Baubericht Feather "Little Berserk"

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    • Heute bin ich leider zu nichts gekommen. Habe gesucht, ob ich irgendwo ein Amperemeter für mehr als 10 ADC in einer meiner Grabbelkisten finde. Waren zwar ne Menge alte Einbauinstrumente dabei, die ich theoretisch hätte hernehmen können - aber alle nur für Betrieb mit Wandler oder Shunt, oder nur für AC.
      Aber beim Rumsuchen ist mir eine Kiste mit Lastwiderständen in die Finger gekommen - da habe ich mir jetzt aus 10 0.39-Ohm-Widerständen (25W) mal einen 39 mOhm Shunt gebastelt:



      Natürlich war der 4 qmm-Draht zu dick für die Ösen in den Widerständen, drum musste ich die mit den Abstandsbolzen übereinander fixieren, damit ich den Draht dann drauflegen und verlöten konnte.
      Mit dem schauen wir morgen dann mal, was die Motörchen bei Blockierung, wenn sie am Akku hängen, so an Strom ziehen.

      LG
      -Michael
    • bat_boy schrieb:

      wovon ich gar nicht wusste, dass ich das habe.
      Mit zunehmendem Alter kämpft man mit den sogenannten "Alzheimer-Bestellungen". Beim Bestellen von Elektronik-Teilen fällt einem was ein, was man gleich mitbestellen könnte. Nach Lieferung muss man das Zeugs irgendwo verstauen/zwischenlagern. Sucht den besten Platz, und.... bingo... das Teil wurde schon mal bestellt und hier abgelegt. :rolleyes:

      So ähnlich hatte ich das auch mal für den 30Ampere-Lader der Hawker-Akkus gemacht:


      Allerdings die Widerstände gedreht und auf einen Profilkühlkörper verschraubt. War auch notwendig, denn ohne einen Turbokühler wäre die ganze Mühle total überhitzt worden...
      .
      Interesse an Elektronik für Schaukampfroboter und Kettenfahrzeuge (Fahrtregler, ESC) ? => http://www.Robots.IB-Fink.de
    • So, weiter gehts.
      Vorgesten kam kein Bericht, weil mein Nachbar gestern vormittag vom Chef die Kündigung bekommen hat, und dann irgendie gerade keine Lust auf Basteleien hatte.
      Aber gestern Abend haben wir mal gemessen: Also beim Blockieren zieht der Motor knapp über 32A. Da an meinem Shunt aber in diesem Fall ca. 1.25V abfallen,
      so dass der Motor dann ja nur mit etwa 9.9V statt 11.1 V läuft, dürfte der reale Maximalstrom noch ein wenig darüber liegen (immer davon ausgehend, dass der Spannugnsbfall an modernen Mosfets vernachlässigbar ist) - ich denke also, dass ein Regler, der 40 A kann, hinkommen müßte.
      Wir haben auch gesehen, dass das Verklemmen der Felge auf der Akkuschrauber-Achse nicht reicht - bei einem der beiden Räder hat es nicht gehalten. Das müssen wir noch anders lösen.

      Zum Thema Spinner mit Schruppscheiben haben wir einige Versuche angestellt: Wir haben ein paar Reststücke Makrolon und Stahlbech auf eine Palette gelegt, und sind dann von Hand mit der Flex einfach mal grob draufgefahren. Wir wollten sehen, ob sich das verkeilt, und die Stücke von der Scheibe beschleunigt werden und fliegen.
      Das Ergebnis entsprach dem, was uns hier schon einige gesagt hatten: Die Abschnitte bliegen brav liegen, und die Trennschreib hat sich halt mehr oder weniger weit eingegraben (MAtrolon) oder ein paar Kratzer unter schönem Funkenflug (Stahl) produziert - jedoch nicht sich verkeilt oder die Teile weggeschleudert.
      Hier zeigt sich also, dass eine klassische Tromme mit Schlagzahn her muss.

      Einen Holzklotz mit 13 Kg haben wir auch gleich noch zugesägt, an dem wir bei Gelegenheit die Panzerplatten für den Beschußtest befeestigen können. Ich kann aber noch nicht versprechen, ob wir an diesem Wochenende dazu kommen.
      Wir wollen aber die Tage eine einfache Fernsteuerung (2.4 GHz) nebs zwei Fehrtreglern kaufen, um mal mit den Motoren auf einem Brett erste Fahrversuche machen zu können - damit wir die Grundgeometrie und Radpositionierung und deren auswirkung auf die Manövrierbarkeit ausprobieren können, bevor wir ein richtiges Chassis bauen.
      (ich habe zwar noch ein paar aus meinen Basteltagen rumfliegen, aber die sind alle 27 und 35 MHz, und ich glaube, das wird heute nicht mehr gerne gesehen)
      Gibts Empfehlungen, wo man kaufen soll - bei der Apotheke mit dem großen C ? Oder gibts spezialisierte Versender, mit denen Ihr gute Erfahrungen gemacht habt ?

