Baubericht Feather "Freya"

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    • Baubericht Feather "Freya"

      Der Streit um die Kleinigkeiten soll nun beendet werden. Was liegt also näher, als mir einen eigenen Pusher zu bauen ?
      Erste Überlegungen sehen so aus:



      Die Motoren sollen 540er werden, mal sehen ob je 3 davon an den Mosfet-Halbbrücken laufen. Wollte erst zwei 775er nehmen, aber
      da weiß ich ja schon vom LB Spinnerantrieb, dass die Anlaufströme zu hoch sind.
      Holz gibts in diesem Bot keines. Und auch Makrolon nur noch als Deckel oben und unten, sowie als Federmaterial für den
      Alektronik/Akkuträger.
      Laut CAD bin ich bei 12,9 Kg - sollte also noch Reserve für den Link, die Kabel und die Beleuchtung sein.

      Ich hatte eigentlich erwartet, noch ca. 2-3 Kg frei zu haben, um eine aktive Waffe integrieren zu können - aber 5 mm Stahl auf allen Seiten wiegen halt was.

      Mal schauen, wie sich das Teil fährt - ich habe bei unseren Feathers noch keine mit 6 Rädern gesehen - evtl. hat das Gründe.
      Schlimmstenfalls kann ich jederzeit die mittleren weglassen und dann so fahren.

      LG
      -Michael

      The post was edited 2 times, last by Buchi ().

    • Das 6 Rad Design finde ich cool. Allerdings sind 4 oder 2 Räder bei gleichem Grip leichter als 6. Aber wenn du gewichtstechnisch hinkommst passt es ja. Ich würde aber statt Macrolon HDPE für den Deckel nehmen, da dieses nicht so leicht bricht und Hammerschläge besser abfedert.
      Wird schon schief gehen...
    • Mir gings nicht um den Grip, sondern um die Redundanz, so dass man bei einem oder zwei zerstörten Rädern noch kontrolliert weiterfahren kann.
      Ja,und auch über HDPE hatte ich schon nachgedacht - allerdings nicht für die Deckel, sondern als Material für die Radfelgen. Für die Deckel würde es natürlich auch Sinn machen.

      LG
      -Michael
    • Ecküberstände sind dafür gedaht, dass der Bot nicht auf der Seite zu stehen kommt, sondern dann umfält. Und natürlich damit es die Ecken nicht bleich krummbiegt, wenn er drauffällt. (also die 4 kleinen Laschen oben)

      die anderen Überstände sind als Begrenzung zum kontrollierten Schieben, richtig. Dass ein Gegner da auch einhaken kann, muß ich in Kauf nehmen :) - die sind ja auch schräg, ebenfalls damit man nicht auf dieser Ecke zum Stehen kommt.

      LG
      -Michael
    • Schlechtes Vorbild hat so eine vorstehende Kante bei Flabber übrigens wunderbar 90° gebogen.
      Die Kante war aus 4mm Hardox, und das waren nur Raptoren.

      Nur als Überlegung, mach dich auf ordentlich hämmern oder ähnliches gefasst ;)
      "Spiel mit dem Feuer. Tu es.
      Denn man kann einem Kind hundertmal sagen, die Herdplatte sei heiß. Die Bedeutung wird ihm erst in dem Moment, in dem es trotzdem drauffässt klar.
      So lernt doch jeder für sich selbst, in dem großen Spiel das Leben heißt. Und das Feuer ist einer der anspruchsvollsten, dennoch lohnendsten Mitspieler."

      Ps: Nicht käuflich, aber buchbar
    • Einen sechsrädigen Bot hatten wir schon mal von dem Team aus Oberhausen (Name ist mir jetzt entfallen....)
      Wie Mario schon geschrieben hat, ist es das Problem, bei einer unebenen Fahrfläche alle Räder gleichzeitig auf den Boden zu bekommen.
      Ehrlich gesagt hatte ich mir auch schon mal so etwas überlegt. Damit alle Räder Gripp bekommen, sollten die jeweils vorderen und hinteren Räder eine Art "Schwinge" (kennt man vom Motorrad) bekommen. Damit ware das Ein- und Ausfedern ermöglicht worden. Problem: Die Schwinge so stabil bauen, dass sie "unkaputtbar" wird. => Mit vier stabilen Lagerbolzen wäre der Bot viel zu schwer geworden..... :( Hab's dann wieder verworfen.

      O.o.t:
      Aber bei 6 Rädern wurden ein paar Erinnerungen an die Formel 1 in den 70er Jahren geweckt:
      motorsport-magazin.com/formel1…-legendaeren-tyrrell-p34/
      Den Rennwagen kann man sogar "life" ansehen: Auto-Technik-Museum in Sinsheim => Tyrrell P34
      .
      Interesse an Elektronik für Schaukampfroboter und Kettenfahrzeuge (Fahrtregler, ESC) ? => http://www.Robots.IB-Fink.de
    • Hmmmm....
      vielleicht wäre es sinnvoll, das mittlere Räderpaar ca. 1 mm höher als die anderen 4 Räder zu setzen. Dann hätte man im Normalfall Fehrbetrieb mit 4 Rädern, und wenn ein Rad ausfällt, würde automatisch das mittlere übernehmen.
      Nachteil: Beim Fahren auf dem Kopf wäre das Kippelig.

