Holzman

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    • jojo schrieb:

      oder einfach noch zusätzlich was drauf schrauben anstatt von vorne anzufangen.
      Hätte ich jetzt auch spontan so gesehen. Ein paar Platten HDPE drauf, das gibt Stabilität. Am Besten so befestigen, dass die Platten relativ fix auszutauschen sind, wenn der Bot für das übernächste Turnier wieder etwas hübsch gemacht werden soll. ;)

      Die zusätzlichen HDPE-Platten haben sich bei Boober und Weps bestens bewährt, um nicht jeden Spinner-Treffer auf der Original-Beplankung einstecken zu müssen.
      (Bei der Befestigung als Schrauben keine Inbus oder Torx verwenden, der Kopf ist nachher so verstümmelt, da passt kein Steckschlüsselkopf mehr rein. => Lieber Kreuzschlitz. Mit der Trennscheibe des Dremels die Schlitze wieder herstellen, schon kriegt man das Schraubenwrack raus... ^^ )
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      Interesse an Elektronik für Schaukampfroboter und Kettenfahrzeuge (Fahrtregler, ESC) ? => http://www.Robots.IB-Fink.de
    • Hab auch überlegt ob ich da was dranschraube. Am besten von aussen da ich vermute das ein Spinner zu gut in die reingefrästen Langlöcher greifen wird. Hab zwar nur die Seiten so gemacht wo ja zum Teil auch die Räder davor sind aber irgendwie ist mir das doch suspekt.

      Ich hab etwas über 550gramm weggefräst und würd durch das HDPE in der Grösse und 10mm Stärke etwa 150gramm wieder draufpacken. Dazu dann etwa 10 Schräubchen die zusammen etwa 150g wiegen.

      Weniger als 10mm bringt ja auch nix an neuer Steifigkeit.

      Da scheints mir sinnvoller die Teile neu zu fräsen. Dann mit Löchern statt Langlöchern. Das müsste stabiler sein.

      Ich weiss es auch nicht.
    • Also ich hab die Kalesche zusammengeschraubt und die Betonkellertreppe draussen mal als Abwurfzone benutzt. Muss er ja aushalten, nutzt ja nix.

      Die 7075er Platten waren unbeeindruckt. Aber ein ganz leichter Treffer auf das weichere und schon wars völlig durchgebogen 8|

      Es liegt tatsächlich an dem weichen 5083 Alu das ich da benutzt hab. So ein Schaisendreck. Jetzt such ich mir die Finger wund nach brauchbaren Reststücken. Fertige Zuschnitte sind doppelt so teuer. Elendig das.
    • Heute hab ich mal versucht Räder zu giessen. Was ein Fehlschlag.

      Für jedes Rad hatte ich eine runde HDPE-Scheibe gesägt und zum Rand hin einige 12er Löcher gebohrt damit das PU da auch draufbleibt.
      Dann noch eine kleinere Scheibe gesägt die halt nach dem giessen rausgenommen wird damit ich da eine Vertiefung für die Radnabe habe die direkt auf der großen HDPE-Scheibe verschraubt wird.

      Alles schön und gut. Nur leider scheint HDPE soviel leichter als die PU-Masse zu sein das es einfach langsam nach oben schwomm. Zu spät um noch was zu machen.

      Muss dann wohl doch etwas mehr Aufwand in die Gießform und die HDPE-Teile stecken müssen. Dachte mir halt das wäre jetzt mal mit einfachsten Mitteln möglich, aber das wär ja zu einfach.
    • Festschrauben in der Form?^^ Oder von oben draufdrücken...
      "Spiel mit dem Feuer. Tu es.
      Denn man kann einem Kind hundertmal sagen, die Herdplatte sei heiß. Die Bedeutung wird ihm erst in dem Moment, in dem es trotzdem drauffässt klar.
      So lernt doch jeder für sich selbst, in dem großen Spiel das Leben heißt. Und das Feuer ist einer der anspruchsvollsten, dennoch lohnendsten Mitspieler."

