Baubericht Feather "Little Berserk"

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    • Ich fange immer erst mit der Achse an, weil sich die äußere Form ja auf die Achse bezieht. Danch passe die Aussparungen entsprechend an bis der Schwerpunkt halbwegs auf der Achse liegt. Oder bei einem Barsppinner verändere ich die Länge.

      Edit: kann mir die zip-Datei auf dem Handy (noch) nicht anschauen
      ,,Why does my motor need brushes if it doesn´t have hair?" - Charles Guan
    • ralf.96 schrieb:

      Edit: kann mir die zip-Datei auf dem Handy (noch) nicht anschauen
      Ich durfte das DXF wegen Foren-Restriktionen bezüglich des Dateityps nicht direkt einhängen.
      Habe vorhin mal probiert, das in SW zu öffnen und als 10 mm hohe Austragung zu definieren.
      Dann zeigt er mit den "Masseschwerpunkt" an, aber leider nur einmal - danach ist auch der
      Menüpunkt zur Anzeige weg. Lustigerweise passiert das auch, wenn ich irgendwelche anderen Teile
      testhalber öffne - direkt nach dem Laden gibts den Punkt, und er zeigt mir was an - sobald ich aber
      die Ansicht wechsle, verschwindet der Massepunkt, und auch der Menüeintrag ist dann nimmer da...
      seltsam ? Aber so steht es geschrieben....

      LG
      -Michael
    • ich habe Dir das dxf mal angepasst.
      Ehrlich gesagt verstehe ich allerdings die Schneckenform nicht, die macht es imo unnötig komplex.
      treffen soll ja der Zahn, d.h. interessant ist nur der Zahnüberstand über die Rotationskurve des "Festkörpers".
      Im Anhang daher mal eine vereinfachte Form dazu.

      wenn dir die Scheibe nun an manchen Stellen zu schwach erscheint, dann solltest Du entweder die Zahnhöhe einkürzen, oder den Festkörperbereich vergrößern, oder Beides.
      Danach kannst du dann die Aussparungen anpassen.
      Kontrollieren kannst du das dann immer über die Masseeigenschaften. .
      Dazu ein Bild, wo Du den Befehl findest.



      Nachdem Du das ausgeführt hast sollte so ein Bild erscheinen.




      die Werte hinter X, Y und Z geben den Abstand des Massenschwerpunktes zum Koordinatennullpunkt an.
      Da Du ja geschickterweise vom Nullpunkt aus gezeichnet hast, (sonst hätten wir dazu jetzt eine Nullpunktverschiebung durchführen müssen, oder einen zusätzlichen Nullpunkt setzen müssen.)
      können wir jetzt daran direkt ablesen, wie sich unser teil verhält.
      Durch Maßänderungen am Schnitt linear austragen feature ändern sich hioer dann die werte automatisch.
      dazu immer wieder die Masseneigenschaften schliessen, dann am Feature etwas ändern, dann wieder aufrufen, usw.

      der Z wert ist irrelevant, (ich habe dicke 10mm eingegebne, daher liegt der hier bei 5 (10/2).
      X und Z sind nun die interessanten Werte.
      je näher die bei Null liegen, desto besser ist das.
      In deiner "Schneckenform" muß man hier empirisch beide Werte versuchen Null zu setzen.

      Bei meiner vereinfachten Form kann man sich nur auf den Wert Y beschränken, da x automatisch per Geometrie definiert = 0 ist.
      Du hättest hier ausserdem auch noch zusätzlich die Möglichkeit bei Bedarf die Drum andersherum laufen zu lassen.
      Ich habe jetzt als Abstandseinheiteinheit Millimeter und 3 Nachkommastellen gewählt.
      Sollte Dir das zu grob sein kannst Du nachdem Du die Masseneigenschaftsbefehl angeklickt hast rechts oben auf den Optionen eine andere Einheit wählen und zu Mikrometer oder Nanometer verfeinern.
      Allerdings wird wahrscheinlich ein Kratzer, oder Fase, oder Lasergrat bereits Änderungen in diesem Minibereich nach sich ziehen.
      Dateien
      • 20180726_buchi.zip

        (854,28 kB, 6 mal heruntergeladen, zuletzt: )
    • Aha....
      Vielen Dank für Deine Zeit und Ratschläge. Uns erschien die Schneckenform deshalb gut, weil sie:
      1. hinter der Schlagkante viel Material zur Festigkeit hat
      2. sich über den Kreis hin langsam verjüngt, also wenig Kanten für den Luftwiderstand hat (geringere Kraft zum Halten der Drehzahl nötig)

      Zuerst hatten wir ja ein symmetrisches Design mit 2 gegenüberliegenden Zähnen, da stellt sich die Frage nach dem Auswuchten
      erst gar nicht. Aber da wir wegen des kleinen Durchmessers mit der Drehzahl höher gehen wollen, müssen wir auf einen Zahn ausweichen.
      Die primitivste Version, ein dickes Rohrsegmet mit einem aufgeschraubten Balken als Zahn erschien uns arg popelig.
      Ich glaube, da müssen wir noch ein bißchen herumtüfteln...

