Batterieschaltung

  • Hallo Leute,
    ich komme nicht weiter und brauche deshalb die Hilfe unserer Elektrik Spezis.


    Wie Ihr wisst, läuft mein Heavy mit derzeit 3 in Reihe geschalteten 12V Batterien (= 36V). Da ich mich jedesmal beim Event ärgere, dass ich zum aufladen der Batterien den ganzen Bot auseinandernehmen und die Batterien ausbauen musste, möchte ich dieses mal eine elegantere Lösung finden.


    Habe mir gedacht, dass ich hierzu zwei von außen erreichbare Anschlüsse (1x + 12V, 1x - 12V) einbauen werde über die die Batterien geladen werden.


    Aber wie? Wie kann ich ohne Ausbau der Batterien bei einer 36V Schaltung alle 3 Batterien mit jeweils 12 Volt gleichzeitig laden ohne einen satten Kurzschluss zu fabrizieren?

  • würde sagen auf der leitung zwichen jedem akku ein rl rein, und vom leiter aus dann entsprechende zugänge von außen zum laden


    etwa so:


    ---(+)akku(-)---rl---(+)akku(-)---rl---(+)akku(-)---

  • Wenn die Ladegeräte galvanisch getrennt sind, kannst du die Akkus auch verbunden lassen. Dann musst du aber alle 4 Akkuanschlüsse nach außen führen und könntest dann die Ladegeräte genauso in Reihe schalten wie die Akkus.

    [SIZE=1]Hey Jungs, das tut mir echt leid, aber wir brauchen
    [SIZE=2]MEHR POWER [/SIZE]
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  • Quote

    Wenn die Ladegeräte galvanisch getrennt sind, kannst du die Akkus auch verbunden lassen. Dann musst du aber alle 4 Akkuanschlüsse nach außen führen und könntest dann die Ladegeräte genauso in Reihe schalten wie die Akkus.


    Ohne Erich und Jochen vorgreifen zu wollen:
    Genau so ist es bei Tsunami realisiert. Derzeit sind es zwar nur noch zwei Akkus, aber die bleiben eingebaut. Von jedem Pol eines Akkus geht jeweils eine fette Litze (=Stromeinspeisung) und eine dünnere Litze (wegen Sense-Leitung / Spannungsmessung am Akku) zu einer unverpolbaren Multikontakt-Buchse. D.h., dass jeder Akku seine eigene Ladebuchse (mit Sense-Anschlüssen) hat. Je nach bevorzugtem Ladestrom (bis 20A?) müssen die Steckkontakte der Buchse den Strom tragen können. Am Besten ein paar Messerkontakte bzw. Federkontakte parallelschalten.


    Für jeden Akku brauchst Du ein eigenes Ladegerät, das, wie Normen schon ausführte, von den anderen Geräten unbedingt galvanisch getrennt sein muss. D.h. mit konventioneller Technik (=Trafo, kein Schaltnetzteil =) ) ist für jeden Akku ein Trafo, Gleichrichter, Kondensator-grab und Regler-Einheit notwendig. Es geht nicht, dass man den teuren Trafo für mehrere Regler benutzt.


    Die von uns mal angedachte Version von einem Regler, der 12V/24V/36V kann (Akkus bleiben in Reihe geschaltet und werden auch so geladen), wurde wieder verworfen. Die Akkus haben stellenweise unterschiedliche Entladungszustände und würden daher niemals so geladen werden, wie es die Spezifikation eines Akkus verlangt. Vor allem bei den Hawker.


    Hammer: Weitere Empfehlunen notwendig (Buchse, Stecker, Fotos, Verdrahtungs-Details,...) ?

  • Quote

    Original von IBF
    ... Weitere Empfehlunen notwendig (Buchse, Stecker, Fotos, Verdrahtungs-Details,...) ?


    Ich bin noch auf der Suche nach einem vernünftigen Stecker/Buchsensystem daß ich sowohl als Removable-Link als auch als Ladebuchse benutzen kann. So um die 30A sollte es aushalten können und mindestens 3 Kontakte/Pins haben.


    Wer hat Vorschläge?


    Gruß


    Dirk

  • Als removable Link habe ich mir von Bürklin was ausgeschaut. (http://www.buerklin.de => Best.-Nr. 40F432 ) die haben vergoldete Kontakte. Leider keine Angabe über die maximal zulässige Stromstärke.


    Für "normale" Steckanschlüsse nehme ich die Buchsen vom Bürklin 22F502 , zugehörige Stecker sind 15F240. Bis 25A Dauerstrom belastbar.


    Wenn es als Anwendung für eine Ladeeinrichtung geht, dann hilft auch das parallelschalten von Kontakten. Für Steckkarten nehme ich dazu immer die H15-Buchsen/Stecker. Steckerleiste wäre z.B. 56F2977


    Erich hat für Tsunami die Siemens-Stecker verwendet (2 Reihen mit je 5 (?) Kontakten). Bestellnummer habe ich jetzt nicht parat. Aber die 20A Ladestrom waren kein Problem.