3D-Druck

    • Dieser Thread soll zum Erfahrungsaustausch über das Thema 3D-Druck dienen. Es haben sich ja inzwischen einige geouted, ein Gerät zu besitzen. :D

      Da mache ich gleich mal den Anfang:
      Ich verwende einen Fabricator vom Hobbykönig, den ich mir ursprünglich in einem Sale geholt habe, mit dem Hintergedanken damit Ersatzteile für Rc-cars zu machen. Das ist leider ein Exot und es passen leider nur sehr wenige Standardteile ohne Modifikationen. Bisher habe ich das Hotend gewechselt, um ggf. eine Stahldüse verwenden zu können. Außerdem verwende ich ein Druckbett aus Alu, weil durch einen Fehler (ich glaube in den Einstellungen im Slicer) das Glas beschädigt wurde. Eines aus Glas hatte ich nicht gefunden, weil die Abmessungen von den üblichen Teilen abweichen.
      Als Slicer verwende ich Cura, weil es in den Tutorials vom Hobbyking erklärt wurde und never change a running system :D.
      Auch wenn er mich manchmal zur Weißglut bringt, insgesamt bin ich zufrieden.

      Bei meinen Teilen kann man ander Farbe erkennen, aus welchem Material sie sind:
      Gelb/fluoreszierend grün - ABS (Esun)
      Blaugrün - PLA (Esun)
      Gold - PETG (Formfutura), Orange - PETG (no-name-Ebay aus Tschechien)
      Schwarz - Flexibel (Filaflex)
      (weiß - Nylon, habe ich noch nicht zum laufen bekommen)

      Meine Bisherigen Erfahrungen:
      ABS: vergleichsweise viel Warping, deshalb verwende ich es nur selten (habe die Einstellungen vergessen...). Von den mechanischen Eigenschaften durchaus für Bots geeignet. Lässt sich angeblich mit Ameisensäure verschweißen, habe ich aber noch nicht probiert. Dadurch kann man auch den Zusammenhalt der Schichten verbessern.
      Erfolgreiche Teile:
      -Gelbi
      -Räder von Surgeon/0815 für O-Ringe
      Nicht so erfolgreiche Teile:
      -Motorhalter Anxt - durch Schockbelastungen im Kampf gegen Drax zersprungen, evtl zu schwach dimensioniert
      -erste Räder von Anxt - Kraftaufnahme zu schwach dimensioniert

      PLA: wenig Warping, aber von der Festigkeit her gefühlt den anderen Materialien unterlegen. Ich habe mal ein Ant-Teil aus unterschiedlichen Materialien gemacht und bei PLA brechen die feinen Strukturen deutlich leichter als bei den anderen Materialien. Ich verwende es hauptsächlich, um die Abmessungen zu überprüfen.
      Noch kein Teil hat den Weg in die Arena gefunden. In der Tasche vom Rockey ist der Probedruck mit niedrigem Infill als Ersatzteil.

      PETG: Mein momentaner Favorit. Weniger Warping als ABS, evtl. mehr als PLA. Festigkeit scheint brauchbar, aber es haben bisher hauptsächlich Kleinteile den Weg in die Arena gefunden.
      Erfolgreiche Teile:
      -Räder von Anxt - zugegeben mit Metall verstärkt
      -div. Bohrschablonen
      Nicht erfolgreiche Teile:
      -Fatique Failure - 15% Infill sind zu wenig
      -Reglerhalter Guillotine - der Bot fällt direkt drauf, wenn er auf den Rücken fällt. Hielt aber noch dank Heiskleber
      -Räder G2 - Stellenweise zu wenig Wandstärke
      Unerprobte Teile:
      -Evolution (Antweight)
      -Rockey
      -Linkhalter Surgeon - Der Halter kann nichts dafür, wenn der Gegner über den Lifter direkt in den Link fahren kann.
      -Elektronikabdeckung G2

      Nylon: haftet schlecht auf Blue Tape, ich habe aber auch zu lange kein Kaptonband mehr verwendet um mich an das Haftverhalten darauf zu erinnern. Das Filament zieht jedenfalls viel Wasser, das muss man auf jeden Fall bei der Lagerung beachten. Deshalb hatte ich auch lange mit einer verstopfenden Düse zu kämpfen. Aber die Teile waren von der Festigkeit her die Besten.

