Hallo zusammen

    • Hallo zusammen

      Ein freundliches Hallo an alle.

      Ich finde es immer nett, wenn sich Neuankömmlinge kurz vorstellen. Das möchte ich hiermit gerne tun:

      Mein Name ist Ike - ja das ist mein richtiger Vorname. Wird amerikanisch/englisch ausgesprochen.

      Ich bin Mitte 40 und schon ewig Modellbauer und Bastler. Beim Modellbau hat mich das Basteln immer mehr angesprochen als das fertige Ergebnis. Ich war auch nie für die hübschesten Modelle bekannt - schon eher für die originellsten ;)
      Gebastelt wurden hauptsächlich Schiffe, RC Cars und U-Boote. In meinem Fundus haben sich über die Jahre viele Teile angesammelt die ich nun hoffentlich einer neuen Verwertung zuführen kann...

      Irgendwie bin ich dieses Jahr das Erste mal über eure Schaukampfroboter gestolpert und da hat sich so ein kleines Teufelchen in meinem Kopf fest gesetzt: das musst Du auch mal probieren. Da ich zunächst nur die großen 100kg Bots kannte wurde die Idee wegen zu teuer wieder bei Seite gedrängt. Hier auf der Seite habe ich dann freudig festgestellt das es die Bots auch kleiner gibt.
      Kleine RC Modelle habe ich schon gebastelt - also wird die Tage einfach mal ein Ant-Klasse gebaut, so als Einstieg aus Teilen die ich hier in der Bastelkiste finde. Mal schauen ob das gelingt, oder ob ich im Alter doch zu grobmotorisch dafür geworden bin.

      Als nächstes oder parallel würde ich gerne einen etwas handfesteren Bot bauen - ich weis aber nicht ob ich besser einen Beetle- Raptor- oder Featherweight bauen soll. Ich denke Beetle und Raptor kann man ganz gut mit den Reglern und Motoren aus dem RC-Car Bereich antreiben, während die schwereren wohl mehr Power brauchen. Vielleicht habt ihr ja eine Empfehlung. Es bringt ja nichts wenn ich jetzt in der Beetleklasse baue und es da dann keine Mitstreiter gibt weil alle Raptorklasse bauen.
      Bastelraum und Werkzeug ist vorhanden - nur schweißen würde ich "extern vergeben" (das lasse ich dann lieber die Arbeitskollegen machen, die das mal gelernt haben)

      Das schöne ist, das ich gleich ein eigens Team an den Start bringen kann. Mein 15 jähriger Sohn findet die Idee so cool, das er doch glatt auch mitmachen wird :thumbsup:

      Ach, fast vergessen: ich wohne in Overath - das ist östlich von Köln im Bergischen Land. Vielleicht kann man sich ja irgendwo mit gleichgesinnten treffen?

      So, das wars dann erstmal.

      Beste Grüße

      Ike
    • Willkommen bei uns im Forum. Freut mich, wenn die Bastelfreizeit auch auf Schaukampfroboter erweitert wird.

      Ike schrieb:

      Ich denke Beetle und Raptor kann man ganz gut mit den Reglern und Motoren aus dem RC-Car Bereich antreiben, während die schwereren wohl mehr Power brauchen. Vielleicht habt ihr ja eine Empfehlung. Es bringt ja nichts wenn ich jetzt in der Beetleklasse baue und es da dann keine Mitstreiter gibt weil alle Raptorklasse bauen.

      In der Beetleweight-Klasse sieht es zugegebenerweise noch etwas "dünn" aus. Am moisten Mitstreiter hast Du in der Raptoren-Klasse. Bei größeren Turnieren (wie zuletzt bei der Intermod in Dortmund oder der Maker Faire in Hannover) schließen dann dieFeatherweights wieder auf, da von unseren Freunden der Dutch-Robot-Games die Featherweighs etwas dominieren.

