Überlegungen Feather (basierend auf der Nuts-Idee) "Crazy Little Nana"

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    • Überlegungen Feather (basierend auf der Nuts-Idee) "Crazy Little Nana"

      Hallo zusammen,

      irgendwie hat mir damals Nuts in RW recht gut gefallen. Ein fast schon idiotenhaft simpler Bot, aber wenn er mal was erwischt hat,
      dann gescheit.
      Da kam dann irgendwann der Gedanke auf, ob so etwas in Feather auch möglich wurde, und ich hab mal ein bißchen rumgerechnet
      und gezeichnet:


      Ja, scheint möglich zu sein. SW sagt mir im Moment 9194 g - also noch Luft für die Ketten, Hämmer und einen passenden 4s-Akku.
      Die Motoren sind 775er, es sollen 12er Zahnriemenritzel drauf. Die blauen Zahnriemenräder möchte ich ausdrucken, bei einem
      Durchmesser von 190 mm komme ich auf 235 Zähne - sollten also genügende im gleichzeitigen Aingriff sein, dass es hält.
      Und die resultierende Untersetzung von etwa 19.58 könnte ausreichen, damit es noch steuerbar bleibt.
      Raddruchmesser ist 225 mm.
      10000 rpm/19.5 ergibt etwa 512 rpm am Rad. ergibt bei mir max. 21m/s. hmmm, verdammt schnell. Eine zweistufige Untersetzung
      möchte ich mir aber eigentlich sparen. Und größer kann ich das große Rad nicht machen, weil mein Drucker nur bis 200*200 mm
      Druckfkäche bearbeiten kann.
      entweder ich begrenze die Drehzahl elektronisch (per Motorkennlinie), oder ich finde vergleichbare Motoren, die langsamer laufen.

      Naja, erstmal ein Hirngespinst - drum auch "Überlegungen" und noch nicht "Baubericht".

      LG
      -Michael
    • die Idee mit den ketten von nuts hat es bei mir auch (kurz) zu flabberwookie und (irgendwann) Kettenkarussell geschafft.

      Sowas wie nuts wäre schon toll, macht aber nur mit melty system so richtig Sinn.
      Und idealerweise einem Kippschalter oder so, der von "spinnen" auf eine stark begrenzte Drehzahl für "fahren" umschaltet. Soweit jedenfalls meine Gedanken.
      "Spiel mit dem Feuer. Tu es.
      Denn man kann einem Kind hundertmal sagen, die Herdplatte sei heiß. Die Bedeutung wird ihm erst in dem Moment, in dem es trotzdem drauffässt klar.
      So lernt doch jeder für sich selbst, in dem großen Spiel das Leben heißt. Und das Feuer ist einer der anspruchsvollsten, dennoch lohnendsten Mitspieler."

      Ps: Nicht käuflich, aber buchbar
    • Runsler wrote:

      Und idealerweise einem Kippschalter oder so, der von "spinnen" auf eine stark begrenzte Drehzahl für "fahren" umschaltet
      Das hatten wir bei LB bereits realisiert (in meinem Fahrtregler): 0...90% Links/rechts Knüppelausschlag: Drehzahänderung der
      Fahrmotoren gemäß eingestellter Empfindlichkeitskurve. >90%: Voll Stoff zum auf der Stelle drehen.

      Hat gut funktioniert, mein Regler konnte aus anderen Gründen (zu dünne Leiterbahnen) nicht zum Einsatz kommen.

      LG
      -Michael
    • Heute versucht, die nötige Länge für den Antriebsriemen zu bestimmen. Dabei bin ich darauf gekommen, dass
      der Raddurchmesser eigentlich egal ist, weil wenn das große Riemenrad annähernd den gleichen Durchmesser
      hat wie das Rad, auf dem gefahren wird, die Fahrgechwindigkeit immer auch annähernd der Riemengeschwin-
      digkeit entspricht. Und diese ergibt sich aus dem Umfang des Antriebsritzels und der Motordrehzahl.
      Also muss ich eigentlich gar nicht diese großen 225 mm Räder bauen, sondern könnte auch welche mit 100 mm
      Durchmesser anfertigen, und wäre damit wesentlich tiefer mit dem ganzen Bot !
      Das hilft natürlich, damit Horizontaspinner nicht direkt die Räder treffen, und auch das Kippeln des ganzen Bots
      beim Beschleunigen und Abbremsen sollte damit deutlich reduziert sein.
      Habe mal eine 90 mm Riemenscheibe mit 110 Zählen (die 190 mm hatte 235 Zähne) gezeichnet und drucke die
      jetzt aus - mal schauen, wie das dann zusammenpasst...

