Fahrtregler4_7 (Dreikanal) mit Signalausgang

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    • Fahrtregler4_7 (Dreikanal) mit Signalausgang

      Nach monatelanger Entwicklungsarbeit darf ich heute den neuen Fahrtregler 4_7 vorstellen.

      Zur Historie der Dreikanal-Fahrtregler:
      Angefangen hat es mit dem Fahrtregler4_1. Als Ausgang der Waffe eine schaltbare H-Brücke.
      Nach jahrelangem Einsatz des 4_1 ein Update mit dem Fahrtrelger4_4. Stufenlose Regelung der H-Waffenbrücke. Und Schaltfunktionen mit einem Eingangskanal.
      Der Aufbau von dem Fahrtregler4_4 hat mir nicht so recht gefallen, vor allem konnte man die beiden parallelgeschalteten Ausgangsstufen der H-Brücke nur zum Schalten benutzen. Nicht als stufenlose Regelung, wie es z.B. für einen Spinnermotor nötig ist, der nur "gedrosselt" seine Waffe einsetzen darf.
      (Als reine H-Brücke war ein stufenloser Betrieb möglich).

      Aktuell nun der Ersatz für den Fahrtregler4_4, der Fahrtregler4_7 .
      Er ist eine Fusion aus dem Fahrtregler4_4 (bzgl. Steuerung der Antriebsmotoren) und des separat entwickelten Waffencontrollers "Powerswitch_Duo1"-

      Bei der Softwareentwicklung war es so, als wenn man ein Haus kauft, einzieht , und dann versucht eine komplette Sanierung durchzuführen. (Im Nachhinein betrachtet kommt die Erkenntnis, man hätte lieber das Haus abgerissen und komplett neu gebaut)
      Die Fusionierung der beiden Softwarepakete vom Fahrtregler und dem Powerswitch hatte ewig viel Dreckeffekte nach sich gezogen.

      Ich denke, ich habe alle auffälligen Bugs gefunden. Der Prototyp des 4_7 ist heute zu Ralf losgeschickt worden. Mal sehen, was ich in den letzten zwei Wochen beim Testen alles übersehen haben.... :whistling:




      Auffällig dürften die beiden einzelnen 40A-Sicherungen und die separaten roten Drähte sein.
      Für den Fahrantrieb und den Waffenkanal stehen jetzt zwei separate Absicherung bzw. Strompfade zur Verfügung.




      Bisher waren beim 4_1 oder 4_4 die Anschlüsse des Waffenkanal mittig zwischen den Fahrmotor-Anschlüssen. Das wurde geändert, damit der Waffenausgang eine separate Spannungsversorgung bekommen kann. Nun sind die Schraubklemmen für den Waffenanschluss rechts positioniert.





      Hier die Kurz-Erläuterung von der Beschaltung. Der Waffenausgang hat jetzt vier Schraubklemmen. Die mittleren beiden Anschlüsse sind die Ausgänge von den MOSFET-Halbbrücken. Die beiden äußeren Anschlusse sind GND/Masse.
      Ein Motor für Schlagwaffen wird also mittig an die beiden Schraubklemmen adaptiert.
      Wer zwei getrennte Ventile oder Motoren schalten will, der hat für die einzelnen Schaltausgänge (jeweils die mittigen Schraubanschlüsse) links und rechts gleich mundgerecht platziert die zugehörigen Masse-Anschlüsse.



      Im Auslieferzustand werden zwei 40A-Sicherungen mitgegeben. Ich möchte aber an den Leitsatz erinnern: "So groß wie nötig, so klein wie möglich".
      Wer also beim Waffenausgang nur zwei Pneumatikventile ansteuern will, der sollte doch bitte auf 10A reduzieren.

      Die Schraubklemme für den Anschluss des Akkus ist für 32A spezifiziert. Mehr Strom macht zwar kurzfristig nichts aus. Wer aber trotzdem die bis zu 80A benötigt, der sollte sich unterhalb der Schraubklemmen von mir zwei Anschlussdrähte anlöten lassen.






      Beim Fahrtregler4_5 (Zweikanal) und dem 4_4 gab es einen zweipinnigen Steckanschluss . Da sollte eine LED angeschlossen werden, mit dem dann am Bot eine Unterspannung des Akkus signalisiert werden konnte.
      Mir ist aufgefallen, dass diese Funktionalität bisher nur sehr sporadisch benutzt wurde. Es mussten sogar separate LED-Power-Endstufen angeschlossen werden, weil der Wunsch war, LED-Ketten am Bot zu befestigen.

