Akkus aus Akkuschrauber Ikea Fixa

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    • Akkus aus Akkuschrauber Ikea Fixa

      Bei uns ist ja gerade ein "Türstopper" als Teil eines Feather-Clusters in Planung. Der fällt vom Gewicht her voraussichtlich etwa in die Beetle-Klasse, weshalb ich die Akku-Frage hier stellen möchte.



      Als Antrieb sind die Motoren aus dem Fixa-Schrauber für 8.99 vorgesehen siehe Bild). Diese sind für 3.6V spezifiziert.
      Aus den 19.90-Fixa-Schraubern haben wir noch jede Menge Akkusätze imt 3*3.6V in Reihe übrig, die würden wir gerne einsetzen (dann ist auch die Erzeugung
      der 5V für den Empfänger und der Betrieb der Fahrtregler kein Problem) - und die Motoren sollten dann auch etwas flotter laufen.
      Ich frage mich jetzt nur, wie das mit dem Laden läuft. Immer lese ich, dass bei Lithium-Akkus das Balancing der Zellen durch das Ladegerät sehr wichtig ist.
      Diese Akkupacks haben aber nur 2 Anschlüsse, die Mittelbrücke ist frei - in dem Originalschrauber ist da nichts angeschlossen. Kann das sein, dass da
      das Laden einfach über das mitgelieferte (Festspannungs-)Netzteil und einen Vorwiderstand läuft ? Das gefällt mir gar nicht besonders.
      Oder sollte ich da einen e-poligen Stecker dranbasteln, und die Teile gescheit laden ?
      Oder doch lieber die Dinger vergessen, und "richtige" Akkupacks kaufen ? was macht Eurer Meinung nach Sinn ?
      Fände es halt schade, wenn die ganzen 1500mAH-Packs aus den Akkuschraubern nur unnütz in irgendeiner Kiste vergammeln.

      LG
      -Michael
    • Ähnlich wie früher bei den Akkuschraubern mit NiCd-Zellen: Da wurde auch solange geladen, bis die Temperaturentwicklung der Zellen so hoch war, dass ein NTC den Ladevorgang abgebrochen hat.

      Ich vermute auch mal, dass aktuell bei den LiPo-Zellen aus Kostengründen ein brauchbarer Lader vermieden wurde. "Balancer" kostet Geld, der mehrpolige Anschluss auch,....

      Mein Vorschlag ware, hier einen Mittelabgriff anzulöten und den regulären Modellbaulader (mit Balancer) zu verwenden. Aber Achtung, diese Zellen sind höchstwahrscheinlich nicht schnellladefähig. Also lieber mit 0.2C langsam volltröpfeln... ;)

      Für die Ants bzw. Ant-Rockeys mache ich es auf die Hausfrauenmethode. Zwei kleine Laderegler für 3.6V. Jede Zelle bekommt einen eigenen Lader.
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      Interesse an Elektronik für Schaukampfroboter und Kettenfahrzeuge (Fahrtregler, ESC) ? => http://www.Robots.IB-Fink.de
    • Meine Idee (als Billigheimer) war, eine Dean-T-Buchse an das Akkupack anzulöten und bei den ebenfalls im Übefluß vorhandenen Ikea-Ladegeräten den dazu passenden stecker - dann könnte man die halt über Nacht volladen. Ladegeräte und Akkupacks habe ich ca. 10 Stück rumfliegen.

      LG
      -Michael
    • Eine Frage hätte ich mal zu solchen Bots, was sieht eigentlich das Regelwerk vor, Türstopper fährt unter gegnerischen Bot, darf diesen Maximal 10 Sekunden Blockieren, und kommt dann nicht mehr weg, Kampf muß unterbrochen werden beide Bots voneinander getrennt werden, dann wird der Kampf fort geführt, ich hoffe nur das ist jeden bewusst, das könnte sehr Zeitraubend werden wenn das mehrere Teams machen!

      Wir bauen Showkampfroboter, unsere Homepage devil-crew.eu schaut mal rein!
    • Buchi schrieb:

      Meine Idee (als Billigheimer) war, eine Dean-T-Buchse an das Akkupack anzulöten und bei den ebenfalls im Übefluß vorhandenen Ikea-Ladegeräten den dazu passenden stecker - dann könnte man die halt über Nacht volladen. Ladegeräte und Akkupacks habe ich ca. 10 Stück rumfliegen.

