Spannungsversorgung für Bürkerts

  • @ Dirk: alles soll defekt sein? das wäre bzw. ist ja definitiv zum kot.......


    Ich denke, du hast die Komponenten mit der neun F16 getestet!?


    Ich hätte sonst noch eine Robbe Terra Top (27 u. 35 MHz) dir ich dir zum Testen des Failsave-Moduls leihen könnte.



    @Reiner: ich will bei Twillight die Komponenten der Fernbedienung komplett vom Fahrakku entkoppeln. Derzeit werden die Bürkerts über die Fahrakkuspannung (24V) und Relais angesteuert. Allerdings ist der Verkabelungsaufwand bzw. Kabelführung hierfür recht aufwändig und damit auch eher störanfällig. Über den Spannungsverdoppler kann ich die Bürkers über den separaten Hilfakku speisen.

  • Da die Diode, ja noch funktioniert hab ich nochmal alles durchprobiert:


    Der Quarz ist definitiv kaputt, getestet in einem baugleichem Empfänger.
    Ebenso der Empfänger, getestet mit einem baugleichen Quarz.
    Das Failsave ist nicht wirklich defekt (hoffe ich), es stellt das Servo bei Ausschalten des Senders noch in die sichere Stellung. Wenns angeschlossen ist zuckeln aber alle Motoren, wenns nicht eingebaut ist bleibt alles so still wie ich es von den Pro-Reglern gewohnt bin.


    Delldogschrauber hatte in Utrecht das Phänomen daß bei Ansgar bei einem Steuerknüppelausschlag >80% die Motoren stehen bleiben.
    Mein Empfänger kanns noch besser:
    Bei einem Knüppelausschlag >80% ändern die Motoren die Drehrichtung =)
    sollte ich aber mit einer neuen Programmierung der Regler in den Griff bekommen.


    Ich habe mich dazu entschlossen eine 2.Spannungsversorgung nur für das Bürkert einzubauen (2LiPo-Zellen von Pollin) in Verbindung mit Reiners Spannungswandler, nur für den Fall daß die olle Diode doch mal verreckt.

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    die olle Diode


    Kannst Du mir mal bitte bei Gelegenheit den Diodentyp durchgeben?
    Von einem HF-Profi habe ich vor kurzem gelernt, dass eine Diode, vor allem Z-Dioden, so träge sind, dass u.U. Spannungsspitzen gar nicht vernichtet werden. Dafür braucht es spezielle Dotierungen im Halbleiter. Die Dioden heißen dann "Transildioden". Ich überlege mir ernsthaft, ob Du nicht eine Dual-Lösung einsetzen solltest, wenn hier ständig Probleme mit den Komponenten auftauchen.

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    1N4001


    k, also maximal 1A und 50V in Sperrrichtung. Hm... 50V sind schnell beisammen.... 1A in Durchlaßrichtung auch.


    Von der Sperrspannung her würde ich versuchsweise mal eine 1N4006 nehmen. Die hat 800V, was total überzogen ist. Aber die kostet auch nicht mehr als eine 1N4002 mit 100V. Und sie ist auch nicht größer, somit gleiches Gewicht . =)


    Mir schwebt irgendwie vor, zusätzlich eine Transildiode einzusetzen. So mit 33V. Die würde die Spikes vernichten, die für die 1N400x zu schnell sind und auch noch im Ein-Schaltzustand eventuelle Spannungsspitzchen abglätten. Was meinen die anderen Elektrolurche ?


    @Flatliner/Bat_Boy: Wenn mein Vorschlag hier nicht total verrissen wird, schicke ich Euch die Dioden zu.

  • Wir reden ja hier über die Freilaufdiode über den Elektromagneten der Ventile, gell!? Ich denke nicht, dass wir hier was anderes brauchen, als ne Einfachdiode, wobei ein 2-3 Ampere Typ sicher die richtige Wahl ist. So etwas haben wir auch in Twillight und in Soa eingesetzt, ohne das sich damit irgendwelche Probleme gezeigt hätten. Ich denke nicht, dass eine zusätzliche Transildiode notwendig ist.

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    man ignoriere mein obiges posting.