      LG
      -Michael
    • Buchi schrieb:

      Aber da wir wegen des kleinen Durchmessers mit der Drehzahl höher gehen wollen
      hmm, da bin ich jetzt nicht so der Spezialist, aber ich habe irgendwo mal gelesen dass die Drehzahl irgendwann sinnlos wird, weil man dann keinen echten Einschlag mehr hat.
      Ich habe mir das damals so vorgestellt wie bei einer Säge, da gibt es auch Drehzahlbereiche in denen die Spanabtragung im Vergleich zur Drehzahl und benötigten Zeit besser ist.

      Wahrscheinlich wissen unsere "Spinner" darüber besser zu berichten :)
    • So, hab mal ein bißchen rumgespielt. Ich denke, ich konnte es einigermaßen hinwackeln:



      1/100mm Abweichung von der Idealen ist sicher mehr, als die Herstellungstoleranzen und Ungleichheiten im Material ausmachen ;)
      Ich habe zuerst mit runden Langlöchern herumgespielt; mich jedoch dann unter Berücksichtigung, dass ich diese ja auch noch in mein
      "Malprogramm" einpflegen muß, für normale runde Löcher entschieden. Evtl. schiebe ich da zu Hause später noch in Ruhe ein bißchen rum, um die Materialstärken etwas zu verbessern (ist jetzt an einigen Stellen arg dünn geworden.
      Nochmals Danke für den SW-Tipp, ich hatte immer an der falschen Stelle gesucht !

      LG
      -Michael
    • Buchi schrieb:

      (ist jetzt an einigen Stellen arg dünn geworden.
      jupp, genauso ging es mir auch.
      in der von mir vorgeschlagenen Lösung für Deine "Schneckenscheibe" hatte ich auch vermutet, dass Du damit nicht einverstanden bist.
      daher der Hinweis, wie Du das selbst korrigieren kannst.
      Denn ich hatte ja das meiste von Deinem Material hinterm Einschlag weggeschnitzt. (also in der Datei 20180726_buchi ).
      Deine neue Lösung mit den Löchern finde ich eigentlich echt gut wegen der stehenbleibenden Stege.

      Freut mich wenns dir eine Hilfe war.
    • Danke, das war eine echte, Hilfe, ja !
      Ich bin wirklich verblüfft und erfreut, wie schnell und kompetent hier einem Neuling beim Erstlingsprojekt geholfen wird :)

      Die Spinner-Geometrie ist ja glücklicherweise etwas, was sich auch später noch leicht ändern lässt (einfach eine andere Walze einbauen).
      Jetzt muss ich nur noch herausfinden, wo man solche kleinen und kurzen Keilriemen herbekommt, wie ich sie für den Antrieb des
      Spinners brauche. Auch welchen Motor (oder welche Motoren - eigentlich wären mir zwei Motoren, die mit getrennten Riemen die Walze
      antreiben lieber)
      Die Zieldrehzahl des Spinners steht auch noch nicht fest, sollte aber wohl unter 10000/min liegen. Daraus ergibt sich natürlich dann
      das Untersetzungsverhältnis für die Riemenscheiben. Ist es denn Eurer Meinung nach besser, Motoren einzusetzen, die schon in etwa
      mit der richtigen Drehzahl laufen, und diese 1:1 hinzuhängen, oder lieber welche, die höher drehen, und das dann über die Untersetzung
      anzupassen ? Oder ist das relativ egal ?
      Gibt es hier bewährte Standardkomponenten ? (DC-Motor bevorzugt, damit ich diesen vom Waffenausgang des IBF Fahrtreglers aus betreiben kann)

      LG
      -Michael
    • D.D.Armageddon schrieb:

      z.B. Enigma
      forum.roboteers.org/index.php?thread/3996-enigma/&pageNo=9
      ist zwar ein Raptor, hat aber wenn ich es richtig verstanden habe Reiners Featherregler verbaut.

      Nachdem Flatliner-Dirk derzeit im Forum nicht aktiv ist, antworte ich mal an seiner Stelle.