      LG
      -Michael
      Vielleicht verstehe ich das jetzt falsch, aber .... : Willst Du praktisch auch für jede Akkuzelle einen eigenen IKEA-Lader (mit Vorwiderstand) spendieren?
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    • Ich glaube, das ist ein klassischer Fall von Self-Owned...
      Im 8.99 Schrauber ist eine einzelne Akuzelle drinnen:



      Da hängt dann auch direkt die Hohlbuchse für den Netzteilanschluß dran. Die Ladestrombegrenzung erfolgt wohl über den Überstromschutz des 5V/300mA-Netzteils.
      So weit, so primitiv.

      Ich war nun der Meinung, dass die Schrauber für 19.99 sich eigentlich nur dadurch unterscheiden würden, dass sie zwei Zellen in Reihe enthalten würden:



      Zumindest würde einem dieses Bild doch ganau das suggerieren. Drum auch meine Vermuting, dass durch die 2-polige Buchse eben nur die 7.2V vom Akku anliegen bzw. geladen werden, und man auf ein Balancing einfach verzichtet hat.
      Ein genauerer Blick offenbart aber nn folgendes:



      Der Mittelpunkt zwischen den beiden Akkuzellen geht also DOCH zur Platine, und wird dort zu irgendetwas benutzt. Scheint also, dass die Platine irgendeine Art von Ladeschaltung ist, die die Akkus mit der Netzteilspannung "vernünftig" lädt...
      Irgendwie fhelt mir jetzt die Zeit und Muße, hrauszumessen wie das genau aufgebaut ist - Der Vorschlag, einen standardisierten 3-poligen Stecker zu verwenden, den dann auch irgendwelche LoPo-Laegräte unterstützen, gefällt mir da besser.. Welche Stecker/Buchsen sind denn hierfür gebräuchlich und gut erhältlich ?
      (Edit:) LiIon und nicht LiPo, steht ja so auf den Akkus drauf.

      LG
      -Michael
    • Für den Balancer? Darüber fließen nur niedrige Ströme.

      XH und EHR sind am verbreitetsten.
      Der Abstand der Pins ist der Selbe wie bei normalen Stiftleisten. Deshalb würde ich schlichtweg das Buchsen-äquivalent für Stiftleisten verwenden und mir ein Adapterkabel fürs Ladegerät löten. Das kann dann auch mit normalen Lipos verwendet werden.
      Oder man hortet über die Jahre Stecker von toten Akkus.
      ,,Why does my motor need brushes if it doesn´t have hair?" - Charles Guan
    • Nein, nicht nur für den Balancer - ich will eignetlich gelich einen 3-poligen Steckverbinder nehmen, mit dem ich den Akku sowohl laden als auch im Bot anstecken kann - sollte also auch die Ströme (hier wohl nicht so viel, 30 A dürften reichen) aushalten.

      Lieber baue ich dann für das Ladegerät einen Adapter, um das anzuschließen.

      LG
      -Michael
    • Also ich habe mich jetzt entschieden, normale XT60-Steckverbinder zu nehmen, und dazu ein Balancerkabel wie bei jedem anderen Akku auch.
      Dann kann die die Akkus mit jedem normalen Lader laden, und ggfs auch gegen was "gescheites" tauschen, wenn die nichts taugen sollten.
      Die Bequemlichkeit mit nur einem Anschluß Laden und balancen zu können, wäre sonst mit irgendeinem Nicht-Standard-Stecker erkauft.

      Hbe jetzt auch den namenlosen Türkeil mal weitergesponnen:



      Die exakten Akkumaße ermittle ich dann, wenn ich die Akkupacks einbaufertig habe - dann kommt auch eine Halterung dazu, genau wie für den Empfänger. Habe dieses Chassis mal probehalber ausgedruckt, um zu testen, ob die Motorhalter und Empfängerhalterungen auch so passen, wie ich mir das gedacht hatte.
      Also jetzt nur dieses Teil:



      Was mich krass ertaunt hat, ist wie gut der Drucker die quadratischen Ausschnitte für die Motorhalter hinbekommen hat - ich hätte eigentlich gedacht, dass diese Überhänge (45 mm) eher schlecht zu drucken sind. Aber das hat der einfach so gemacht - hat ihm wohl keiner gasagt, daß das nicht so einfach geht. ;)
      Gewicht des Chassis mit Motoren, Motorhaltern und Fahrtreglern: Ca. 665 g. Kann also sein, daß wir dann mit Akkus und Empfänger und den Riffelblechen tatsächlich noch unter die 1Kg-Marke kommen.