      LG
      -Michael
    • Hi Bat_Boy, danke für den Tip.
      Habe jetzt mal so eine bestellt, bin leider vom Verkäufer geringfügig geleimt worden. Hatte nämlich im Egay extra angegeben "Verkäufer in Deutschland", weil ich eben nicht warten wollte, bis das Zeug irgendwo aus Hinterasien eintrudelt - und nun krieg ich ne Auftragsbestätigung, mit Versand vom Warehouse in Singapur, Lieferung 11.-17.07. angekündigt. Das ärgert mich etwas.
      Habe aber die beiden Fahrtregler für die Fahrmotoren bei einem anderen Händler gekauft, sie kommen wohl am Montag. Gut, dann werde ich die halt zum Testen mal an irgendeine meiner alten Anlagen hängen...

      LG
      -Michael
    • Die Reely ht4 ist eine umgelabelte Flysky i4. Die hat die selben Knüppel wie die i6. Habe beide (und eine Futaba T8) und die i6 finde ich richtig gut.

      Jetzt bin ich natürlich zu spät, aber die Funke (mit Turnigy Aufkleber) und Regler gibt es im Eu/UK Warenhaus vom Hobbyking.
      Gute günstige Fahrtregler für Bürste wären Hobbywing quicrun 1060 (bis 3s) oder 860 (bis 4s).
      ,,Why does my motor need brushes if it doesn´t have hair?" - Charles Guan
    • Heute haben wir mal den angekündigten Beschußtest durchgeführt. Hierzu haben wir uns ein paar der vorhandenen 4mm-Makrolon-Platten auf 10*10 cm zugesägt und diese einfach mal mit 4 Schrauben als Paket zusammengebaut:



      Dieses Paket haben wir dann auf dem Schießstand vor einen Holzklotz gestellt (damit das Robotergewicht simuliert wird und die Platten nicht einfach nur umfliegen),
      und diese nacheinander beschossen mit:

      .22LR (Vollmantel CCI) aus einem Voere-Matchgewehr (ca. 200J)
      .357Magnum (Vollmantel Magtech) aus einem Rossi-Unterhebler (ca. 1000J)
      .45ACP (Hohlspitz Geco Hexagon) aus einer CZ97B (ca. 500J)
      9mm Para (Vollmantel Geco Standard) aus einer CZ75 (ca. 600J)

      Danach sah das Ganze dann so aus:



      Hier habe ich zur Verdeutlichung mal dazugeschrieben, welche Löcher zu welcher Munition gehören:



      Das Kleinkalibergeschoss hat Lage 1 durchschlagen und wurde von Lage 2 gestoppt, hat sich zwischen diesen beiden Lagen zerbatzt.
      Das .45er-Geschoss hat Lage 1 durchschlagen und noch Druckstellen bis Lage 6 produziert.
      Die beiden .357er Geschosse wurden zwar jeweils etwas abgelenkt; sind aber bis Lage 8/9 eingedrungen und dann seitlich aus dem Stapel ausgetreten.
      Die 9mm Parabellum-Kugel ist schon vom ersten Layer abgeprallt.

      Hier mal ein Foto der ersten vier LAgen:



      Man kann schön erkennen, wie das .45er Geschoss im der ersten Lage steckengeblieben ist. Interessanterweise hat es sich nicht zerlegt (was es als Hohlspitzgeschoss im Weichziel normalerweise tun sollte: sich aufzupilzen). Das was im 2. Layer aussieht wie ein Lötzinn-Tropfen ist das, was von der Kleinkaliberkugel übriggeblieben ist.
      Sehr gut sieht man dann in Lage 3 und 4 noch die Druckstellen von Kleinkaliber und 45er, sowie die ausgreissenen Stellen, wo die Magnum-Kugeln durchgegangen sind.
      Alle Schüsse wurden senkrecht auf den Plattenstapel abgegeben - interessant wäre evtl. auch mal eine Versuchsreihe mit 45 Grad Aufprallwinkel, um zu sehen, ob und wie die Geschosse abgelenkt werden.

