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    • Hilf mir mal schnell: Was für einen Regler hast Du verbaut? (3_1, 2_3 oder den Beetleeight?)

      Wenn beide LEDs leuchten, sind die Sicherungen ok.
      Ist die Verbindung zum Empfänger intakt?
      (Empfänger-LED muss sich ändern, wenn die Funke ausgeschaltet bzw eingeschaltet wird. Manchmal verlieren die Empfänger die Bindung zu Funke)
      Ich hätte im ersten Augenblick auf losgerüttelte Steckverbinder beim Empfänger getippt.

      Welche Spannung misst Du an den beiden Klemmen, über die der Fahrtregler vom Akku versorgt wird?

      Wenn die Motoren laufen sollten, also Kreuzknüppel durchgedrückt, welche Spannung misst Du an den Klemmen zum Motor?

      Für weitere Tipps brauche ich die Fahrtregler-Version.
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      Interesse an Elektronik für Schaukampfroboter und Kettenfahrzeuge (Fahrtregler, ESC) ? => http://www.Robots.IB-Fink.de
    • Ich hab den Fahrtregler 3_1 verbaut. Die Verbindung zum Empfänger ist intakt. Die Eingangsspannung liegt bei 11,4 V, die Spannung an den Motoren bei 0 V, egal was ich an der Funke mache. Meine Vermutung ist, dass irgendein Kondensator defekt ist. Soweit ich weiß haben die nur eine begrenzte Lebensdauer und der Regler ist ja schon recht alt.
      Wird schon schief gehen...
    • Wenn der Kondensator defekt wäre ( es sind mehrere drauf, die parallelgeschaltet sind) machen die in seltenen Fällen einen Kurzschluss. In diesem Fall knallt entweder zuerst der Elko oder die Sicherung.
      Den Effekt, den Du meinst, ist der langsame Kapazitätsverlust durch austrocknen. Der Fahrtregler funktioniert auch ohne Kondensatoren, bei höheren Motorlasten werden die Mosfets heiß und krepieren. (Aber nicht alle gleichzeitig, kann also nicht die Folge sein, ein Kanal müsste immer noch funktionieren.)

      Der 3_1 ist eine Sandwich-Bauweise mit zwei übereinander gesteckten Baugruppen. Zusammengeschraubt mit drei Schrauben und Distanzhülsen (nach dem Prinzip, ein dreibeiniger Tisch kann nicht wackeln.) Aber durch Vibration können sich u.U. die schwarzen Stechverbinderleisten verschieben und abheben. Dann kann die untere Prozessor-Baugruppe vielleicht noch Spannung bekommen, aber die Steuersugnale an die Endstufen-Baugruppe nicht mehr übertragen. Check mal, ob die Verbinderleistwn alle sauber eingesteckt sind bzw ob dir Baugruppen u.U. schief zusammengesteckt sind.

      //Edit:
      Wenn die beiden Leisten korrekt gesteckt sind, dann zerlege den Sandwich mal. Kontrolliere die Unterseite von der Endstufen-Baugruppe. Vor allem die Leiterbahnen, die von der KFZ-Sicherung weggehen. (Nicht dass nach dem Anschluss der Sicherung eine Leiterbahn den Hitzetod gestorben ist.)
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    • IBF schrieb:

      Der 3_1 ist eine Sandwich-Bauweise mit zwei übereinander gesteckten Baugruppen. Zusammengeschraubt mit drei Schrauben und Distanzhülsen (nach dem Prinzip, ein dreibeiniger Tisch kann nicht wackeln.) Aber durch Vibration können sich u.U. die schwarzen Stechverbinderleisten verschieben und abheben. Dann kann die untere Prozessor-Baugruppe vielleicht noch Spannung bekommen, aber die Steuersugnale an die Endstufen-Baugruppe nicht mehr übertragen. Check mal, ob die Verbinderleistwn alle sauber eingesteckt sind bzw ob dir Baugruppen u.U. schief zusammengesteckt sind.


