KCFOS (Featherweight)

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    • jojo wrote:

      IBF wrote:

      Für mich war (laut Theorie und den Aussagen hier im Forum) der Druck des CO2 immer gleich, unabhängig vom Füllgrad der Flasche,
      soweit ich weis ist der Druck temeraturabhängig und sinkt mit jedem flip weil die Flasche einfriert.

      Kann ich zumindest für CO2 betriebene Softairs so bestätigen. Also bräuchte man entweder eine gute Schätzung bzw. Testreihe sowie einen Zähler, dass die Auslösezeit "nachjustiert" wird abhängig von der Anzahl der Flips (wobei schnell hintereinander flippen stärkere Effekte hat als langsam) oder einen Sensor (Druck oder Temperatur) um das anzugleichen.

      phasenlos wrote:

      Theoretisch sollte sich das Problem doch in den Griff kriegen lassen, indem ein Druckminderer und Durchflussbegrenzer eingebaut wird. Darüber kann ich in Abhängigkeit zur Öffnungszeit des Ventils die Menge am einströmenden Gas in den Zylinder beeinflussen, unabhängig vom Füllstand und Temperatur der Druckflasche.

      Grüsse
      Stefan

      Prinzipiell ja, nur möchte man bei einem Flipper ja im "normalen" Betrieb so viel Druck und Durchfluss wie irgend möglich. Und den Druckminderer zu umgehen für die normalen Flips, aber nicht für die Selbstaufrichtung (würde ja nur einen kleinen bypass und einen Umschalter brauchen) nimmt wahrscheinlich wieder recht viel Gewicht und vor allem Platz ein, fürchte ich.
      "Spiel mit dem Feuer. Tu es.
      Denn man kann einem Kind hundertmal sagen, die Herdplatte sei heiß. Die Bedeutung wird ihm erst in dem Moment, in dem es trotzdem drauffässt klar.
      So lernt doch jeder für sich selbst, in dem großen Spiel das Leben heißt. Und das Feuer ist einer der anspruchsvollsten, dennoch lohnendsten Mitspieler."

      Ps: Nicht käuflich, aber buchbar
    • Ja, die reduzierte Leistung war nur für die Selbstaufrichtung gedacht. Deshalb hat der IBF Powerswitch zwei Schaltzeiten.
      Einmal für volle Power und einmal reduziert zum aufrichten.

      Über ein System was die Zeiten nachregelt, je nach Druck / Temperatur, hatte ich mit Reiner auch schon debattiert.
      Das Problem ist halt immer den exakten Wert für den aktuellen Zustand zu finden.
      Der Druckabfall wird nicht Linear sein, sonst wäre es einfach.

      Das ganze wäre viel zu kompliziert und aufwändig dafür dass das ursprüngliche "Problem" ja im Zweifelsfall nur 5 Saltos in die Grube sind. Das lohnt sich einfach nicht dafür einen riesen Aufwand zu betreiben.

      Grundsätzlich ist die Flipkraft ja absichtlich so hoch. Sonst könnte man ja einfach einen kleineren Zylinder nehmen. Aber wo bleibt da der Spaß? :D

      13,6kg Gegner mit 1,5 Tonnen wegschleudern ist halt witzig :D
    • jojo wrote:

      Der Druckabfall wird nicht Linear sein, sonst wäre es einfach.


      Quelle: anorganik.chemie.vias.org/phasendiagramm_pt_reinstoffe.html

      Jop, nicht linear.
      Aber die Motorkennlinien kann man ja auch nicht-linear einstellen, von daher evt. durchaus machbar.

      Wobei mir bei dem Diagramm aufgefallen ist, solltest du mal -80°C schaffen oder so, bekommst du Leitungen, die mit Trockeneis verstopft sind^^
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      Ps: Nicht käuflich, aber buchbar
    • Danke für die Grafik.
      Auf den ersten Blick sah die flüssige Kennlinie eigentlich ganz linear aus. Bis man links auf die Skala schaut. Sch... ist ein logarithmischer Maßstab. ;(

      Die Schaltzeiten in Abhängigkeit von der noch vorhandenen Füllmenge zu berechnen bzw. auszugeben, das hatte ich mit Jojo schon an-diskutiert. Wäre möglich. Aber wie die Grafikzeigt, ist das nicht von der Füllmenge abhängig (=Anzahl der Auslösungen, die hier Gas entnehmen), sondern von der Temperatur. Wenn in den ersten 20 Sekunden des Kampfes schon "Dauerfeuer" ist, dann ist die Flasche schon z.B. zur Hälfte entleer. Aber das Stakkato bei den Auslösungen sorgt für massive Abkühlung und deshalb müsste die Pulszeit wesentlich länger werden, als wenn die gleiche Anzahl der Gasentnahmen kontinuierlich über 3 Minuten erfolgt.

