Schlechtes Vorbild

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    • ralf.96 schrieb:

      Eigentlich wollte ich ihn schon zu der Makerfaire mitnehmen, aber es hatte eigentlich nur an zwei fehlgeschlagenen Drucken für Riemenräder gescheitert (1x underextrusion, 1x warping). Naja, und einen halben Tag mehr Zeit zur Vorbereitung :rolleyes: .
      Asche auf mein Haupt. Nachdem Du Dich zwei Tage um den Zusammenbau und die Inbetriebnahme von Boober gekümmert hast, tut mir das jetzt leid, dass deshalb eine Maschine von Dir in der Zeitfallr hängengeblieben ist.
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    • Nicht schlimm, vier Maschinen am laufen zu halten war genug Arbeit.

      Habe jetzt allerdings ein Problem mit der Waffe festgestellt. Die Lagerung für den Spinner ist eine Konstruktion, die würde (vielleicht :rolleyes: ) funktionieren wenn man einen industriellen Maschinenpark hat, aber nicht mit meinem daheim X/ . Meine Axial/Radial Gleitbuchse frisst, dadurch zieht der Motor viel Strom und die Unterspannungserkennung eilt zur Rettung. Morgen werde ich radial noch etwas ausdrehen und hoffe es funktioniert dann.
      ,,Why does my motor need brushes if it doesn´t have hair?" - Charles Guan
    • Ich kann morgen mal Fotos machen, aber ehrlich gesagt ist die Lageranordnung hier etwas besserer Pfusch und kein gutes Vorbild :P .
      In der Alu Nabe sitzt durchgängig ein langes Nadellager. Das soll die radialen Kräfte aufnehmen und sorgt (hoffentlich) für genug Steifigkeit. Die saubere Lösung dafür wäre zwei Lager zu verwenden, eines "oben" und eines "unten". Ich rede mir aktuell ein, dass das zweireihige Nadellager ähnlich gut ist :rolleyes: .
      Nadellager können keine Axialkräfte aufnehmen, aber Schlechtes Vorbild hat auch keine traditionellen Axiallager. Zwischen Spinner und Roboter fungiert eine Scheibe aus 1mm hdpe getränkt in Öl als Gleitlager.
      Die Axialkräfte nach unten nimmt ein Eigenbau Gleitlager aus Messing auf (ebenfalls viel Öl). Ursprünglich war der Plan das Teil auch auf Passung zu drehen, damit es auch Radialkräfte aufnehmen kann und die Einheit steifer wird. Um Platz zu sparen ist das Messing-Gleitlager mit Senkkopfschrauben befestigt. Diese halten die Gesamte Baugruppe zusammen. Problem ist (hoffentlich war :D ) jetzt, dass das Messing-Teil von der Keilform der Senkkopfschrauben und durch die Passung auf der Welle geführt wird. Der Lochkreis der Senkkopfschrauben hat allerdings Rundheits- und Koaxialitätstoleranzen jenseits von Gut und Böse. Dadurch verspannt sich die Baugruppe, die Lagerung ist etwas schwergängiger, frisst, und wird noch schwergängiger.
      Meine Lösung: Die Passung im Messing Gleitlager aufweiten. Nächster Test folgt morgen.
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    • Die geweitete Passung hatte im Test funktioniert.
      Leider ist der Spinner im Kampf nicht angelaufen. Keine Ahnung warum. Gegen Nebelwerfer war ich somit hilflos. Nach wenigen Treffern ist auch der Antrieb ausgefallen.
      Trotz der kurzen Zeit in der Arena sind mir ein paar Probleme aufgefallen.
      • Der Antrieb ist langsam. => Motoren durch Carson Cupmachine, CE-4 oder ähnliches ersetzen. Jetzt wo ich Geld für Bürstenregler ausgegeben habe, verwende ich die auch.
      • Beim Anlaufen der Waffe ist der Riemen oft kurz durchgerutscht. Mir gefällt hier die einstufige Untersetzung von ungefähr 10:1 nicht. Ich würde hier gerne auf ein zweistufiges Getriebe umrüsten, weil aktuell das kleine Riemenrad nur 10mm groß ist, gleichzeitig aber auch gerne auf eine höhere Drehzahl kommen. Wie das umgesetzt wird, steht noch offen.
      Noch ein Bild der Lagerung von unten, ist aber wie gesagt keine Lehrbuchlösung.
      Bilder
      • IMG_20181001_214949_HHT (1).jpg