      Als Fahrtregler ist ein 4_2 verbaut, also der Vorgänger vom 4_5 (... kann mich auch irren, dass das schon ein 4_5 ist).
      Für den Waffenantrieb des brushed-Motors war zunächst ein Einkanal-Switch (Herkunft unbekannt) verbaut. Später wurde dann ein Powerswitch1 (aus meiner Entwicklerbude) verbaut. Der Motor hatte damit mehr Power, obwohl die eingespeiste Spannung gleich geblieben ist. :D ;)

      Den Motortyp für den Spinner weis ich jetzt leider nicht. Mir spukt irgendwas von "775" im Kopf herum, aber das kann ein Irrtum sein.
      .
      Interesse an Elektronik für Schaukampfroboter und Kettenfahrzeuge (Fahrtregler, ESC) ? => http://www.Robots.IB-Fink.de
    • soweit ich weiß, dürfen in raptorenn doch sogar nur 500er benutzt werden, oder?


      Untersetzung würde ich nach angestrebter Energie und Dauer, bis er hoch gedreht hat auswählen. Könntest ja mal schauen, wie schnell deine Trommel drehen müsste um auf das arenalimit von 1kj (?) ZZ kommen. Davon ausgehend dann die Untersetzung.
      Auch die lässt sich ja relativ einfach wechseln.

      Bei brushed weiß ich gar nicht, was da lieber genommen wird.
      Brushless wird wegen der größeren Auswahl und dem besseren anfahrverhalten glaube ich lieber stark untersetzt, aber auch das ist nur auf geschnappt, nicht recherchiert oder ausprobiert.
      "Spiel mit dem Feuer. Tu es.
      Denn man kann einem Kind hundertmal sagen, die Herdplatte sei heiß. Die Bedeutung wird ihm erst in dem Moment, in dem es trotzdem drauffässt klar.
      So lernt doch jeder für sich selbst, in dem großen Spiel das Leben heißt. Und das Feuer ist einer der anspruchsvollsten, dennoch lohnendsten Mitspieler."