      Filaflex: Flexibles Filament, bisher problemlos zu drucken. Weil das Filament sehr flexibel ist, kann es vor der Düse leicht knicken, falls es nicht ausreichend gefürht wird.
      Unerprobte Teile:
      Räder von Evolution

      Als Druckunterlage verwende ich derzeit Blue-Tape, weil damit die Höhe der Düse nicht so fein eingestellt werden muss.

      Und noch als genereller Tipp: Macht Ersatzteile!
      ,,Why does my motor need brushes if it doesn´t have hair?" - Charles Guan
    • Auch wenn es mir m RC/Kampfroboterbauen noch an Erfahrung mangelt, hoffe ich mit einigen meiner Erfahrungen aus dem 3D-Druck helfen zu können:-)

      Ich habe einen Creality Ender-4, ein Chinabausatz der auf der H-Bot Kinematik basiert. Das heißt: Er kann wegen der geringen bewegten Masse sehr schnell werden, 100mm/s Druck und 250mm/s Travel sind problemlos drin.
      Der Bauraum ist mit 220*220*~300 mehr als ausreichend.
      Aktuell habe ich einen Teil des Hotends gegen ein E3D Volcano getauscht, um Förderprobleme zu eliminieren. Diese sind noch nicht ganz weg, ich hoffe aber, dass ein neuer Extruder dieses Problem lösen wird. Außerdem hat er noch leichte Geometrieprobleme (er druckt Löcher mit 2-10% Abweichung leicht eierförmig). Mal gucken, was ich dagegen mache.
      Als Druckbett verwende ich Pertinax, ein Hartpapier, welches leicht angeschliffen wurde. Drucke haften darauf extrem gut wenn das Bett warm ist, und abgekühlt kann man sie praktisch runterstupsen. Außerdem muss man es praktisch nie ersetzen. Wenn die Haftung nachlässt, einfach leicht nachschleifen.
      Bisher habe ich nur PLA von S21 und M4P verwendet. Das geht ganz gut, ich warte aber auf eine Rolle ABS-T und eine Samplebox von Schmelz.bar und eine Rolle TPU von extrudr.

      Hier ist mein Ender in Aktion:

      Grüße und schönen Heiligabend,
      Jannis


      Für ABS kannst du einfach Aceton zum "smoothen" oder schweißen nehmen.
      Welchen FabMini hast du?
      Woher hast du dein Nylon? Möchte mich auch mal an eine Rolle für den Botbau wagen.
    • Habe jetzt seit zwei Tagen auch Pertinax als Druckuntegrund. Erster Eindruck ist auf jeden Fall gut. :thumbup:

      Hatte gestern auch meinen ersten erfolgreichen Druck mit Nylon 230 von Taulmann. Jetzt wo ich es in den Händen halte, kommt es mir fast zu flexibel vor. Für manche Anwendungen brauchbar.

      Bin gerade auch dabei meinen Ant zu überarbeiten und werde entweder ABS oder PETG verwenden
      ,,Why does my motor need brushes if it doesn´t have hair?" - Charles Guan
    • Ich hab den CTC Dual.
      Modifiziert ist viel:
      -6mm feingeschliffenes Gussalu Druckbett
      -Pertinax Haftauflage
      -ein Extruder wegen Gewicht ausgebaut
      -Riemenrollen gewechselt
      -einen Riemen durch Motorumbau direckt an die x Achse verfrachtet. Bring schon sehr viel.
      -Bauraum verschlossen (dann klappt auch ABS ohne warping)
      -Kühlung der Motortreiber überarbeitet
      -z Achse befestigt
      -zusätzliche Lager auf den x Achsen

      kommt noch:
      -Netzteil umbau
      -antihaft Düsen
      -genauere Riemen (am besten aus Glasfaser)


      Drucken tu ich nur mit ABS. PLA mag ich nicht. Ist zu weich und nicht auf dauer Wasserfest. Hab noch Proben von IGUS hier. Mal sehen wann ich mich an die ran traue.
      Programme:
      Zum erstellen: Inventor
      zum G Code erstellen: Slic3r
      zum umwandeln in x3g: muss ich gucken
      Erfahrungen sind was sehr nützliches, leider macht man sie erst kurz nachdem man sie gebraucht hätte...
    • Ich würde (zwar mit fehlender Bot-, aber vorhandener Druckererfahrung:-D) sagen: Finger weg! Warum?

      1. Auf der Seite steht's schon: Man kann nur Filamente (Kunststoffe) von der Firma selber verwenden. Damit bist du extrem eingeschränkt und wirst auf Dauer mehr bezahlen.
      2. Die meisten Bauteile können nur durch welche von XYZprinting ersetzt werden, das ist auch unglücklich.
      3. Die Software ist ebenfalls extrem eingeschänkt. Falls du etwas tiefer in die Materie eindringst, wirst du sehr schnell an Grenzen stoßen.