      Ps: Nicht käuflich, aber buchbar
    • Mir ist bei den ersten Gieß-Versuchen das PU in die ganzen "Gewichtersparnis-Löcher" und die Wellenöffnung gelaufen. Dauerte ein paar Minuten. Aber sorgte dafür, dass der Pegel an der Aussenkante (wo das PU eigentlich hinsollte) sich absenkte.... => Tape an den Öffnungen half.

      Mit dem Aufschwimmen war's bei mir nicht so schlimm. Aber ich hatte vorsichsthalber trotzdem ein paar M10-Schrauben draufgelegt, damit die Felge plan unten auflag und der Belag nicht "schief" auf-polymerisierte.
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    • Ja ich hätte auch noch was draufgelegt, aber ich hatte nix zur Hand was ich da nacher auch wieder rauspopeln könnte. Die Löcher hatte ich ja in das HDPE gebohrt damit das da auch fest dransitzt nacher. Von allein kleben tut das ja kein Stück an dem Material. Hatte einen Klecks an einem anderen Stück und das ließ sich einfach wie Silikondichtmasse so mit einem fingerwisch wegschmieren. War allerdings noch nicht komplett ausgehärtet, nur so das man mitn Finger keinen abdruck mehr hinterlassen konnte. Beeindruckt hat mich die Haftung noch nicht so richtig. Vielleicht mach ich am Rand von der HDPE-Scheibe auch noch irgendwie so ein paar kleine Einschnitte mit der Säge damit sich das vielleicht ein bissel dran festsetzt. Die Hoffnung stirbt zuletzt.


      So jedenfalls hab ich die Scheiben mal weiter bearbeitet. Hab jetzt schon die 22er Löcher für die Nabe reingebohrt. Die große Scheibe und die kleine die als Abstandshalter für die Nabe dient verschraube ich zusammen mit der Nabe und lass die Schrauben nach aussen rausstehen damit das Harz da vielleicht auch noch etwas dran festsitzt.

      In die Grundplatte der form kommt dann noch ein 25er Loch wo ich das ganze dann mit der Nabe reinstecke. Das fixiere und dichte ich mit Pelikan Wachsknetmasse in der Grundplatte. So sollte das dann wohl ausreichend Halt haben damit es nicht aufschwimmt. Damit kann ich aussen den Ring der die Reifenform bildet dann auch halten und abdichten.

      Muss dann nur noch ein paar kleine Klötzchen aus HDPE machen und auf die Platte schrauben so das der Ring für die Form da brauchbar reinpasst. Soll ja nacher nicht gleich nen Kilometer eierig sein.







      Mit der Stichsäge so grob aus der Platte geschnitten und denn frei Schnauze ein paar 12er löcher reingefräst. Hatte den sowieso eingespannt, mit nem Vierschneider kann man zwar keine Löcher bohren...aber in HDPE gehts schon irgendwie.









      Als Form hab ich einfaches 125er Fallrohr genommen. Den durchmesser hab ich etwas verkleinert indem ich einfach so 20mm rausgeschnitten hab. Damits nacher trotzdem brauchbar rund wird hab ich ein von nem 100er Fallrohr auch was geschnitten und das kommt einfach so drüber. Das zieht sich dann rund. Die geschnittenen Enden musste ich jeweils ein bissel mit dem Heissluftfön wärmen und leicht rumbiegen, sonst wirds nimmer rund.





      Das sind jetzt die Teile für die räder. Große Scheibe, kleine Scheibe als Abstandshalter damit die große Scheibe nacher in etwa mittig im Rad drinsitzt. Weil wegen Stabilität geben undso. Hoffe ich. Denk ich mir so. Irgendwie halt so.











      So sieht das dann aus. Mit dem großen 25er Ansatz steck ich das nacher in die Grundplatte der Form. Die 15er Welle stecke ich auch rein beim giessen, man weiß ja nie.
    • Einerseits bin ich mal ein bisschen Neidisch auf dein Werkzeug undso...

