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    • wenn man hdpe erst sehr grob zusägt, dann das Loch rein, wo später die Achse durch soll, kann man da direkt eine Schraube durch jagen und den Rohling leicht drehbar zB. Am Arbeitstisch festschrauben. In passendem Abstand noch eine dachlatte mit schraubzwingen befestigen. Stichsäge gegen Dachlatten anlegen, gas geben, und Rohling langsam drehen -> nahezu perfekt rund. Wenn man den bot dann noch ein wenig über grobem schmirgel oder so fahren lässt...
      "Spiel mit dem Feuer. Tu es.
      Denn man kann einem Kind hundertmal sagen, die Herdplatte sei heiß. Die Bedeutung wird ihm erst in dem Moment, in dem es trotzdem drauffässt klar.
      So lernt doch jeder für sich selbst, in dem großen Spiel das Leben heißt. Und das Feuer ist einer der anspruchsvollsten, dennoch lohnendsten Mitspieler."

      Ps: Nicht käuflich, aber buchbar
    • So, heute haben wir wieder ein bißchen weitergebastelt.
      Mein Nchbar hat einen M5-Gewindebohrer mitgebracht, aber auch keine M5-Madenschrauben gefunden. Also haben wir erstmal die Gewinde geschnitten (die Löchter hatten 4 mm, wir haben uns das Aufbohren vorher auf 4.2 mm mal gespart. Dann Getriebegehäuse von Spänen und Fett gereinigt, und den Motor und das Getriebe zusammengeschraubt.
      Um das Getriebe zu arretieren, haben wir je 3 M5*50 Schrauben (die ich rumfliegen hatte) bis zum Anschlag eingedreht, und dann 1/4 Umrehung wieder zurück, damit es nicht klemmt - dnn einfach die überstehenden Schrauben abgesägt. Hat funktioniert, die Motoren drehen die Achsen bis zum Stillstand und nichts rutscht durch. (Betrieb probehalber an einem Autobatterie-Ladegerät)

      Gut, dann wollten wir mal sehe, ob die Drehzahl passt. Ich hatte ja gestern mal eine Felge gezeichnet und mit dem 3D-Drucker ausgegeben - das Ergebnis sieht man hier:


      Leider überhaupt nicht zufriedenstellend - der überstehende Felgenrand läßt sich schon mit händischer "Gewalt" abbrechen. PLA, zumindest aus meinem Drucker und mit meinen Fähigkeiten dürfte also von der Festigkeit her nicht reichen.

      Mein Nachbar hatte aber noch einige Abschnitte 4mm-Makrolon-Platten da - also haben wir mal beschlossen, auszuprobieren ob wir nicht einfach da ein paar Scheiben ausschneiden und zu Felgen zusammenbauen können:



      Na gut, das ging schon besser - ist zumindest stabil. Wir haben zwei größere und zwei kleinere Scheiben zusammengebaut. Alle zusammen auf die Getriebewelle und mit der Bohrfutterschraube provisorisch geklemmt:



      Hat schon mal gehalten; auf einem Stück Sandpapier konnten wir beide Motoren bis zum Stillstand abbremsen - allerdings haben sich die Makrolon-Scheibchen hin und wieder gegeneinander verdrehen lassen. Das haben wir noch mir zwei Schrauben jeweils gefixt:



      Die Stromaufnahme der Motoren haben wir noch nicht gemessen, das will ich dann mit dem richtigen Fahrakku machen, um nicht Fehler durch die "Stromquelle" Batterielader zu messen.

      Das Gummi-Filament für die Reifen ist übrigens auch angekommen. Es stammt wohl aus Polen, und nennt sich "Fiberlogy Fiberflex 40D". Es ist mir aber nicht gelungen, meinen Drucker dazu zu bringen, damit erwas zu fabrizieren. Dieser "Gummidraht" ist so weich, dass die Transporträdchen im Drucker es zwar irgendwie in die Extruder-Düse drücken können - aber beim geringsten Widerstand (z.B. während des Druckens) geht es nicht mehr, und der Draht mogelt sich an der Düse vorbei. Ich werde morgen in der Arbeit mal in einem anderen Drucker probieren, wie es sich da verhält.

      Für die weiteren Baufortschritte denke ich, dass es Sinn macht, in der Featherweight-Sektion des Forums einen eigenen Bericht zum Bau zu starten - dort werde ich dann weiterschreiben.

      LG
      -Michael
    • Also ich drucke meine Felgen mitlerweile alle. Bislang, zumindest wenn das Design stimmt ( :rolleyes: ), halten die Felgen Problemlos! Ich kann bei Interesse ja mal ein zwei Bilder machen. (Allerdings ist gerade meine Handy-Kamera schrott).

      Ich bin jetzt auch übergegangen, meine Felgen aus sogenanntem PTU zu drucken, das ist sehr flexibles Filament, welches sich dennoch problemlos mit einem Bowden-Extruder (wie ihr es womöglich habt) drucken lässt.
      Somit ist die Felge recht flexibel, was die Getriebe schonen sollen. Dann drucke ich mir eine Gießform, in der ich die Felge einspanne/Schraube und Gieße mir den Mantel aus PU mit eine Shore-Härte von 60. :)

      Vieleicht ist das ja noch eine Idee...


      Hi Vandalin... :D :thumbsup:
    • Replikator schrieb:

      Also ich drucke meine Felgen mitlerweile alle. Bislang,
      Dazu mal eine Frage: Ich druckee bisher alles mit PLA, mit eher mäßigem Halt. Habe aber gesehen, dass es auch Polycarbonat als Filamentdraht zu kaufen gibt.
      Hat damit schon jemand Erfahrungen gemacht ? Man braucht ja anscheinend ein Hotend, das mit bis zu 310 Grad drucken kann, und auch die Bauplatte soll glaube
      ich ao auf 160 Grad aufgeheizt werden.
      PC zu drucken (wenn es dann so stabil wird wie die käuflichen Platten) fände ich schon ziemlich geil !

      LG
      -Michael