    Nein, denn man kann aus allem lernen. Dafür haben wir ja unser Forum. Bei den 2-3A habe ich auch erst mal überlegt, ob das sein kann.... =)


    Ich schicke die Dioden dann morgen zu Euch los. Spricht was dagegen, wenn ihr noch ein paar Kondensatoren in die Spannungsleitungen einbaut? Nur zur Sicherheit wg. HF usw.?

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    An welche Stelle? Eingang oder Ausgang?


    Meinst Du jetzt die Cs oder die Transil-Diode?
    Transil-Diode kommt direkt an's Relais heran, einfach um kurze Wege zwischen "Ursache" und "Lösung" zu haben.
    Elkos sind auf meiner Platine genügend :jeah: , bei der Single-Version von BB würde ich an den Eingang noch mal 100uF anklemmen. Die 1000uF am Ausgang sind ausreichend.
    Die hochgepuschten 24V müssen ja noch irgendwie geschaltet werden. An diesem Schalter sollte (im Eingangskreis der Schalter-Versorgung, nicht die 24V!) die Spannungsversorgung auch noch mal mit einem kleinen Elko abgepuffert werden.
    Die Spannungsversorgung zum Empfänger würde ich am Eingang des Empfängers mit einem kleinen Angst-Kondensatoren noch mal stützen (100nF).


    Quote

    Sollte da nicht schon Entsprechendes auf der Platine sein?


    Geht nicht. Die 24V müssen ja noch geschaltet werden. Also ist da eine "Unterbrechung" zum Bürkert. Die Diode sollte direkt am Bürkert angebracht werden.
    @Ing: Oder war die Frage anders zu verstehen ?

  • Das Wort Transildiode hab ich hier zum ersten mal gehört.
    Was für einen Typ muß ich da einsetzen ?
    Welchen Widerstand brauch ich um die Elkos spannungsfrei zu machen, oder reicht da auch eine LED mit passendem Vorwiderstand?


    Dirk

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    Was für einen Typ muß ich da einsetzen ?


    Die Dioden haben meist eine Typbezeichnung, gefolgt von einer Zahl. Diese Zahl gibt an, ab welcher Spannung die Diode anfängt zu leiten. Wobei das kein schlagartiger Übergang ist. Laut Datenblatt (und soweit ich mich erinnern kann) werden ungefähr noch 3 Volt benötigt, bis die Diode scharf durchgeschaltet ist.
    Ich verwende immer die P6KE33A. Die 33Volt habe ich deshalb gewählt, weil meine MOSFETs maximal 40V verkraften. Zu niedrig darf die Spannung der Transildiode auch nicht gewählt werden, sonst ist sie im regulären Betrieb schon leitend. Man bedenke: Die Diode leitet in beiden Richtungen!


    Quote

    oder reicht da auch eine LED mit passendem Vorwiderstand?


    Ob nur ein Widerstand oder ein Widerstand mit LED in Reihe ist von der Entladung her absolut egal. Mit LED finde ich als guten Vorschlag, weil man dann gleich eine Kontrolle drüber hat, ob die Schaltung aktiviert ist, nach dem Ausschalten schon entladen ist oder anderweitig noch (versehentlich) eingeschaltet ist.


    Zur Widerstandsberechnung:
    Ausgangsspannung: 24V
    Abzüglich LED-Spannung von 2V: 22V
    Leistung des Widerstands: 0.5W (ist ein alter Kohleschicht-Widerstand)
    Somit maximal möglicher Strom: I = P / U = 0.5 / 22 = 21mA
    21mA sind fast ein bißchen viel für die LED, aber bleiben wir mal bei 20mA
    Widerstand berechnen: R = U / I = 22 / 0.02 = 1100 Ohm
    Diesen Widerstand gibt es nicht zu kaufen. Also entweder aus einem 1000 Ohm und einen 100Ohm eine Reihenschaltung machen oder den nächst höheren hernehmen. Das wäre dann 1200 Ohm. Somit 1.2K .


    Problem:
    Wenn eine LED in Reihe ist, dann darf nur ein maximal zulässiger Strom (hier mal 20mA angesetzt) fließen. Das ist zum Entladen von einem Kondensator-Paket relativ wenig. Es dauert also eine Zeit, bis die Kondis entladen sind.
    Ein Kompromiß wäre also, diese o.g. LED-Schaltung zu verwenden und gleichzeitig noch einen Lastwiderstand parallel zu schalten. Ich denke, dass man im ersten Ansatz mit zusätzlichen 50mA ganz gut wegkäme (???).


