HDPE Schweißen

    This site uses cookies. By continuing to browse this site, you are agreeing to our Cookie Policy.

    • HDPE Schweißen

      Ich lass mal nach langen wieder was von mir hören. Leider nicht aus dem Bot bau.
      Ich müsste mir eine "Waschwanne" für meine Tauch Klamotten und andere "Dusch unfreundlichen Dingen" bauen. Als Material habe ich gedacht HDPE zu nehmen.
      Die Wanne hat hinterher 80*150*15cm. Reicht hier 8mm aus? Ich meine da liegt hinterher meine Tauchflasche usw drin. Das ganze hat auch unter umständen mal 30-40kg.
      Streben zur Verstärkung drunter ist nicht das Problem. Hält das HDPE Wassertemperaturen von 40-50°C aus ohne Weich zu werden? Nicht das mir der Boden hinterher durch hängt. Kann ich sowas selber schweißen? Wenn ja wie. Der Kunststoffhändler nimmt ganz schöne Preise fürs schweißen.
      Wo liegt das Material preislich und welche Maße gibt es?
      Erfahrungen sind was sehr nützliches, leider macht man sie erst kurz nachdem man sie gebraucht hätte...
    • beim schweißen hast du das Problem, dass aus dem HDPE dann an der Naht LDPE wird, außer du bekommst das ganze irgendwie unter Druck hin.
      Chemisch gesehen sind HDPE-Platten ja das gleiche wie Heißkleber, das dürfte an den nähten also reichlich wabbelig werden, denke ich.
      Ansonsten... richtig, richtig heiß machen, bis es schmilzt, und zusammenfügen, ggf. Heißkleber als Zugabe benutzen. Stinkt wie Hölle, und ich hab keine Ahnung wie man das auf größere Längen entsprechend hinbekommen soll. könnte Allerdings funktionieren von außen entsprechend Winkel anzuschrauben, dass die die Kräfte übernehmen.
      Dann mit sehr heißem Lötkolben oder ähnlichem langsam die naht "durchschmelzen", und Heißkleber direkt dahinter, auf den noch flüssigen Kunststoff draufgeben. könnte zumindest reichen zum abdichten.

      Willst du die Sachen dadrin auch transportieren, oder soll es einfach nur zum hinstellen, wasser rein, abwaschen, und alles wieder ausladen sein?
      falls es nicht transportiert werden muss, müssen die Nähte ja sehr viel weniger aushalten. Dann würde ich sogar stattdessen mal in den baumarkt gucken, und mir 2-3 (hab die Maße grade nicht im Kopf) von diesen großen, schwarzen Maurerwannen holen. da jeweils eine schmale Seite sauber abschneiden, und aneinanderkleben. ggf. aus ein paar dachlatten ein Untergestell zusammenschrauben zur Stabilisierung.



      Ah, Maße und Preise: schau mal bei Ebay, gelegentlich wird es auch als PE-HD eingestellt. Sind eigentlich immer Platten vom ich glaube 1,50m Kantenlänge, oder halt entsprechende Reststücke.
      "Spiel mit dem Feuer. Tu es.
      Denn man kann einem Kind hundertmal sagen, die Herdplatte sei heiß. Die Bedeutung wird ihm erst in dem Moment, in dem es trotzdem drauffässt klar.
      So lernt doch jeder für sich selbst, in dem großen Spiel das Leben heißt. Und das Feuer ist einer der anspruchsvollsten, dennoch lohnendsten Mitspieler."

      Ps: Nicht käuflich, aber buchbar
    • Hab keine Möglichkeit Alu zu schweißen und Edelstahl ist mir zu dünn. Die Kante ist mir zu gefährlich für meinen Trockentauchanzug.
      Das ganze Teil wird Stationär auf gebaut. Sprich die Wanne ist mehr oder weniger nur eine Ablaufrinne. Die Speißfässer sind zu klein und dünn.
      Erfahrungen sind was sehr nützliches, leider macht man sie erst kurz nachdem man sie gebraucht hätte...
    • Hi Mike,

      schön, von Dir wieder was zu hören. Du hast mit dem Tauchen angefangen? => Wird Zeit, dass Du wieder zu Deinen Wurzeln findest und Schaukampf-Bots baust. ;) ;) ;) :D

      Für die Arbeit habe ich so eine ähnliche Kiste gebraucht. (mit Wasser gefüllte Wanne, um darüber "Luft" mit hoher Luftfeuchtigkeit zu kriegen, damit diverse Feuchtigkeitssensoren geprüft werden könnten...)

      Mit der Wanne habe ich mir geholfen, indem ich eine Lieferkiste vom Lager geschnurrt hatte. Das Wasser ist "schwer" (nein, kein schweres Wasser aus einem unserer Atomkraftwerke, sondern nur "gewichtsmäßig" betrachtet.) Die Lieferkiste scheint aus ABS (?) zu sein und hat viele Verstrebungen am Rand (siehe Foto). Meine darüberliegende Testbox habe ich aus HDPE geschraubt. Ohne Verstrebungen, dafür zweilagig aus je 8mm HDPE. Das ist schon stabil, aber mit nur einer Lage war's zu wabbelig. Zwei Lagen haben das Problem, dass die ganze Kiste sehr schwer zum Herumtragen wird. => Gestell für den Schiebebetrieb gebaut...

      Vom "Schweißen" halte ich bei HDPE nicht besonders viel. Um eine brauchbare Verbindung zu bekommen, muss die Kante ganzflächig erhitzt werden. Wenn man bedenkt, was für Probleme schon das aneinanderschweißen von unseren grünen Antriebsriemen macht, dann glaube ich, ist eine gleichzeitige Anbindung von zwei HDPE-Platten mit 1,5m Lange selber nicht "wasserdicht" hinzukriegen.

      Letztes Jahr habe ich versucht, den Benzintank von einem Fadenmäher zu reparieren. Der war "verspannt" eingebaut/festgeschraubt und hatte dann durch die Vibrationen einen ca. 2cm langen Riss bekommen. Den Tank wollte ich mit einem fetten Lötkolben reparieren. Also einfach die Naht erhitzt und langsam drübergezogen. Hielt zunächst. Aber nach dem Einbau und den ersten Betriebsminuten ging der Riss neben dem "schweißen" weiter. Das Oberflächen-Schweißen von Kunststoff ist also keine brauchbare Lösung,

      Ähnlich wie meine Vorredner würde ich auf eine fertige käufliche Lösung plädieren. Meinetwegen noch eine Unterplatte mit Verstrebungen, damit beim Transport nicht alles durchhängt und die Wanne vielleicht Risse kriegt.

      So Mörtelwannen müsste es eigentlich in der passenden Größe geben. (Hab' jetzt nicht im I-Net recherchiert, aber sowas schon mal auf einer Baustelle gesehen.)
      Images
      • Testbox_01_Seitenansicht.jpg

        306.18 kB, 1,040×780, viewed 25 times
      .
      Interesse an Elektronik für Schaukampfroboter und Kettenfahrzeuge (Fahrtregler, ESC) ? => http://www.Robots.IB-Fink.de