebestufe mehr dran.


    Hattest du jetzt überhaupt einen Motor angeschlossen? Weil ohne Motor sollte das fast keinen Strom ziehen, auf jeden fall deutlich unter 1A.
    Auch wenn ein Regler kein BEC hat, hat er einen internen Stromkreis um sich selbst zu versorgen. Der Empfänger bräuchte eine separate Stromquelle. Aber die Dlux 70 haben doch ein Bec.

  • Ich habe mir grad die Frage gestellt woher die kleine Atmel-Aufsteckplatine wohl ihr Minus bzw. Masse herbekommt. Da ist nur ein Plus-Anschluss dran.
    Bei Akkus kann es doch nicht sein das für verschiedene Spannung trotzdem die Masse alle verbunden sind? Das gäbe doch dann eine Schleife weil die Akkus über Minus miteinander verbunden wären? Oder hab ich da nen Denkfehler?


    Wie schliesst ihr Masse an wenn ihr verschiedene Akkus habt, also einen für Regler und Motoren und einen für BEC? Alle Masseanschlüsse zusammen?


    Steh da grad total aufm Schlauch irgendwie.



    @ralf.96
    Ich dachte auch das mein Netzteil ausreichen würde, aber dem scheint nicht so. Allerdings muss ich sagen das laut Stromanzeige auch nur 340mA rauskamen, logisch, bei 20 oder 30 Vollt kann das Ding keine 2A mehr haben. Die hats ja bei der niedrigsten Spannung, meinetwegen 1V. Je mehr Spannung, umso weniger Strom.


    Motor hatte ich nicht angeschlossen, das wäre definitiv zuviel gewesen.


    Die Regler sind 120A dlux, die haben kein BEC.

  • Der hat keinen BEC, deswegen brauch ich ja nen zweiten Akku.


    Also einen Akku für den Empfänger. Und von dem kann ich dann auch die Spannung für die Atmel-Platine nehmen der auf den Regler draufgesteckt ist.


    Die Frage dabei:
    Kann man die Masse von den Akkus zusammenschliessen?


    Weil: Die Atmelplatine hat NUR einen Plus-Anschluss. Keinen Minus-Anschluss.


    Da sieht man die Anschlüsse, auch den kleinen Bananenstecker zur Stromversorgung der Atmel-Platine. Die sieht man so nicht, die ist unter der grösseren Orangen abdeckung drunter. In der Anleitung steht auch überhaupt nix zu den Anschlüssen oder ein Anschlussbild.
    Hier scheint es auch um diesen Anschluss zu gehen, aber ich kann kein Svenska. Die google-Übersetzung ist a bisserl...nunja. Jemand meint da man soll einen Widerstand anschliessen an die Hauptleitung so das sich die passende Spannung ergibt. Sehr mysteriös.
    http://www.rcflyg.se/forum/sho…rushless-Speed-Controller


    https://hobbyking.com/en_us/tu…opto.html/?___store=en_us

  • Wie schliesst ihr Masse an wenn ihr verschiedene Akkus habt, also einen für Regler und Motoren und einen für BEC? Alle Masseanschlüsse zusammen?

    Den Akku für den Regler an den Regler und den Empfängerakku an den Empfänger. Keine Ahnung wie das im Regler verschaltet ist.


    Eine niedrigere Netzteilspannung hast du wahrscheinlich schon probiert?

  • Ja ok, eine BEC-Schaltung am sowieso vorhandenen Lipo, klar geht auch. Hab ich irgendwie verdrängt das es die ja einzeln gibt.


    @ralf.96
    Hab auch niedrigere Spannung bis runter auf 14V probiert, aber das ist dann auch für den Regler schon zuwenig als das er damit richtig läuft vermute ich mal. Das ein- und abschalten des Netzteiles blieb.


    Der Regler hat einen Plus- und einen Minus-Anschluss.
    Der Empfänger hat auch einen Plus- und einen Minusanschluss.
    Die aufgesteckte Atmelplatine im Regler hat nur einen PLUS-Anschluss. Keinen MINUS-Anschluss.


