Impact
GRA Mitglied
 
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Beiträge: 358
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Hallo,
ich wollte mal fragen, wie groß eure Ants alle ungefähr sind, meiner den ich grade baue, kommt mir verhältnismäßig ziemlich groß vor:
Er ist 12,5 cm lang, 8 cm breit und 3 cm hoch, rechteckig, als Waffe habe ich einen Servoarm genommen.
Das komische ist, dass das auch alles funktioniert, also ich habe auch keine Gewichtsprobleme.
- 2 Motoren, (Motraxx, Xdrive N20VA)
- ein Servo (den ich für die Waffe benutze, von Modelcraft ein top line Mini Servo)
- Akku (NickelMetallHydrid - 2/3 AAA Stick)
- Receiver (Modelcraft)
- An-Aus Schalter (Modelcraft)
- als Panzerung nehme ich Plexiglas für die untere Seite, sowie einfach nur zurecht geschnittenen Kunststoff
__________________ Manche Leute drücken ein Auge nur zu, damit sie besser zielen können.
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25.10.2009 18:21 |
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Impact
GRA Mitglied
 
Dabei seit: 20.07.2009
Beiträge: 358
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Ich habe jetzt noch einmal ein paar Fragen:
1. Ich habe den Ant jetzt von der Chassis her total umgemodelt und komme jetzt auf 10,3 cm Länge, kürzer kriege ich es nun wirklich nicht mehr hin und wollte jetzt fragen, ob diese Längenüberschreitung so schlimm ist, oder ob ich das so lassen kann.
2. Wenn ich jetzt beispielsweise 2 Nägel an der einen Seite befestige, die als Art Rammsporn dienen überschreitet das die Länge ja noch einmal um 2 cm. Gehört das dann mit zum Bot dazu (heißt: 12 cm Länge) oder kann man das als "angeleintes Projektil" (siehe Regelwerk Ants: 5.9 Waffen) ansehen?
3. Ich habe mir (wie schon berichtet) statt 2 umgebauten Servos, 2 Motoren gekauft (Firma Motraxx: XDrive N20VA).
Jetzt besteht das Problem darin, dass ich keinen Motorreger dazu finde, ich habe mich da auch schon bei conrad erkundigt und mir wurde erzählt, dass es da nur ein ca. 60 Gramm schweren Motorregler gäbe (welcher durch das Gewicht nicht in Frage kommt).
Jetzt weiß ich natürlich nicht, wie ich dieses Problem lösen soll, sofern ich die Motoren anschalte sind sie durchgehend am laufen.
Wie regelt ihr denn eure Motoren (oder umgebauten Servs)?
Gruß, Victor
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27.10.2009 11:34 |
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Shaleen
GRA Mitglied
 
Dabei seit: 12.03.2009
Beiträge: 523
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Hi,
ich sitze ja momentan auch an meinem "ersten Ant" und benutze die gleichen Servos wie du!
Laut Antbuch (unbedingt lesen! ) sind das meine ich mich erinnern zu können 2,2k Widerstände. Aber diese Servos sind etwas... eigen. 
Wenn du da die besagten Wiederstände einbaust, dann läuft der Servo los, und nicht gering, sondern fast auf Max-Speed.
Habe nachgemessen und bin zum Schluss gekommen, von dem einen Ende des Potis zum Mittelanschluss sind das etwa 2k und vom anderen Ende zur Mitte 2,4-2,5k.
Ich habe es bei mir so gemacht, das ich das Ende der Welle des "Getriebeausgangs", welches in das Poti ragt, abgezwinkt habe und das Poti ein wenig mit Kleber eingesaut habe.
So funzt es relativ gut. Aber die Potis sind seeehr billig gemacht und so hab ich immer das Problem, das der Servo mal still steht (was ja auch soll!) und dann irgendwann rennt das Ding wieder in der Nullstellung los... hmm... Nach der Nachjustierung per Fernsteuerung steht der dann wieder, um dann später wieder einen anderen "Nullpunkt" zu haben >.<
Ich werde mir jetzt zwei "richtige" Potis besorgen und werde die dann mal verwenden. Mal sehn ob ich die Verstellschraube irgendwie nach aussen zugänglich kriege, um später bei bedarf doch noch nachjustieren zu können.
Aber kannst gerne deine eigenen Versuche mit den Dingern machen. Das hier nur von der Erfahrung die ich damit gemacht habe.
Ansich find ich die Servos aber super für das Geld. Habe eine Getriebestufe weggelassen um auch guten Speed zu kriegen und dennoch drückt der relativ gut (Räder drehen eher durch bevor die Räder stehen und mein Gripp ist mit dem Moosgummi recht gut!).
Ansich lief der ganze Umbau recht Problemlos.
Kleiner Tipp falls du es noch nicht gemacht hast, die Sperre für die 360° Drehung befindet sich bei dem Ding in dem Gehäuse welches die Getieberäder abdeckt, hab anfangs auch gesucht. 
Gruß
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02.11.2009 17:33 |
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IBF
Mister Mega Ampere
          
