3D-Druck

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    • Also so wie Icemaster einschätze, ist er der Typ, der für Werkzeuge/Maschinen lieber einmalig etwas mehr ausgibt, und dafür etwas hat, was aus der Schachtel heraus zuverlässig funktioniert. Über den Prusa i3 hört man viel Gutes, aber ich bin aktuell überhaupt nicht auf dem Stand der Technik (Deshalb habe ich mich hier zurückgehalten). Auf der Arbeit hat der Ultimaker 2 wie ein Traum funktioniert, bei dem UM3 (extended) hatte ich hingegen das Gefühl, dass das Auto-Levelling noch nicht ausgereift ist. Und die Bewegungs- und Aufwärmprozesse vor dem Druck empfinde ich beim UM3 als nicht sehr zeiteffizient und fehleranfälliger als beim UM2.

      Fusion360 gilt aktuell als das wohl beste gratis CAD-System.
      ,,Why does my motor need brushes if it doesn´t have hair?" - Charles Guan
    • ralf.96 schrieb:

      Also so wie Icemaster einschätze, ist er der Typ, der für Werkzeuge/Maschinen lieber einmalig etwas mehr ausgibt, und dafür etwas hat, was aus der Schachtel heraus zuverlässig funktioniert.
      :thumbsup: Da liegst du Richtig, lieber was anständiges Kaufen als sich zu Ärgern Zeit zu verschwenden um dann noch mal alles anschaffen zu müssen, zumindest wenn man es sich Leisten kann, sonst wäre meine Fräse und Drehmaschine eine andere Wahl gewesen, da bin ich halt denn Kompromiss eingegangen, Lieber eine haben als noch 5 Jahre Länger zu Sparen! ;)

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    • Mein Arbeitskollege hatte sich den Bausatz von dem Prusa gekauft. Aber laut seiner Schilderung hat das alles nicht so richtig gepasst und es waren "Umbauarbeiten" notwendig. (Ist vielleicht übertrieben, aber die Inbetriebnahme hat sich gezogen). Der Tipp war, sich lieber ein fertig zsuammengebautes Gerät zu kaufen statt dem Bausatz.

      => Ein schlechtes Werkzeug kauft man sich öfters, ein gutes Werkzeug nur einmal. In der Regel möchte ich auch gerne das Werkzeug in die Hand nehmen und es soll funktionieren. Aber bei manchen Sachen wird der finanzielle Spielraum dafür nicht ausreichen.... :(
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      Interesse an Elektronik für Schaukampfroboter und Kettenfahrzeuge (Fahrtregler, ESC) ? => http://www.Robots.IB-Fink.de
    • ralf.96 schrieb:

      Fusion360 gilt aktuell als das wohl beste gratis CAD-System.
      Hab' das mal bzgl "gratis" gechecked. Für Studenten etc. für 3 Jahre. Man erfährt aber nirgends, was das Programm kostet, wenn man kein Student, Schüler oder Lehrkraft ist. => verdächtig. (=> So wie beim ECAD-Programm Eagle. Hatte immer meine Versionen aktualisiert, jetzt wurde die Firma Cadsoft verhökert. Das Programm gibt es nur noch gegen monatliche Leasinggebühr. MIt horrenden Preisen. Ich hoffe, dass Microschrott nicht zuviel Unsinn macht mit Windows10+x, damit meine Version 4.12 noch möglichst lange läuft.
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    • Wenn man nicht plant mit seinen CAD Teilen in Zukunft mehr als 100k zu verdienen (oder so ähnlich, auf jeden Fall kommerziell), kann man sich jedes Jahr eine einjährige Lizenz kostenlos holen.
      Ich glaube, das wurde vor 2-3 Monaten sogar schon irgendwo im forum besprochen...