      LG
      -Michael
    • Buchi wrote:

      Nachteil: Beim Fahren auf dem Kopf wäre das Kippelig.
      Die mittlere Achshöhe so belassen und die Felgen (bzw. die kompletten mittleren Räder) etwas kleiner machen? :D Dann wäre das Kippeln bei der Fahrt auf dem Rücken weg.
      Der nächste Gedanke: Die ganze Fuhre wird dann aber trotzdem ziemlich unruhig fahren, weil es unterschiedliche Rad-Umfänge sind.
      Gegenthese: Du hast ja eh 6 Motoren verbaut, die nicht mit synchroner Drehzahl laufen. :saint:

      Mein Feather "Blähboy" hat Zweiradantrieb. In der ersten Version waren an der Frontschnauze zwei Edelstahl-Hutmuttern als Gleitkufen vorhanden. Also links und rechts vorne zwei Auflagepunkte. Starr. Das Problem war dann, dass bei nun vier Auflagepunkten entweder eine Kufe oder ein Rad in der Luft waren. Für mich also praktisch nicht mehr zu steuern.
      Abhilfe war dann die Reduzierung auf nur noch eine Kufe.
      .
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    • Angenommen der Motor oder das Getriebe eines Rades fällt aus. Wie soll dann ein anderes Rad übernehmen wenn dieses höher sitzt oder einen kleineren Durchmesser hat?
      Und selbst wenn du ein Rad verlieren solltest dass der Bot sich neigt wird dir das nichts nutzen, da dann wieder ein anderes Rad in der Luft hängt.
      Ich glaube das ist der Grund den du gesucht hast....

      Grüße
      Stefan
      "Du kannst mich an meinem blanken Metallarsch lecken." (Bender)
    • Since a few years Team RCC uses a cross between a torsion bar and leaf spring suspension. We call this the T-frame setup. Hannibalito 3 mk IV used it extensively, and I doubt anyone will call H3 unsuccesfull.

      Allied teams took the system over, and the results don't lie.

      Due the light weight of this construction methode, it is easely adaptable to 4 or even 6WD setups.
    • Wir haben jetzt einfach mal weitergemacht und den Rahmen fertig zusammengeschweißt. Sieht doch der CD-Zeichnung schon recht ähnlich:



      Aber bei den vorderen und hinteren Kanten ist die Schräge mit 10 mm zu wenig, der Bot kann auf diesen Kanten leider stehenbleiben:


      Da müssen die Kanten noch um 5...10 mm mehr schräg werden.

      LG
      -Michael
    • So, beim Ausprobieren der Bauteile hat sich herausgestellt, dass mein 6-Kanal-Fahrtregler nicht wirklich reinpasst.
      Also mit Hängen und Würgen und neuen Motorhaltern für 4 der 6 Motoren kriege ich den rein (bei 0.5 mm Wand-
      stärke bei den 3D-gedruckten Motorhaltern - mal sehen, ob das hält...)
      Die Motoren müssen wir jetzt noch umbauen (Stahlscheiben zum Aufschweißen auf die Welle haben wir gestern
      noch fertiggemacht), und dann mal schauen, ob der ganze Kram auch mit Kabeln noch reinpasst... wird eng werden.
      Dann müssen wir noch die Räder gießen (mal schauen, wie es wird - notfalls als Plan B halt wieder Fahrradreifen)

      LG
      -Michael
    • Die neuen Motorhalter passen tatsächlich. Heute noch den Makrolon-Elektronikträger zugeschnitten und eingebaut, sowie die Rad-Mitnehmerscheiben auf die 6 Getriebe geschweißt.
      Jetzt müssen noch die Zahnräder von den 380er Motoren runten und auf die 540er drauf, und diese dann an die Getriebe angeflanscht werden, dann wäre die Mechanik komplett.

      LG
      -Michael
    • So, alle Motoren fertig umgebaut. Link-Halter im Bot eingepasst, passende Aussparungen im Deckel vorgesehen.
      Unterboden fertig, noch im Chassis die 4 Aussenschrägen zurechtgeschnitten.
      Ausserdem noch 12 30mm-Löcher gebohrt, und damit 360g Gewicht eingespart.

