Holzman

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    • Also wenn die Kondensatoren nicht genug Strom nachliefern können, dann versuchen die Regler, weil es ja Regler sind, trotzdem dem Strom aufrechtzuerhalten. Dann können die entweder einbrechen, oder durchbrennen. Das ist schon richtig. Aber ich denke gerade deshalb wäre es gut die Kapazität zu erhöhen. Was natürlich auch schnelle Kondensatoren mit niedrigem Innenwiderstand erfordert.

      Seh ich das so richtig?

      Was den Überschlag angeht kann ich nur sagen das ich viele Fotos davon gesehen habe wo man genau die stelle sehen konnte wo der Überschlag stattfindet und sich durch die Schrumpfschlaufhülle gebrannt hat. Aber die Drähte sind auch auch wirklich direkt anliegend am Schrumpfschlauch. Vielleicht wird der beim Löten schon ein wenig angeschmolzen, obwohl das im Lötbad ja nicht soviel Wärme bis dahin leiten sollte. Es sei denn die werden normal gelötet und von Hand. Ich kenne das auch von Röhrenverstärkern die in der Regel mit 200-600 Volt arbeiten und da ist das auch garnicht so selten. Auch wenn die Ströme da ja eher im Bereich von einem 500mA und weniger liegen.

      In jedem der Fälle reicht es ja auch wenn ein Staubfussel oder anderer Schmutz ungünstig dahinkommt und dann gibts einen Kurzen der schon ordentlich knallt.

      Rauhe oder glatte Elkos, ich tendiere immer zu rauhen, egal ob bipolar oder nicht, in der Regel Panasonic oder Nichicon. Also falls es Elkos sein sollen und nicht Folien. Ich weiß nicht was für Kondensatoren da Original genau drin sind. Ich hab einiges an Fotos gesehen aber mehr als "HY Vent" und die -40 bis 105° ist nirgends zu erkennen. Zumindest sind es nicht die billigsten mit 85°. Kann aber sein das die Spannungsfestigkeit vielleicht zu knapp ist, 36V werden es nicht sein, das nächste wären 50V was vielleicht knapp sein könnte. Weiß nicht ob es nennenswerte mit 40V gibt.

      Wie du aber auch schon sagst würde ich auch eher mehrere Kondensatoren benutzen. Zum einen verteilt sich der Strom und zum anderen verringert sich der Gesamtinnenwiderstand dadurch weil man die ja parallelschaltet. Wobei man den Innenwiderstand ja auch mit einem kleinen Folienkondensator in Parallelschaltung auch verringern kann.

      Aber da steigen wir jetzt ja auch schon tief in die Materie ein.

      Vielleicht kann ich diesen anderen von Ralf oben verlinkten Regler auch nehmen
      Wenns den in 100A gibt würd das gut passen denk ich. Bin noch nicht zu gekommen mir die genauer anzusehen.

      hobbyking.com/de_de/turnigy-brushless-esc-85a-w-5a-sbec.html


      Hab grad nochmal so überlegt wegen der spannung. Bei Lipo ist es ja so das die nicht wirklich 3,7V haben wenn sie voll geladen sind. Frisch aufgeladen bis 4,2V Schlussspannung landen die anschliessend ja auch bei 3,8 - 3,9V. Das hört sich nicht viel an, aber bei 12S... sind das dann 45,6 bis 46,8 Volt. Das macht den Kohl dann schon fetter. Geht man von der Ladeschlussspannung 4,2V aus..dann wirds richtig übel mit den 50,4V.

      Kann schon sein das die Kondensatoren direkt auf die Nennspannung ausgelegt wurden und das ist echt Knirsche eng.