      Ich habe diesen versteckten Wunsch aufgenommen.
      Von Mario kam zusätzlich einmal der Vorschlag, am Fahrtregler4_5 einen Anschluss für eine separate LED zu haben, die mehr als nur die standardmäßigen 10mA ziehen kann..

      Entstanden ist daraus dann diese kleine zweipolige Schraubklemme. Sie ersetzt in Zukunft die zweipolige Stiftleiste für eine LED. An dieser Schraubklemme liegt (im eingeschaltetem Fall) das Potenzial der Versorgungsspannung. Geschaltet über einen eigenen MOSFET und abgesichert über die Sicherung des Waffenkanals.

      Möglich ist:
      - Blinksignale bei Unterspannung des Akkus
      - Dauerlicht / Dauerbetrieb => Zeigt die korrekte Spannungsversorgung des Waffenkanals an
      - Invertierter Betrieb mit Unterspannungserkennung. Die LED leuchtet kontinuierlich. Bei erkannter Unterspannung blinkt sie.
      - Schaltbar über den vierten Eingangskanal (!!!)

      Wer also ein Relais für irgendeinen Effekt zu schalten hat, der kann in Zukunft diesen Ausgang dafür verwenden. (Freilaufdiode bereits auf dem Layout verbaut).
      Aber: Es ist kein Leistungsausgang! Der verwendete MOSFET ist für 10A spezifiziert. Ich denke, maximal 1A müsste man gefahrlos aus dieser Klemme herausholen können. Das reicht für eine satte LED-Beleuchtung.

      Und: unbedingt beachten, dass ich hier das "Minus-Potenzial" der Klemme schalte. An der Schraubklemme ist also ein Dauer-Plus vorhanden.






      Wie bei den anderen Fahrtreglern auch hier der verpolungssichere Anschluss des Empfängers (ausser am Empfänger wird falsch aufgesteckt), der blaue Hakenschalter zum Umschalten zwischen dem Default-Betrieb und dem PC-Betrieb und den beiden Endlagenschaltern für den Waffenausgang.
      .
      Interesse an Elektronik für Schaukampfroboter und Kettenfahrzeuge (Fahrtregler, ESC) ? => http://www.Robots.IB-Fink.de
    • Wie gesagt, der Prototyp ist derzeit zu Ralf unterwegs.
      Ich baue in den nächsten Tagen noch ein Referenzmuster auf, falls ich in der Software noch etwas ändern muss.

      Die Funktionalität des Fahrtreglers4_7 beim Warfenkanal ist identisch zu dem des Powerswitch_Duo1. Also zwei Kanäle zum Schalten usw.
      Neu gegenüber dem Fahrtregler4_4 ist, dass die beiden einzelnen Ausgänge der H-Brücke für die Waffe nun auch für Spinnermotoren parallelgeschaltet werden können. Beide Ausgänge können das identische PWM-Signal führen bzw. ausgeben. Vielleicht werden damit die Brushed-Spinner wieder etwas mehr gegenüber den Brushless-Motoren verwendet. :D ;)

      In den nächsten Tagen mache ich dann mal eine Funktionsbeschreibung des Waffenkanals mit allen möglichen Einstellungen. und vor allem dem gedachten Anwendungszweck.
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    • sieht erstmal sehr interessant aus, auch wenn ich gefühlt nur die Hälfte verstehe.
      "Spiel mit dem Feuer. Tu es.
      Denn man kann einem Kind hundertmal sagen, die Herdplatte sei heiß. Die Bedeutung wird ihm erst in dem Moment, in dem es trotzdem drauffässt klar.
      So lernt doch jeder für sich selbst, in dem großen Spiel das Leben heißt. Und das Feuer ist einer der anspruchsvollsten, dennoch lohnendsten Mitspieler."