      Mein Lehrer hat sich btw auch den prusa mk3 als Bausatzgeholt und ist schwer begeistert. Auch wenn ich kein Problem mit dem Drucker habe, würde ich mir für das Geld aber doch lieber zwei Eigenbauten oder Ender-4 hinstellen :)
    • Was mich schlussendlich für den Kauf des original Prusa bei der Entscheidung überzeugt hat war das Multi Material update, hab ich bei noch kein anderen Drucker gesehen, und die Tatsache das ältere Modelle mit einem update auf den neuesten Stand gebracht werden können finde ich auf jeden Fall klasse, klar hätte man sich den über Jahre hinweg selber zusammen Zimmern können aber ich würde halt schon gerne dieses Jahr beginnen mit dem Ausdruck und was heißt hier dem Geld, sind doch nur Pinats im Vergleich dazu was man bekommt da muß ich nicht wirklich auf jeden Euro achten, eigenartig finde ich immer das bei einer neuen Grafikkarte für den PC keiner am Preis Meckert :whistling:

      Im Grunde dient es mir eigentlich nur dazu mich mehr mit meinen CAD Programm zu beschäftigen, da ich mir ja noch meine Fräse Umbauen will auf CNC, komme ich so dazu mehr mit CAD zu Arbeiten, sonst hätte ich nie einen Grund dazu, eigentlich hab ich ja Zeit ohne Ende unter der Woche, weil ich eh nicht in die Garage komme, aber mehr als eine Skizze auf ein Stück Pappe, ist halt nie nötig um einen Bot zu bauen, ich würde halt gerne mal einen in CAD bauen können Speziell um mir den dann auch Gramm genau ausrechnen lassen zu können, zu oft erlebe ich ja da Böse Überraschungen, siehe Hannover, so macht es dann auch Sinn, weil mit dem 3D Drucker auch Fertige Produkte hinten bei Raus kommen, die man auf Fortschritt in seinen CAD Zeichnungen gleich ausprobieren kann, bringt mir ja nichts wenn ich den Bot zwar Zeichnen kann, aber in nicht selber Fertigen kann, da keine Möglichkeiten dazu!

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    • IBF schrieb:

      Ich hoffe, dass Microschrott nicht zuviel Unsinn macht mit Windows10+x, damit meine Version 4.12 noch möglichst lange läuft.
      Ich habe bis Version 5.11.0 bezahlt. Spätere Updates hatten für mich keinen sichtbaren Nutzen, so dass ich mir diese gespart habe.
      Da wir aber in der Firma zwangsweise seit 2015 auf Altium unstellen mußten, arbeite ich halt jetzt damit. Eagle fand ich besser und in
      vielen Dingen logischer (vor allem die Möglichkeiten mit den Scripts)

      LG
      -Michael
    • Buchi schrieb:

      IBF schrieb:

      Ich hoffe, dass Microschrott nicht zuviel Unsinn macht mit Windows10+x, damit meine Version 4.12 noch möglichst lange läuft.
      Ich habe bis Version 5.11.0 bezahlt.
      In der Arbeit haben wir auch bis Version 5 upgedradet, irgendwann war es sinnlos, weil die Software alles konnte, was man so als Gelegenheits-Platinendesigner braucht.


      Hab' jetzt übrigens herausgefunden, was die Fusion 360 für Normal-Sterbliche kostet:

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    • Also wenn du nach dem einen Jahr "Start-Up" mit deinem Autodesk Account erneut dasselbe Modell in Anspruch nimmst oder auf die komerzielle Version umsteigst, dann behältst du natürlich deinen Account und auch den Zugang zu deinen Daten.
      You may use the service if You are (i) a company generating less than $100,000 (or equivalent in other currency) per year working on a project or product that is not yet commercially available, (ii) an individual working on a project or product that is not yet commercially available and is generating less than $100,000 (or equivalent in other currency) per year, or (iii) an individual using the service on a personal basis that is not for commercial, professional or for-profit use
      forums.autodesk.com/t5/fusion-…fur-startups/td-p/6831218


