Holzman

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    • Als Modellflieger kenne ich die Hülsen natürlich :D . Also beim Flieger hälts.

      Was bei deiner Konstruktion fehlt ist eine Sicherung für das Kettenrad. Man hat ja Belastungen in- und gegen den Uhrzeigersinn, eine davon wird zwangsläufig versuchen dein Kettenrad abzuschrauben.

      Deine Konstruktion kommt mir vom Bauchgefühl her recht aufwändig und sperrig vor. Ich musste da jetzt auch recht lange darüber grübeln, wahrscheinlich würde ich das Kettenrad an der Glocke festschrauben (Bsp) und eine längere Welle in den Motor einbauen, um auf dieser ein zusätzliches Lager zu montieren.
      ,,Why does my motor need brushes if it doesn´t have hair?" - Charles Guan
    • Ok dann mach ich das erstmal ohne eine Abflachung. Hab da eh noch nie so Vertrauen zu gehabt. Vor allem bei so kleinen Wellendurchmessern. Aber das eiern kommt davon wenn Welle und Hülse Luft haben. Daa muss eine Passung sein dann dürfte da nix eieren. Zur Not halt eine neue Buchse machen und die Bohrung mit der Reibahle aufreiben.

      Ralf,
      Wenn ich das Rad an der Glocke festmache brauch ich aber eine Kabeltrommel im Bot wo es sich abwickel kann. Das ist ein Outrunner und die Kabel sind an der Glocke dran :D

      Ich geb den Spannhülsen mal eine Chance. Auch wenn ich nicht weiss wie ich das festziehen soll. Da ist nirgends eine Möglichkeit zum gegenhalten beim anziehen.
    • Dass Du zwei unabhängige Ketten für eine Antriebsseite hast, finde ich gut. Falls eine Kette reißt, wäre im Prinzip immer noch eine Seite anzutreiben. Auch wenn das nicht mehr angetriebene Rad bei Kurvenfahrten extrem bremsen/blockieren wird. (So zumindest meine Erfahrung mit Boober, wenn eine Ketten zwischen vorderem und hinterem Rad gerissen ist.)

      Unterschätze den Platzbedarf nicht, den zwei zueinander versetzte Ketten bilden. Das Ding wird dann ganz schön breit werden.

      Wo ich Bedenken hätte, das wäre die Halterung für Motor und Rad-Innenlager aus HDPE. Irgendwie etwas "wabbelig". Vielleicht solltest Du im HInterkopf behalten, dass das HDPE noch in einem "Alurahmen" mit ein paar Versteifungen geführt wird? (Bisher hatte ich HDPE immer nur als Panzer verwendet, also zusätzlich auf das Alu geschraubt. Beim ersten "tragenden" Einsatz von HDPE in den Beetles als Antriebs-Gegenlager war dies die volle Enttäuschung. => Gibt zu sehr nach.)
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      Interesse an Elektronik für Schaukampfroboter und Kettenfahrzeuge (Fahrtregler, ESC) ? => http://www.Robots.IB-Fink.de
    • Ja da mach ich mir auch die ganze Zeit Gedanken drüber. Die Halterung vom Motor müsste an sich halten, hab aber etwas Bedenken das vielleicht sich vielleicht Glocke und Welle trennen bei Schockbelastung. Irgendwie müsste da noch eine Lagerung im Bereich der Zahnräder sein. Das Gewicht hebelt ja im Prinzip an der Glocke wo alles nur in einem kleinen Kugellager drinsteckt.

      Die Kette belastet das ja nicht direkt weil der Zug ja gleichmässig von beiden Seiten kommt. Mehr oder weniger.

      Radinnenlager aus HDPE? Du meinst die Lagerböcke auf der Innenseite die aufs HDPE geschraubt sind? Ja..werd da wohl Knotenbleche mit reinmachen als Abstützungen oder. Oder heisst das dann Knotenplastik??

      Jedenfalls würd ich beide Teile oben und unten mit dem Deckel und Boden verschrauben damit die sich nicht so winden. In Querrichtung wollt ich auch HDPE-Querträger reinmachen so das es im Prinzip mehrere Abteilungen im bot ergibt. Da will ich zum einen die Teile dranmontieren damit die nicht am Einschlaggefährdeten Deckel oder Boden dran sind. Zum anderen kann ich dann sowohl Deckel als auch Boden abnehmen. Was die Zugänglichkeit auch verbessert.