      Ps: Nicht käuflich, aber buchbar
    • ralf.96 schrieb:

      Also wenn alles gut läuft gibt es nächsten Sonntag die ersten Fahrtests 8) .
      Wenn es Schwierigkeiten mit den Sicherungen gibt (jeweils 40A), dann kann ich Dir auch noch einen "Joker" einbauen. :D Neben den beiden 40A-Sicherungen eine Maxi-fuse-Halterung. Zumindest eine Sicherung kann dann bis 60A hochgepuscht werden. Je nachdem, wo es zwickt, die für den Waffenkanal oder dem Fahrantrieb. ;)
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    • ralf.96 schrieb:

      Habe mir gestern schon vorsorglich nen 10er Pack 40a Sicherungen bestellt. ;)
      Kleiner Hinweis zu den Schmelzsicherungen. Bei einer von Flatliner-Dirk's Maschinen (ich weis nicht mehr welche, könnte Alptraum gewesen sein) gab es den Effekt, dass der allererste Kampf mit 3 Minuten ohne Probleme überstanden wurden. Beim nächsten Kampf nach ca. 1 Minute plötzlich Stillstand. Ursache: 30A-Sicherung hatte ausgelöst. Neue Sicherung rein. Bot läuft. Eine Kampfrunde komplett durch, kein Defekt. In der darauffolgenden Runde wieder ein Ausfall mit defekter Sicherung.

      Meine Diagnose: Die Sicherungen wurden so heiß, dass sie nach dem Abkühlen nicht mehr die spezifizierte Leitfähigkeit bzw. das Auslöseverhalten hatten. Also praktisch durch den ersten Kampf "vor-geschädigt".
      => Solltest Du u.U. auch berücksichtigen bei den Tests, ob sowas bei Dir auch auftritt. ;)
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    • ralf.96 schrieb:

      Ein Umbau auf Midi-Sicherungen wäre auch hier meine Notlösung. Die Maxi Sicherungen finde ich ziemlich unförmig.
      Bei den Midi-Sicherungen stören mich die offenen Pole. Und sie nehmen von der Grundfläche her genauso viel Platz weg wie Maxi-Fuse. Bringt also bei der Leiterplattenfläche keinen Vorteil. Die allerersten Fahrtregler4_5XXL bzw. die Fahrtregler4_6 hatten eine externe Sicherung in der Midi-Form. Der Sicherungshalter war fast so groß wie der ganze Fahrtregler.



      ralf.96 schrieb:

      Seitdem bekommen meine bw Spinner eine 100A Midi-Sicherung :D
      Dann ist die Frage: Wer löst zuerst aus? Die Sicherung oder der MOSFET ? ;)
      .
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    • Ich glaube die Sicherungsdiskussion hatten wir schonmal (und werden wir noch öfters haben ;) )



      Meiner Meinung nach ist eine Sicherung nicht das richtige Mittel um einen Fahrtregler oder die Motoren zu schützen. Prinzipiell sollte ein richtig ausgelegter Antrieb keine Absicherung als Schutz brauchen. Für grenzwertige/experimentelle Antriebe finde ich eine Strombegrenzung und Temperaturüberwachung sinnvoller. Wenn die Sicherung fliegt, ist der Kampf natürlich verloren.
      Wofür macht eine Sicherung meiner Meinung nach Sinn? Schutz gegen Kurzschlüsse. In erster Linie natürlich in der Akkuleitung aufgrund der Brandgefahr. Auf der Motorenseite weiß ich gerade nicht, ist länger her dass mir ein Motor abgeraucht ist. :thumbsup:

      Bei deinen Reglern macht die maxi Fuse tatsächlich fast mehr Sinn. Bei meinen bisherigen Bots hat es sich der Formfaktor der midi Sicherung angeboten sie als Teil der Leitung zum Akku zu verwenden. Optimal finde ich die Sicherung nicht in den Bot, sondern in den Akku einzubauen. Da schützt sie gegen die meisten Unglücke. Und gegen die offenen Pole helfen Isolier- und Kaptonband. :rolleyes:
      ,,Why does my motor need brushes if it doesn´t have hair?" - Charles Guan
    • ralf.96 schrieb:

      Ich glaube die Sicherungsdiskussion hatten wir schonmal (und werden wir noch öfters haben )
      Ja, ist ein eigener Themenbereich. Einerseits "Sicherheit" andererseits tut's weh, wenn die Sicherungsmaßnahme auslöst und man deswegen einen Kampf verlierft