      Ps: Nicht käuflich, aber buchbar
    • Ach ja... Jetzt wollte ich am WE mal unseren Spinner testen, und was ist ? - Klar, ich darf nix fräsen. Erst zickt der Monitor vom Fräsmaschinen-PC run - na gut, nach einiger Suche habe ich noch einen TFT gefunden, der noch einen VGA-Eingang hat, dar auch bei dem Signal von der Grafikkarte ein Bild anzeigt. Dann nächster Spaß: Die Festplatte mag nimmer, "HDD failure" meint das BIOS, und die Platte klackert nur rhythmisch vor sich hin. Blöd nur, dass da die Stepfour-Frässoftware drauf ist, die ich sonst nirgendwo habe (und die auch im Netz nirgends zu finden ist, ich hatte über die Jahre immer wieder mal gesucht, ob es evtl. irgendwi ein Update gibt) Und da der Hersteller vor ein paar Jahren pleite gemacht hat, wird da auch nichts mehr kommen.
      Nach einer wirklich irren Suchaktion habe ich die Originalrechnung von 1997 inkl. anhängender Installationsdiskette gefunden; und diese liess sich auch einwandfrei lesen - natürlich davon gleich mal eine Sicherung gemacht und an mehreren Stellen hinterlegt.
      Gut, wo kriege ich jetzt eine IDE-Platte mit <2GB her (die vom BIOS erkannt wird) ? Da habe ich mir lieber aus einen Mainboard, das ich noch hier liegen hatte, und das einen PArallelport hat, nen neuen Rechner gebaut (in der Hoffnung, dass ich durch den USB-Anschluß auch zeitgemäße Tastaturen verwenden kann, und nich nicht wenn die AT-Tastatur mal streikt, die nächste Suche nach Museumsteilen starten darf. Nach längerem Rumgequalke (mal ein echtes DOS auf einem Pentium4 zum Laufen bringen...) die Stepfour-Software drauf installiert und ausprobiert. Läßt sich starten, findet die Elektronikbox am Parallelport. ABER: Motorsteuerung ist nicht sinnvoll möglich, Schrittverluste und sonstiges Rumgezicke. Vermutlich ist der PC einfach viel zu schnell dafür, und die selige "Turbo"-Taste zum Einlegen des Schleichgangs gibts natürlich auch schon läger nimmer...
      Aber da fiel mir ein: Ich hatte noch eine 500GB Barracuda rumliegen, die hat tatsächlich einen Jumper, mit der man sie so einstellen kann, dass die sich als 2 GB-Platte meldet. Das habe ich ausprobiert; der 486er mimmt sie an. Also dieselbe Übung nochmal. Und... YAY ! Es geht so, wie es soll.
      Jetzt die ganze Litanei mit Grundeinrichtung der Maschine, Einstellen der Nullpunkte und Verfahrwege... Die Software ist etwas zickig, wenn man es nicht genau in der richtigen Reihenfolge macht, ignoriert sie die eingegebenen Parameter. Jedenfalls bin ich ein paarmal mit dem Z-Motor gegen den Anschlag gefahren; ist aber nichts offensichtliches passiert.
      Gut, dann mal probieren, den Spinner zu fräsen... Polycarbonat-Scheibe eingelegt, Daten eingelesen, Ursprung eingestellt und Start... 1. Loch einwandfrei, aber dann... Knack - Fräser abgebrochen.
      Gut, kann vorkommen. Neuen Fräser eingespannt, Ursprung und Z-Nullung korrekt eingestellt. 2. Versuch: 1 Loch gefräst, Knack, Fräser ab.
      Diesmal habe ich aber gesehen, dass der Fräser nicht ganz aus dem gefrästen Loch aufgetaucht ist, und die MAschine dann bereits zum nächsten Loch fahren wollte.
      Also genau kontrolliert, und alle Achsen manuell verfahren und auch mal testhalber mit der Hand blockiert.... A-HA ! Der Schrittmotor der Z-Achse hat gegenüber der Trapezspinden Schlupf.
      Auf der Spindel ist ein Kunststoffröhrchen befestigt (vermutlich aufgeklebt, ich kann nicht erkennen, wie es genau fest ist, aber es sitzt fest) - am Ende hat es eine 5mm-Bohrung, in der die Motorachse steckt. Diese mit mit zwei M3-Madenschrauben gesichert. Eine davon fehlte, die zweite dreht durch. Mist... wie kommt man auf die Idee, hier Plastik zu verwenden....
      Mein Nachbar, der sicher einen passenden Loctite gehabt hätte, war nicht da, da er mit der Familie zum Baden musste... Von meiner Frau kam dann der Vorschlag, die Löcher aufzubohren und größere Gewinde zu schneiden. Gut, nach einiger auseinanderbau-Aktion hatte ich die Achse in der Hand, und habe die mal mir 3.2mm durchbohrt und ein M4-Gewinde reingeschnitten. (3.2 statt 3.3, damit es etwas strenger geht) Zwei Madenschrauben rein, Das Ganze wieder zusammengebaut... OK - jetzt funktioniert wieder alles, wie es soll.
      Also 3. Versuch, eine Scheibe unseres Spinners anzufertigen... Hat leidlich geklappt, nur das PC hat an den Kanten stark geschhmiert. Gut, aber das hat was mit falscher Drehzahl und Vorschub zu tun, da muß ich mit den PArametern noch ein bißchen spielen - eventuell habe ich auch einen stumpfen Fräser erwischt.
      Aber wenigstens funktioniert es jetzt wieder ! ...und wir wollten doch am WE mal wieder etwas weiter kommen...
      (Samstag ging auch nicht, da mussten wir bei meinem Auto Motorlager und Auspuff machen)
      Es wird langsam knapp mit der Zeit...

      LG
      -Michael
    • Danke für die Beschreibung von dem Leidensweg....
      Wegen solcher Aktionen mit Dominoeffekten habe ich bisher auch darauf verzichtet, dass ich mir einen 3D-Drucker zugelegt habe. Da wird dann die ganze Bastelzeit mit der Inbetriebnahme und Wartung/Einstellung von den Maschinen verbraucht, die man eigentlich zum Bauen verwenden sollte. (Meine leidliche Erfahrung: Meine Fräsmaschine. Die rüttelt und schüttelt sich... Schon die ganzen Schlichtfräser ruiniert. Inzwischen auch mal die Pinole abgerissen,... usw. Da will man einfach nur ein Langloch fräsen und der ganze Samstag ist hin....)