      "Schweißen" ist bei Beetles oder Raptoren nicht unbedingt nötig. Ausser Du willst unbedingt eine Panzerung aus Edelstahl. Aber bisher hat auch ein Hülle aus HDPE gut gehalten.

      Bei den Fahrtreglern kommt es darauf an, was für Motoren Du verbauen willst. Die allermeisten Bots haben für den Antrieb Bürstenmotoren. Wenn Du für den Antrieb bei Raptoren unbedingt brushless verwenden willst, dann bitte die Spezifikationen des Motors im Regelwerk beachten.


      => Wenn Du in der Nähe von Köln wohnst, dann hast Du ja nicht allzuweit bis Belgien/Holland? Nächstes Monat findet in Gent von der DRG ein zweitägiges Turnier statt. Kannst ja mal vorbeischauen... ;) (Oder einen Raptor/Featherweight mitbringen. :D )
      Vom Wohnort bist Du gut aufgestellt, unsere "Zentrale" ist in Bochum. Unsere Veranstaltungen sind, wenn möglich, im "Ruhrpott".
      (Als ich letztes Jahr nach Gent gefahren bin, musste ich in Aachen übernachten, ich hab' ein "bißchen" weiter.)

      Schau Dir einfach mal das Regelwerk der Raptoren und die Bildergalerie an. Ich denke, da kommen dann schon die Ideen.
      (Regelwerke findest Du im Download-Bereich)
      .
      Interesse an Elektronik für Schaukampfroboter und Kettenfahrzeuge (Fahrtregler, ESC) ? => http://www.Robots.IB-Fink.de
    • Wilkommen ;)

      Ich persönlich finde es einfacher einen Featherweight zu bauen als einen Raptor.
      Aus Gewichtsgründen.
      Ist aber nur meine persönliche Meinung.
      Die Mehrheit wird dir vermutlich die 6kg Maschinen ans Herz legen.

      In der 13,6kg Klasse lässt sich auch mit Modellbauequipment arbeiten und du hast weniger Limitierungen was Motoren und Akkus an geht.
    • Willkommen

      Beetle: Wir haben leider noch keine spezielle Arena für diese Klasse, deshalb in Deutschland nur Funfights in der großen Arena. In Holland bei Facts wird es wahrscheinlich ein Turnier in der Klasse geben, evtl. mit einer kleinen Arena in der großen Arena.
      Raptor: Durch die Motoreinschschränkungen sind die Spinner harmloser. Die Klasse gibt es allerdings nur in Deutschland und Holland. Beetleweight und Featherweight gibt es auch in England.
      Feather: Vor der Klasse hatte ich bisher viel Respekt (danke an Equinox, Conker und Valkiry), bei Facts wage ich mich ins Haifischbecken. Mal schauen wie es ausgeht...

      Der übliche Antrieb in der Beetleweightklasse sind die chinesischen 25mm Getriebemotoren. Teilweise auf Brushless umgebaut, aber das hat zumindest in DE noch niemand mechanisch zuverlässig geschafft.
      In Raptorweights sind Akkuschrauber der Standartantrieb.
      Bei Featherweights werden auch noch Akkuschrauber eingesetzt, sehr häufig aber auch spezielle Getriebe(-motoren) von Banebots, Ranglebox oder REC. In der Klasse sind Motoren vom 540er Bürstenmotor bis zum 1kw+ Brushless im Einsatz.

      Bei Bürstenantrieben werden meistens spezielle Regler von Botbitz, IBF etc. eingesetzt, bei Brushless hauptsächlich welche mit angepasster simonk oder blheli firmware. Es ist recht schwer geeignete Regler aus dem Modellbau zu finden, weil viele nicht direkt in den Rückwärtsgang gehen. Es gibt aber auch Ausnahmen, z.B. die brushed Quicrun von Hobbywing.
      ,,Why does my motor need brushes if it doesn´t have hair?" - Charles Guan
    • Danke erstmal für das Willkommen.