      Wo ich Wert darauf lege ist, dass es verschiedene Pfade gibt, die entsprechend so ausgelegt sind, "sicher" auszulösen ohne die anderen Pfade in Mitleidenschaft zu ziehen.
      Darum ist die 5V-Versorgung separate mit einer kleinen 500mA-Sicherung abgesichert. Auch die meisten (nachgeschalteten) Spannungskonstanter sind kurzschlussfest. Angeblich. Nachdem mir ein Spannungskonstanter mal "durchgeschaltet" hatte, vertraue ich lieber auf eine separate 5V-Absicherung. Und.... : hatte vor ein paar Wochen mal versehentlich einen Kurzschluss bei den Empfängeranschlüssen gebaut. => Nichts passiert. Neue Sicherung rein, alles ok. Ohne Sicherung wäre die geballte Kraft des Akkus auf die dünnen Leiterbahnen übergegangen. Das wäre dann "Totalschaden" gewesen.

      Während eines Kampfes kann immer mal ein mechanischer Defekt auf die Elektronik einwirken. Mit etwas Gluck lost die passende Sicherung dann aus. Die Teilnahme am nächsten Kampf ist gesichert. ;)

      ralf.96 schrieb:

      Meiner Meinung nach ist eine Sicherung nicht das richtige Mittel um einen Fahrtregler oder die Motoren zu schützen. Prinzipiell sollte ein richtig ausgelegter Antrieb keine Absicherung als Schutz brauchen. Für grenzwertige/experimentelle Antriebe finde ich eine Strombegrenzung und Temperaturüberwachung sinnvoller.
      Mit der Strombegrenzung hatte ich beim Fahrtregler2 und Fahrtregler3 etwas eingebaut. Ebenso beim Powerswitch1. Was war die Folge? => Sobald eine Überlast festgestellt worden ist, wurde brachial mit dem kleinen Trimpotentiometer die Schwelle für die Auslösung der Strombegrenzung hochgedreht. Zum Schluss auf Vollausschlag, also ohne wirksame Strombegrenzung. Ich hab' das Thema mit der Strombegrenzung auf den Fahrtreglern dann wieder beerdigt, weil es sowieso niemand sinnvoll einsetzte.

      Eine Temperaturüberwachung würde ich dann einbauen, wenn die Fahrtregler für längere Kämpfe eingesetzt würden. Also z.B. für Fußballmatches mit bis zu 20 Minuten, so wie wir das früher bei den ersten MMMs noch gemacht hatten. *schwelg*
      Aber aktuell besteht keine Nachfrage, also lasse ich es weg.

      Um es nochmal zu betonen: Der Gag liegt an der Aufteilung der einzelnen Strompfade. Eine 80A-Sicherung vor einer MOSFET-Halbbrücke, die nur 55A kann, ist eigentlich sinnlos. Darum jetzt der neue Weg beim Fahrtregler4_7, die Stromversorgung für die Antriebe und Waffen getrennt abzusichern.

      Was beim 4_7 zugegebenerweise noch eine Archilesferse ist: Der Anschluss für die LED-Kette (graue Schraubklemme, s.o.). Aus Platzgründen konnte nur ein kleiner MOSFET verbaut werden. Der schafft vielleicht echte 10A . Der Ausgang ist für 1A einer LED-Kette gedacht. Aber abgesichert über den Waffen-Strompfad mit 40A. Eine Beschädigung der LED-Kette (mit Kurzschluss) kann also dazu führen, dass die dünnen Zuleitungen zu den LEDs in Rauch aufgehen, aber die Sicherung (40A) nicht auslöst. (Dünne Zuleitung sorgt dafür, dass zuwenig Strom fließt für die Auslösung => Vergleichbar mit der Elektroinstallation beim Hausbau. Hier müssen bei Leitungslängen > 10m auch 2.5qmm verwendet werden, statt den gewohnten 1.5qmm, um mit C16-Leitungsschutzschaltern arbeiten zu dürfen.)




      ralf.96 schrieb:

      Schutz gegen Kurzschlüsse. In erster Linie natürlich in der Akkuleitung aufgrund der Brandgefahr.