      //Edit:
      Wenn die beiden Leisten korrekt gesteckt sind, dann zerlege den Sandwich mal. Kontrolliere die Unterseite von der Endstufen-Baugruppe. Vor allem die Leiterbahnen, die von der KFZ-Sicherung weggehen. (Nicht dass nach dem Anschluss der Sicherung eine Leiterbahn den Hitzetod gestorben ist.)
      Die Verbindungen sind alle sauber zusammengesteckt. Defekte Leiterbahnen konnte ich auch nicht entdecken, aber vielleicht findest du ja eine:

      Komisch ist auch, dass der Fahrtregler einwandfrei funktioniert hat und dann plötzlich gar keinen Mucks mehr gemacht hat.
      Wird schon schief gehen...
    • Danke für das Foto. Die neuralgische Stelle (Unterste Leiterbahn auf dem Foto) ist in einwandfreiem Zustand). Auch der Rest sieht nicht nach Überhitzung oder gar abgetropftem Lötzinn aus.

      Wenn ein Mosfet gestorben wäre, dann wäre nur ein Kanal betroffen. Nachem keiner der Kanäle mehr einen Mucks macht, kann es das nicht sein.

      Ich geh' jetzt mal ein paar visuelle Punkte durch:

      1)
      Blick seitlich auf die obere Seite der Endstufen-Baugruppe: Sind die Beinchen der Mosfets alle noch auf der Platine angelötet oder 'abgebrochen'?

      2)
      Auf der Oberseite der Prozessorbaugruppe ist ein kleines Modul aufgesteckt (ca 20x15mm). Das ist der DC/DC-Wandler, um aus den 12V, die u. U. unter Last auf 8V zusammenbrechen können, eine konstante Spannung von 12kV zu generieren. Damit wird dann die Ladepumpe für die High-Side-Mosfets (18V) konstant versorgt.
      Dieses kleine Modul ist mit 5 Pins auf die Platine gesteckt. Es kann sich losrütteln. Dann hat keiner der Mosfet-Treiber mehr eine Spannung.
      Schau mal, ob sich das Modul irgendwie nach oben abgehoben hat. Also die kleinen Stiftchen wieder von oben hineindrücken. (Bei den allerersten Fahrtreglern waren die nur aufgesteckt. Später habe ich dann auf jeder Seite des Moduls die Steckverbindung mit einer Lötstelle gesichert. Ist an den Pins Lötzinn sichtbar?)

      Wenn hier nichts zu finden ist, dann pack' den Regler ein und schicke ihn mir zu. Ich mess' dann raus, was dem Kerlchen fehlt.
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    • IBF schrieb:

      Check mal, ob die Verbinderleistwn alle sauber eingesteckt sind bzw ob dir Baugruppen u.U. schief zusammengesteckt sind.
      wenn die zusammengebaut sind, und aber an dieser Stelle leicht, bzw. minimal beweglich sind, dann kann das an der Stelle schon zu Bewegungsunfähigkeit führen.
      Diesen Fall hatte ich mal, ich denke Reiner hat daher auch sofort darauf getippt.
      Spann das doch mal hier zusätzlich zusammen und teste dann.
    • Es gibt den Effekt, dass unveredelte Kontaktleisten/-federleisten korrodieren, wenn sie nur 'leicht bewegt' (=vibrieren) werden. Sobald dann mal komplett herausgezogen und -eingesteckt wird , ist der Fehler vorläufig nicht mehr feststellbar.
      (Den Effekt nennt man 'Reibkorrosion' und tritt z. B. auch bei Tastern in der Gebäudesystemtechnik auf, die auf die Prozessoreinheit aufgesteckt werden. Jedes Drücken vom Taster zum Lichteinschalten ist dann eine kleine Vibration)

      Diesen Fehler hatte ich beim 3_1 bisher noch nie, aber ....

      Schick' mir den Fahrtregler bitte zu, ich suche den Fehler dann genau heraus.
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      Team Explosive schrieb:

      IBF schrieb:

      Schick' mir den Fahrtregler bitte zu, ich suche den Fehler dann genau heraus.
      Ist schon in der Post, sollte spätestens am Dienstag ankommen.
      Fahrtregler ist heute angekommen. Optisch kein Defekt erkennbar.

      Hab' ihn mal an 12V angeschlossen und "kleine" Motoren angehängt. => Läuft !!! => Alle Funktionen erfüllt, ich kann jetzt zunächst mal keinen Fehler feststellen.

      Wenn Du (Johannes) nicht an den Eingangsklemmen vom Fahrtregler die >12V und an den Ausgangsklemmen die 0V gemessen hättest, dann würde ich vermuten, dass die Motoren oder die Spannungsversorgung (RemovableLink) irgendwas haben. Kannst Du mal an Deinem Bot einen Test machen? => Die 12V-Versorgungsklemmen an die Motoren verbinden. Also praktisch so, als wenn der Fahrtregler überbrückt würde. Laufen die Motoren?
      Wenn ja, dann bleibt nur "Gehe zurück auf Los und ziehe nicht 4000DM ein": Es bleibt nur die Ansteuerung vom Empfänger übrig, die dem Fahrtregler die Steuerpulse verweigert.