      Hier mal eine Erfahrung mit einem anderen XYZ Produkt: 3d-druck-community.de/thread-10962.html
      Falls du ein wenig basteln möchtest, gibt es in diesem Forum einen 3D Drucker, den sogenannten MKC MK2. Den kannst du <500€ selber bauen. Der druckt dann auch 3000€ Drucker an die Wand. Falls es kein kompletter Eigenbau sein soll, wäre ein Chinabausatz auch denkbar, um mal in die Materie einzudringen.

      Abhängig davon wo du wohnst (ich meine ja eher südlich?) gibt es in deinem Umkreis sicher Leute aus dem Forum von oben, die dir mal einen Drucker demonstrieren können. Einfach mal anmelden:-D
      Hier ist die Benutzerkarte: 3d-druck-community.de/usermap.php


      Ich könnte dir bei Interesse mal ein paar kleinere gedruckte Teile zukommen lassen, nur um mal in echt zu sehen, was ein Chinadrucker so kann.


      Freundliche Grüße,
      Jannis
    • Rattlehead schrieb:

      Finger weg!
      Danke für den Tipp und die Warnung!

      Es ist so, dass ich schon genügend andere "Baustellen" habe. Darum also nicht noch ein neues Werkzeug, bei dem man wieder nächtelang versuchen muss, die Sache in Betrieb bzw. repariert zu bekommen. Für 199 Euro einen Staubfänger im Labor, das wäre noch vertretbar gewesen. Aber wenn das Dings dermaßen viele Einschränkungen hat, dann verzichte ich lieber darauf.

      Das Zitat aus dem 3D-Forum bei der Reklamation sagt alles: "für dieses Produkt haben wir den Reparaturservice eingestellt“.

      Zu tief möchte ich auch nicht in die Materie einsteigen (müssen). Plug and Play wird nicht möglich sein, aber mit einer Exoten-Software hantieren, bei der ich im Bedarfsfall niemand fragen kann, ist dann sinnlos. Also lieber warten, bis der Neugierdedruck so groß ist, dass ich mir eine empfohlene Maschine für < 500 Euro leisten will.

      Danke für das Angebot mit dem 3D-Teiledrucken! Kann sein, dass ich mal darauf zurückkomme. :saint: (Problem ist, dass ich keine Software für die Konstruktion habe. Du müsstest die Teile also erst anhand Handskizzen in's CAD überführen. :whistling: )
      .
      Interesse an Elektronik für Schaukampfroboter und Kettenfahrzeuge (Fahrtregler, ESC) ? => http://www.Robots.IB-Fink.de
    • Neu

      Aktuell ist meine Materialauswahl noch auf PLA (recht spröde, aber sehr fest), ABS (etwas weicher, bricht aber nicht so leicht, Lego ist z.B. daraus), TPU (flexibler Kunststoff) PETG (ähnlich ABS, splittert mehr) und HIPS (High impact Polystyrene, noch nicht ausprobiert) beschränkt. Allerdings habe ich neulich gerade recht preiswertes Nylonfilament gesehen, dass man mal ausprobieren sollte, außerdem lächelt einen druckbares Polycarbonat ja praktisch an:-D
      Das Übertragen von bemaßten Skizzen ist kein Problem, allerdings schadet es sicher nicht, wenn man mal Zeit hat, sich mit einem 'kostenlosen' Programm wie Fusion360 anzufreunden. So schwer ist es nicht!

      Ja, XYZ ist keine wirklich sympathische Firma. Gibt ein Video in dem sie sagen, dass sie "Open Source" sind, weil man Druckeinstellungen ändern kann...

      Falls du nicht viel basteln möchtest könntest du mal nach dem Fabrikator Mini 2, dem RF100, dem Anycubic I3 Mega oder dem CR-10 Mini gucken. Die haben zwar alle hier und da einige Schwachstellen, sind aber preiswert und kommen entweder fertig oder so weit gebaut, dass man nur noch 2 Schrauben reindrehen muss. Fürs Botbauen sollten die alle ausreichen, sind halt nur nicht so schnell und sauber wie ein MKC.
    • Neu

