Shaleen
GRA Mitglied
 
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Hi,
ich habe mir in den letzten Tagen nun mein Getriebe zusammengebaut. Vom Optischen her macht das schonmal einen recht guten Eindruck. Und nachdem ich heute alles mit Kugellager-Abschmierfett" eingesaut habe, muss ich sagen: Wenn man das Ritzel mit dem Finger dreht, drehen sich alle Zahnräder ohne großen Wiederstand mit. Ich als Laie würde sagen, der einzige Wiederstand in dem Kreis ist der Eigenwiederstand des Motors!
Also soweit alles gut!
Dann hab ich das Getriebe mal an mein NT gehängt um zu sehn wie der Stromverbrauch ist.
Also der Motor zieht im Leerlauf 1,9A. Mit dem Getriebe ganze 3 - 3,2A nun weiss ich nicht, ist das ein normaler Wert? Oder ist der noch zu hoch, wenn man daran die Gängigkeit des Getriebes misst?
Bin mir dabei nicht sicher, ich habe dann mal eines dieser Billig-Getriebe von Conrad:
mit einem meiner Motoren an das NT gehängt. Der braucht allerdings nur 2,1 - 2,2A. Das wudert mich ein wenig. Oder ist das normal, da in meinem Getriebe große, massive Zahnräder verbaut sind, in dem Billig-Getriebe allerdings ganz kleine?
Dazu kommt, mein Getriebe vibriet recht stark, wenn das auf dem Tisch steht ist das mächtig laut oO mach ich was falsch?
Habt ihr generell noch Ideen, Tipps, Wissen, das ich bei meinem Getriebe verwenden kann um es "besser" zu kriegen? 
Edit:
Ein weiteres Problem/Frage habe noch.
Ich habe das Getriebe eben mal ~3Min. mit vollem Speed laufen lassen (ohne Belastung) und der Motor wird übelst warm. Und die Welle vom Motor kann man nicht mehr anfassen (die ragt ja hinten ein Stückchen aus dem Motor raus).
Des weiteren wird selbst das Getriebe warm, was allerdings auch am Motor liegen kann, der durch die mechanische Verbindung seine Wärme an das Alu abgibt.
Wie gesagt, das Getriebe ist super leichtläufig, wüsste nicht wo es da reiben soll. :/ Habe auf den Wellen der Zahnräder Federn platziert, die die Zahnräder ganz leicht in Position halten, damit die sich gegenseitig nicht berühren können und so schleifen. Funktioniert super!
Zum Aufbau noch ganz schnell, habe in den 5mm Aluplatten 6,1mm Löcher gebohrt (die aber nicht durchragen), in denen dann die 6mm Wellen stecken. Dazu habe ich die Löcher der Zahnräder auch auf 6,1mm aufgebohrt. Meiner Meinung laufen die Zahnräder jetzt min. genauso leicht, als wenn ich die alle Lagern würde.
Anbei ein paar Fotos:
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Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von Shaleen am 28.01.2010 21:27.
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28.01.2010 21:11 |
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bat_boy
Drehbänker
          
Dabei seit: 08.01.2002
Beiträge: 3231
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Also....ist doch für den ersten Aufschlag gar nicht mal so schlecht aber
- die 6mm Achsen stecken in 6,1mm Löcher = Schlackern + Winkelverschiebungen
- die Zahnräder mit 6,1 Bohrungen laufen direkt auf den 6mm Wellen = Schlackern + Winkelverschiebungen.
Das Schlackern führt zu sich stetig verändernden Achsabstände mit einem Delta von 0 bis 0,2 mm. Da verwundert es nicht, dass das Getriebe "laut" ist, da sich die Zahneingriffe verändern und nicht optimal eingestellt sind.
Es werden sich aber auch Winkelverschiebungen raus aus dem rechten Winkel einstellen. die Achsen und die Zahnräder stellen sich praktisch "quer", dadurch entsteht an den Zahnflanken eine hohe Reibung und Verschleiß da die Zahnflanken nicht optimal ineinandergreifen und es wird dadurch natürlich auch lauter.
Des Weiteren ist die Lagerung von Stahl auf Stahl nicht optimal. Ohne "Druck" laufen die Räder wohl recht leicht, das ändert sich aber, wenn Momente übertragen werden müssen. Insbesonder die Bohrlöcher der Zahnräder sind mit sicherheit weder Rund noch Glatt. Mit einem normalen zweischneidigen Bohrer bekommt man aber auch keine Passungen hin, geht einfach nicht.
Die Lagerung der Abgangswelle ist heikel. Gerade, wenn darauf 3kg Lastet wird durch die Hebelwirkung sich die Abgangswelle verkanten wollen. Hier muss unbedingt eine richtige Lagerung her. Bei Conrad gibt es auch sog. Laufbuchsen aus Sinterbronze, diese sind nicht teuer und dürften da deine Probleme lösen. Ansonsten melde dich bei mir, dann werde ich dir sicher mit passenden Flanschen / Kugellager helfen können
Gruß Dirk
__________________ Spruch eines unbekannten Fliesenlegers: Das kuckt sich weg......
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29.01.2010 09:55 |
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Flatliner
Champion aller Klassen
    
Dabei seit: 16.06.2004
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Glückwunsch zu deinem Getriebe,
hat viel Ähnlichkeit mit dem Getriebe daß ich in der ersten Version von Hellfire hatte. Deshalb erlaube ich mir auch mal ein wenig konstruktive Kritik zu üben, und zwar nicht um dich zu ärgern, sondern um das Getriebe etwas standfester zu machen:
- Als Abstandshalter zwischen den beiden Aluplatten reichen die Schrauben alleine nicht aus, Abstandshalter könnte man aus einem Stück Rundrohr machen durch das die Schrauben durchgeführt werden.
-Wenn du wissen willst ob der Zahnradabstand perfekt ist, dann nimm einen schmalen Streifen Druckerpapier, lasse ihn durch die Zahnräder laufen und schau ihn dir nachher an. Sind starke Zacken eingeprägt ohne daß das Papier Löcher oder Risse hat, dann ist der Abstand perfekt.
-Die Getriebeausgangswelle hat nur einen Durchmesser von 6mm? das ist etwas schwach, bei Hellfire (Feather) hat es mehrmals die 8mm Welle verbogen. Bei 6mm kommst du nicht drumherum die Welle an beiden Seiten des Rades zu Lagern.
-Die Getriebeausgangswelle schlackert? das bekommst du in den Griff wenn du statt nur einem Lager ein zweites Lager draufsetzt oder die Welle durchgehend zur anderen Seite der Getriebeplatte montierst, dafür müssten die Zahnräder aber anders angeordnet werden. Natürlich hilft auch ein zweites Lager auf der anderen Seite des Rades.
-Wie BB-Dirk schon erwähnte neigen die Zahnräder dazu sich unter Last auseinanderzudrücken. Die Achsen der Doppelzahnräder sollten deswegen an beiden Getriebeplatten befestigt werden, das wird dann etwas stabiler. Wenn die Zahnräder sich verkanten geht der Wirkungsgrad extrem in den Keller.
Gruß Dirk
__________________ Guckst du wettkampfroboter.de
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30.01.2010 20:14 |
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Shaleen
GRA Mitglied
 
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31.01.2010 02:28 |
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