Drehen mit mitlaufender Körnerspitze

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    • Drehen mit mitlaufender Körnerspitze

      Hallo,
      ich bräuchte mal wieder einen Tipp von der Maschinenbauer-Fraktion. :D

      Beim Drehen von längeren Alustäben wird die Oberfläche ziemlich rauh, je weiter man vom Dreibacken-Futter wegkommt. Also das andere "offene" Ende auch einspannen. Hab' dazu auch so etwas, das wie ein Körner aussieht. War bei der Drehbank dabei.

      Leider ist das Ergebnis immer noch nicht befriedigend. Aber je mehr ich Druck beim Support auf den Körner draufgebe, desto "schwerer" dreht sich das Werkstück am Körner. Öl und andere Sauereien helfen da nicht.
      Also als Alternative mal den Kauf von einem mitdrehendem Körner disponiert. Laut der Homepage von RC-Machines oder EBay haben die aber alle einen MK-Adapter. Ich hatte gehofft, dass ein ganz normales Einspannen in ein Bohrfutter üblich ist.

      Laut EBay so etwas gefunden (MK4 ist viel zu wuchtig): ebay.de/itm/Kornerspitze-mitl-…m:mxzGL804HLPrS7uEZ6aof5Q

      Hat jemand einen Tipp für eine ganz normale Anwendung, um z.B. 30cm Alustäbe an der Drehbank nacharbeiten zu können, ohne dass automatisch gerändelt wird?
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      Interesse an Elektronik für Schaukampfroboter und Kettenfahrzeuge (Fahrtregler, ESC) ? => http://www.Robots.IB-Fink.de
    • finger.im.ohr schrieb:

      Warum willst Du die Spitze in ein Bohrfutter einspannen????
      Dürfte MK2 sein, zumindest nach dem derzeit eingespannten Schnellspann-Bohrfutter. Aber ich möchte vermeiden, dass ich ständig zwischen Körner und Bohrfutter ummontieren muss. Darum hatte ich auf eine einfache Lösung gehofft.

      So wie ich Deine Aussage interpretiere, gibt es also keine mitdrehenden Körnerspitzen für eine "Schnellmontage" in einem Bohrfutter.
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    • Kenne das auch nur so von meiner Proxxon-Drehe:

      In die Aufnahe kommt entweder das Bohrfutter oder die Körnerspitze. Der Austausch geht auch sehr einfach und schnell!
      Hat man z.B. das Bohrfutter aufgespannt, kann man den Bohrer ja mit der Kurbel vor und zurück fahren, wenn man den Bohrer dann ganz nach hinten fährt, presst die Aufnahme das Bohrfutter dann raus. Im Anschluss die Körnerspitze mit etwas Schwung in die Aufnahme schieben, fertig! :)


      Was mich stutzig macht, ist das deine Drehe dann in die Knie geht und trotzdem keine guten Ergebnisse liefert... ?(
      So fest brauche ich die nie auf das Werkstück pressen.
      Was ich bei mir mache und du bei dir vlt nicht: Als erstes mit einem Zentrierbohrer 1-2mm in das Werkstück bohren. Im Anschluss dann die Körnerspitze ansetzen, die somit ja perfekt zentriert sitzt! :)
      Bilder
      • Zentrierbohrer.JPG

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    • Replikator schrieb:

      Was ich bei mir mache und du bei dir vlt nicht: Als erstes mit einem Zentrierbohrer 1-2mm in das Werkstück bohren.
      In dieser Richtung habe ich keinen Prozessfehler. Es wird mit dem Zentrierbohrer "angesenkt", da soll dann der Körner laufen.
      (Das ist z.B. der Grund, warum ich mit dem MK ein bißchern herumzicke. Zum Wechseln zwischen Körnerspitze und Zentrierbohrer muss das Bohrfutter raus. Das geht bei mir nur ganz schwer....)

      Ok, wird dann doch ein MK2.

      Danke für eure Tipps.
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    • @Replikator So wie ich es verstanden habe nutzt @IBF derzeit eine nicht mitlaufende Körnerspitze. Heißt extreme Reibung. Das kann nur schief gehen.

      Daher ist ja die Rede vom Beschaffen einer mitlaufenden Körnerspitze.


      Bei mir geht das Wechseln von Bohrfutter auf Körnerspitze deutlich schneller als wenn ich den Bohrer aus dem Bohrfutter entfernen und dort etwas anderes einspannen würde.

      @IBF Warum dauert der Wechsel bei Dir so lange? Die von Replikator beschriebene Vorgehendweise funktioniert bei Dir nicht? Genau so mache ich es nämlich auch immer.
    • finger.im.ohr schrieb:

      @IBF Warum dauert der Wechsel bei Dir so lange? Die von Replikator beschriebene Vorgehendweise funktioniert bei Dir nicht? Genau so mache ich es nämlich auch immer.
      Ich probier' eure Vorgehensweise natürlich noch einmal aus. Aber irgendwie habe ich in Erinnerung, dass zwischen "Beginn der Meß-Skala" und "komplett eingefahren" nur 5mm liegen und das dann einen Endanschlag bedeuted. Auch mit kräftigeren Anziehen habe ich nicht bemerkt, dass mir das Bohrfutter mal herausgefallen ware bzw. sich gelockert hätte.
      ==> Ich schau nochmal. Irgendwo ist nämlich noch eine Verstellschraube am Support. Hab' die bisher immer dafür gehalten, dass man den Support genau in Flucht zum Dreh-Mittelpunkt des Dreibackenfutters einstellt. (Kann mich jetzt irren..... Eine Beschreibung war bei der Drehbank nicht dabei, nicht mal auf chinesisch.)
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    • Anbohren mit dem Zentrierbohrer = Alustange kurz einspannen (freies Ende liegt im Drehfutter)
      Zentrierspitze = es geht auch mit einer stehenden Zentrierspitze, viel Druck braucht man da nicht. Das Problem ist, dass bei dünnen Profilen diese vom Drehstahl trotz Zentrierspitze weggedrückt werden. Hier hilft nur eine hohe Drehzahl und geringe Zustellung. Unsaubere Oberflächen entstehen gerne bei niedrig legiertem Alu.
      ....ein Event muss her
    • Hab' also mal ausprobiert, warum das bisher bei mir mit dem "Herausdrücken" des Bohrfutters aus dem Support nicht funktioniert hat.

      Grund gefunden: Das Bohrfutter hat an dem Ende des MK nicht ein "abgeschlossenes Ende", sondern ist mit einem Innengewinde "offen".
      Das Bohrfutter lässt sich nur so abnehmen, indem der ganze Zylinder aus dem Support herausgedreht wird. Dann den Zylinder im Schraubstock einspannen, eine Stange durch das offene Ende des Zylinders in Richtung Bohrfutter stecken und dann kräftig mit dem Hammer drauf. Dann löst sich das Bohrfutter.

      Ich hab' dann mal statt dem Bohrfutter den "festen" MK2-Körner eingespannt (war wohl noch ein Erbe von meinem Paps, das ich in einer Kiste gefunden habe...). Der Körner hat keine separate Innenbohrung. Hier funktioniert euer Trick. Sobald der Zylinder im Support die letzten 5mm nach hinten gefahren wird, wird der Körner gelöst.
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