      Aber die andere Sache ist ja, wer von uns fährt mit 12S? Ich glaub nicht das ich so weit hochgehen werde,eher so im Bereich 4-6S bei einem Feather. Schon allein wegen dem Gewicht. Hab noch nicht wirklich drauf geachtet mit wieviel ihr bei den Feather alle so fahrt.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von battlecore ()

    • battlecore schrieb:

      In jedem der Fälle reicht es ja auch wenn ein Staubfussel oder anderer Schmutz ungünstig dahinkommt und dann gibts einen Kurzen der schon ordentlich knallt.
      wo man genau die stelle sehen konnte wo der Überschlag stattfindet und sich durch die Schrumpfschlaufhülle gebrannt hat.
      Hätte ich jetzt ehrlich gesagt nicht erwartet. Ich kann mich irren, aber die Schrumpfschläuche haben normalerweise eine Prüfspannung von 4kV. Einen reinen Spannungsüberschlag halte ich daher mal für ausgeschlossen.
      Aber es gäbe die Theorie, dass durch das Abknicken des Drahtes der Draht in seiner Struktur verändert wird. (Stichwort: Neutrale Faser; Der Rest ist gestaucht oder gezogen). Der elektrische Leitwert sinkt, das hat bei höheren Strömen dann einen höheren Spannungsabfall zur Folge. Dann brennt diese Stelle ab.
      Oder: Die Bondung von dem Anschlussdraht an den Becher ist miserabel gemacht. Dann gibt's hier auch einen Übergangswiderstand.

      Wobei ich dann immer noch nicht verstehe, dass das ausgerechnet bei einem Richtungswechsel des Motors ist. Wenn von "0" an beschleunigt wird, sind die Elkos genauso gefordert wie bei einer Beschleunigung nach dem Richtungswechsel.


      battlecore schrieb:

      In jedem der Fälle reicht es ja auch wenn ein Staubfussel oder anderer Schmutz ungünstig dahinkommt und dann gibts einen Kurzen der schon ordentlich knallt.
      Wäre dann aber schon ein Zufall, wenn ausgerechnet immer beim gleichen Fahrtreglertyp etwas Verschmutzung gerade an dieser Stelle ist. Noch dazu bei offensichtlich neu angelieferten Baugruppen.
      Ich denke, es ist nicht Überspannung zwischen den zwei Anschlüssen, sondern Überstrom an einem Anschluss. => Will's aber jetzt nicht bis in's letzte Detail fest-diskutieren. :saint:

      Ich verwende immer (wenn es geht) die Panasonic "very low ESR"-Kondensataoren. Kriege ich über den Distributor "Bürklin". Nachdem bei meinen Fahrtreglern maximal 6S (=ca. 25V Ladeschlussspannung) zugelassen sind, reichen die 35V-Typen aus.
      Mir wurde berichtet, dass beim längeren Betrieb der zwei 4_5XXL-Fahrtreglers ( je 4 x 1000µF ;) ) in einem Panzer mit 2 x 500W-Motoren die Elkos auch warm werden.

      So,.... aber jetzt lass' ich euch wieder in Ruhe mit Kondensatoren und ihr könnt ungestört eure Brushless-Regler diskutieren. :D
      .
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    • Ja ne mir ist das ja auch wichtig :D

      Ich hab vergessen dazuzusagen das die abgebrannten Dlux immer mit SimonK-Firmware geflasht waren und die nutzt den Regler dann schon bis an die äusserste Grenze wenn man es so einstellt. Gerade beim bremsen kommt da natürlich viel Leistung zusammen und das macht sich auch bemerkbar.

      In vielen Videos sieht man auch den Unterschied zwischen Originalen Reglern und dann mit SimonK Firmware, der Richtungswechsel ist da mindestens dreimal so schnell, auch bei eher konservativen Einstellungen. Das da viele abgebrannte Dlux zu finden sind liegt wohl auch daran das es scheinbar einer der meistverwendeten ist. Zumal die ja auch noch sehr günstig sind kommen die mir ja auch sehr gelegen.