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    • Der Schaden vom Event:

      Riemenscheibe aus ABS nach direktem Treffer von Nebelwerfer.


      Akkuschraubergetriebe nach direktem Treffer auf das Rad. Deshalb ist auch der Antrieb auf einer Seite ausgefallen.

      Die Modifikationen in Hinblick auf das nächste Turnier sind auch weitestgehend geplant und teilweise in der Umsetzung:
      Antrieb:
      • Selbe Getriebe, aber mit Innenläufern (aus 08/15).
      • ESC werden HW xrotor 40 mit blheli.
      • Einfacher Radschutz (wie G2)
      • Achse des Spinners unten anschrägen, um Widerstand zu verringern.
      Waffe:
      • ESC gegen HW Skywalker 80 mit blheli (aus 08/15) tauschen.
      • Zweistufiges Waffengetriebe
        • Erste Stufe Planetengetriebe 1:5,6 aus B&D Akkuschrauber
        • Zweite Stufe 1:1,5 mit 2x5mm Rundriemen. Optimierung Varainte für 1kJ denkbar.
        • Enddrehzahl somit ~6000U/min.
      Edit: Nach betrachten des Videos vermute ich, dass beim ersten Hochlaufen der Waffe im Kampf die Riemenscheibe vom Motor abgerutscht ist und ich daher chancenlos gegen Nebelwerfer war.
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    • CAD-Modell:


      Prototyp:

      Dabei sind ein paar Verbesserungspotentiale in Geometrie und Druckeinstellungen aufgefallen, die vorerst mit dem Dremel korrigiert werden mussten.

      Test:


      Das Getriebe läuft schön leichtgängig, nur der Motor macht mir etwas Sorgen. Der wird auch ohne Getriebe sehr schnell warm.
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    • Hatte ich irgendwie total überlesen, dass das ein Eigenbau-Getriebegehäuse wird.

      :thumbup:

      Die Innereien von dem Getriebe sind aus dem B&D-Akkuschrauber (steht im letzten Post). Aber o.g. liest sich das so, als ob da nur eine Stufe enthalten ist. (Zweite Stufe ist extern mit dem Rundriemen) . Denkfehler von mir, oder kann man auch aus den B&D-Teilen ein einstufiges Getriebe bauen ?

      Ein mit "hingedrucktes" Lüfterrad an der Antriebsscheibe wird wohl nicht helfen, dem Motor ein bißchen frische Luft zu verpassen?
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    • IBF schrieb:

      Die Innereien von dem Getriebe sind aus dem B&D-Akkuschrauber (steht im letzten Post). Aber o.g. liest sich das so, als ob da nur eine Stufe enthalten ist. (Zweite Stufe ist extern mit dem Rundriemen) . Denkfehler von mir, oder kann man auch aus den B&D-Teilen ein einstufiges Getriebe bauen ?
      Genau, ist nur eine Stufe. Das geht bei allen Planetengetrieben mit identischen Stufen. Mein Trick ist hier, die Ausgangswelle um eine Stufe näher Richtung Motor zu schieben. Oder man kürzt das Hohlrad, aber weil das anscheinend gehärteter Stahl ist, hat sich die Faulheit durchgesetzt. :rolleyes:


      Edit: Ein Lüfterrad an der Riemenscheibe würde nichts bringen, weil zu viele Teile im Weg sind. Für den Antrieb werde ich die selben Motoren verwenden, an denen werde ich schauen, ob das Verhalten normal ist.
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