      Andererseits bin ich grade sehr fasziniert einfach davon, wie unterschiedlich wir unsere ersten Bots angehen.

      Gefühlt sieht das so aus:
      Du baust mehr oder weniger erstmal los, und das auch auf (soweit ich das beurteilen kann) recht professionelle Weise. Dabei möglichst stabil und simpel, bekommst dafür am Ende evt. Gewichtsprobleme.
      Ich bin ewig am Zeichnen, Planen und Rumrechnen, werd zu 90% geliehenes Werkzeug benutzen müssen und irgendwas improvisieren, und am Ende bin ich wahrscheinlich entweder nicht fertig, oder es ist zu kompliziert/filigran gedacht und fliegt mir um die Ohren.

      Bin wirklich sehr gespannt, wie unsere Bots am Ende aussehen und ob/wie sie funktionieren.
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    • Ja gut das Werkzeug allgemein ist aber auch über zig Jahre zusammengekommen. Das ist halt auch viel zum Autoschrauben bei mir in der Halle. Wobei ich da ja noch ein vielfaches habe so das Werkstätten bei mir anfragen ob die sich mal was speziellers ausleihen können oder ob ich Zeit hab mal was für die zu machen. Da hab ich auch unheimlich viel reduziert weil ichs einfach nur ein zweimal gebraucht habe und dann nie wieder. Ausserdem war auch noch eine richtige gewerbliche Werkstatt mit in der Halle und wir hatten da nix was es nicht gibt.

      Das ich beim Bot soviel improvisiere liegt einfach daran das mir die Erfahrung fehlt da alles im voraus genau zu planen. Ich hab einfach nur einen groben Plan und seh zu das ichs irgendwie zusammenbekomme. Vorteilhaft ist halt meine technische Ausbildung und Arbeit und das ich auch an Autos immer wieder zu tun habe.

      So spar ich mir einfach den großen Masterplan weil ein Plan ja oft nur dazu da ist das er scheitert. Reicht ja schon wenn man z.B. den Motor der eingeplant ist plötzlich nicht in absehbarer Zeit beschaffbar ist. Schon passt der Rest vom Antrieb vorn und hinten nicht mehr.

      Mit mehr Erfahrung könnte ich dann auch alles im CAD vorplanen usw. Aber...ein Plan ist dazu da.... usw.

      Werkzeug ist ja beschaffbar, muss ja nicht das teure untaugliche Zeug aus dem Baumarkt sein das eh nicht lange hält. Große Knarre, zwei Schrauben anziehen und flupp rutscht das Dreckszeug durch.

      Im Prinzip reicht mir für zuhause bisher ein Knarrenkasten von YATO welchen ich in der Werkstatt auch habe, dazu ein Satz Ratschenschlüssel mit Gelenk und einige gute Schraubendreher mit gehärteter Spitze. Vernünftige Handbohrmaschine von Black&Decker (Sind wieder ziemlich gut und noch preiswert) und ein guter Bohrerkasten mit geschliffenen HSS-G Bohrern (Werkzuge-bohrer.de) und gut is. Der Kleinkram kommt nach und nach zusammen, Gewindebohrer, Zangen usw. bekommt man auch bei Werkstattprodukte.de oder so nach und nach zusammenkaufen.

      Das ich ne Fräse habe ist eher Zufall. Ist halt praktisch für das dicke Alu und mit ner normalen Tischbohrmaschine gibts halt auch mal Schwierigkeiten was die Bohrtiefe angeht und die Höhe von Werkstücken. Die haben fast alle nur 50mm Pinolenhub, also das Maß wie weit man den bohrer auf und ab bewegen kann. Dazu dann die meist geringe Höhe zwischen dem Tisch und dem Bohrer. Das nervt halt auf Dauer. Teur war die Fräse ja auch nicht, ist ja ne kleine Chinesin. würd mir im Nachhinein das größere Modell davon kaufen weil das flexibler ist. Aber kostet statt 1000 dann auch 1500.
    • Teuer undso ist halt immer relativ... Meine Ausbildung wird halt so gut vergütet, dass ich noch nichtmal Steuern zahlen muss, weil ich unter sämtlichen Mindestbeträgen bleibe^^ (Freibetrag auf die Einkommenssteuer sind btw. ~8500 im Jahr... da bleib ich locker drunter. da ist sone Fräse für 1000 doch schon alles andere als billig für mich.)

