Hockey-Bots (ähnlich Ants) => Ant-Rockey

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    Auch aus dem Grund, weil bei manchen Untersetzungsverhältnissen ein Zahnrad aus dem Getriebekäfig heraussteht.

    Ich glaube das war nicht der Grund. Ich habe bisher noch nie eine Variante von N20ern gesehen, bei denen das so ist. Ich habe aber bemerkt, dass die Schrauben, die Du zum niederhalten nutzt, die Halterung verformen.

    Wie gesagt, ich hatte noch ein paar grobe Denkfehler im Konzept. Ich werde das nochmal überarbeiten. Vom Grundprinzip vermutlich ähnlich wie in deiner Handskizze gezeigt.


    Passt schon. Die Teile sind für Dich gedacht. Wenn sie nicht funktionieren, wie Du es Dir wünscht, haben wir nichts gewonnen.

  • F.i.O. hatte ja ein geniales Konzept für seine Ant-Rockeys bzgl. dem Ladestecker. Mit den Mehrfach-Ladern für Ants (2S-LiPos / je nach Baugruppe bis 4 Kanäle) wird das Konzept von mir zukünftig übernommen. ("geklaut" :saint:)

    Schlüssel zu dem Ganzen ist, dass vorab beim Ladestecker die "Codierung" richtig gemacht wird. Da ist bisher nichts dokumentiert. Somit wird das an dieser Stelle nachgeholt.


    Der Lader ist an anderer Stelle im Forum bereits beschrieben. Nur zur Info: So sieht er aus:

    Nachdem wir in Zukunft sowohl mit den Ant-Rockeys von F.i.O. als auch mit meinen "Oldtimern" (haben SUB-D9-Buchse zum Laden) die Besucher-Kämpfe bestreiten werden, gibt es meinerseits mittlerweile drei Ladestationen. Mit ausreichend Ladekabeln, also SUB-D9 als auch dreipolige codierte Stiftleiste im Rastermaß 2.54mm.

  • Die hier beschriebenen Ant-Rockeys wurden im Jahr 2011 für das Dorf-Fest gebaut, um mit vier Maschinchen ein bisschen das Interesse an unserem Sport zu wecken.
    Die Maschinen liefen seitdem bei der Intermodellbau oder der Maker-Faire. Seit eineinhalb Jahren jetzt im Rundfunkmuseum und werden am Sonntag (meistens) von den jungen Besuchern gefordert.
    Nachdem viele der Besucher Amateurfunker sind, kommt das Chassis aus kupferbeschichteten Platinenmaterial sehr gut an. Stichwort "Stilgerecht".


    Aber jetzt was aktuelles:

    Vor ein paar Jahren hatte FingerImOhr den Alu-Arm des Hebers durch einen 3D-Druck ersetzt.

    Letztes Wochenende waren die vier kleinen Ants (mit Übergewicht :whistling:) mit der Museums-Arena an Salkime zur Maker-Faire in Prag ausgeliehen. Zwei Maschinen hatten dabei ein paar Blessuren einstecken müssen. => Egal, ein bisschen Schwund ist immer und wo gehobelt wird, da fallen Späne. :)

    Bei einem der Lifter war der Lifterarm beim Übergang in das Ruderhorn des Servo ausgerissen. Dank 3D-Drucker ein gleichwertiges Ersatzteil angefertigt. Und schon ist der Bot wieder einsatzbereit. :saint:


    Von FingerImOhr habe ich zwei Bausätze für die Nachfolge-Typen der Ant-Rockeys bekommen. Sonderanfertigung für mich, damit meine Eigenentwicklungen der Dreikanal-Ant-Fahrtregler hineinpassen. Zwar angefangen die zwei Neu-Ant-Rockeys zu bauen, aber es kommt immer wieder was dazwischen, um sie zu komplettieren. ;(

  • Die vier Ant-Rockeys sind jeden Sonntag-Nachmittag im Rundfunkmuseum im Einsatz. In den letzten Wochen musste ich zwei Akkus ersetzen und eine FlySky-Funke wollte nicht mehr so, wie es sein muss. => Bei Links-/Rechskommandos war ein Sustain dabei. Sobald der Kreuzknüppel in die Mitte zurückgelegt wurde, verringerten die Motoren nur langsam ihre Geschwindigkeit. War eindeutig die Funke. Aber trotz intensiver Suche in den Menüs nichts gefunden, warum ausgerechnet der Kanal 1 diesen Effekt macht. Alle anderen Kanäle arbeiten normal.
    => Egal..... Die Funke ist im Abfallkorb und wird zum Wertstoffhof gegeben. Hätte gerne den Fehler gesucht, aber mir wachsen meine anderen Projekte über den Kopf...