Dabei seit: 10.08.2002
Beiträge: 5395
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Zu dem kleinen Problem mit dem "sich ständig drehenden Servos" nach dem Umbau auf die beiden Widerstände.
Das Problem hatte ich auch mal, als ich die Servos von Doozer (geerbt von Tsunami => weitervererbt an Team Rheinpower ) mit neuen Servos ausgestattet hatte. Manche Elektroniken der Servos wollen offensichtlich nicht einen abgeglichenen Regelkreis, damit der Motor mit der Fernsteuerungsvorgabe von 1.5ms stillsteht.
Wenn der Servo standardmäßig mit dem Poti ausgeliefert wird, dann wirkt sich das nicht besonders aus. Der Servo dreht ein Stückchen außerhalb der mittleren Position heraus, und das war's. Bei einer "kontinuierlichen" Drehbewegung, also ohne Poti, sondern mit zwei Widerständen, wird der Servo also ständig drehen.
Bevor man jetzt die enthaltene Servo-Billig-Elektronik versucht zu modifizieren, gleicht man lieber die beiden hinzugefügten Widerstände ab. Geht ganz einfach:
Prinzip:
Wie die meisten Elektrolurche wissen, kann man Widerstände auch parallelschalten. Der gesamte Wert verkleinert sich.
Wenn man also einen Wert von den 2.2K-Widerständen ein bißchen kleiner macht, dann wird die diese Brückenschaltung irgendwann mal abgeglichen sein, der Motor bleibt stehen.
Warum einen zweiten Widerstand parallelschalten und nicht einen "neuen" Widerstand einlöten, der dann größer oder kleiner ist?
Ganz einfach: Den neuen Wert kennt ja keiner. Also bei jedem Versuch den Lötkolben schwingen und herumlöten? => Viel zu aufwändig.
Vorgehensweise:
Den Servo aktivieren, er wird dann langsmal (oder wenn man Pech hat "schneller") drehen. Jetzt einfach mal provisorisch zu einem der beiden Widerstände einen zweiten parallel "dazuhalten". Möglichkeiten:
a)
Der Motor wird langsamer, dreht aber noch immer in die gleiche Richtung: => Der parallelgeschaltete Widerstand ist am "richtigen" 2.2KWiderstand hingehalten worden. Aber der parallelgeschaltete Widerstand ist noch zu hochohmig (Wert zu groß)
b)
Der Motor dreht noch schneller. => Am falschen 2.2K-Widerstand drangehalten.
c)
Der Motor dreht jetzt in die andere Richtung: => Der Widerstand ist zu niederohmig (Wert zu klein). Aber zumindest paßt es, an welchen 2.2K-Widerstand man hingehalten hat.
Welchen Wert muss der parallegeschaltete Widerstand haben?
Muss man experimentel ermitteln. Aber man muss ja mit irgendwas anfangen. Dazu also erst mal die Theorie:
Berechnet wird der sich resultierende Widerstand nach der allgemein bekannten Formel:
R = (R1 * R2) / (R1 + R2)
R1 = 2.2K (bereits verlötet)
R2 = neuer Widerstand
R = resultierender Widerstand
Natürlich könnte man jetzt die Formel umstellen, aber nachdem ja das Basteln im Vordergrund steht, kann man das auch durch "probieren" zustandebringen.
Beispiel 1:
Man vermutet, dass statt den 2.2K ein Widerstand von 2.1K richtig sein kann.
Also ergibt sich damit rechnerisch ein zweiter parallelzuschaltender Widerstand von 45K . So einen Widerstand kriegt man üblicherweise nicht in den gängigen E-Reihen zu kaufen, also nimmt man den nächstbesten Wert aus der Bastelkiste: 47KOhm
Beispiel 2:
Bei den zum 2.2K parallelgeschaltetem 47K-Widerstand dreht der Motor in die andere Richtung. Also ist 2.1K zu gering. Der gewünschte Wert liegt also zwischen 2.1K und 2.2K. Versuchen wir also einen resultierenden Wert von 2.15K.
Rein rechnerisch ergibt sich ein Widerstandswert von 94K . Der nächste Wert aus der Bastelkiste wäre 91K.
Ich denke, damit kann man sich den "Stillstand" des Servos ganz gut durch "probieren" erzeugen. (=> Später dann den "neuen" Widerstand parallal dazu verlöten)
__________________ Leitspruch der Bauteilesammler: "haben" ist besser als "brauchen"
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08.11.2009 19:51 |
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