      LG
      -Michael
    • zunächst nur als simpler Twackbot.
      Für den Melty suche ich noch nach einem I2C-Kompass, der auch beim Kreiseln zuverlässig die Himmelsrichtungen ermitteln kann.
      Ja, welche die das in ruhigem Zustand können, gibts an jeder Ecke. Aber weche, die sich durch das Drehen nicht irritieren lassen, sind scheinbar schwer zu finden (oder ich bin zu doof und suche nach den falschen Begriffen)

      LG
      -Michael
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      Erstmal ist die Konstruktion weiter gediehen. Kleinere Räder und Zahnscheiben sind drinnen (Zahnscheiben auch
      schin 3D-Geduckt, funktionieren auf dem T2.5-Riemen).
      Zur Stabilität jetzt noch 4 Querstreben rein, damit es bei einem Seitentreffer die Schlagenergie etwas von den
      Radlagern wegnimmt. Gewicht jetzt laut SW: 9.5 Kg. Passt soweit, Ketten und Hämmer müssen ja noch ran, und
      etwas Panzerung für Boden und Deckel sollte ja auch noch sein.
      Bevor jettzt der Optimierungsvorschlag kommt: Ja, ich habe auch schon dran gedacht, die Ecken wegzulassen, und
      das Ding gleich achteckig zu machen. Aber mir gefällt es so besser, und ich brauche ja auch das Gewicht auf den
      Rädern. Habe noch die scharfen vorstehenden Ecken aussen abgerundet, damit man bei einer evtl. notwenigen
      Überkopffahrt damit nicht im Arenaboden hängenbleibt.



      LG
      -Michael
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      Hübsch designed. "Mittige" Räder haben halt immer den Nachteil, dass ein kleines Anliften des Bots schon dazu führt, den Bodenkontakt zu verlieren. Mit meinem Bot "Weps" ist das auch immer ein Problem. Schon sehr oft wurde ich an die Bande gestellt (oder auch selbst hingefahren und aufgebockt), so dass die Räder in der Luft waren. (Ohne Antriebsriemen des Spinnermotors ist man hilflos wie eine Schildkröte auf dem Rücken... ;( )

      Ich will's nicht besser wissen, aber vielleicht kannst Du den Bot ein bißchen "kürzer" bauen, also den notwendigen Anstellwinkel für das Aufbocken verkürzen.
      .
      Interesse an Elektronik für Schaukampfroboter und Kettenfahrzeuge (Fahrtregler, ESC) ? => http://www.Robots.IB-Fink.de
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      IBF wrote:

      Ich will's nicht besser wissen, aber vielleicht kannst Du den Bot ein bißchen "kürzer" bauen, also den notwendigen Anstellwinkel für das Aufbocken verkürzen.
      Hatte ich drüber nachgedacht. Aber dann gibts Probleme beim normalen Fahren, weil dann das Ganze Teil
      wohl beim Beschleunigen und Bremsen hin- und her kippelt, was es vermutlich schlecht steuerbar macht.
      Du hast natürlich Recht mit deinem Argument, dass jeder Lifter relativ leicht "Schubkarren" mit einem spielen
      kann. Evtl. baue ich wenns das Gewicht noch hergibt, einen Vibrator ein, dann würde es einem in so einem Fall
      recht schnell wieder "runterwackeln" - in Yggdrasil kommt auf jeden Fall einer rein, wenns geht (momentan
      13.07 Kg)

      LG
      -Michael
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      Buchi wrote:

      Evtl. baue ich wenns das Gewicht noch hergibt, einen Vibrator ein,
      Gute Idee ! :thumbup:
      Der Vibrator-Motor braucht ja nicht besonders kräftig sein. Genügt ja der kleine Beetleweight-Motor, den ich gebraucht aus Hongkong gekauft habe (...riecht nach Kaffee...).

      Zur Ansteuerung werde ich wohl einen zusätzlichen kleinen Schaltkanal auf dem Fahrtregler4_5 integrieren. Es genügt ja ein N-MOSFET im DPAK2-Gehäuse (lt. Datenblatt 20 Ampere, realistisch also ca. 3 bis 5 Ampere; ausreichend für den Motor mit 2Ampere Stromhunger im Anlauf.)

      Bei Deiner o.g. 3D-Zeichnung ist mir noch ein Punkt aufgefallen. (Bitte nicht falsch verstehen, ich will da nicht herumnörgeln!) Die Schrauben zur Befestigung der Motoren an der Motorfront lassen sich wahrscheinlich mit dem Schraubendreher schlecht erreichen. Und mit dem Winkel-Schraubendreher kriegt man erfahrungsgemäßt nicht genügend "Druckkraft". => Hab' ich von Flatliner-Dirk gelernt: Bohrungen in das Gehäuse machen, um mit einem regulären Schraubendreher an die Motor- oder Radbefestigungen zu kommen. ;) Die zwei großen Bohrungen in der Diagonalverstrebung schauen schon mal ganz gut dafür aus.
      Jetzt kommt's nur noch darauf an, wie groß das Motorritzel ist, um mit dem Schraubendreher noch daran vorbeizukommen.
      .
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      Ja, guter Gedanke.
      Da man aber die Motorhaltebleche mit 4 Schrauben auch ganz leicht entfernen kann, dachte ich mir, auf die
      "Schraubenzieherlöcher" in diesem Fall verzichten zu können ;)
      (in LB hatten wir welche, um diese blöde Linksschraube zentral im Bohrfutter nachziehen zu können)

      Was auch noch nicht drinnen ist, ist eine Spannrolle für die Antriebsriemen, damit der Umfassungswinkel des
      kleinen Zahnriemenrads (12 Zähne) auf der Motorachse etwas größer wird. Ich muss jetzt mal ungefähr ermitteln,
      wie lange die Riemen sein müssen, und dann gucken, welche Längen ab Werk lieferbar sind, und das dann
      entsprechend anpassen...

      LG
      -Michael