      Das wäre eine Absicherung des Akkus (wenn er den benötigten Strom liefern kann). Aber die einzelnen Komponenten (z.b. 5V-Kurzschluss) würden dabei erbarmungslos abrauchen.

      ralf.96 schrieb:

      sondern in den Akku einzubauen. Da schützt sie gegen die meisten Unglücke.
      Ok, die Akkus vielleicht. Aber ein Akku kostet weniger als ein Fahrtregler. Und wenn der Fahrtregler beim Turnier abraucht, ist das auf die Schnelle nicht zu beheben.
      Im Prinzip hast Du recht, dass die Sicherung möglichst früh in die Leitung integriert gehört.


      ralf.96 schrieb:

      Und gegen die offenen Pole helfen Isolier- und Kaptonband.
      Frei nach "Werner-Beinhart": "... das tüdelst Du dann rum...." :D :saint:
      Mich persönlich stört das Gefuzzel immer.

      Vielleicht übertreibe ich es mit dem "Aufräumen" im Bot, aber am Liebsten sind mir Schraubklemmen am Fahrtregler. Jede Zuleitung (vom RL) und Abnahme-Leitung (zu den Motoren) liegt als einzelner Draht mit Aderendhülse vor. Keine Y-Stücke, keine Löt-Knödel, die dann mit Tape umwickelt sind und nicht mehr in den Bot passen....
      Nachdem viele Einsteiger bei uns eher von der Maschinenbau-Seite als von der Elektrolurch-Sippe kommen, will ich mit den Vorbereitungen für eine einfache Verdrahtung dafür sorgen, dass es kein Problem und Zusatzaufwand beim Verdrahten gibt.
      .
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    • IBF schrieb:

      Mit der Strombegrenzung hatte ich beim Fahrtregler2 und Fahrtregler3 etwas eingebaut. Ebenso beim Powerswitch1. Was war die Folge? => Sobald eine Überlast festgestellt worden ist, wurde brachial mit dem kleinen Trimpotentiometer die Schwelle für die Auslösung der Strombegrenzung hochgedreht. Zum Schluss auf Vollausschlag, also ohne wirksame Strombegrenzung. Ich hab' das Thema mit der Strombegrenzung auf den Fahrtreglern dann wieder beerdigt, weil es sowieso niemand sinnvoll einsetzte.
      Strombgrenzung stelle ich mir im Idealfall etwa so vor: Man stellt am Pc einen Maximalwert ein (z.B. 40A) und wird der überschritten greift ein Regelkreis, die auf den eingestellten Wert regelt. So wird das glaube ich bei blheli_32, VESC, Ragebridge 2... gelöst.

      Was das Sicherungsthema angeht sind wir beide natürlich am entgegengesetzten Ende und beide gleichermaßen von unserer Position überzeugt. ;) Bei dem 4_7 werde ich vorsichtiger sein als bei meinen anderen Esc, schließlich fallen davon nicht hunderte pro Tag von einem chinesischen Fließband. Wenn jetzt nur mal der Postbote klingeln würde...
      ,,Why does my motor need brushes if it doesn´t have hair?" - Charles Guan
    • Ich fang dann mal mit den Fragen an von jemandem, der schon sehr froh ist wenn er irgendetwas richtig verkabelt... Das werden garantiert noch mehr, aber erstmal anfangen.

      1. Wie funktioniert das mit den Endlagenschaltern? brauche ich da zusätzliche Sensoren oder so, die dem Regler sagen wann die Endlage erreicht ist, oder kann ich da eine Signalzeit einprogrammieren, wie lange er drehen soll, oder irgendwie sowas?
      Wenn man da zB. einen Motor für einen Hammer anschließen will, was muss getan werden damit er nur in die Startposition zurückfährt und nicht durch den eigenen bot haut, falls man zb. im Flug auslöst?

      2. Die erwähnte LED-Kette, was für eine ist das? Und kann die dann auch als Sicherheits-LED genutzt werden, wenn man nur den Regler für Waffe und Fahrantrieb benutzt, oder reicht das nicht und ist "nur" für Deko/eigene Kontrolle?

      3. Wenn ich das richtig sehe, sind das 40 A für den Antrieb (link und rechts kombiniert) und 40A für die Waffe.
      Was für Motorgrößen entspricht das denn so ungefähr?
      Kann man für den Antrieb welche aus der 700er-Serie nehmen, und falls ja, geht die Waffe ja quasi doppelt so stark... gibt es da auch noch irgendwelche "Standardgrößen", die man als Beispiel nehmen kann?