      Rattlehead schrieb:

      wie Fusion360
      Ok,... ich schau mal, ob ich da den Einstieg schaffe.
      Bei den CAD-Programmen, die ich in den letzten Jahren ausprobiert habe, scheiterte es immer an Kleinigkeiten. Meistens, dass die Programme ein "Eigenleben" hatten, so dass man z.B. den Start-/Zielpunkt nie genau da hinbekam, wo er sein sollte, weil irgendeine blöde Grid-Funktion es besser wusste.... X(

      In den nächsten Wochen (bis zur Intermod in Dortmund) wird das ohnehin nichts mit einem 3D-Drucker bzw. es wäre sinnlos. => Ich würde dann im Mai hier noch einmal anklopfen um den aktuellen Stand der Dinge von den Insidern abzuschöpfen. :D

      Von Deinen Schilderungen her scheint ABS das geeignete Material zu sein, um z.B. Halterungen für Elektronikteile oder Akkus passgenau anzufertigen. Es sollte bei Kraftstößen oder harten Aufschlägen nicht brechen, aber auch nicht wie eine gekochte Spaghetti im Bot herumhängen.
      .
      Interesse an Elektronik für Schaukampfroboter und Kettenfahrzeuge (Fahrtregler, ESC) ? => http://www.Robots.IB-Fink.de
    • Neu

      welche Dateiendung benötigt man zur Übergabe an so einen Drucker?
      Evtl. könnte ich Dir das Zeichnen Reiner.

      Hmm, mal angenommen, man kauft sich so einen Anycubic I3 Mega.
      Der ist imo von allen der einfachste vom Erstaufbau her.
      Ist das Drucken einfach?
      Also kann ich mir das so vorstellen, ich zeichne ein 3D Modell, und dann wähle ich drucken, und dann läuft das?
      Oder muß man da viel einstellen?
      Sorry für die Fragen, aber die Thematik ist Neuland für mich.
    • Neu

      @IBF
      Im Mai gibt es sicher wieder neue drucker, die Chinesen sind fix.
      ABS sollte dafür geeignet sein. Kann man nebenbei mit Aceton kleben und es hält 100° aus. (Pla wird ab 50 weich)
      Ein youtubekanal namens Maker's Muse hat neulich ein Video hochgeladen, in dem er zeigt, dass er in seinem Feather einen Haufen Teile (Lipo- und waffenhalterung, Zahnräder zur Untersetzung von banebots-getrieben) aus PC und einem flexiblen Kunststoff gedruckt hat.

      @D.D.Armageddon

      Man benötigt sogenannte .stl Dateien.
      Joa, der anycubic ist neben den fertigdruckern der einfachste, wobei der cr-10 ähnlich ist.
      Abhängig davon wie dein Anspruch an Qualität ist reicht das praktisch. Man muss die Dateien vorher aber noch in Gcode umwandeln. Wenn du Ergebnisse bekommen möchtest, die optisch in den oberen Klassen mitspielen, musst du etwas feintunen, da kriegst du aber im 3D Druck forum viel Hilfe!

      Wenn das eingestellt ist, ist das sehr einfach. Ich habe neulich einen Ant-Rahmenprototyp gedruckt, vom cad Modell zum fertigen Objekt in meiner Hand waren es (bei 50% Skalierung) keine 30 Minuten! (davon vielleicht 1-2 zum Export, vorbereiten der Dateien und daraufhin auf die sd Karte zu laden.
      Rapid Prototyping ist spitze! :D
    • Neu

      Als Ergänzung: Die Umwandlung in gcode wird mit einem sogenannten "Slicer" Programm gemacht, quasi das CAM für den 3d-Druck. Bei der Erstinbetriebnahme muss man da einmalig die Abmessungen und den Aufbau des Druckers eingeben. Dort wird dann die Temperatur der Düse, des Bett, Verfahrgeschindigkeit, Filamentdurchmesser, Wandstärke, Stützstrukturen, Fülldichte.... eingestellt. Ich verwende eine alte Version von Cura.

      Nylon oder flexible Kunststoffe sind wahrscheinlich die geeignetsten Materialien. Beim Bright Day hatte ein Engländer in dem beetleweight "the O´Neil" und dem featherweight "Bald Unicorn" Motorhalterungen und evtl auch Räder aus Petg verwendet, und zumindest die Motorhalterungen haben bei beiden nicht gehalten.
      Ich hatte vor kurzem auch mal einen Druck aus nylon 230 von Taulmann gemacht, das war extrem flexibel. Vielleicht sogar so sehr wie flexibles Filament.