      So im groben würd ich das so wie skizziert aufbauen aber die Details kommen dann eher spontan denk ich mir. Mein Autoschrauber- und Bauschlosserwissen kommt mir hoffentlich zuhilfe.
    • Die zwei versetzten Ketten, braucht sehr viel Platz. Aber ich hab keine andere Idee wie ich notfalls die Räder lauffähig halten kann. So übern Daumen sind innen etwa 5cm Platz notwendig, das ist dann knirsch. Plus das Alu und HDPE, also etwa 6,4cm dick wäre ein Seitenteil.

      Mehr wirds von allein, kennt man ja.

      Platzsparender wäre es wenn ich die Kette direkt an die Räder mache und das äussere Teil weglasse. Aber das ist mir zu riskant. Da müsst ich die Räder vielleicht nach innen machen und aussen ein Alu dran zum Schutz.

      Aber...dann kann er leichter auf der Seite liegenbleiben oder so. Und ein Spinner kann das Blech eindrücken und ein Rad einklemmen. Beides schon vorgekommen.

      Dann lieber ein Rad zerfleddern lassen. Ist auch einfacher instandzusetzen. Da ich die Räder selber giessen möchte hab ich auch die Hoffnung das durch das Gummi einige Einschläge abgemildert werden. Also quasi ein Gummipanzer sozusagen.
    • Hatte ich aucz bei bots gesehen, aber da sind dann die Riemenräder breiter, weil die ja noch seitlich die Kante haben neben dem Riemen. So wirklich viel Platz spart man da glaub ich garnicht. Aber die Gewichtsersparnis wäre ganz gut, Kette gegen Riemen, Stahlkettenräder und Alu-Riemenräder wiegen etwa gleich weil die Riemenräder viel breiter sind.

      Aber ich denke das im Bot auch ausreichend Platz bleiben wird.

      Die Aussenabmessungen werden wohl bis zu 500x500 und 150 hoch, so in dem Bereich wirds liegen.
    • Ja leider. Aber das hat sich dummerweise auch irgendwie daraus ergeben das die Ritzel für die Räder ziemlich groß sind, dadurch relativ große Räder, kann die ja nicht kleiner als das Ritzel machen. Und dadurch muss ich auch einen gewissen Abstand zwischen den Rädern haben damit er beim fahren nicht ständig "nickt". Bin am überlegen wie ich das verkleinern könnte, geht eigentlich nur durch ein kleineres Ritzel für die Räder. Aber dann wird die Übersetzung auch sehr deutlich anders und ich muss mal schauen wie das dann mit der Fahrgeschwindigkeit wird. Die Spannung könnte ich vielleicht um eine Lipozelle niedriger machen, aber wollt ich eigentlich nicht, ist ja auch nicht schön mit weniger Spannung. Hatte so mit 6S / 22,2V gerechnet.

      Gebt mir doch mal einen Tipp.

      Der Motor hat 300KV, die mit weniger waren alle nicht lieferbar.
      Das große Ritzel 70 Zähne, das kleine Ritzel hat 8 Zähne, 6mm Teilung.
    • battlecore schrieb:

      Gebt mir doch mal einen Tipp.
      1)
      Ich würde die Spannung reduzieren. MIt 4S (oder 5S LiFePO4) kann man auch schon ganz brutale Maschinen betreiben.

      2)
      Das Chassis muss kleiner werden. Mit diesen Aussenmaßen kannst Du fast in der 100kg-Klasse mitfahren.

      3)
      Dass Der Motor mittig sitzt und beide Räder über getrennte Ketten antreibt, ist von der Betriebssicherheit sehr gut. (Wenn eine Kette zerhackstückelt wird, kann der Bot immer noch notdürftig fahren). Aber so wie Du die Ketten gelegt hast, wird die Anordnung ziemlich breit. Hast Du schon mal darüber nachgedacht, die Motorwelle soweit zu verlängern, dass die beiden Antriebsritzel sehr weit auseinander sind? Eine Kette würde dann "innen" zu einem Rad laufen, die zweite Kette dann "aussen" zum anderen Rad.