    Zurück zu den Ant-Rockeys.
    Die Endlagenschalter für den Servo machten dann mal wieder Probleme.

    Beim Rockey 4 waren zwischenzeitlich wieder die DIP-Schalter im Einsatz, nachdem der Bot alle senkrecht stehenden Mini-Endlagenschalter (hatte Daniel im I-Net gefunden) killte.

    Einen Knackfrosch ersetzt, schon war das Problem behoben.... => wird aber garantiert wieder kommen. :saint:

    Die Auslösung der Knackfrösche über einen 3D-Hebelarm war ja schon bekannt von der letzten Reparatur.

    Beim Rockey 3 war das Problem anders. Der vordere Mini-Endlagenschalter funktionierte noch, der andere Endlagenschalter war abrasiert, nur noch das leere Gehäuse da.
    Jetzt mal ein neues System ausprobiert: Mit Reed-Relaiskontakte.
    Normalerweise wird so ein Kontakt in eine Spule geschoben. Wenn die Spule bestromt wird, schaltet der Kontakt durch.

    Hab' beim Reichelt ein paar kleine Reedkontakte gefunden, die später mal auf eine Platine rauf sollen.


    Hier der erste Testballon. Der Kontakt sollte für die Begrenzung bei der Rückwärtsauslösung dienen.

    Rechts diese "Jeansniete" ist ein kleiner Neodym-Magnet, den ich irgendwo im I-Net gefunden habe. Das schöne ist, dass er eine Befestigungsbohrung hat.
    Den Reedkontakt habe ich senkrecht eingebaut, damit eine Art "Anpassung" an die Drehbewegung des Magneten erfolgen sollte.

    Ausgelöst wird der Reedkontakt somit über diesen kleinen Dauermagnet. Der wurde in den Servo-Hebel ein-designet.


    Dann die erste Bauchlandung. Der Sensor löst zu früh aus. Also den Reedkontakt "quer" eingebaut und tiefer befestigt.

    Die zweite Bauchlandung. Der Sensor löst aus, aber inzwischen streift der Hebel am Hinterrad. Also ist diesmal der Sensor zu tief.

    => Sensor um 5mm nach oben gesetzt. Aber immer noch quer eingebaut. Jetzt passt's

    Der Servo war noch ein Billigheimer vom großen C. Mich wundert, dass das Plastikgetriebe so lange durchgehalten hatte. Also bei der Gelegenheit gleich mal einen fetteren Servo mit Metallgetriebe eingebaut.

    Bauchlandung Nummer 3: Bei diesem Servo ist der Getriebeabgang um drei Millimeter weiter vorstehend. Ich kriege den Hebel nicht mehr zwischen Servo und den Sensoren.

    => Eine neue Servohalterung konstruiert und gedruckt. Der Servo rutscht etwas nach links. Der Flansch vom Servo ist nicht mehr "auf" die Halterung geschraubt, sondern wird jetzt zwischen zwei Säulen gehalten. (Foto habe ich jetzt nicht parat.... wird nachgeliefert)

    Nachdem ich vor ein paar Wochen herausgefunden habe, dass beim Slicer-Programm (Bambulab-Studio) die Möglichkeit besteht, bei einer bestimmten Schicht den Drucker in eine Pause zu schicken, habe ich davon auch hier Gebrauch gemacht. In der Druckerpause das Filament von schwarz auf weiß wechseln. Und schon ist am Bot eine Werbung zu lesen. :P

    Dann Bauchlandung Nummer 4: Beim Einbau ist der bis dahin noch funktionsfähige Mini-Endlagenschalter für das Abschalten bei der Vorwärtsbewegung beschädigt worden. :rolleyes:

    Also "...gehe zurück auf Los und ziehe nicht 4000DM ein..." . Auch diesen Mini-Endlagenschalter durch einen Reedkontakt ersetzt. Hatte natürlich zur Folge, dass jetzt der Hebelarm einen zweiten Magneten braucht.