      Mit einem "Zähler" (das wäre programmtechnisch am Einfachsten) kommen wir da also nicht weiter. Ich muss die Zeitkomponente mit einfließen lassen. (Also "Bot scharfschalten = Interne Stopuhr auf Null stellen" ; Und dann über die Anzahl der vergangenen Zeit und die Auslösungen integrieren und eine "vorliegende Gastemperatur" berechnen . *Uah*.... ;( )

      Ich überleg' mir was. Irgendwie schwebt mir eine "echte" Regelschleife vor. Einen Sensor vor dem Bürkert-Ventil anbringen und die Gastemperatur messen, wäre bzgl. einer Regelung am Einfachsten. Aber wieder ein Bauelement mehr.... ;( . Spontan hätte ich eher an einen Endlagenschalter am Flip-Up-Arm gedacht. Wenn der plötzlich nicht mehr auslöst, dann muss die aktuell vorgegebene Pulszeit automatisch erhöht werden, bis er auslöst.

      Oder dann einen Schritt rückwärts: Die vorgegebene Pulszeit ganz ignorieren. Sobald der Flip-Up-Arm ausgelöst hat, wird ein Endlagenschalter betätigt (=Rückmeldung). Der gibt dann praktisch einen realen Zustand als Rückmeldung an den Powerswitch, dass die "Zündung" des Bürkerts erfolgreich war und jetzt das Ventil abgeschaltet werden kann. => Sozusagen das, was bei den Hammerbots jetzt schon funktioniert, nämlich den Hammer-Motor abschalten, wenn der Endlagenschalter ausgelöst hat.
      => Ähm... Hab' ich das verständlich beschrieben oder soll ich an passender Stelle im Forum (Powerswitch-Beschreibung) da nochmal ein bißchen Doku schreiben?

      Gibt dann, wie jetzt, zwei Auslösemöglichkeiten: Einmal "Vollgas" ohne Berücksichtigung des Endlagenschalters am Flip-Up-Arm. Oder dann der "Gas-Spar-Mode" zur Vermeidung der Saltos. Sobald sich der Arm bewegt, wird das Bürkert sofort abgeschaltet.
      .
      Interesse an Elektronik für Schaukampfroboter und Kettenfahrzeuge (Fahrtregler, ESC) ? => http://www.Robots.IB-Fink.de
    • Ein Temperatursensor müsste aber IM Tank sein.
      Das ausströmende Gas wird immer sehr viel kälter sein, als das noch vorhandene, schlicht weil die Umwandlung flüssig -> gasförmig beim Ausströmen ja erst der Umgebung ihre Energie in Form von Wärme entzieht.

      Aber Endlagenschalter hätte etwas, evt. kann man da die Geschwindigkeit des Flippers messen, bzw. einfach die Zeit, die von auslösen zum Endschalter benötigt wird.
      Wobei sowas schwierig wird, wenn mal leer und mal mit gegner auf dem Flipper ausgelöst wird. Temperatursensor scheint mir noch am sinnvollsten, die Werte für das Diagramm gibt es bestimmt in ausreichend präziser Form/Anzahl so finden.
      "Spiel mit dem Feuer. Tu es.
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      Ps: Nicht käuflich, aber buchbar
    • Bat boy wrote:

      Vergesst die Regelung, das System ist dafür einfach zu schnell und das Bürkert schließt zu langsam.

      Das meinte ich ja...

      Die kürzest Mögliche Einschaltzeit vom Bürkert ist immer noch zu lange für reduzierte Power.
      Den Powerswitch kann ich weit genug runterregeln durch das 10ms Raster.
      Aber unter 400ms spricht das Ventil garnicht mehr an. Ab 400ms gibt es Saltos :D

      Der Powerswitch ist also nicht schuld dass es nicht funktioniert :)