      Heute auch probiert, ein Rad aus PU zu gießen. Wir waren nicht begeistert. Ich hatte ein Harz mit einer Shore-Härte von 65 bestellt (das weichste, was bei denEbay.Händlern zu kriegen war), und einen Trennlack für das Einpinseln der Form.
      Von dem Rest der angerührten Masse haben wir noch einen Rest Makrolon eingegossen, um dann damit Zugfestigkeitstest zu machen, ohne das Rad gleich zerstören zu müssen.
      Ausgehärtet werden wird es wohl morgen , aber es erscheint mir jetzt schon viel zu hart. Ausserdem habe ich wohl den
      falschen Trennlack gekauft, weil der hat irgendwie mit dem PU reagiert, und Bläschen gebildet, so dass die
      Konsistenz außen am Rad eher so wie bei Bauschaum ist; innen ist es gummiartig. Haftung des PU auf dem Makrolon war auf jeden Fall gleich null (ließ sich einfach abschälen)
      Da müssen wir wohl noch mehr Experimente im Detail machen, um herauszufinden wie man es richtig macht, und
      welche Komponenten man verwenden muss. Bis zum MMM wird das nichts mehr, also werden wir wohl wieder
      die übliche Konstruktion mit dem aufgeklebten Fahrradreifen verwenden, und dann später mal in Ruhe weiter
      experimentieren.

      LG
      -Michael

      Ah. Reiner: Weisst Du zufällig noch, welches PU bei den Reifen von Christine benutzt wurde ?
      Weil das hat ja offensichtlich gut funktioniert.

    • Also ich nutze das Vytaflex von KauPo mit einer Shore-Härte 60 für meine Raptoren und der Grip ist wirklich super.
      KauPo bietet das Vytaflex aber bis, ich glaube, einer Shore-Härte von 30 an. (Nutze ich für meinen Beetle)

      Mit dem passenden Trennmittel und einer 3D-Gedruckten Form ist das Gießen sehr einfach und die Räder wirklich stabil! :)

      LJ fährt damit schon seit Jahren herum...
    • Tja, Reifengießen ist wohl bei jedem mit einer Erstversuch-Bauchlandung verbunden.


      Buchi wrote:

      Ah. Reiner: Weisst Du zufällig noch, welches PU bei den Reifen von Christine benutzt wurde ?
      Weil das hat ja offensichtlich gut funktioniert.
      Sorry, die Reifen habe ich von Flatliner-Dirk zusammen mit den Motoren und Getrieben bekommen. (=> Der Bot ist für Tina, damit die auch mal einen Feather hat. ;) )
      Alles komplett bekommen. Kann da leider mit dem Gießen nicht helfen. Aber ich glaube, Dirk hat auch 60 Shore verbaut.

      Ich habe meine ersten Gießversuche hier im Forum dokumentiert. Mein Fehler war, dass ich mit dem Trennmittel zu großzügig war. Mittig war das PU relativ brauchbar, aber aussen an den Kontaktflächen nur noch schlammige Pampe. Das Trennmittel (Spray) niemals direkt aufsprühen, sondern etwas davon in den Deckel des Sprays geben und dann ganz sparsam mit dem Pinsel an den Kontaktstellen auftragen. (Ich hatte da im ersten Run voll mit dem Sprühstrahl in die Form reingehalten... :whistling: )

      Ich weis nicht, was Du für die Karkasse verwendet hast. Ich habe ein Kunststoffgitter aus dem Baumarkt eingegossen, das die Maurer normalerweise zum Verputzen von Wänden verwenden.
      Beetleweights: B-John, B-Paul, B-Georg und B-Ringo



      => Werde Flatliner-Dirk mal kontaktieren. Ist ja schon ewig her, dass ich von ihm mal was gehört/gelesen habe.
      .
      Interesse an Elektronik für Schaukampfroboter und Kettenfahrzeuge (Fahrtregler, ESC) ? => http://www.Robots.IB-Fink.de
    • Danke für die Tips. Ich habe das Trennmittel mit dem Pinsel aufgetragen, weil ich keine Spraydose bekommen hatte, sondern eine Flasche.
      Bin aber wie gesagt der Ansicht, dass ich möglicherweise das falsche gekauft habe - werde den Anbieter mal fragen.
      (hätte ich schlauerweise vorher machen sollen...)
      Heute abend schaue ich mal, wie sich das Zeug entwickelt hat, wenn es ganz ausgehärtet ist. Vlies/Gewebe hatten
      wir beim ersten Versuch noch keines eingegossen.
      Die Form hatte ich mit dem 3D-Drucker erstellt (PLA), die Radnabe gefräst aus Polycarbonat. Nur die Form einge-
      pinselt, und dann nach einer Stunde die Radnabe eingebaut, und den ringförmigen Spalt vergossen. Dort fing es ja
      auch nach einiger Zeit zu blubbern an. Der Rest im Mischbecher ist ausgehärtet, ohne zu blubbern, und hatte auch
      durchgehend die gleiche Konsistenz.
      Interessanterweise war die Haftung auf PC sehr gering, und die auf PLA (an Stellebn, wos drübergesifft ist und wir
      kein Trennmittel drauf hatten gleich null. gut geklebt hat es eignetlich nur da, wo Trennmittel drauf war. Kann natürlich
      auch sein, dass das Trennmittel das PLA angelöst hat, und das dann gemeinsam zu der Reaktion mit dem Harz
      geführt hat (bin kein Chemiker, kann das jetzt nicht beurteilen)

      Auf jedem Fall werden wir das weiter verfolgen - nur bis zum MMM reicht die Zeit nimmer.

      LG
      -Michael