    Nachdem sich die Magnete mit dem Ruderhorn auf der Frontseite überlagerten, wurden die Magnete jetzt von der Rückseite her montiert.

    Kurzer Test: Funktioniert.

    Die von Anfang an in diesem Bot vorhandene Lochrasterplatine ist immer noch im Einsatz, diesmal mit provisorisch befestigten Reedkontakten.


    Morgen dann finaler Zusammenbau, damit das Kerlchen am Wochenende wieder betriebsbereit ist.

  • Heute dann das Finish.

    Hier der Nachtrag zu der Klemm-Halterung.

    An der rechten Seite (in Fahrtrichtung) ist der Fuß mit der Schraube gleichzeitig der Anschlag für den Heberarm.


    Das Chassis ist inzwischen schon ziemlich mitgenommen. Ich lass' das aber. Es sollte ruhig der Eindruck entstehen, dass die Maschinen "gefordert" werden und keine reinen Ausstellungsstücke für die Glasvitrine sind.

    Die Älteren in der Gemeinde kennen vielleicht noch den Film-Klassiker "Schlappschuss"? => Da hat der Busfahrer von der Eishockey-Mannschaft extra seinen Mannschaftsbus malträtiert, damit er "schön brutal" aussieht..... :thumbup:

  • Cool mit dem Schriftzug auf dem Arm.

    Danke für die Rückmeldung.

    Leider "falsch" geschrieben. Das "r" sollte "R" sein. Aber gut.... Beim nächsten Mal. :saint:

    Möglich ist der andersfarbige Schriftzug, weil ich beim Slicer eine "Pause" bei einer gewissen Schichthöhe festlegen kann. Funktioniert aber anschließend nur beim BambuLab-Drucker. Der Ender-Drucker stoppt auch. Aber anschließend (nach dem Filament-Wechsel) kriegt man ihn nicht mehr zum Weiterdrucken... (oder ich hab's nicht geschnallt, will dem Ender-Drucker da jetzt nicht Unrecht tun....)

  • Bei Prusa geht's auch (siehe meine Funke mit GRA-Logo auf dem Akkufachdeckel die ich hier irgendwo mal gezeigt hatte).

    Ist natürlich immer etwas zusätzlicher Aufwand, aber gerade bei sowas wie diesem Arm finde ich das sehr gelungen und gelohnt!

    "Spiel mit dem Feuer. Tu es.
    Denn man kann einem Kind hundertmal sagen, die Herdplatte sei heiß. Die Bedeutung wird ihm erst in dem Moment, in dem es trotzdem drauffässt klar.
    So lernt doch jeder für sich selbst, in dem großen Spiel das Leben heißt. Und das Feuer ist einer der anspruchsvollsten, dennoch lohnendsten Mitspieler."

    Ps: Nicht käuflich, aber buchbar

  • Die Älteren in der Gemeinde kennen vielleicht noch den Film-Klassiker "Schlappschuss"? => Da hat der Busfahrer von der Eishockey-Mannschaft extra seinen Mannschaftsbus malträtiert, damit er "schön brutal" aussieht..... :thumbup:

    Wie kann man sich das denn vorstellen? Drübergerollt?

    So zweifarbige Sachen kann ich euch drucken, wenn ihr wollt. Ich hab 3 zweidüsige Ultimaker. Filament das nicht PLA ist müsste ich aber noch besorgen.

  • Wie kann man sich das denn vorstellen? Drübergerollt?

    Nein, einfach mit dem großen Vorschlaghammer auf die Seitenverkleidungen des Bus eingeschlagen.
    Der Film "Schlappschuss" ist Kult, kann ich nur empfehlen. So wie "Blues Brothers". ;)

  • Falls die Funke noch nicht entsorgt ist würde ich dir die gerne abnehmen Reiner.

    Entweder man kanns noch richten oder auch so ohne Kanal 1 was damit anfangen. Falls schon entsorgt ists aber auch nicht schlimm.

    Sorry für die verspätete Antwort, aktuell im Urlaub und alles vom Wischkästchen aus im Ein- Daumen- Suchsystem zu tippen.

    Die Funke war ( zumindest mit meinem know- how) nicht zu reparieren. Würde daher am Wertstoffhof entsorgt, bevor Du dieses Posting verfasst hattest.