      Beim anfahren muss der Regler sicher auch viel Leistung aufbringen, aber eher langsam sag ich mal? Beim Richtungswechsel geht das ja viel schneller und der gesamte Schwung muss ja mitgebremst werden. Ich denke das da noch viel mehr Belastung aufkommt.

      Was die Kondensatordrähte angeht kann es natürlich auch sein das die Sollbruchstelle nicht so gelungen ist und da viel Widerstand entsteht, dann wirds warm, dadurch steigt der widerstand noch weiter, dadurch wirds dann noch wärmer...usw. Das alte Spiel halt.

      Hier ist z.B. ein Bild, da ist ein Anschlussdraht sogar komplett durchgeschmolzen. Das ist bei Overhaul 2 passiert. An dem 100Ohm Widerstand vorn sieht man auch das sich das Lötzinn auch aufgeschmolzen hat. Allerdings ist die sollbruchstelle der Drähte sogar etwas sichtbar und die sieht da eigentlich gut aus.

      etotheipiplusone.net/pics/gc/sb32.jpg
    • battlecore schrieb:

      Hier ist z.B. ein Bild, da ist ein Anschlussdraht sogar komplett durchgeschmolzen. Das ist bei Overhaul 2 passiert. An dem 100Ohm Widerstand vorn sieht man auch das sich das Lötzinn auch aufgeschmolzen hat. Allerdings ist die sollbruchstelle der Drähte sogar etwas sichtbar und die sieht da eigentlich gut aus.


      Ach du Sch...., die Kondensatoren sehen ja wirklich arg gequält aus. :(
      Die Verlustleistung an den Anschlussdrähten hat anscheinend wirklich keine Chance, irgendwo abgeführt zu werden. Wenn man als Hersteller schon weis, dass die Baugruppe höher belastet ist, dann liefere ich aber nicht solche Lötstellen aus, wie sie an den Kondendatoren zu finden sind. Ok, ... industrielle Fertigung. Aber es kann doch kein so ein großer Aufwand sein, dass nach dem Schwalllöten (?) ein chinesisches Mädel von der Bestückungsseite her mit dem Lötkolben die Lötaugen an den Anschlussdrähten korrekt verlötet und auffüllt. ;(
      Was nützt eine Kupferfläche an der Oberseite der Platine, wenn nur auf der Unterseite verlötet ist.... :whistling:

      Wie Du richtig beschrieben hast, ist die Isolierhülle vom Becher an dieser Stelle angekokelt. Anhand der zusätzlichen Schmauchspuren könnte es aber wohl eher die Hitze als ein Spannungs-Überschlag sein. Ausserdem ist das Gekokelte an beiden Anschlüssen zu sehen. Wenn es ein Spannungsüberschlag wäre, dann wäre das nur an einem Pin zu sehen, denn bei gleichen Potenzialen "springt" normalerweise kein Funke über.
      .
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    • Vielleicht ist dort obendie Kupferstelle mal für was anderes, je nach Variante des Regler oder so kanns ja sein das da noch was anderes von der Oberseite angelötet wird. Hab ich auch schon oft gesehn. aber ist schon richtig, man hätte da auch löten können. Hätte aber diesen Schaden auch nicht verhindert denk ich mir. Die Wärme steigt da ja sehr schnell an und bis das in die Kupferfläche weiter verteilt ist wärs bestimmt schon zu spät gewesen.

      Ich glaub nicht das es die Hitze alleine war. In Videos sieht man das es Blitzartig zum Knall kommt und sehr hell blitzt. Vielleicht ist es auch wirklich so das der Kondensator unterdimensioniert ist und es zuerst innerhalb des Kondensators zu einem Überschlag kam der sich nach aussen entladen hat weil ja auf der Unterseite des Kondensators die Überdruckentlastung ist. Da könnte sich der Stromschlag dann auch nach aussen abgeleitet haben und ist dann in den schmelzenden Lötbenchen geendet.