      Und ja, Pläne halten bis zum ersten Feindkontakt. Aber was solls, ich kann es mir halt schlicht nicht leisten zu viel zu improvisieren, neu zu kaufen etc.und/oder hab nicht die Werkzeuge, um es dann irgendwie passend zu machen. Obwohl ich das gerne würde...

      Also erstmal alle Teile bestellt, die fest rein sollen, ewig hin und her geschoben und abgemessen, aufgemalt... und ich glaube jetzt hab ichs ungefähr so weit, dass wenn ichs zusammenbaue das auch ungefähr hinkommt. Nur das Gewicht für die ganzen Schrauben etc. abschätzen kann ich halt noch nicht -> Die Teile, die wirklich teuer sind und wo ich (fast) nichts nachträglich ändern kann kommen zum Schluss. Also Waffe und Panzerung.
      Außerdem kann ich planen auch in der Berufsschule, bei der Arbeit oder in der Bahn. Bei manchem davon nur denken und nicht zeichnen/rechnen, aber immerhin^^
      Nur fallen mir dann manchmal Dinge ein, die ja viel toller wären... wenn sie denn funktionieren. Und dann will ich die zum funktionieren bringen. Und dann wirds zu kompliziert oder verursacht an einer anderen Stelle Probleme.
      "Spiel mit dem Feuer. Tu es.
      Denn man kann einem Kind hundertmal sagen, die Herdplatte sei heiß. Die Bedeutung wird ihm erst in dem Moment, in dem es trotzdem drauffässt klar.
      So lernt doch jeder für sich selbst, in dem großen Spiel das Leben heißt. Und das Feuer ist einer der anspruchsvollsten, dennoch lohnendsten Mitspieler."

      Ps: Nicht käuflich, aber buchbar
    • Runsler schrieb:

      Nur fallen mir dann manchmal Dinge ein, die ja viel toller wären... wenn sie denn funktionieren.
      Theorie, Praxis, Planung und Entscheidung.
      Ich denke das ist mit die größte Herausforderung eines jeden Roboteers zu erkennen, wo seine Stärken und Schwächen liegen, und mit welchen Mitteln er was machen kann.
      Imo ist auch die Erkenntnis etwas nicht zu können zielführend.


      back to topic
      Ich finde es toll daß, Du hier deinen Rädereigenbau so dokumentierst, das ist absolut inspirierend und hilfreich.
      (Auch wenn ich Räder gekauft habe, aber für die Zukunft macht das schon Lust auf Eigenproduktion).

      greetz d.D.Armageddon
    • Ich poste heute Abend oder morgen mal meinen Räderbau im WALL-E-Tread. Der ein oder andere hat die Räder ja schon letztes Wochenende gesehen. Meiner Meinung sind dier sehr gut geworden. :)

      Vor allem das "Aufschwimmen der Felge", wenn ich das richtig verstanden habe: -> Warum keine Schraube durch die Felge und der Gießform?