      Ich müsste mal nachsehen, aber ich glaube, in meinem Museums-Fundus müsste ich noch ein 2GB-Platte haben. Kannst Du gerne haben (Übergabe Hannover), wenn Interesse besteht. Ein Mainboard mit Parallelport habe ich, glaube ich, nicht mehr.
      (Aber: Hab' eine IBM-Museumsbaugruppe mit Ferritkernspeicher aus dem Schrott meiner Firma gerettet. Und von meinem allerersten PC (AT mit 16MHz Takt) meine MFM-Festplatte aufgehoben. *schwelg*)

      Soll ich weiter in meinem Fundus nach Ersatzteilen für Dich suchen?
      .
      Interesse an Elektronik für Schaukampfroboter und Kettenfahrzeuge (Fahrtregler, ESC) ? => http://www.Robots.IB-Fink.de
    • Hallo Reiner,

      Danke für die Hilfe - PC-Altteile sollte ich normalerweise immer genug haben.
      und zum Thema 3D-Drucker: Meiner zickt auch seit letzter Woche: Kommunikation steht, und wenn er drucken soll, dann
      schaltet sich das ganze Teil aus. Ich vermute, dass die Heizung entweder von der Bauplatte oder von der Druckdüse einen
      Kurzschluß hat, der dann beim Einschalten das Netzteil in die Knie zwingt. Eignetlich wollte ich mir das am WE auch anschauen, aber dann kam die Fräsmaschine dazwischen.

      LG
      -Michael
    • im Moment kann auch die Temperatur Probleme machen.
      Wir haben bei der Arbeit ein gerät, das soll irgendwelche zeug einmal bei ca. 95 °C schmelzen, und dann auf 50 grade noch flüssig halten.
      Wenn neues nach gekippt wird, erkennt der Sensor die zu niedrige Temperatur und heizt zum schmelzen hoch.

      Im Moment kühlt das ding durchgehend, weil Raumtemperatur und eigene Abwärme über solltemperatur liegen.
      Was dazu führt, das nicht auf Schmelztemperatur hochgeheizt wird, und das zeug nicht richtig flüssig wird.
      Komm mal darauf, dass es zu heiß ist um etwas zu schmelzen. Jetzt wandert der Nachschub über Nacht immer in den Kühlschrank, dann geht es.
      "Spiel mit dem Feuer. Tu es.
      Denn man kann einem Kind hundertmal sagen, die Herdplatte sei heiß. Die Bedeutung wird ihm erst in dem Moment, in dem es trotzdem drauffässt klar.
      So lernt doch jeder für sich selbst, in dem großen Spiel das Leben heißt. Und das Feuer ist einer der anspruchsvollsten, dennoch lohnendsten Mitspieler."

      Ps: Nicht käuflich, aber buchbar
    • So, gestern konnten wir die erste Scheibe vom neuen Spinner testen. Hat erstaunlich gut funktioniert, und verbeisst sich bei normalen Drehzahlen auch schön ins Material.
      Beim zweiten Kollisionstest (PC-Spinnerscheibe -> Mahrschichten-Leimholzplatte) ist mir aber dann das Getriebegehäuse von der Flex gebrochen.
      Fazit: Eine einzelne kleine PC-Scheibe zerlegt die Flex, wo sie eingespannt ist - ich denke, die Spinnertrommel kann man so bauen.
      Wir werden allerdings von dem ursprünglichen Plan einer 16mm-Achse auf 20 mm gehen, und die Achse zusätzlich noch mittig lagern, um die auf unseren Bot rückwirkenden Kräfte besser verteilen zu können. Werde heute mal mit einem lokalen Laserschneidbetrieb sprechen, was der für das Ausschneiden der Scheiben aus einer V2A/Hardox/Was-auch-immer-Platte haben will. Wie wir dann letztendlich das Sandwich aus Stahl und PC aufbauen, müssen wir noch mit ein paar Experimenten ermitteln.

      LG
      -Michael
    • Falls das unschöne Preise sind:
      k-cut.co.uk/
      Finde ich sehr humane Preise für Hardox-Schnitte, sehr netter Kundenkontakt per Mail, und bisher hatte ich alles ab der ersten mail bis zur Haustür innerhalb einer Woche, wenn man ihnen gleich eine entsprechende (zweidimensionale) Zeichnung mit Größenangabe mitschickt.
      Aber Achtung, Löcher, wo schrauben durch sollen etc. leicht übermaßig einzeichnen, Wasserstrahl schneidet die kante nicht exact 90°, sondern vllt. eher 85° (ganz grob geschätzt). Das reicht, um bei Schrauben das Gewinde abzurasieren wenn man sie durchdrückt. Und Hardox aufbohren ist... tu es nicht.
      "Spiel mit dem Feuer. Tu es.
      Denn man kann einem Kind hundertmal sagen, die Herdplatte sei heiß. Die Bedeutung wird ihm erst in dem Moment, in dem es trotzdem drauffässt klar.
      So lernt doch jeder für sich selbst, in dem großen Spiel das Leben heißt. Und das Feuer ist einer der anspruchsvollsten, dennoch lohnendsten Mitspieler."

      Ps: Nicht käuflich, aber buchbar