      => Ich mache morgen mal einen Test mit fetten Motoren. Wenn das auch klappt, dann schicke ich Dir den Fahrtregler mit ein paar Diagnose-Tools zurück, damit Du im Bot den Fehler eingrenzen kannst.
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      Team Explosive schrieb:

      Die Motoren laufen beide. Das RC Zeug funktioniert auch. Der Bot ist einfach plötzlich stehen geblieben, das hab ich dann halt auf den Regler geschoben.
      Ja, ist auch das Naheliegenste, wenn die Akkuspannung anliegt, aber bei den Motorklemmen nichts herauskommt. Obwohl es eigentartig ist, dass beide Kanäle gleichzeitig ausgefallen sind.

      Wie o.g. beschrieben, mache ich jetzt noch ein paar Brachialtests mit dem Regler.
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      Hab' was gefunden !

      Bei zwei von den SMD-Optokopplern waren die Lötstellen nicht korrekt. Je nach "Vibration" könnten also die PWM von den beiden Endstufen-Ansteuerungen gefehlt haben. Zwar eigenartig, dass alle beiden gleichzeitig ausfallen, aber die Chance dazu lag bei 25%.

      Dann macht das auch Sinn, wenn es bei Dir mit zueinander verschraubten Sandwich-Hälften nicht funktioniert hat und bei mir schon. Durch das Verspannen beim Zusammenschrauben kann sich die Leiterplatte ganz leicht durchbiegen und das Beinchen hebt vom Pad ab.

      => War jetzt Suche unter dem Mikroskop, aber hat sich dann doch gelohnt.

      Die eine Leiterbahn für Masse, die ganz dicht am Rand der Leiterplatte vorbeigeht, habe ich mit einem Draht verstärkt. Damit wäre die nachträglich bekannte Archillesferse des Fahrtregler3_1 auch beseitigt.

      Morgen geht das Päckchen zur Post, ich leg' noch was Anderes mit rein.... ;)
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      Team Explosive schrieb:

      Was soll die ganze Arbeit denn kosten?
      Kostet nichts, geht auf "Kulanz" und "Jugendförderung" :D



      Team Explosive schrieb:

      und ich keinen neuen Regler kaufen muss.
      Wenn es meine eigenen Regler sind, da besteht normalerweise immer eine Chance auf Reparatur, ausser es ist nur noch ein schwarzer Klumpen vorhanden. Schwierig würde es bei abgefackelten Leiterbahnen auf der Oberseite der Baugruppe. Da müssten erst immer die Bauteile abgelötet werden, dabei kann mehr kaputt gehen, als es nützt. Aber, wie gesagt, normalerweise ist die Konstruktion so gemacht, dass man defekte Bauteile schon auswechseln kann.


      Team Explosive schrieb:

      So was wie ein gerissenes Beinchen klingt auch logisch, bei mir steht der Regler nämlich etwas unter Spannung. Ich glaube ich muss da noch was ändern...
      Bei dem 3_1 sind keine sehr breiten Leiterbahnverstärkungen vorhanden. Das "Verspannen" oder "Durchbiegen" kann da also u.U. schon zum Reißen von den ganz dünnen Leiterbahnen führen. Aber eigentlich müsste das die Sandwich-Baugruppe wegstecken.
      Was etwas gemein ist: Durch eine harte Kopplung der Elektronik mit dem Gehäuse übertragen sich die ganzen Vibrationen auf die Baugruppe. Das schadet u.U. . Wäre gut, wenn Du irgendwie ein bißchen was dazwischenlegen könntest. Und wenn es nur ein paar Kunststoff-U-Scheiben bei den vier Befestigungsbohrungen sind. (Die lange M3-Schraube dann mit zwei gekonterten Muttern abschließen, müßte halten und die "feinen" Schwingungen nicht mehr übertragen. Ich vergleiche das direkte Festschrauben eines Fahrtreglers ohne Polycarbonat-Zwischenplatte immer mit einer Ultraschall-Reinigungsanlage..... oder mit meinem ersten Motorrad, das Ding hat so vibriert, da gingen während der Fahrt die Schuhbänder auf....)
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