    Aber: Es gibt noch eine dieser silbernen Funken bei den vier Ant-Rockeys. Und die würde ich auch gerne gegen die ' Standard- FlySky' austauschen, weil die Aktivierung zwei Handgriffe mehr erfordert. Und daran scheitern viele Besucher, wenn sie sich selbst bedienen.

    Diese Funke könntest Du dann haben. Gut gebraucht, aber funktioniert einwandfrei.... Klären wir nach der Hack&Make im November.

  • Die Ant-Rockeys sind ja seit einem Dutzend Jahren im Einsatz. Aber dank Flatliner-Dirk den Einstieg in die 3D-Druckerei machen können.... Jetzt also mal ein bisschen "modernisieren".

    Bei den MMMs in Dortmund oder Hannover machten die Vierrad-Antriebe manchmal ein Problem. Das Drehen auf der Stelle belastet die kleinen Getriebe natürlich mehr als bei einem Zweirad-Antrieb. Trotzdem halte ich mal an den zwei kleinen Rackern mit Vierradantrieb fest. (Tradition verpflichtet *haha*)

    Bisher hatten die Bots ein Kleidchen aus kupferkaschiertem Platinenmaterial.


    Jetzt umgerüstet auf PLA. Ob's auch ein Dutzend Jahre hält wird sich zeigen.... :saint: Aber zumindest kann man das Gehäuse leichter austauschen.

    Die großen Öffnungen auf der Seite sind vorgesehen, um eventuell mal die kleinen Lager an den Wellenfortsetzungen aufstecken zu können. Das Lager an den Getrieben würde damit entlastet.


    Es sind serienmäßig überall noch ein paar Bohrungen vorhanden. Innenliegend schon eine Aufnahme für eine M3-Mutter gedruckt. Bei Bedarf kann ich also wieder ein Platinenmaterial zusammenlöten und rundherum anschrauben.

    Die Innereien sind weitgehend gleichgeblieben, also auch der Heberarm.
    Was neu ist (hatte ich an anderer Stelle schon mal beschrieben): Die Endlagenschalter sind nicht mehr mit DIP-Tastern realsiert, sondern mit Reed-Kontakten. In dem Heberarm sind deshalb zwei kleine Magnete eingearbeitet.

    Hier ein Blick unter das Kleidchen.
    Das Teil zum Andrücken der Motoren ist aus TPU. Zum Festschrauben wollte ich eigentlich M3-Schrauben nehmen. Passt nicht in die gedruckten M3-Gewinde. Das Nachschneiden der Gewinde mit einem Gewindebohrer ist erstens eine Arbeit für jemand, der Vater und Mutter erschlagen hat, und zweitens "knarzt" das Ganze so ungemütlich, das kann nicht gut werden. Also einfach 3er-Blechschrauben eingedreht. Hielt bisher einwandfrei.

  • Hier mal die Spannungsanzeige auf die Seite gelegt. Darunter befinden sich die Steckanschlüsse für die Spannungsversorgung, den Antriebsmotoren, dem Servomotor (ohne Servo-Funktion, wird direkt angesteuert) und den vier Drähten für die Endlagen.

    Gut zu erkennen der Fahrtregler in der Version 4, bei dem der Vierkanal-Empfänger einfach aufgesteckt wird. Spart Verdrahtungsaufwand und etwas Drahtverhau im Bot.

    Für die Wettkampf-Ants absolut ungeeignet, aber für Besucher-Bots sehr praktisch: Eine SUB-D-Buchse zum Laden. Ist verpolungssicher und die zugesicherten Steckzyklen sind vom Hersteller sehr groß. Also keine Billig-Buchsen, bei denen nach 100 Steckzyklen schon Kontakt-Übergangswiderstände auftreten dürfen.

    Das Batteriefach ist für die aktuell verfügbaren 300mAh-Akkus (2S LiPo) designed. Darüber wird die Steckverbindung zwischen dem Balancer-Anschluss des Akkus und der Lade-/Scahlteinheit vom Bot hergestellt. Der Akkus lässt sich somit ruck-zuck Austauschen, ohne lange mit Stecker-Umlöten beschäftigt zu sein.