      Mein Angebot an euch Reifenbauer:
      -> Falls ihr kleinere Reifen haben wollt Ants, Beetles und evt Raptoren, dann kann ich euch auch die Gießform konstruieren und Ausdrucken. Somit ist das Räder-Gießen wirklich sehr leicht und vor allem Präzise! :)
    • battlecore schrieb:

      Ja ich hätte auch noch was draufgelegt, aber ich hatte nix zur Hand was ich da nacher auch wieder rauspopeln könnte. Die Löcher hatte ich ja in das HDPE gebohrt damit das da auch fest dransitzt nacher. Von allein kleben tut das ja kein Stück an dem Material. Hatte einen Klecks an einem anderen Stück und das ließ sich einfach wie Silikondichtmasse so mit einem fingerwisch wegschmieren.
      Ist nicht so einfach das PU dauerhaft an die Felge zu bekommen. Da kannst du anrauhen und Rillen fräsen wie du willst. Auch Hinterschneidungen wo das PU reinlaufen kann sind problematisch, das PU kann sich rausziehen und geht dann natürlich nicht mehr zurück, das Rad eiert.
      Das beste Ergebnis habe ich bisher mit Gewebeeinlagen erzielt. Dazu nehme ich ein extrem stabiles Gittergewebe aus Kunststoff (Fliegengitter) wickle 2 Lagen um die Felge und befestige das bei Kunststofffelgen mit Spax-Schrauben. Selbst wenn das PU einreissen sollte hält es noch auf der Felge und ein weiterreissen wird minimiert.

      Gruß Dirk
      haben ist besser als brauchen
    • Mein ersten Versuche mit dem Reifengießen war ja auch ein Desaster. Die beiden Bots haben zwar auch noch nicht soviel Kilometer bzw. Kämpfe auf dem Buckel, aber die Reifen halten.

      Meine Taktik war, nur eine Längs und viele Querrillen zu fräsen:



      Und dann den Tipp von Flatliner beherzigt, ein Gitter als "Kraftvermittler" zu integrieren:





      Im Gegensatz zu Flatliners Methode, das Fligengitter anzuspaxen, habe ich das Ende von der Amierung nur mit Sekundenkleber fixiert.

      Ach ja,... das Gitter stammt vom Baumarkt aus der Baustoffabteilung. Nehmen die Maurer offensichtlich zum Verputzen von Wänden her. Es war mir fast peinlich, nur ein paar Zentimeter von der Rolle abgeschnitten zu bekommen, nachdem der Mitarbeiter im Baumarkt erst einmal Beratung und Info in mich steckte. (Ja, ihr habt richtig gelesen: Ein Mitarbeiter in einem Baumarkt hat eine Beratung gemacht und ist nicht schnell davongelaufen, als ich mich ihm näherte !)

      .
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    • IBF schrieb:


      Ach ja,... das Gitter stammt vom Baumarkt aus der Baustoffabteilung.
      Nehmen die Maurer offensichtlich zum Verputzen von Wänden her. Es war
      mir fast peinlich, nur ein paar Zentimeter von der Rolle abgeschnitten
      zu bekommen, nachdem der Mitarbeiter im Baumarkt erst einmal Beratung
      und Info in mich steckte. (Ja, ihr habt richtig gelesen: Ein Mitarbeiter
      in einem Baumarkt hat eine Beratung gemacht und ist nicht schnell
      davongelaufen, als ich mich ihm näherte !)
      Das schreit doch nach einer Sammelbestellung! :P Würde ich auch gerne mal testen, das zeug! :)
    • Ich will ja auch so gitter reinmachen, im Baumarkt gibts ja das "billige" Drahtgitter, irgend so ein Dekozeugs aus alu oder verzinktem Draht.Aber ich hab ja Gewichtsprobleme und will natürlich was einsparen. Alternativ hatte ich gedacht das ich einfach etwas Schweißdraht aufrolle und dann in die Form mit reinmache.


      Heute mittag habe ich das Teil mal aus der Form entnommen dabei festgestellt das es doch relativ Formstabil und auch fest geworden ist. Vielleicht reicht es doch wenn ich das so mache. Muss morgen mal etwas rumprobieren ob ich das Proberad irgendwie zerstört bekomme bzw. da PU von der Felge runter.