      4)
      Mir ist in den letzten Monaten mit "euch Neuzugängen im Forum" aufgefallen, dass bei den Leistungen ein ziemlicher Gigantismus herrscht. Ich kann nur das Beispiel von dem 100kg-Bot Tsunami 1 heranziehen. Die Motoren wurden mit 36V betrieben. Der Bot war nicht beherrschbar. Auch mit logarithmischer Kennlinie für die Ansteuerung usw. . Erst das Weglassen von einem Batterieblock (Nennspannung des Bots war dann 24V) brachte die Lösung. Darum meine o.g. Vorschläge, die Akkuspannung zu reduzieren, die Räder kleiner zu machen, somit kleinere Ritzel verbauen und durch eine geschicktere Kettenlegung dann die ganze Fuhre kleiner zu bekommen. ;)


      Bau doch mal einen kleinen Testaufbau zusammen. So wie ich das verstanden habe, hast Du schon alle Teile. Einfach mal ein Holzbrett nehmen, vier Ausschnitte für die Räder mit der Stichsäge herausbeißen, alles provisorisch draufschrauben und dann mal losfahren. Das erspart dann zeitaufwändige Änderungen, wenn Du alles ungetestet im ersten Bot realisierst. (Motorlager etc. usw. kannst Du ja von dem Holzbrett-Aufbau weiter verwenden,)
      .
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    • Ritzel und Räder kleiner Machen sollte eigentlich kein Problem sein.
      Musst ja bedenken, dass die Radgröße auch bei der Geschwindigkeit mit reinspielt.
      Mit einem kleineren Ritzel (sagen wir mal halb so groß, ich red hier der einfachheit bei "groß" vom Umfang) hättest du zwar eine höhere Drehzahl (schätzungsweise doppelt so hoch).
      Aber gleichzeitig könntest du ein nur halb so großes Rad nehmen, sodass du bei doppelter Drehzahl trotzdem die gleiche Strecke zurücklegst. Beim Drehmoment wäre es genauso, falls du dir da sorgen machst.

      Probier das sicherheitshalber mal aus, die Uhrzeit ist nicht gut für höchstleistungen wenn man über sowas nachdenkt, aber ich denke das haut hin.
      Und ja... tu was du kannst, um den Bot kleiner zu bekommen. bei meinem bin ich im Moment bei ca. 30*30 cm, und hab mal durchgerechnet dass allein Boden und Deckel auf 3,2-4,5kg kommen, je nach Material und Stärke (4mm Titan das leichteste, 3,2mm Hardox das schwerste. 8mm Alu und 20mm HDPE liegen irgendwo dazwischen. Schienen mir Dicken zu sein, die von der Stabilität her halbwegs vergleichbar sind, bzw. das wenigste, was mir reichen würde falls da ein Axtbot rumfährt.).
      Und dann kommen noch die Seiten dazu.

      Da hatte ich mich am Anfang doch ganz arg verschätzt, wie viel Gewicht ich für die Panzerung einplanen sollte, und wie schnell das mehr wird wenn der Bot größer ist.
      "Spiel mit dem Feuer. Tu es.
      Denn man kann einem Kind hundertmal sagen, die Herdplatte sei heiß. Die Bedeutung wird ihm erst in dem Moment, in dem es trotzdem drauffässt klar.
      So lernt doch jeder für sich selbst, in dem großen Spiel das Leben heißt. Und das Feuer ist einer der anspruchsvollsten, dennoch lohnendsten Mitspieler."

      Ps: Nicht käuflich, aber buchbar
    • Hab auch so als einzige Lösung die Verringerung der Spannung finden können um den Bot zu verkleinern. Hab alles vor und duch und zurück gerechnet. Dann werd ich das mal umdisponieren.

      Zum Glück hab ich noch nicht alle Teile. Daher noch nicht zuviel verschwendet.

      Holzbretter undso hab ich da schon liegen und alles mal so draufgelegt zum probieren.

      Die Skizze ist nur so ein erstes gekritzel als Denkansatz. Die Lagerböcke an den Rädern werd ich aussen statt innen montieren und die Räder dafür innen etwas aussparen. Wie bei einer autofelge halt. Das spart mir in der Breite schon etwa 4-5cm auf jeder Seite. An Innenraum bin ich ja noch flexibel, hab das ja erstmal nur über den Daumen gepeilt wieviel Platz ich brauche um auch mit den Händen vernünftig reinzukommen beim schrauben.

      Das doofe ist das ich jetzt wieder arbeite und diese tägliche Unterbrechung meiner Freizeit ist sehr lästig :D Wollt schon immer mal fragen ob es nicht reicht wenn die den Lohn einfach überweisen und ich dafür einfach zuhause bleib :D
    • Naja, Räder und Ritzel verkleinern wäre ja schon ein Ansatz, dann brauchst du an der Spannung evt. nicht viel machen. (man kann ja auch einfach nicht Vollgas fahren...^^)
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    • Ja hab nochmal ein bissel gerechnet. Die Geschwindigkeit bleibt sogar relativ gleich wenn ich das grosse Ritzel und Rad ungefähr im gleichen Maß auf z.b. 54 Zähne verkleinere.