      Brushless als Antrieb ist mit Modellbaureglern wirklich ein Problem - denn die haben ja meist ein sehr schlechtes Anlaufverhalten. Da ich aber nicht wirklich unmengen Geld in die Geschichte stecken möchte muss es mit Bürstenmotoren gehen. Hier ist für mich die Reglerauswahl deutlich einfacher.

      Danke auch für die Infos zu den Klassen. Gerade die Beschränkung bei Raptor finde ich interessant, denn dann sind dem Wettrüsten auch engere Grenzen gesetzt.

      Veranstaltungen im Ruhrgebiet hört sich gut an, da war ich auch schon mit meinen Booten auf vielen Veranstatlungen (inklusive Intermodell als Aussteller) ob ich es nach Gent schaffe um mir das Ganze mal anzuschauen weis ich noch nicht, wird spontan entschieden.

      Jetzt muss ich erstmal Material sichten, rechnen, ausprobieren ....

      Doch noch eine Frage: die Spinner scheinen mir irgendwie zu überwiegen und auch viele Kämpfe für sich zu entscheiden ist es so das sich eine Bauform deutlich durchsetzt? Das fände ich schade, denn Vielfalt macht das Event doch sicher interessanter.
    • Ike schrieb:

      Doch noch eine Frage: die Spinner scheinen mir irgendwie zu überwiegen und auch viele Kämpfe für sich zu entscheiden ist es so das sich eine Bauform deutlich durchsetzt? Das fände ich schade, denn Vielfalt macht das Event doch sicher interessanter.
      Das ist leider der Trend geworden, dass durch die Brushless-Motoren als Antrieb für die Spinnerwaffe eine ziemliche Zerstörungskraft entstanden ist. Eigentlich will man den Gegner ja nur "kampfunfähig" machen, aber nicht gleich so lädieren, dass er für den Rest des Turniers ausfällt.
      Darum wird bei uns über die sogenannte "Sportsmann-Klasse" nachgedacht. Kämpfe ohne massive Zerstörungsmöglichkeit des anderen Bots. Kaputtgehen kann immer was. Aber ein einfaches Hochschleudern des Bots mit unsanfter Landung muss verkraftet werden. Ein massiver Einschlag von einem Spinnerbalken führt normalerweise zu irreparablen Schäden, das soll dabei nicht mehr möglich sein. Bei der Sportsmann-Klasse können dann auch mal andere Bewegungs- und Waffenkonzepte ausprobiert bzw. eingesetzt werden, die gegen Spinnerwaffen niemals eine Überlebenschance hätten. (Ich denke da jetzt mal an einen Walker-Antrieb, den ich eigentlich schon seit Jahren mal bauen will...)
      .
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    • Sportsmann-Klasse, das hört sich doch sehr interessant an. Ich hatte mich schon gefragt ob überhaupt jemals schon ein Walker in der Arena war und überlebt hat.
      Nicht das ich was gegen reparieren und Schäden am Bot hätte - aber es scheint schon irgendwie so zu sein das man vor den Spinnern am meisten Angst wegen der Schäden haben muß. Das führt dann bei der Planung irgendwie immer in die Richtung das ich dann eben auch einen Spinner baue, oder eben nur eine "einfache" Kiste ohne aktive Waffe weil die ja eh nach dem 1. Kampf kaputt ist :) ich hoffe das kommt jetzt von einem Neuling nicht komisch rüber. Sind halt nur so meine verworrenen Gedanken in diesem neuen Bastelgebiet.
    • Ja, Spinner sind am Gefährlichsten, aber keine Angst, einen Totalschaden gibt es selten. ;)
      Hier in De bauen viele nicht den sinnvollsten Bot, sondern den, auf den sie Lust haben. Ansonsten kann ein gut gebaut und gefahrener Pusher oder Lifter sehr effektiv sein.
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