      Ich weiß zwar nicht, ob ich irgendwie sowas in absehbarer Zeit bauen werde, aber interessieren tut es ja schon.
      "Spiel mit dem Feuer. Tu es.
      Denn man kann einem Kind hundertmal sagen, die Herdplatte sei heiß. Die Bedeutung wird ihm erst in dem Moment, in dem es trotzdem drauffässt klar.
      So lernt doch jeder für sich selbst, in dem großen Spiel das Leben heißt. Und das Feuer ist einer der anspruchsvollsten, dennoch lohnendsten Mitspieler."

      Ps: Nicht käuflich, aber buchbar
    • Zunächst mal Danke für die Rückmeldungen und Fragen. Freut mich ja, wenn hier ein bißchen die technische Diskussion angekurbelt wird.

      ralf.96 schrieb:

      Was das Sicherungsthema angeht sind wir beide natürlich am entgegengesetzten Ende und beide gleichermaßen von unserer Position überzeugt.
      :D Nun ja, beide wollen wir das Gleiche, aber wohl mit unterschiedlichen Mitteln. Finde ich jedenfalls schon gut, dass ich mal einen "Gegenpol" habe. Sorgt immer für "Nachdenken". ;) (Es ist ja nicht so, dass ich meinen Standpunkt mit Zähnen und Klaufen nur aus Prinzip verteidige. Sind halt ein paar Grundlagen der Elektrotechnik in den letzten 45 Jahren angefallen. Und seit dem ersten Fahrtregler aus dem Jahr 2002 gab's auch diverse Aha-Effekte.

      Solange alles funktioniert, egal wie, können wir ja zufrieden sein. ;)

      ralf.96 schrieb:

      Bei dem 4_7 werde ich vorsichtiger sein als bei meinen anderen Esc, schließlich fallen davon nicht hunderte pro Tag von einem chinesischen Fließband.
      Es kann natürlich immer was kaputt gehen. Wichtig wäre dann nur, "wann" und "warum" es kaputt ging. Normalerweise kann ich meine Fahrtregler alle reparieren. Ausser es ist nur noch ein Kohleklumpen da. Manchmal sind die Reparaturen auch etwas aufwändig, z.B. Prozessoren auslöten, wenn nebendran die hohen Elkos sind. #
      Also keine Bange, wenn es schiefgeht, dann schick' mir den 4_7 zurück.

      ralf.96 schrieb:

      Wenn jetzt nur mal der Postbote klingeln würde
      =O Noch nicht eingetroffen ? Ich habe Dir per PN den Scan vom Einlieferungsbeleg geschickt. Vielleicht kannst Du mal nachsehen?
      Uff,. gut dass ich den versicherten Versand gewählt habe. Ich wollte schon "sparen" und habe mit dem Päckchen-Versand disponiert.

      Runsler schrieb:

      1. Wie funktioniert das mit den Endlagenschaltern? brauche ich da zusätzliche Sensoren oder so, die dem Regler sagen wann die Endlage erreicht ist, oder kann ich da eine Signalzeit einprogrammieren, wie lange er drehen soll, oder irgendwie sowas?
      Ja, Du brauchst ein paar Taster an dem Waffenarm bzw. neben dem Waffenarm. Zwei Stück. Sobald der Waffenarm in der gewünschen Endlage ist, muss der Taster betätigt werden und den Kontakt schließen.
      Diese beiden Kontakte werden über Leitungen auf die zwei Anschlüsse gelegt. Sie sind "immer" aktiv. Also egal, ob Du jetzt die H-Brücke für "Dauerbewegung" nimmst, oder eine Zeitbegrenzung hinterlegst. Sobald der Kontakt geschlossen wird, wird die Spannungszuführung sofort unterbrochen und der Motor kurzgeschlossen. Kurzschluss deshalb, damit er schlagartig stoppt. Ohne Stotterbremse oder ähnliche Zärtlichkeiten. ;)

      Runsler schrieb:

      Wenn man da zB. einen Motor für einen Hammer anschließen will, was muss getan werden damit er nur in die Startposition zurückfährt und nicht durch den eigenen bot haut, falls man zb. im Flug auslöst?
      Das wäre dann der typische Anwendungsfall für die Endlagenschalter. Egal ob der Hammer beim Start in der regulären Startposition ist, in der Mitte oder kurz vor dem Ende: Sobald der Taster auslöst, hört der Motor auf.
      Normalerweise lege ich die Hammerfunktion auf den linken Kreuzknüppel. Bewegung nach vorne steuert die H-Brücke so an, dass der Motor den Hammer nach vorne bewegt. Sobald der vordere Endlagenschalter ausgelöst hat, wird der Motor abgeschlatet/gebremst. Da nützt dann meine Kreuzknüppelbewegung zur Mitte und wieder nach vorne gar nichts, Aus ist aus.