      Sollte also kein Problem bestehen :)
      Gruß
      Jannis
    • Man ist bei kommerziellen Produkten halt immer auf die Hersteller angewiesen. Als ich das Preismodell von Fusion360 gesehen habe schrillten bei mir gleich die Alarmglocken. Wenn sie wollen dann kippt das auch ganz schnell.
      FreeCad ist umsonst und Open Source, hochwertig und kann auch PCBs. Simulationen und Skripts in Python sind auch kein Problem. Obwohl für PCBs gibt es ja auch noch KiCad.
      FreeCad hat auch Module für 3D-Druck. Wenn man dann noch einen Dremel an seinen 3D-Drucker befestigt hat man auch gleich einen Router für Protoboards.
    • Hab' heute bei meinem Arbeitskollegen noch einmal nachgefragt, was er denn jetzt so empfiehlt.

      Als Software auch das FreeCAD, ist aber selber nicht recht zufrieden damit. Für ihn zu kompliziert zu bedienen. Aber: OpenSource, und damit von willkürlichen Entscheidungen der Software-Hersteller unabhängig. Das war ihm wichtiger, als dass im AutoCAD kurzfristig die Software unter dem Hintern wegziehen kann.

      Bei dem 3D-Drucker hat er für mich noch eine andere Option in's Spiel gebracht:

      FF Dreamer : reichelt.de/3d-drucker-flashfo…236572.html?&trstct=pol_7



      Dieser Drucker kann zwei Filaments gleichzeitig verarbeiten. Das ist wichtig, um "Stützkonstruktionen" hineinzubringen. Das Werkstück wird hinterher nur in Wasser geworfen, das Stutz-Filament lost sich auf.

      Der Drucker hätte ein geschlossenes Gehäuse, was wichtig ist, wenn man mit Materialien arbeiten will, die höhere Verarbeitungstemperaturen benötigen. (Z.B. Polycarbonat)

      Was wichtig ist, das Filament in einer Box zu lagern und "herauszu-verbrauchen", das mit feuchtigkeitsentziehendem Granulat gefüllt ist. Sonst gibt's Probleme in der Düse, wenn das Wasser verdampft.

      => Ich zitiere hier jetzt nur, hab' selber keine Ahnung von dem Zeugs!
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    • Freecad ist ganz ok, wenn man mal schnell ein einfaches Teil modellieren will. Aber für komplexere Teile oder Baugruppen meines Erachtens ungeeignet. Zumindest ich habe nicht einmal eine Funktion für Baugruppen gesehen.
      Würde ich mir nochmal ein Gerät holen, dann wahrscheinlich ein Eigenbau oder ein Chinese mit vernünftiger Mechanik (sofern es das aktuell gibt). Oder ein Ultimaker 2, falls der Preis für Gebrauchte stark fällt.

      Ein umschlossener Druckraum macht Sinn, aber viel geht auch ohne. Ansonsten kann man auch selber einen nachrüsten.
      Multi Material bräuchte ich nicht. Die wasserlösliche Stützstruktur kann zwar praktisch sein, aber für die meisten Teile, die ich drucke, lässt sich das umgehen.
      Ob man eine box zum Schutz vor Feuchtigkeit braucht, ist materialabhängig.
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    • ralf.96 schrieb:

      Freecad ist ganz ok, wenn man mal schnell ein einfaches Teil modellieren will. Aber für komplexere Teile oder Baugruppen meines Erachtens ungeeignet
      Das entspricht auch der Meinung von meinem Arbeitskollegen, der es nach seiner Aussage bisher nicht geschafft hat, eine gekrümmte Oberfläche zu modellieren. Für den ersten Test müsste es bei mir wohl reichen, da ich bisher ja nicht einmal eine Ahnung habe, durch wieviel Konverter die Datei gejagt warden muss, damit der Drucker mal loslegt.

      ralf.96 schrieb:

      Ein umschlossener Druckraum macht Sinn, aber viel geht auch ohne. Ansonsten kann man auch selber einen nachrüsten.
      Irgendwie kann ich mir nicht vorstellen, dass es ohne Windschutz funktionieren soll. Das Bett wird auf 120°C bis 250°C aufgeheizt. Da genügt doch das Öffnen der Labortüre, um die Temperatur sofort abzusenken. (?)

      ralf.96 schrieb:

      aber für die meisten Teile, die ich drucke, lässt sich das umgehen.
      Ich denke auch, dass ich bei den allerersten Kleinteilen ohne Stütze auskomme. Geht ja nur um irgendwelche U-Halterungen für Servos etc.

      ralf.96 schrieb:

      Ob man eine box zum Schutz vor Feuchtigkeit braucht, ist materialabhängig.
      Nachdem bei mir beim Biegen von Polycarbonat-Platten das Material schon milchig wird, ist da wohl jede Menge Feuchtigkeit enthalten. Wenn das Polycarbonat dann bei > 300°C gedruckt wird, kann das verdampfende Wasser in der Düse wohl zu "Materialveränderungen" führen. Der Druck ist dann unbrauchbar. Die ganze Spule vor Gebrauch tempern ist auch nicht so ohne weiteres möglich (wer hat schon einen Heraeus-Ofen zuhause, der exkat 60°C macht...)
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    • IBF schrieb:

      Das Bett wird auf 120°C bis 250°C aufgeheizt.
      Die 250° beziehen sich ziemlich sicher auf die Druckdüse. 250° Düse und 120° Bett sind schon hohe Werte, allerdings sind die Temperaturen materialabhänging.

      IBF schrieb:

      Nachdem bei mir beim Biegen von Polycarbonat-Platten das Material schon milchig wird, ist da wohl jede Menge Feuchtigkeit enthalten. Wenn das Polycarbonat dann bei > 300°C gedruckt wird, kann das verdampfende Wasser in der Düse wohl zu "Materialveränderungen" führen. Der Druck ist dann unbrauchbar. Die ganze Spule vor Gebrauch tempern ist auch nicht so ohne weiteres möglich (wer hat schon einen Heraeus-Ofen zuhause, der exkat 60°C macht...)
      Anmerkung: Polycarbonat ist ein Exot im bereich 3D-Druck. Manche Hersteller haben das zwar im Programm, aber ich habe bisher nur vereinzelt Teile daraus gesehen. Konkret fällt mir nur ein Ant aus England ein, von dem ich glaube, dass er gedrucktes PC verwendet. Ich vermute es ist für viele Anwendungen zu teuer, spröde oder die Drucktemperatur zu hoch. Das Brot-und-Butter Filament ist PLA. Das muss man nicht speziell lagern. Das von mir gerne verwendete PETG ist in der Hinsicht auch unkritisch. Nylon ist allerdings kritisch was die (Luft-)Feuchtigkeit betrifft. ABS bin mich mir nicht sicher. Bei mir ist aktuell die Düse verstopft und das könnte an feuchtem ABS Filament/Staub/etc. liegen.
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    • Jain. Kann er im Beispiel auch die Bauteile einzeln öffnen? Von Creo und Catia bin ich vom Workflow gewohnt erst ein Objekt zu modellieren (pro Object eine Datei). Danach eine neue (Baugruppen-) Datei erstellen und diesem nach und nach die Objekte hinzufügen.
      Das Andere was mich gestört hat, war dass sich die Modelle teilweise nicht gemäß den zugrunde liegenden Skizzen aktualisiert haben. Am Ende musste ich entweder jeden Schritt im Modellbaum einzeln aktualisieren oder von vorne anfangen. Insgesamt habe ich mit Freecad abgeschlossen. Wenn meine Creo-Studentenlizenz abläuft werde ich entweder:
      1. Versuchen mir ein CAD-Programm über den Arbeitgeber zu organisieren.
      2. Auf Fusion 360 umsteigen.
      3. Auf Catia umsteigen. Mir hat vor kurzem jemand Lizenzen angeboten ;) .
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