    Dies kleine dünne rote Kabel das man auf dem Bild vom Regler sieht, das neben der dicken Plusleitung rauskommt.
    https://hobbyking.com/en_us/tu…opto.html/?___store=en_us


    Deshalb...wohin mit dem Minuskabel das aus der BEC-Schaltung kommt? Einmal an den Empfänger, aber am Regler...kein Plan.

  • Ach das rote Kabel^^ Das ist auch ein Pluskabel für die Eingangsspannug zum Regler. Bei dem ist nur ein Widerstand zwischengeschaltet. Wenn man einen Akku anschließt, werden die Kondensatoren ja sehr schnell aufgeladen. Bei großen Akkuspannungen (z.B. 10s) entsteht beim Zusammenstecken der Stecker sogar ein Lichtbogen. Der macht nicht nur ein unangenehmes Geräusch, sondern nutzt auch die Stecker ab. Mit dem zwischengeschalteten Widerstand werden die Kondensatoren langsamer aufgeladen und es entsteht kein Lichtbogen. Da würde man erst das dünne Plus Kabel mit dem Akku verbinden, dann das dicke. Bei 6s ist das aber noch nicht so dramatisch.


    Elektronik für Modellbau ist recht simpel: Das (dreiadrige) Kabel was aus dem Regler Richtung Empfänger kommt kannst du so wie es ist in den Empfänger stecken. Das BEC/Empfängerakku kommt dann in einen anderen freien Steckplatz am Empfänger.

  • Nein, nix Widerstand zum vorladen der Kondensatoren.


    Das dünne Pluskabel ist ein separater Plus-Anschluss für die kleine aufgesteckte Atmel-Platine. Steht so bei turnigy, "dual-power". Das dünne kabel geht auch direkt an die Atmel-Platine dran, hatte die Platine ja rausgezogen zum flashen.

  • Also das steht in der Beschreibung bei Turnigy:
    Turnigy® dlux ESCs have set a new bench mark in quality and performance. Each ESC uses a twin PCB design separating the motor power supply & MCU. This design allows for optimum component layout on each PCB and provides the ideal configuration for heat dissipation and thermal efficiency. Both PCBs are enclosed in a full aluminum heat sink casing to ensure maximum heat dispersion. All Turnigy dlux ESCs can be programmed via a programing card or by transmitter. Clear and easy to understand instructions are included.


    Also doppelte Stromversorgung, separat für Regler und MCU (Atmel), so les ich das da zumindest raus. Und dies dünne Kabel geht NUR direkt an die kleine Atmel-Platine.


    In anderen Foren (Ausland) habe ich gelesen das dies auch nur für die Spannungsversorgung des Atmel ist und man das mit einem Widerstand auf die nötige Spannung bringen soll, also auf 5V. So wie ein normaler BEC (oder UBEC?) der das auch mit einem Widerstand macht. Im Wegensatz zum SBEC und anderen digitalen Schalt-Spannungswandlern die das mittels Schaltregler machen und daher nicht soviel Abwärme erzeugen und Leistung verbrennen. Oder halt mittels einer BEC-Schaltung.


    Wenn das nur ein Vorladeanschluss ist um die Kondensatoren vorzuladen wenn die noch leer sind, also wenn der Akku abgeklemmt war, dann wärs mir auch Recht.
    Hab halt kein Bock die Regler nur wegen uneindeutigen Beschreibungen abzuschiessen. Bzw. wegen nicht vorhandener Beschreibungen, denn da steht echt garnix, nichtmal das was z.B. bei Hobbyking im Text drinsteht.

  • Ach ist das grausam.


    Hab das dünne Kabel nun angeschlossen bevor ich das dicke Pluskabel drangemacht habe. Am dünnen funkt nix, aber es fliessen damit auch nur 15mA. Wenn damit dir Kondensatoren geladen werden dann wart ich aber bis morgen bevor ich das dicke Kabel anschliessen kann. Eingestellt hatte ich 15v und maximalstrom.


    Hab ein paar Minuten gewartet und dann die Spannung auf 10 v gesenkt damit genug Strom zur Verfügung steht. Dann hab ich das dicke Kabel angeschlossen. Funkt ganz gut. Selbst da war der gezogene Strom zu hoch fürs Netzteil. So richtig Funken eliminieren war das nu auch nicht.