    Das wäre dann berechnet:
    Anliegende Spannung: 24V
    Gewünschter Strom: 0.05A
    Widerstandswert: R = U / I = 24 / 0.05 = 480Ohm.
    Käuflicher Normwert somit : 470 Ohm
    Verbratene Leistung: P = U * I = 24V * 0.05A = 1.2W
    Empfohlene Größe für den Widerstand: 2 Watt


    @Bat_Boy/Flatliner: Ich habe euch ja versprochen, die Kleinteile zuzuschicken. Wollte jetzt dieses Wochenende noch abwarten, weil ich die neue Verdopplerschaltung testen wollte und bei positivem Test eventuell noch was mitschicke ... :engel: (Ich muss doch die Schmach mit dem "Übergewicht" bei der bisherigen Schaltung kompensieren =) )

  • Quote

    Original von IBF
    Ich muss doch die Schmach mit dem "Übergewicht" bei der bisherigen Schaltung kompensieren =) )


    Also ich komm mit den 60g Gewicht ganz gut klar, der Raptor wird deutlich unter 6kg liegen.

  • Ich muss mal den alten Thread aufwärmen...
    Reiner: kannst du mir bitte noch mal die Anschlussbelegung deines Spannungsverdopplers benennen. Wir sind nun soweit die letzte Elektronik in Twillight reinzubasteln. Es kommt somit der Spannungsverdoppler zum Einsatz.


    Gruß Dirk

  • Quote

    Wir sind nun soweit die letzte Elektronik in Twillight reinzubasteln. Es kommt somit der Spannungsverdoppler zum Einsatz.


    Es freut mich, wenn meine Teile zum Einsatz kommen!

    Quote

    kannst du mir bitte noch mal die Anschlussbelegung deines Spannungsverdopplers benennen.


    Aber gerne.


    So sieht er aus:


    Das ist der Bestückungsplan:


    Somit:
    Linker Pin: Eingang 12V±
    Mittlerer Pin: Masse
    Rechter Pin: Ausgang 24V

  • Wir werden den Spannungsverdoppler wohl mit 8,4 Volt aus einem separatem Akkku füttern, um vom Fahrakku weg zu bleiben. Das sollte wohl noch gehen, da du ja eine TDA Kasskade aufgebaut hast und damit die Sache auch schon unter 12 Volt laufen sollte.


    Holger hatte mal eine Lösung für einen 7,2Volt Akku mit deinen so gehassten Spulen aufgebaut. Des Weiteren war dort noch eine Ansteuerungslogik für das 5/2 Ventil für SOA mit drauf, deswegen nicht so ohne weiteres für Twillight verwendbar (zumindest für mich und meinen möglichkeiten in die Logik der Ansteuerung einzugreifen).


    Gruß Dirk

  • Quote

    Wir werden den Spannungsverdoppler wohl mit 8,4 Volt aus einem separatem Akkku füttern, um vom Fahrakku weg zu bleiben. Das sollte wohl noch gehen, da du ja eine TDA Kasskade aufgebaut hast und damit die Sache auch schon unter 12 Volt laufen sollte.


    Mal schnell nachrechnen:
    Eingespeist: 8.4V
    In der ersten Stufe bleiben 2 * 0.3V auf der Strecke. Somit Rest: 7.8V
    Verdoppelung durch erste Stufe: ergibt 15.6V
    Ausgang erste Stufe wird normalerweise auf 18V stabilisert. Es sind aber nur 15.6V. Also unterhalb der Threshold-Spannung des 18V-Konstanters. Es werden dann 2V "vernichtet".
    Einspeisung zweite Stufe: ca. 14V.
    In der zweiten Stufe bleiben 2 * 0.3V auf der Strecke. Somit Rest: 13.4V
    Verdoppelung durch zweite Stufe: ergibt 26.8V
    Stabilisiert auf 24V. (Der Spannungskonstanter will mindestens 2.0V mehr eingespeist haben, als was er ausgeben soll. => Passt also gerade noch.)