      Sobald aber der Kruezknüppel nach hinten (zur Dir) bewegt wird, wird die H-Brücke mit der Gegenrichtung angesteuert. Da interessiert dann der vorne betätigte Endlagenschalter nicht. Der Motor läuft in die andere Richtung, bis der hintere Endlagenschalter auslöst.

      Was vielleilcht etwas gemein ist: Die Inbetriebnahme. Denn wenn die beiden Endlagenschalter bei den Anschlüssen verwechselt werden, oder der Motor "falsch" gepolt angeschlossen ist, dann löst der benögite Endlagenschalter nicht aus. Dafür der Andere, aber der hilft nicht viel.
      Ich empfehle da immer, beide Endlagenschalter künstlich auszulösen. (Wäscheklammern, Tapge,...). Dann die Funke betätigen. Der Waffenmotor darf nicht auslösen. Dann einen Endlagenschalter freigeben. Hammer in die Mitte legen. Und einmal ganz vorsichtig den Kreuzknüppel auslösen. Passt die Bewegungsrichtung vom Hammer zu dem befreiten Endlagenschalter? Wenn ja, dann ist der richtige Endlagenschalter freigegeben, die Bewegungsrichtung passt zum Schalter.


      Runsler schrieb:

      Die erwähnte LED-Kette, was für eine ist das?
      Kleines Missverständnis. Ich meine natürlich nicht die LED-Ketten, die zur Weihnachtszeit im Garten aufgehängt werden, sondern "selbstgebaute". Also im Bot an passender Stelle die LEDs verbauen und dann mit Drähten in Reihe schalten. Dann fehlt noch der passende Vorwiderstand. Und der Spannungsausgang an der kleinen Schraubklemme.

      Wie man den Vorwiderstand berechnet, das habe ich an anderer Stelle im Forum schon mal sehr detailiert beschrieben. Hängt von den LEDs ab (2V, 3V, oder 3.5V) und natürlich von der Anzahl der LEDs und der Betriebsspannung, die an der grauen Schraubklemme herauspurzelt. => Wenn Du so was vorhast, dann poste einfach im Forum. Irgendjemand checkt Deine Berechnungen dann schon noch bzw. hiilft Dir beim Einkaufen der Teile. Ich verwende gerne als LED die "Golden Dragon" von Osram. Da nimmt jede ca. 1A auf. Drei Stück in Reihe und es ist Festbeleuchtung am Bot. => Hab's schon ewig lange angekündigt: Bei Tina's neuem Feather "Christine" werden sechs von den Golden Dragon verbaut, um das Grusel-Feeling des Kinofilms ein bißchen nachzubilden. (Die Dimmfunktion von John Carpenters Christine bei den Frontscheinwerfern, bevor das Heckflossen-Schmuckstück wieder zum Angriff übergeht, werde ich leider nicht schaffen. Aber dafür "blendende" Eigenschaften verteilen.

      Wer sich erinnert: In der GRA-Ant-Arena sind auch drei Lichtleisten mit LEDs verbaut. Sind 9 Stück von den Golden Dragon. Also dreimal 1 Ampere. Die Beleuchtung war anfangs so hell, dass ich befürchtete, dass Kinder geblendet werden und nach einem Ant-Kampf nur noch schwarze Punkte sehen.

      Sooooo,. kleiner Ausflug in das Thema der Leistungs-LEDs.... :D

      Runsler schrieb:

      Und kann die dann auch als Sicherheits-LED genutzt werden, wenn man nur den Regler für Waffe und Fahrantrieb benutzt, oder reicht das nicht und ist "nur" für Deko/eigene Kontrolle?
      Mit Sicherheits-LED meinst Du die Spannungsanzeige am Bot?
      Nein, dafür ist sie nicht gedacht. Denn für das aktive Leuchten muss der Regler bzw. der Microcontroller laufen. Wenn die Elektronik stirbt, dann leuchtet die LED-Kette nicht mehr. Der Arena-Marshall würde in die Irre geführt, dann die Motoren könnten u.U. immer noch auslösen.
      Also bitte auf Sicherheit achten und die Betriebsanzeige des Bots direkt hinter dem RL abzapfen.