    Hab' zufällig in meinem Ant-Koffer für die Ersatzteile gesehen, dass ich Motor-/Getriebekombinationen habe, bei denen offensichtlich die Getriebewelle eine Art "Führungshülse" hat. ("Lager" wäre wahrscheinlich zu viel des Guten bezeichnet.)

    Mal sehen, ob ich ohne aussenliegendes Lager auskomme und die Getriebe trotzdem halten.

    Kleiner Nachteil von diesen vier Getrieben: Das sind welche, die 500RPM haben. Der Bot ist jetzt ziemlich flott für einen Ü60. Als Besucherbot praktisch nicht geeignet. Ich lass' das jetzt mal vorläufig, werde bei Gelegenheit vielleicht zurückbauen auf 250RPM.

  • Das Teil zum Andrücken der Motoren ist aus TPU. Zum Festschrauben wollte ich eigentlich M3-Schrauben nehmen. Passt nicht in die gedruckten M3-Gewinde. Das Nachschneiden der Gewinde mit einem Gewindebohrer ist erstens eine Arbeit für jemand, der Vater und Mutter erschlagen hat, und zweitens "knarzt" das Ganze so ungemütlich, das kann nicht gut werden. Also einfach 3er-Blechschrauben eingedreht. Hielt bisher einwandfrei.

    Gewinde direkt im gedruckten Material (egal ob geschnitten oder gedruckt) funktioniert meiner Erfahrung anch sehr selten bis nie.
    Blechschrauben sind toll wenn man selten/nie wieder aufschrauben muss.

    Soll es doch wiederholt aufschraubbar sein, bin ich wo immer es möglich ist dazu übergegangen flache Quadratmuttern irgendwie von der Seite einzuschieben.

    gerade in TPU, wenn man die dimensionen erstmal justiert hat geht das wunderbar, das Material "klemmt" die Mutter ein wenig damit sie nicht herausfliegt ohne Schraube, aber die Schraube hat ein richtiges, echtes Gewinde zum reinschrauben.

    Nur die Toleranzen jeweils auf den eigenen Drucker bezogen brauchen ein paar Versuche, damit die Mutter "gerade so" dort rein passt.

    "Spiel mit dem Feuer. Tu es.
    Denn man kann einem Kind hundertmal sagen, die Herdplatte sei heiß. Die Bedeutung wird ihm erst in dem Moment, in dem es trotzdem drauffässt klar.
    So lernt doch jeder für sich selbst, in dem großen Spiel das Leben heißt. Und das Feuer ist einer der anspruchsvollsten, dennoch lohnendsten Mitspieler."

    Ps: Nicht käuflich, aber buchbar

  • dazu übergegangen flache Quadratmuttern irgendwie von der Seite einzuschieben.

    yep. Hatte ich auch schon ein paarmal bei anderen Projekten gemacht.

    Bin hier bei der Befestigung der Motoren und der Deckplatte wegen Platzgründe trotzdem mal auf "reguläres Innengewinde" umgestiegen. Wie hier gezeigt, ließe sich das aber zumindest beim Deckel konstruktiv ändern.


    Was bestens funktioniert das sind die Polygon-Öffnungen für die M3-Sechskantmutter.

    Nur die Toleranzen jeweils auf den eigenen Drucker bezogen brauchen ein paar Versuche, damit die Mutter "gerade so" dort rein passt.

    Stimmt. Meine Erfahrung bei den Größenordnungen von M3 bis M5 sind +0.2mm . Hier klemmen dann die Muttern sehr gut und brauchen nicht mit Gewalt reingehämmert werden. :whistling:

  • Zum Festschrauben wollte ich eigentlich M3-Schrauben nehmen. Passt nicht in die gedruckten M3-Gewinde. Das Nachschneiden der Gewinde mit einem Gewindebohrer ist erstens eine Arbeit für jemand, der Vater und Mutter erschlagen hat, und zweitens "knarzt" das Ganze so ungemütlich, das kann nicht gut werden. Also einfach 3er-Blechschrauben eingedreht. Hielt bisher einwandfrei.

    Wenn genug Tiefe und seitliches Fleisch vorhanden ist, dann reicht auch ein 2,6mm Loch, einfach die Schraube reindrehen und fertig. Lässt sich ein paar mal lösen und wieder befestigen, das Gewinde der Schraube muss zwischendurch nur mal vom Plastik befreit werden.

    haben ist besser als brauchen