Baubericht Feather

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    • TI6AL4V Stange auch Titan Grade 5 genannt.

      Aus der Stange werden 2 Kufen sowie die Spinnerachse gedreht und gefräst.

      Ein paar kleine Tipps zum Umhang mit Titanlegierungen:

      Beim Bohren:

      Gut kühlen und niedrige Drehzahlen bei hohem Vorschub. Ich greife meist zu HSSCO8 Spirahlbohrern und bohre vor.

      Beim fräsen:

      Umlauffräsen geht meiner Meinung nach deutlich besser, da sonst die Stirnseitigen Schneiden schnell stumpf werden.
      Ich benutze meist Vollhartmetallfräser mit mindestens 4 Schneiden, auch hier gilt niedrige Drehzahl (Schnittmeter).

      Titan ist ein sehr zäher Werkstoff, werden die Werkzeuge unscharf bilden sich hartnäckige Grate, ausserdem entstehen dann hohe Schnittkräfte und Temperaturen.
      Ein paar Funken kann es geben, es entzünden sich jedoch meist nur sehr feine Späne, daher ist die Brandgefahr im allgemeinen eher gering.
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    • IceMaster schrieb:

      Ich liebäugel ja auch noch mit einer Bandsäge,
      Die gleiche Bandsäge habe ich auch. Aber als Hersteller steht "Optimum" drauf. Läuft ganz gut.
      Das Wechseln des Sägeblatts ist stellenweise ein bißchen ein Gefummel (bei den Führungen zwischen der Nutz-Säge-Spanne" müssen jedesmal zwei kleine Schräubchen entfernt werden.)

      Bei den Sägeblättern gibt es überraschenderweise große Unterschiede. Die aus EBay etc.halten zwar, aber irgendwann wird der Schnitt von oben nach unten "seitlich abgedrängt und verzieht sich. (Über eine Länge von ca. 10cm fehlten die Zähne...) . Hab' einen Hersteller in Deutschland gefunden, dessen Sägeblätter halten sehr lange und schneiden auch meine Aluminiumklötze von den Kühlkörpern ("hartes Aluminium") recht züglg durch, ohne dass hinterher das Sägeblatt verschlissen ist.
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      Interesse an Elektronik für Schaukampfroboter und Kettenfahrzeuge (Fahrtregler, ESC) ? => http://www.Robots.IB-Fink.de
    • Kommt drauf an, wenn es Schrauben sind die man nicht Dauernd Lösen muß, nehme ich schon gerne Loctite Schraubensicherung!

      Beim Empfänger lege ich meisten eine Schleife, die gesteckten Kabel gehen weg vom Empfänger, Schleife zurück zum Empfänger, alle Sauber drüber laufen lassen und mit Kabelbinder am Empfänger dann Fest machen!

      Wir bauen Showkampfroboter, unsere Homepage devil-crew.eu schaut mal rein!
    • Nehme auch Schraubensicherung.

      Teilweise habe ich die Kabel mit Heißkleber am Empfänger gesichert Hatte aber auch noch keine Probleme mit ungesicherten Kabeln. Bei Beetleweight und kleiner löte ich die Kabel direkt an den Empfänger, aber eher aus Platzgründen. Die Goldkontaktstecker (z.B. zwischen ESC und Motor) sichere ich zusätzlich mit Schrumpfschlauch oder Klebeband.
      ,,Why does my motor need brushes if it doesn´t have hair?" - Charles Guan
    • dkf schrieb:

      Sichert ihr die Schrauben eigentlich mit Schraubensicherungsleim oder ist da nicht nötig, z.t vibriert es ja ganz schön.
      Wie sichert ihr die Stecker, z.B im Empfänger, gegen unbeabsichtigtes lösen bei Schlägen usw. ?
      Meine mechanischen Befestigungen von Elektronikteilen mache ich mit M3. Dafür benütze ich selbstsichernde Muttern.

      Die Sicherungen (KFZ-Sicherungen) werden mit einem kleinen Stück Klebestreifen zur Sicherungsfassung gegen "wegfliegen" gesichert.

      Am Fahrtregler können die Stecker mit den Leitungen vom Empfänger nicht weggerüttelt werden, die Steckfassung "arretiert" den Stecker soweit, dass er sich nur schwer abziehen lässt.



      Das andere Ende der Empfängerleitung, die am Empfänger selbst eingesteckt wird, könnte sich lösen. Um das zu verhindern, habe ich die drei Empfängerleitungen "abgewinkelt" eingesteckt und die drei Leitungen mit Kabelbinder zusammengebunden. Alle drei Stecker müssten somit jetzt gleichzeitig vom Empfänger abgezogen werden. Damit "addieren" sich die notwendigen Kräfte, bis jetzt hat sich noch nie was abgerüttelt.

      Den Removable-Link hatte ich früher nicht gesichert. Aber nachdem mir ein Hammerbot genau auf den RL geschlagen hat, ist seitdem eine drehbare Klappe über dem RL. Er kann also gar nicht mehr herausfallen.

      Schraubensicherungslack nehme ich eigentlich nur ganz selten her. Bei den Schrauben am Gehäuse (M5 oder M6) nie. Aber bei den rotierenden Teilen mittlerweile immer. (Zum Beispiel die Spinner-Halterung von Weps bzw. die vier M5-Schrauben , die die Scheibe und das Lager zusammendrücken. Hilft aber auch manchmal nicht, die Schrauben drehen sich trotzdem heraus.



      Bei rotierenden Teilen empfehle ich also unbedingt einen Schraubensicherungslack mit der größten "Sicherungskraft" (gibt ja mehrere verschiedene "Stufungen", ich habe derzeit den "blauen" von Loctite)
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