Beetleweight - CO2 Flipper

  • Wie wäre es mit einem elektronischem Magnetventil aus dem Modellbau und Fahrradpumpenaufsätzen an der CO2 Kartusche? Dann typische

    Pneumatik-Schlauchverbinder falls du 2 Kartuschen nehmen willst und je nach Ausrichtung und Art des Zylinders reicht doch 1cm massig aus um die Klappe beliebig weit aufzuschießen wie im Video. Bin dem mal etwas nachgegangen wegen meiner Schwester, die möchte ja so was Bronco ähnliches bauen. Bin in dem Gedankenspiel aber nicht darauf gekommen die Kartuschen außen anzubringen. Und dann wäre das Chassi zu groß und schwer geworden.

  • Normale Ventile machen meist nur bis 8 Bar. Dann braucht man zwingend einen Druckminderer. Ich habe eine Hochdruck Ventil-Kolbeneinheit schon länger fertig. Besteht im Kern aus einem eigenbau Pilotventil das direkt 50bar kann. Fertiglösungen sind da meistens zu schwer.

    Das hab ich mir gedacht das sie vielleicht zu schwer wären. Oder schwer zu kriegen und wenn dann recht teuer (im Verhätnis zu anderen Beetlekomponenten)

    Aber wenn du schon einen fertig hast würde mich mal interessieren wie das mit dem CO2 funktioniert. Wie hier schon erwähnt wurde werden beim Airsoft und Paintball ja nur sehr kurze Stöße mit wenig "Luft" benötigt. Wenn ich aber im Häuserkampf mal 2-3 Magazine entleeren muss. Friert mir die "Waffe" ein. Also das innen Leben, so wie der Schaft. Um den Kolben zu betätigen benötigt man hier ja etwas mehr Volumen, hätte mir vorstellen können das der Zylinder nach ein paar Flips einfriert. Oder zumin. überall da wo das CO2 am Ende abgelassen wird.

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    Deshalb nutzt man im Paintball Bereich nun auch hauptsächlich Druckluft und bei Airsoft Elektromotoren (die dann Druckluft erzeugen). (Mit Ausnahmen. Ich denke du spielst auf Pistolen an, die eine 12 g Kartusche nutzen)


    Es ist genau wie du beschreibst: die Ventile und Kolben von unseren Robotern werden ziemlich kalt und frieren ab und zu auch Mal ein.

    In einem Kampf hast du allerdings nur 10-20 Flips. Da ist es akzeptabel wenn bis zum nächsten Flip etwas Zeit zum auftauen vergeht.

  • Genau das war die Frage. Jenachdem wie gut sich das umsetzen lässt hätte ich evtl. die Klappe am Kolben befestigt mit einer Feder o.Ä um sie wieder zu schließen. Aber dieser Mechanismus würde dann auch einfrieren können. Ihr habt einen Zylinder mit Federrückzug nehme ich an? Die Feder wird ja wohl kaum einfrieren und unbeweglich werden. Also wird es er der Zylinder an der leicht gefetteten Innenwand sein. Hatte überlegt ob ein 2 Wege Zylinder also CO2 für auf UND zu irgendwelche Vorteile bringen könnte. Sowas wie öffnen-Flipper schließen-Hammer oder einfach nur zum schnelleren schließen, dann könnte man mit Pressluft fast im Halbautomatiktempo Flippern. Aber als CO2 Version doppelt so schnell gefrostet.


    bei meiner erste C02 pistol ist mir in drin das Kunststoffgerappel gebrochen. im Hochsommer immer von 30° auf tiefgekühlt das hat sie nicht vertragen. 2 Nachfolger sind nur regelmäßig nach schneller Schussfolge eingefroren und die Gummidichtungen sind regelmäßig unbrauchbar geworden. Deswegen bin ich da auf SAEG umgestiegen also die elektrischen. Haben zwar weniger Dampf dafür hatte ich damit noch nie Probleme. Beim Airsoft nervt es halt tierisch wenn die knifte nicht funktioniert. Da ist man ja im Grunde zu 100% erledigt.

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    Aber als CO2 Version doppelt so schnell gefrostet.

    Vielleicht liege ich jetzt falsch, aber ist es nicht umgekehr?

    Luft enthält Feuchtigkeit, die beim Abkühlen kondensiert und dann u.U. einfriert. Bei CO2 liegt der Gefrierpunkt niedriger, so dass das Einfrieren eines Ventils bei der Expansion später erfolgt. => Man korrigiere mich, wenn ich mich hier aus dem Stegreif zitiert irre.

  • Ich bin kein Chemiker, aber mir wurde Mal erklärt daß die Temperatur verstärkt mit dem Druck und dem Aggregatezustand zusammen hängt beim Co2. Das in den Kartuschen ist flüssiges CO2 bei etwa 60bar. Da gibt's eine Tabelle zu aber zusammengefasst beträgt die Austrittstemperatur etwa -50bis -60 Grad. Und solange der hohe Druck anliegt kann das flüssige CO2 nicht gasig werden bin ich der Meinung.

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    Praktisch alle Flipper benutzen einfach wirkende Zylinder. Das Schließen erfolgt meist über ein an der Klappe befestigtes starkes Gummiseil, was damit auch den Kolben nach unten drückt. Die Zylinder sind auch meistens Eigenkonstruktionen. Die laufen trocken und habe eine kleine Entlastungsbohrung im Kolbenboden. Das Hauptventil befeuert den Zylinder und nach dem Schließen entlüftet der Zylinder über die Entlastungsbohrung und der Gummizug der Klappe drückt den Kolben wieder in die Anfangsposition. Für doppelt wirkende Zylinder hat man eigentlich zu wenig GAs an Board. Des Weiteren braucht man dann entweder ein 5/2 Ventil (hochdruck) oder mehrere 2/2 Ventile. Alles sehr aufwendig. Ja einfrieren passiert, auch sind nur die ersten 2 bis 3 Flips mit vollem Druck, anschließend ist der Zylinder so kalt, dass das Gas keine 50 bar mehr erreicht. Aber zwischen 20 bis 35 bar werden es wohl sein, hat mal jemand ausgerechnet, kann mich aber nicht mehr so erinnern, wo es steht. Eine Möglichkeit besteht auch in einem Niederdrucksystem mit Schnellentlüftungsventilen, die als Befüllventile genutzt werden, sehr genial aber einiges an Schlauaufwand und Bauteilen. Für ein Beetle eher nix. Es gibt 2/2 direkt wirkende Ventile für Hochdruck, aber mit Messingkörper. Da müsste man den Körper aus Alu nachbauen, um Gewicht zu sparen. Alu Ventile für diese Drücke habe ich noch nicht gefunden (bzw. kosteten sehr viel). Die haben 2mm Ventilbohrungen. Mein Eigenbauventil (von der Grundkonstruktion und Komponenten schon fast 18 Jahre alt) hat eine Nennbohrung von 7mm, braucht man für einen beetle nicht.

  • Und um jetzt auf die Wortwahl doppelt so schnell zu kommen. Wenn schon ein Zylinder mit Federrückzug einfriert dann friert ein 2wege Zylinder also einer der fürs ausfahren und einziehen pneumatisch betrieben wird Doppelt so schnell. Dann flippt man ja nicht nur 10-20 Mal, diesen müsste man dann ja 20-40 Mal betätigen