    Die 18V-Stabilisierung mußte ich einbauen, damit ich den Dynamikbereich der Spannungsschwankungen etwas begrenzen kann, sonst müssen die Kondensatoren eine höhere Spannungsfestigkeit haben etc. Außerdem könnte der 24V-Konstanter u.U. dann eine zu hohe Eingangsspannung kriegen.


    Wenn es (in diesem Spezialfall) garantiert nicht mehr als 9V sind, die eingespeist werden, könnte man den 18V-Konstanter herauslassen. Gäbe wieder 2V gewonnene Sicherheit.


    bat_boy: Soll ich Dir einen "Spannungsmultiplier" aufbauen, der für max. 9V Eingangsspannung gedacht ist ? Soweit ich weis , ist das Bürker sehr empfendlich gegen "Unterspannungen". (... irgendwas war doch mal, dass es bei 22V schon nicht mehr schalten will... ?)


    Quote

    Holger hatte mal eine Lösung für einen 7,2Volt Akku mit deinen so gehassten Spulen aufgebaut. Des Weiteren war dort noch eine Ansteuerungslogik für das 5/2 Ventil für SOA mit drauf, deswegen nicht so ohne weiteres für Twillight verwendbar (zumindest für mich und meinen möglichkeiten in die Logik der Ansteuerung einzugreifen).


    Mit Spulen habe ich schon mehrere Versuche unternommen, aber entweder ist die Spannung so hoch, dass Bauteile geschädigt werden (Kondensatoren). Ich muss also wieder limitieren. Und dann ist der erhältliche Strom wieder nicht das, was ich mir vorgestellt hatte. Diverse Schaltungen aus dem Lehrbuch gingen immer in die Hose. Die o.g. Schaltung von Heiko (mit diversen Erweiterungen und Optimierungen meinerseits) lieferte bisher das beste Resultat.


    Am Liebsten würde ich diese 24V-Schaltung noch mit einem separaten MOSFET und einer "Empfänger-Schaltung" versehen. Dann könnte man direkt vom Funkempfänger das Signal abgreifen und damit das Bürkert schalten.
    Eine Logik wäre nicht enthalten, denn bisher war es so, dass der Zylinder durch Gummizüge etc wieder zurückgesetzt wurde. Also ohne ein zweites Ventil, das einen Gegendruck im Zylinder erzeugt. Sowas gab's bei Tsunami1 mal. Da hatten wir dann auch eine kleine "Sequenz" in der Waffenelektronik hinterlegt, damit die drei Ventile zeitrichtig geschaltet wurden. Aber Tsunami2 hatte dann bereits die Gummizüge und das hat sich voll bewährt. Die Sequenz brauchten wir dann nicht mehr. (... nur mal so angemerkt, um die Außenstehenden mal wieder zu beeindrucken... *lol*)

  • hi reiner,


    was passiert den, wenn ich den spannungskonstanter für 24 volt weg lasse? dann hätten wir gute 26 volt für die bürkerts die das auch aushalten.


    Aber zunächst werde ich mit deiner schaltung wie sie ist experimentieren. Möglicherweise nehmen der dirk und ich auch drei li-ionen zellen als hilfsakku, damit sollte es auf alle fälle klappen.


    gruß dirk

  • Hi Dirk,

    Quote

    was passiert den, wenn ich den spannungskonstanter für 24 volt weg lasse? dann hätten wir gute 26 volt für die bürkerts die das auch aushalten.


    Das Bürkert schon, aber der letzte Kondensator in dieser Schaltung wird wohl etwas protestieren (2200uF/25V).
    Ich würde lieber den 18V-Konstanter rauslassen, dann wird der 24V-Konstanter "etwas besser" *g* angesteuert.


    Die 2V , die beim 78S18 vernichtet werden, brauchen dann hinterher in der zweiten Stufe nicht mehr künstlich generiert werden. Es ist zu bedenken: Das Bürkert braucht auch "Leistung". Jede Spannungsverdopplung muss durch doppelten Strom in der ersten Stufe hitzemäßig teuer erkauft werden. Also lieber nicht auch noch im 78S18 Leistung vernichten..... Soweit irgendwie verstanden, auf was ich raus will? Ich weis, ist blöd zu erklären....