ED 607

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    • Nachdem ED-607 aka Kai beim letzten Event mal wieder zerbröselte Zahnräder in der Abgangsstufe hatte, habe ich ein wenig gebastelt.

      Neuer Planetenradträger mit Abgangswelle in der nun 4 Zahnräder laufen. Mal sehen ob das haltbarer ist. Problem bleiben die gesinterten Zahnräder. Ich suche derzeit nach gefrästen aber bezahlbar.
      ....ein Event muss her
    • in der nun 4 Zahnräder laufen

      Da bin ich sehr überrascht. Bisher bin ich davon ausgegangen, dass in einem Planetengetriebe grundsätzlich drei Planentenzahnräder laufen.
      Aber ok.... wenn's auch mit 4 funktioniert, warum nicht. ;)
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    • Interessant! Da bin ich mal gespannt, ob das Haltbarer wird!

      Ich hatte dieses Event ja bei beiden Bots massive Probleme mit Zahnverlusten bei den Antrieben!

      Ich bin grade auch auf der Suche nach gefästen Stahlzahnrädern für diese Getriebe. Ich denke nicht, das die vorhandenen Zahnräder die stabilsten sind!
      Aussderdem einen ganzen Schrauber kaufen, nur weil ein Zahnrad fehlt... buuh! :P

      Die Frage ist nur welches Modul haben die Teile?

      Ok, gerade mit einem unserer Metaller berechnet -> Müsste M0.5 sein! :)
    • Weil es zum thread von Mario und den Getrieben von Inventor passt:

      die eingebauten 4 Planeten gehen leider doch so nicht. Aufgrund der Getriebegeometrie muss die Zähnezahl des Planetenrades durch die Anzahl der Planetenradstege teilbar sein. Das IKEA Getriebe hat 15T Zahnräder als Planetenräder, damit bleibt nur die Zahl von 3 oder 5 Planetenrädern. 5 passen aber nicht rein.

      Des Weiteren ist die Zahnform bei den Planetenräder anders als bei normal gefrästen. Die Zähne sind "runder" um in der Innenverzahnung des Hohlrades sauber zu laufen. Ich versuche es aber mit normal gefrästen, die ich manuell mit der Diamantscheibe oder einem passen geschliffenen Schlagzahnfräser auf der Fräsmaschine leicht abrunde.

      Dazu muss ich mir leider erstmal einen passenden Teilkopf bauen, der auch auf meine kleine Maschine passt, ist aber schon im Bau.
      ....ein Event muss her
    • Ich habe mir vorher von einem ' gelernten' Maschinenbauer mal den Unterschied zwischen gesinterten und gefrästen Zahnrädern erläutern lassen.
      Gesinnterte Zahnräder werden dann verwendet, wenn die Belastung relativ homogen ist. Grund: Das Material ist sehr hart (durch den Herstellungsprozess) und das 'durchgehend'. Darum zerbröseln diese Zahnräder bei Kraftstössen sehr leicht . Der grosse Vorteil ist, dass die Härtung nicht nur an den Flanken ist, sondern praktisch 'durchgehend' . Falls also bei längerem moderatem Gebrauch die Zahnflanke abnutzen sollte, dann macht das nicht viel, denn darunter ist immer noch 'gehärtetes' Material.

      Anders die gefrästen Zahnräder. Hier ist das Basismaterial relativ 'zäh', nach der Fertigstellung des Zahnrades erfolgt eine Oberflächenhärtung.
      Sollte beim Grbrauch diese Härtungsschicht verschlissen sein, dann geht das mit dem restlichen Verschleiss ziemlich flott.

      Deine Absicht, die gefrästen Zahnräder nachträglich noch an den gehärteten Zähnen zu bearbeiten, stehe ich da etwas skeptisch gegenüber. Denn dann wäre primär mal die gehärtete Schicht entfernt.
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    • Ah,... jetzt verstehe ich, wie Du das Fräsen gemeint hast. Hatte mich schon über den "Fräser" gewundert und wie das funtionieren soll.

      Sieht ja dann ganz gut aus. Glückwünsch für den ersten Wurf.

      Frage: Wenn Du den "Stahlstift" mit dem Fräser bearbeitest, "vibriert" der nicht ein bißchen? (=> Müsste das andere Ende nicht auch irgendwie noch "fixiert" werden können?)
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    • Hi Reiner,

      das mit dem vibrieren, bzw. wegdrücken stimmt. Ich will mir noch einen L-förmigen massiven Winkel machen, der auf dem Kreuztisch in der Höhe des freien Endes des Rundmaterials geschraubt wird. Dieser hat eine V-förmige Nut in der das Rundmaterial sich drehen kann. Der Fräser kann somit nicht mehr das doch dünne Material wegdrücken.
      ....ein Event muss her
    • Sieht absolut professionell aus. Super gemacht!

      Jetzt fehlt eigentlich nur noch eine Oberflächenhärtung... :D . Hab' in Wikipedia nachgelesen. Das lässt sich mit heimischen Bordmitteln leider nur sehr schwer reproduzierbar durchführen. Eine "Hochfrequenz-Härtung" kennt Replikator wohl von seinem Job. ;) => Vielleicht kann man da mal so eine Anlage ausleihen. *lach*
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