      Aber ich vermute das es so wie ich es hergstellt habe besser draufbleibt als wenn ich eine richtige Felge gebaut hätte und dann nur eine Schicht PU aussenrum drauf. Weil das dann doch recht fix wieder runtergerubbelt wäre glaub ich.
    • Runsler schrieb:

      Teuer undso ist halt immer relativ... Meine Ausbildung wird halt so gut vergütet, dass ich noch nichtmal Steuern zahlen muss, weil ich unter sämtlichen Mindestbeträgen bleibe^^ (Freibetrag auf die Einkommenssteuer sind btw. ~8500 im Jahr... da bleib ich locker drunter. da ist sone Fräse für 1000 doch schon alles andere als billig für mich.)

      Und ja, Pläne halten bis zum ersten Feindkontakt. Aber was solls, ich kann es mir halt schlicht nicht leisten zu viel zu improvisieren, neu zu kaufen etc.und/oder hab nicht die Werkzeuge, um es dann irgendwie passend zu machen. Obwohl ich das gerne würde...

      Notier doch mal was du brauchst, da kann man doch aushelfen. Ich bin mir sicher das ich Sachen hab die ich nicht brauche die du von mir haben kannst.
      Hast du ne Bohrmaschine oder Tischbohrmaschine? Die hab ich auch über.
    • battlecore schrieb:

      Weil das dann doch recht fix wieder runtergerubbelt wäre glaub ich
      Bitte bedenken, das PU "arbeitet". Es kann sich längen und verformen.
      Der heiße Tipp von Flatliner war, den Bot niemals mit aufgesetzten Rädern zu lagern. Meine beiden Bots mit PU-Sohlen haben daher eine separate Lager-/Transportbox, wo der Bot immer aufgebockt ist.
      [@battlecore: Nachdem Du ja von der Fahrzeugecke kommst: Überwintern oder einlagern von Fahrzeugen: Die werden auch aufgebockt, damit die Reifen keine Platte bekommen.)


      Replikator schrieb:

      Das schreit doch nach einer Sammelbestellung! Würde ich auch gerne mal testen, das zeug!
      Lege ich beim nächsten Materialaustausch mit dazu. (Hab' noch genügend....)
      .
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    • Ich hab gerade sogenanntes Streckgitter aus alu bestellt mit Maschengröße 5x13mm:

      ebay.de/itm/Grill-ohne-Emblem-…t%3D8%26sd%3D401180173078

      Mir kam in den Sinn das bei ganz feinem Geflecht ja gar keine richtige Verbindung mehr innerhalb des PU besteht. Das läuft zwar durch die feinen Maschen durch und verbindet sich, aber das sind ja nur hauchdünne winzige Verbindungen die dann zwischen den beiden Seiten des Gitters entstehen. Da ist es vielleicht doch besser wenn da mehr Verbindung durch grössere Maschen im Gitter entsteht.
      Ausserdem sind diese Gitter auch einigermassen stabil so das es auch eine richtige Verstärkung ist. Wenns mal nen Schlag auf die räder gibt kann man das wohl geradebiegen. Ich werd das wohl mit nem Handtacker aussenrum in das HDPE tackern, falls die Tackerklammern da reingehen. Die Enden zwirbel ich mit ein wenig Gartenbindedraht zusammen.



      Das die PU-Reifen da eine Platte Stellen bekommen könnten hatte ich noch garnicht bedacht, ist dasn schonmal jemand passiert? Weil das Gewicht ja minimal ist bei einem Feather, verteilt auf vier Reifen mehr oder weniger gleichmässig. Aber ich hab meinen ja sowieso auf so nem Motorradheber mit Plattform und da leg ich was drunter. Nicht das mir die Kalesche von selbst vom Tisch springt wenn ich mal was dran mache.

      Bei Autos hat man das früher gemacht, die nix dazugelernt haben machen das heute auch noch. Bockt man ein auto sooo lange auf dann verbiegt sich einiges von Blechkanten untendrunter bis bodenblech usw. Zudem ist dann an den Stellen wo es aufliegt auch erstmal der Unterbodenschutz, dichtmasse, Lack usw. im Eimer.
      Man macht heute einfach ein halbes Bar mehr Luft auf die Reifen, das funktioniert ganz wunderbar.