      Hab auch gesehen das Telemetriedaten Reglertemparaturen von knapp über 100 Grad anzeigten was dafür spricht das irgendwas schon sehr grenzwertig läuft. Aber das könnte man mit einem Lüfter etwas besser kontrollieren damit sich die Temperatur garnicht erst so aufbaut. Da versteh ich Turnigy auch nicht so recht das die gerade bei den sehr starken Reglern nur passiv kühlen und bei einigen schwächeren auch aktiv mit Lüftern und super ausgefeilten Kühlkörpern.

      Da würde ich jedenfalls auch umrüsten.


      EDIT:
      Also wenn es soweit ist dann schau ich mal nach dem Platinenlayout. Vielleicht ist da auch etwas ungünstig. Eventuell hilft es bei den Fets nochmal zwei Kondensatoren am anderen Ende der Leiterbahn hinzuzufügen die dann direkter an den Fets sind. Ich weiß nicht wieweit ide Leiterbahnen gegeneinander isoliert sind. Einfacher Lötsrpplack ist da vielleicht nicht geeignet und es sollte besser isoliert sein. Falls da auch ein Überschlag auftreten könnte.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von battlecore ()

    • battlecore schrieb:

      Vielleicht ist dort obendie Kupferstelle mal für was anderes, je nach Variante des Regler
      Eigentlich nicht.... Zoom mal in das Bild. Die Lötaugen, die von der Oberseite nicht verlötet wurden, sind auf dem gleichen Potenzial wie die Kupferflächen (mit Lötstopplack überdeckt).
      Die kleinen Bohrungen sind dafür da, um die Verluste bei den Leiterbahnen zu mindern. (Ist bei Industrieprodukten, wo höhere Leistungen auf der Baugruppe gehandhabt werden, so üblich.) Somit müssen Ober- und Unterseite der Leiterbahnen(-flächen) auf gleichem Potenzial sein. Aber der Prozessfehler beim Anfertigen von dieser Baugruppe ist, dass beim Schwalllöten (?) die kleinen Bohrungen nicht mit Lötzinn aufgefüllt wurden. Damit ist praktisch der Effekt von einer "dickeren gemeinsamen Leiterbahn" nicht mehr gegeben.

      Und wie schlampig gelötet wurde, sieht man ja bei den Anschlussdrähten der Kondensatoren. Wobei ich mittlerweile dem Chinesenmädel gar nicht die Schuld gebe. Links und rechts von den Kondensatorgehäusen sind an der Platinenoberseite saubere Lötstellen erkennbar. Also wurde nach dem Lötprozess an der Unterseite der Baugruppe auch noch auf der Oberseite manuell gearbeitet. Der Fertigungsplaner hat vergessen, der Löterin die vier Anschlusspins von den Elkos mit in die Lötliste vorzugeben.
      .
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    • Hm ja ok da hab ich noch garnicht dran gedacht das die Obere Leiterbahn vielleicht auch zu den Fets führt. Müsste ich schauen wenn ich welche habe. Das wäre dann natürlich echt gut.

      Schade das der Black Friday sich nicht auf die Regler auswirkt.

      Welche Akkukapazitäten habt ihr in der Regel bei Featherweights?
      Ich dachte das ein 6000mAh 4S reichen müsste ja?

      Mich irritiert die Angabe 25C konstant und 50C Burst. bei 6000mAh wären das dann 25x6000 = 150 Ampere. Richtig ne?
      Der Turnigy SK3 5055 zieht max 60A angeblich. Um da auf 1520 Watt zu kommen müssten 1520 / 60 = 25,16V rein. Aber bei 10S wie er angegeben ist wären es ja schon mindestens 37V. Es sei denn er zieht dann nur noch 40,81A, dann würds passen. Aber Motoren ziehen ja unter Last eigentlich immer soviel sie nur können egal an welcher Spannung. Schon bisserl komisch.

      Aber ich will nicht Verwirrung stiften.