      An und für sich könnte ich Meinen mal zu einem MMM mitnehmen, nur mit drei Jahre altem Stand Chinatechnik verschrecke ich nur Alle :P .
      ,,Why does my motor need brushes if it doesn´t have hair?" - Charles Guan
    • Neu

      Ich schaue mit einem halben Auge auf die 3D-Drucker. Allerdings wäre für mich tatsächlich das Stepcraftsystem eine Alternative, weil das eine CNC-Fräse ist, die mit unterschiedlichen Arbeitsköpfen ausgestattet werden kann (fräsen, 3d-druck, schleppmesser, lasergravieren). Kostet allerdings ein vielfaches eines Einsteiger 3D Druckers und ersetzt keine ernsthafte CNC-Fräse.....

      Was ist eigentlich von diesen "dreibeinigen" 3D Druckern zu halten, wie z.B.Tevo Little Monster?
      ....ein Event muss her
    • Neu

      Einen sogenannten "Delta-Drucker" haben wir bei uns stehen Dirk. Ich persöhnlich bin ein riesen Fan von den Dinger. Sie sind Platzsparend und sehen einfach "genial" aus! :) Wir haben einen von Geeetech. Der ist mitleiweile auch schon zwei Jahre alt, besteht vlt noch zu 20% aus Originalteilen.


      Empfehlenswert finde ich ja den CR10. Den hat ein Arbeitskollege. Mit wenig Erfahrungen und so gut wie keine Anpassungen in der Software (und Hardwaremäßig noch komplett original) sind die Ergebnisse beeindruckend! :)

      Sehr günstig ist der Anet A8. Kosten um die 150€ und liefert auch gute Ergebnisse (selbiger Kollege hatte den und nächste Woche hole ich mir den ab, damit ich endlich einen bei mir in der Wohnung habe! :) ). Qualität ist sehr billig, aber wie gesagt, gute Ergebnisse! :)
    • Neu

      Mal noch einige Frage hierzu:
      Wenn man sich so einen Drucker geleistet hat,
      dann benötigt man ja auch noch das Druckmaterial hierfür.
      Druckt Ihr eure teile dann Massiv?
      oder sind die dann innen hohl, bzw innen mit Stegen zur Stabilität?
      denn da benötigt man ja sonst Massen an Material und Geld?
      Vielleicht kann ja mal einer von euch sagen wie hoch die Materialkosten in Euronen z.B. für einen Ant sind.
      Mir ist klar, dass das vom Design abhängt, aber nur um mal ein Gefühl dafür zu bekommen.
      Denn man könnte ja alternativ auch den Druck zukaufen oder althergebracht mit der Brenner und Feile produzieren, wenn man Zeit hat :)
    • Neu

      @bat_boy
      Also die CNC / 3D Druck Systeme sind immer fragwürdig, da eine Fräse stabil (~schwer) und 3D Drucker eher schnell (~leicht) sein sollen. Natürlich geht es, aber nur mit viel Kompromiss.
      Deltadrucker sind häufig etwas schneller als die in der Anet/Anycubic I3/Prusa Bauweise. Allerdings sind sie recht schwer zu kalibrieren und können Unsauberheiten im Druck (guck mal nach "Salmon Skin") haben. Außerdem gibt es viele, die Probleme haben einen Delta maßhaltig zu kriegen. Daher sind sie als Figurendrucker besser.
      Aber auch alles immer Ansichtssache!


      D.D.Armageddon schrieb:

      Druckt Ihr eure teile dann Massiv?
      Nö:-) Die haben eine Füllstruktur ("Infill") innen, die kann verschiedene Formen (Dreiecke, Karomuster, Kreise etc) haben. Für gewöhnlich reichen für nicht belastete Teile <15% Kunststoff innen, bei belasteten unter 40%. Mehr lohnt sich selten. Die Festigkeit kann man gut mit der Dicke der Außenhat einstellen. Die liegt so zwischen 0,8 und 1,5mm. Klingt nicht so, reicht aber meistens.
      Diese Tricks sparen Kunststoff, Zeit und Gewicht.



      D.D.Armageddon schrieb:

      Vielleicht kann ja mal einer von euch sagen wie hoch die Materialkosten in Euronen z.B. für einen Ant sind.
      Die Teile für den Spinner der gerade in der Planung ist, wiegen so um die 35 Gramm bei 1,5mm Wand und 20% Füllung. Eine Rolle (1kg) gutes PLA, ABS oder PETG aus DE kosten so 20-30€, Nylon und flexibler Kunststoff ist etwas teurer, Carbonverstärktes Nylon deutlich. Also pro Ant <1€. So kann man einfach Ersatzteile bereithalten. So eine Rolle reicht echt lange!