      Ist aber auch nicht schlimm. Mehr action in der Arena :D
    • Lösen ließe sich das über ein kleineres Bypass Ventil mit geringerem Durchfluss oder über ein Servo betätigten Kugelhahn im Zufluss vor dem Zylinder. Wenn der bot auf dem Rücken liegt schließt man ein wenig den Kugelhahn, um den Durchfluss zu verringern. Beides bedeutet Gewicht. Die Bypass-lösung finde ich da am besten, wenn man nicht ein besseres Füllventil als ein Bürkert mit einem schnelleren Ansprech- bzw. Schließzeit findet.
      ....ein Event muss her
    • Die Bypass Lösung klingt interessant.
      Etwas Gewicht wäre zwar tatsächlich noch übrig, allerdings wird das vermutlich am Platz scheitern. Und daran dass ich die verschweißten Hydraulikrohre eigentlich nicht modifizieren möchte.
      Ich meine mich zu erinnern das Mario gesagt hat, dass das Bürkert (5054?) das einzige Ventil ist das den hohen Druck aushält und gleichzeitig klein und leicht genug ist für einen Feather.
    • man nennt die auch Pilotventile (soweit ich weiß). Richtig, der Gasdruck steht auf beiden Seiten des Ventilkolbens an, so dass die innenliegende Feder den Kolben auf den Ventilsitz drück und das Ventil schließt. Das Pilotventil entlüftet nun den Bereich hinter dem Ventilkolben über eine größere Bohrung, als die kleine Druckausgleichsbohrung im Ventilkolben. Es entsteht eine Druckdifferenz, die den Ventilkolben zurückdrückt und das Ventil öffnet. Der minimaldruck muss ausreichend sein, um die Kraft der Ventilfeder zu überwinden, das ist aber nicht sehr viel.
      ....ein Event muss her
    • Die Überarbeitung der Maschine hat sich bezahlt gemacht.
      Kcfos hat beim mmm25 so gut funktioniert wie schon lange nicht:

      KCFOS vs. Mitternacht

      KCFOS vs. Little Berserk

      KCFOS vs. Shadow

      KCFOS vs. Iggdrasil

      KCFOS vs. Bonx + KCFOS vs. Binky (funfight)

      Der erste Kampf am Sonntag gegen Holzmaster musste leider ausfallen wegen Problemen mit der Elektronik.
      Letztendlich war es nur eine Steckverbindung die sich gelöst hat. Welche aber schwer zu finden war, weil sie mit Klebeband umwickelt war.
      Danke an Reiner und Team Explosive für die Hilfe die Maschine in der Hektik wieder fit zu machen :)

      Nachdem dadurch die Chancen auf einen Pokal dahin waren, habe ich noch einen Funfight gegen Binky aus England gemacht.
      Gegen Spinner Kämpfen macht mir mittlerweile Spaß.
    • jojo wrote:

      Die Überarbeitung der Maschine hat sich bezahlt gemacht.
      Kcfos hat beim mmm25 so gut funktioniert wie schon lange nicht
      Ja, sehr stabil und präzise gelaufen.
      Das Problem mit den Saltos beim Aufrichten kriegen wir auch noch hin... ;) (Irgendwie das Pilotventil "elektrisch manipulieren"...) :D
      .
      Interesse an Elektronik für Schaukampfroboter und Kettenfahrzeuge (Fahrtregler, ESC) ? => http://www.Robots.IB-Fink.de
    • jojo wrote:

      Nachdem ich für dieses Event den Hub von 80mm auf 50mm reduziert habe war es ja nur noch ein Salto pro Flip. Mit 80mm Hub waren es 4 bis 5 Saltos pro Flip :D
      Ach deshalb.... ich hatte mich schon gewundert, dass Du Deine Gegner relativ sozial hochgeschleudert hast.
      Schade um den Leistungsverlust bei aktiver Waffenbenutzung.
      Siehst Du eine Möglichkeit den Hub "variabel" einstellbar zu machen? :D ?( (Ich weis, wo rohe Kräfte sinnlos walten,...)
      .
      Interesse an Elektronik für Schaukampfroboter und Kettenfahrzeuge (Fahrtregler, ESC) ? => http://www.Robots.IB-Fink.de
    • Den Hub vatiabel einstellen... mir würde keine Sinnvolle Lösung dafür einfallen.

      Die Kraft ist die selbe wie vorher. 60mm Bohrung in Kombination mit etwa 60bar Co2 Druck (bei 20°) ergeben etwa 1,5 Tonnen Hubkraft (direkt auf dem Zylinder).

      Den Hub habe ich zum einen verkürzt damit der Fliparm schneller wieder einfährt und zum anderen weil die Geometrie des Arms nun anders ist. Das zurückholen des Arms hat bei 80mm Hub oft viel zu lange gedauert.
      Netter Nebeneffekt: mehr Flips.


      Das Ziel war nicht den Wurf des Gegners humaner zu machen :D
      Scheint aber auch ein Nebeneffekt zu sein, dadurch dass der Kolben nun weniger Strecke hat zum Beschleunigen...

      Wenn man sich den Flip gegen Mitternacht anschaut (Kcfos vs. Mitternacht) dann sieht man aber dass die Wurfkraft immer noch ausreicht.
      Den Gegner gut zu erwischen und genau im richtigen Moment den Flipper auslösen ist viel schwieriger als es aussieht.
      Macht aber echt Spaß wenn es klappt :D