      Keine Ahnung wieso ich das vorher übersehen habe. Hatte mich wohl zu sehr auf ein bestimmtes Untersetzungsverhältnis versteift.

      War heute zum Pappe entsorgen beim Verwerter und hab dann gleich mal die Aluminium-Ecke durchstöbert. Hatte verdrängt das die ja auch Schrott verwerten.

      Da stand eine schöne Schrottkiste mit Drehteilen von denen geradezu welche auf mich gewartet haben. Fünf als Radnaben geeignete Teile hab ich rausgeangelt. Die Kiste war von ner Firma um die Ecke die Elektroantriebe und Bremsen machen.Ist sogar ne schöne Nut innendrin und zwei Gewinde zum festziehen auf der Welle.

      Dazu noch einiges an Flachmaterial. Alles für 10 Euro, war okay.

      Räder hab ich auch schonmal grob skizziert wie die aussehn könnten. Ein paar Hülsen mit rein wo die Schrauben durchkommen. Warscheinlich eine HDPE-Platte und da giesse ich dann PU-Masse als Rad drunherum.


    • Hab ein bissel überlegt wegen den Lagern für die Achsen.

      Mir sind die Kugellagerlösungen alle irgendwie zu schwer oder zu unflexibel was den Unwuchtausgleich angeht. Lagerböcke aus Alu haben keinen Unwuchtausgleich aber sind recht leicht. Graugusslager sind mit Unwuchtausgleich weil das Lager kippbar im Lagerbock sitzt aber die sind sackschwer.

      Gibt es Erfahrungen mit Gleitlagern wie zum Beispiel Schmiermittelfreie geschlitzte Lagerbuchsen aus beschichtetem Blech und mit Kragen??

      Wie diese

      maedler.de/product/1643/1629/5…itzt-voellig-ungeschmiert

      Wir verwenden die in der Firma auch für hoch wechselbelastete Lagerung mit niedriger Geschwindigkeit. Gleiten tut das besser als mit Kugellagern und hat immer ganz Hundertstel Spiel, logisch, sonst wärs ja Maß auf Maß und somit eine Klemmung.
      Der Abrieb ist auch nach 10 Jahren 1 million kilometer nahezu null und kein merkliches Spiel. Etwas Verzug oder unparallele Wellen sind dabei kein Problem.
    • War meine vorige Überlegung aber bin nicht so recht mit der Befestigung der Buchsen weitergekommen. Wir haben solche Buchsen auch z.b. in Stanzwerkzeugen für die Säulenführungen in verschiedenen Ausführungen.

      Wie hast du die befestigt? Reicht einpressen oder haste die am Bund geschraubt? Haste ne Hülse auf die Welle gemacht oder direkt die Welle ins Lager rein? Wollt nämlich Aluwellen nehmen, hab Bleihaltiges Alu dafür, denke das wär geeignet als Gleitpartner wenn ich PTFE-Fett benutze. Eloxiertes Alu geht auf jeden Fall in dieser Paarung.

      Als Anlaufscheibe an den beiden Enden geht ja ein Blech als Scheibe geschnitten oder besser Hasbergfolie usw. Ob das an einem Bund von ner Buchse oder am Material anliegt wo die Buchse drin ist wäre relativ egal solang es geschmiert ist. Muss ja die Welle fixieren damit die nicht hin und herrutscht.
    • So ich konnte einiges mit ein paar anderen Metallern klären und demnach sieht die Radaufhängung erstmal so aus:




      Es wird also Gleitlager geben statt Kugellagern. Das ist vielfach leichter und sie sind belastbarer vor allem bei Stoßbelastungen. Preiswert ist es sowieso weil eine DU-Lagerbuchse weniger als einen Euro kostet. Dabei handelt es sich um aus Blech gebogene Buchsen mit einem Kragen und die Buchsen haben einen Schlitz, weil sie ja aus Blech gebogen sind. Innen haben die Buchsen eine Schicht aus Lagerbronze und darüber eine Schicht aus einem PTFE-Stoff. Ich kenne diese Buchsen von der Arbeit und die werden da auch für extreme Wechselbelastungen bei niedriger Drehzahl benutzt. Also eigentlich ideal. Und es gibt alle Teile bei Mädler.

      Einzig die Spannsätze die ich für die Kettenscheiben brauche...sind übelst teuer, 20-30 euro je nach Wellendurchmesser, aber die solideste Lösung für diesen Zweck.