      LG
      -Michael

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Buchi ()

    • Buchi schrieb:

      und ggfs auch gegen was "gescheites" tauschen, wenn die nichts taugen sollten.
      Wie schon öfters im Forum erwähnt, bin ich bei den Balancer-Anschlüssen auf die SUB-D-9polig umgestiegen. Das Handling ist einfacher und die Stecker lassen sich auch sehr gut befestigen.
      Vor allem hat mich bisher immer gestört, dass das reguläre Balancer-Kabel im Bot herumbaumelt und u.U. am Antrieb aufgewickelt werden kann. Oder mit einem Pol (da wo der Widerhaken am Stecker ist) irgendwo auf einem Pin der Elektronik berührt. Das Herauspopeln des Anschlusses war nervig. Und mit etwas Pech beim Bot war das Kabel auch noch so kurz, dass man es nur mit spitzen Fingern anstecken konnte. Gesamteindruck: nervig, Somit allgemein verfügbare Stecker/Buchsen eingesetzt.

      Nachteil von dem 9pol.-SUB-D-System: Bei 4S ist schluss, sonst passt das mit der "Werksnorm" für das gleichzeitige Laden und Balancieren der Ant-Rockeys nicht mehr zusammen.
      .
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    • IBF schrieb:

      Nachteil von dem 9pol.-SUB-D-System: Bei 4S ist schluss, sonst passt das mit der "Werksnorm" für das gleichzeitige Laden und Balancieren der Ant-Rockeys nicht mehr zusammen
      Für mich spricht in diesem Fall gegen Sub-D die geringe Strombelastbarkeit der Pins. (Ja, ich weiß es gibt so Spezialstecker, die auch 2 oder 3 Hochstrompins haben - aber das ist wieder kein Standard und drum teuer und kaum zu kriegen)
      Ich war noch kurz am Überlegen, diese grünen Standard-Phoenix-Steckverbinder mit Schraudklemmen zu verwenden, bin aber wieder davon abgekommen, weil man die nur schlecht mit Kabelbindern gegen Rausrutschen sichern kann.

      Ja, mich nervt dieeses rumbaumelnde Balancer-Kabel auch - aber es ist wohl der Standard...

      LG
      -Michael
    • IceMaster schrieb:

      Eine Frage hätte ich mal zu solchen Bots, was sieht eigentlich das Regelwerk vor, Türstopper fährt unter gegnerischen Bot, darf diesen Maximal 10 Sekunden Blockieren, und kommt dann nicht mehr weg, Kampf muß unterbrochen werden beide Bots voneinander getrennt werden, dann wird der Kampf fort geführt, ich hoffe nur das ist jeden bewusst, das könnte sehr Zeitraubend werden wenn das mehrere Teams machen!
      Also nachdem der Türstopper ja nicht alleine fahren soll, sondern als Companion für einen Feather, würde ja dann der Feather mit der Waffe dafür sorgen, dass der Gergner sich bewegt (fliegt, geschoben wird...) - der Türstopper soll ja nur die Bewegung des Gegners einschränken und diesen nerven ;)

      LG
      -Michael
    • Buchi schrieb:

      Für mich spricht in diesem Fall gegen Sub-D die geringe Strombelastbarkeit der Pins.
      Ich kann mich irren, aber ich glaube, bei den Pins sind 2A zulässig. (?)
      Irgendwo ist mir aufgefallen, dass die blauen IMax-Lader ohnehin nur maximal 0.5A Balancer-Ausgleichsströme schaffen.
      In dieser Richtung habe ich also keine Bedenken. Die SUB-D sind ja nur für die Balancer gedacht, nicht zum Laden. Dafür sind 4mm Buchsen und Büschelstecker vorhanden. (Wo es bei Dir den Brückenstecker zusammengebrutzelt hatte) Ich verwende immer Buchsen, die bei der Spezifikation nicht bei 10A oder 16A enden, sondern "mehr" haben. In machen Datenblättern bis 26A, manchmal 32A . Hat bisher immer funktioniert und ich musste mir auch nicht die Finger verbrennen, um den Brückenstecker abzuziehen.

      Interessantes Projekt, den Bot praktisch (fast) komplett zu drucken. :thumbup:

      Fun-Modus on:
      {
      Dann stelle ich mir die Reparatur gerade bildlich bei einem MMM vor: Mit Rothenberger Lötbrenner und Schweißerbrille, Kunststoff-Stange in der Hand. Und die Risse flicken. :saint:
      }
      Fun-Modus off:
      .
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