      Wir hatten nicht damit gerechnet, dass der Plastikstapel tatsächlich alle getesteten Geschosse aufhalten konnte, sonst hätte ich noch meinen alten K98 in 8*57IS mitgenommen (ca. 3600J) und mal geschaut, was die Platten dazu zu sagen haben... Naja, das können wir auch ein andermal nachholen.
      Stärkere Kaliber haben wir gerade nich zur Hand; wenn nötig, könnten wir aber sicher den Einen oder Anderen Schützenkollegen mal bitten, uns da auszuhelfen.

      Aber was sagt uns der Versuch jetzt ?
      Wir nehmen also an, dass wir von den 4mm-Platten 4...8 Lagen brauchen, um eine Panzerung zu bekommen, die 1000J bei direktem Treffer aushalten kann. (auch die wird man nach dem Kampf mit Sicherheit flicken dürfen)
      Wo wir uns noch nicht sicher sind: Ob eine dickere Platte besser ist, oder ob die Sandwichbauweise eventuell Vorteile hat. Vermutlich werden wir das erst beim ersten Match gegen reale Gegner herausfinden.

      LG
      -Michael
    • Update:
      Soeben sind die Regler für die Fahrmotoren angekommen:



      Da die Fernsteuerung wohl erst in 2-3 Wochen eintreffen wird (wurde heute verschickt), muss ich jetzt mal in meinen Bastelkisten suchen, ob noch irgendwo eine funktinierende Sender/Empfänger Kombination rumfliegt, wo ich die dranhängen kann. Weil wir wollen doch so schnell wie möglich mit den Fahrversuchen anfangen...

      LG
      -Michael
    • Ich will jetzt keine Panik machen, aber optisch erinnern die Regler mich sehr an die, die wir in C4 (Raptor) hatten und die uns bei einer Testfahrt nach ca. 2m abgefackelt sind.
      Würde daher empfehlen beim testen vorsichtig zu sein und die Stromversorgung möglichst gut zugänglich zu machen um zur Not den Bot schnell auszuschalten.
      Kann natürlich auch sein, dass die völlig problemlos funktionieren, aber plötzlich von brennenden Reglern überrascht zu werden ist eher unschön.
      Willst du Gott zum lachen bringen, mache einen Plan.
    • Genau aus diesem Grund wollen wir ja erstmal Probefahrten machen. Erst mal alles auf ein Brett schrauben, Gewicht drauf und mal sehen, wie
      es sich verhält.
      Schaffen es die Motoren, das Gefährt zu beschleunigen - bringen die Räder die Kraft auf die Straße - halten die Regler die Ströme aus,
      auch beim Blockieren - wieviel Akkupower ist nach 4 Minuten herumheizen noch übrig - wie wirken sich verschiedene Radpositionen und -abstände auf das Fahrverhalten aus ?
      Alles Dinge, die man wissen sollte, bevors an den Bau des Chassis geht.
      Und da das unser erster Showkampfroboter ist, ist alles für uns noch Neuland.

      LG
      -Michael
    • .357er hat ja bis zu 1200 j Energie laut Wikipdeia. Ich hab von 25 M mit meinem Unterhebler ohne ZF draufgeschossen - senkrecht. Leider halt kein Mittelschuß da ich die Waffe erst vor kurzem einem Vereinskollegen abgekauft habe und ich beim späteren normalem Scheibenschießen gesehen habe, daß die bissl nach links oben ziehlt (oder meine Augen den Fehler generieren).

      .22er habe ich mit ZF geschossen ,Langwaffe - Ansage von meinem Mann war ich soll links oben Einschuß machen - was auch perfekt geklappt hat da ich mit diesem Gewehr auch mehr Erfahrung habe.

      Wenn Interesse besteht kann ich ja noch einen Beschußtest im 45Grad Winkel machen mit .357er.

      Muß sagen daß mich schon erstaunt hat, wieviele Platten der. 357er geschafft hat und wie wenig im Vergleich die .45 er Kurzwaffe. Wollen nochmal schaun ob Vollmantel da mehr schafft - die Muni war ja Hollowpoint.

      Um einen 1000 J Spinner zu "überleben" muß jedenfalls gescheite Panzerung her ^^
    • Nun das is auch kein Vergleich. .45 aus Pistolenlauf und ne .357fmj aus dem langen UHR lauf.
      Interrrsant wären hier wenn du neben dem FMJ geschoss auch immer in der selben Ladung ein TM Geschoss draufschießen würdest. So würde mann bei ziehnlich selber Energie sehen wie es aussieht wenn ein nicht expansives Geschoss wirkt und wie im Vergleich bei selber Leistung ein TM die gesammte Energie sofort abgiebt.