      Runsler schrieb:

      Wenn ich das richtig sehe, sind das 40 A für den Antrieb (link und rechts kombiniert) und 40A für die Waffe.
      Richtig.
      Damit wird jeder Pfad selber abgesichert. Ist zuverlässiger, als wenn beide Endstufenblöcke mit 80A abgesichert wären. (=> Siehe die Dikussion mit Ralf. ;) )

      Runsler schrieb:

      Was für Motorgrößen entspricht das denn so ungefähr?
      Jetzt muss ich passen. Bin mit den Motortypen nicht so vertraut. Aber da gibt's bestimmt einige hier,die das beantworten können.

      Runsler schrieb:

      Kann man für den Antrieb welche aus der 700er-Serie nehmen, und falls ja, geht die Waffe ja quasi doppelt so stark... gibt es da auch noch irgendwelche "Standardgrößen", die man als Beispiel nehmen kann?

      Wenn der Waffenmotor nur in eine Richtung laufen soll, dann kannst Du die beiden Ausgänge der Waffen-H-Brücke auch umparametrieren. Sie können parallelgeschaltet werden. Also hast Du theoretisch 2 x 55A Strom zur Verfügung. Statt der FKS1-Absicherung eine Maxi-Fuse mit 80A ran, schon müsste ein fetter Spinnermotor befriedigt werden können.

      Runsler schrieb:

      Ich weiß zwar nicht, ob ich irgendwie sowas in absehbarer Zeit bauen werde, aber interessieren tut es ja schon.
      Behalt's im Hinterkopf. Schlagwaffen bieten eine gute Show. Muss ja nicht gleich beim ersten Wurf schon alles perfekt sein.
      .
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    • Ralf schrieb:





      Noch nicht eingetroffen ? Ich habe Dir per PN den Scan vom Einlieferungsbeleg geschickt. Vielleicht kannst Du mal nachsehen?
      Ich hab' ja den Originalbeleg noch da ..... Anlieferung morgen (Donnerstag) zwischen 11:00 und 14:30)

      @Ralf: Bei dem PC-Programm bitte am Freitag noch den aktuellen Update herunterladen und verwenden. Hab' noch ein paar kleine Fehlerchen bei den Ein-/Ausblendungen von den Texten und Variablen beseitigt.
      .
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    • Danke, das beantwortet doch schonmal einige Fragen, und ich kann mir da ein besseres Bild von machen.
      Mal schauen, wenn ich irgendwann der Meinung bin mit Hammerschwanz genug Erfahrung gesammelt zu haben, dass es etwas komplizierteres mit aktiver Waffe werden darf gibt es zum zuschlagen evt. eine eigenen Motor ;)

      Allerdings, so wie die Endlagenschalter jetzt beschrieben werden wird das schwierig mit dem, was ich im Kopf habe zu vereinbaren... ist alles noch ferne Zukunftsmusik, aber...
      Du schreibst etwas von Zeitbegrenzung hinterlegen, ginge es dann zB. das so einzustellen, dass der Motor wenn ich den Knüppel einmal nach vorne bewege genau soundso viele Umdrehungen macht? (also vorrausgesetzt, ich messe die dafür benötigte Zeit etc.).

      Ds scheint mir, auch wenn die Einstellungen friemeliger sind mit weniger komplizierter Hardware verbunden... vor allem, wenn ich mit der Form der Waffe etc. experimentieren will.
      "Spiel mit dem Feuer. Tu es.
      Denn man kann einem Kind hundertmal sagen, die Herdplatte sei heiß. Die Bedeutung wird ihm erst in dem Moment, in dem es trotzdem drauffässt klar.
      So lernt doch jeder für sich selbst, in dem großen Spiel das Leben heißt. Und das Feuer ist einer der anspruchsvollsten, dennoch lohnendsten Mitspieler."

      Ps: Nicht käuflich, aber buchbar