      Für die Energie würd ich dir das Programm QuikLoad empfehlen. Da kannst du uns dann ziehmlich gute Werte dazu geben
    • Hallo Samy,
      Du hast Recht, Teilmantelgeschosse zum Vergleich sollte man noch nehmen. Wir haben jetzt halt einfach mal in den Schrank gelangt, und genommen was wa war. Und da mal Fabrikmunition und keine selbstgeladene, um das Nachvollziehen der Ergebnisse zu erleichtern. Die Energiewerte sind ja auch geschätzt und nicht gemessen. Wir hätten zwar im Verein die Möglichkeit, einen Chrony zu nutzen, um die exakten Mündungsgeschwindigkeiten der Geschosse zu ermitteln, und dann aus diesen und den Geschossgewichten auch die genaue Energie zu errechnen - so genau wollten wir es aber dann doch nicht wissen. Zumal der Aufschlag eines Spinners oder Hammers wohl doch mit einer Geschwindigkeit deutlich unterhalb der Schallgeschwindigkeit erfolgen wird, und vermutlich auch eher schräg und mit größerem Kontaktbereich passieren wird.
      Drum glaube ich ja, daß man wirkliche "Fakten" zur Haltbarkeit wohl nur im echten Match gegen andere Bots erleben wird.

      LG
      -Michael

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Buchi ()

    • So, nun aber mal zu den Fahrversuchen mit den Ikea-Motörchen. Wie haben also einfach mal die Motoren mit Holzklötzen befestigt, und die Fahrtregler samt Empfänger und Akku mit Klebeband gegen heruntergefallen gesichert. Als Vorder"rad" wollten wir zuerst Pingpong-Bälle verwenden - leider haben diese nur extrem kurz gelebt, so dass wir das gegen eine Möbelrolle getauscht haben:



      Die Makrolon-Räder haben wir einfach mit mehreren Lagen Kreppband umwickelt, und los gings dann mit dem Testfahren vor der Garage. Die Panzersteuerung brauchte einiges an Übung, bis es uns gelang, damit leidlich geradeaus zu fahren. Leider haben die Fahrtregler einen unangenehmen Bug: Man kann vor Rückwärtsfahrt ganz normal auf Vorwärtsfahrt wechseln, aber wenn man von Vorwärtsfahrt auf Rückwärtsfahrt wechseln will, geht der Motor nur aus, und mann muss dann ca. 1 Sekunde warten, bevor mal wieder vorwärts fahren kann. Anscheinend ist da irgendeine Art von sinnfreier "Sicherung" verbaut, die kolossal nervt.
      Generell war der Bot kaum steuerbar, nach "Fiept und begegt sich nicht" kommt gefühlt sofort "macht einen Satz nach vorne". Das kann aber natürlich am unrealistisch geringen Gewicht gelegen haben. Drum haben wir noch unseren 13 Kg Holzklotz draufgelegt:



      Damit ging das Fahren deutlich kontollierter, trotz des unsinnig hohen Schwerpunktes. Die Räder hatten wir mal gegen Kinder-Fahrrad-Stützräder getauscht, weil wir die Klebeband-Reifen recht schnell verschlissen hatten. Jedenfalls konnten wir sehen, dass die Schrauber das Teil ausreichend schnell beschleunigen können, und auch die Endgeschwindigkeit für die 4*4 m Arena-Verhältnisse wohl durchaus ausreichen wird.
      Aus Spaß haben wir dann mal so eine Magnet-Rundumblinkleuchte draufgeklemmt:



      Das sieht im Dunkeln klasse aus, und auch bei schnellen Drehungen (bis es die Leuchte weghaut) prima:



      (habs leider aus der Hand und mit 1 Sek. Belichtungszeit nicht besser hinbekommen)

      Heute wollen wir mal verschiedene breitere/schmälere/längere/kürzere Bretter ausprobieren, um zu sehen, was uns am besten gefällt.
      Nächste ToDo´s:
      - Eine Befestigung für die Reifen finden, die nicht mehr durchrutscht
      - Fahrtregler besorgen, die normal funktionieren (die Zwangspause macht einen wahsinnig)
      - Wenn die richtige Funke da ist, mal Mischerbetrieb testen - vlt. ist das einfacher
      - verschiedene Spinnergeometrien/Schlagzähne ausprobieren
      - Motoren und passende Riemenscheiben für den Spinner finden
      - erstes "richtiges" Chassis bauen
      - Panzerung dafür herstellen und irgendwie haltbar, aber doch gefedert befestigen
      - Fahren lernen

      LG
      -Michael

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