      Also diesen Lipopack mein ich.

      hobbyking.com/en_us/turnigy-na…-4s-25-50c-lipo-pack.html


      Frage..was kann ich noch mitbestellen...ich vergesse garantiert ne Menge


      Da wären Kabel und Bananenstecker / Buchsen bzw männlich / weiblich

      Achja..ein Empfänger...

      Eine Lipobox wäre auch ganz gut um die sicher unterzubringen, und so eine Socke.. Ladehülle

      Welches Ladegerät ist für diese Nanotech Akkupacks zu empfehlen? Von Graupner hatte ich mal eins empfohlen bekommen, Namens 6480 Ultra duo Plus. Oder ein Imax B6.

      Um zuhause zu testen wäre ein Netzteil ganz gut, hab von normalen Steckernetzteilen gelesen. Das müsste aber auch so wenigstens 10A liefern können damit es nicht gleich abbrennt oder?

      Und einen Unterspannungswächter benötige ich weil die SimonK-Firmware das ja nicht hat. Einen der die Spannung auch unterbricht wäre natürlich toll. Hab nur welche gesehn die ein LED-signal ausgeben bei drohender Unterspannung.

      Die passende Programmierbox noch

      Und total vergessen, den USB Adapter zum flashen

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von battlecore ()

    • battlecore schrieb:

      Um zuhause zu testen wäre ein Netzteil ganz gut, hab von normalen Steckernetzteilen gelesen. Das müsste aber auch so wenigstens 10A liefern können damit es nicht gleich abbrennt oder?
      Dieser Tipp stammt von mir. Aber nicht so gedacht, dass statt dem Akku jetzt ein Netzteil die Power liefern muss, sondern dass man sich mit der Verdrahtung und den Eigenschaften der Elektronik etwas vertraut macht. (Einen neu entwickelten Formel1-Motor baut man auch nicht gleich in ein Fahrzeug und bringt das ungetestet im nächsten Rennen bis zur Leistungs-Erschöpfung...).

      Ich meine: Schließ' ein kleines Steckernetzeil an, das z.b. maximal 1A kann. Und dann zwei kleine Motoren, die mit jeweils < 1A zufrieden sind. Dann die Inbetriebnahme und Parametrierung von den ganzen Baugruppen. Wenn in der Verdrahtung kein Fehler ist (bei maximal 1A kann in der Regel nicht allzuviel passieren, die falsch angeschlossene LED wird es überleben, der verpolt angeschlossene Fahrtregler auch :D ), dann erst die großen Motoren und den "scharfen Akku" anschließen.

      Ich hab' diese Empfehlung schon oft genug an unsere Ant-Neueinsteiger gegeben, aber wie's halt im Leben so ist.... => Drauf mit dem kleinen 7.2V-Akku und dann mal sehen, wie er wegen einer fehlerhaften Verdrahtung dicke Backen kriegt und krepiert... :(



      Welches Ladegerät ist für diese Nanotech Akkupacks zu empfehlen? Von Graupner hatte ich mal eins empfohlen bekommen, Namens 6480 Ultra duo Plus. Oder ein Imax B6.
      Ich hab' mir vor ein paar Wochen die V2 von dem Imax liefern lassen.
      hobbyking.com/en_us/imax-b6ac-…e-charger-discharger.html

      Den ganzen Schicki-Micki mit den Schnittstellen nutze ich nicht. Das Gerät soll nur das machen, zu was es gekauft wurde: Laden.

      Allerdings wieder Pech gehabt mit der "Anschlussnorm". Geräteseitig ist ein dreipoliger Kaltgerätestecker nach Chinesennorm dran. Das mitgelieferte Anschlusskabel hat auf der Netzseite statt einem Schuko-Stecker auch einen Chinesenstecker dran. Kein Problem zum Umbauen (Seitenschneider und ein Kaltgerätekabel nach deutscher Norm sind im Fundus gewesen), aber machte halt wieder Arbeit.

      Mit den 6Ah bist Du wahrscheinlich viel zu hoch. Ich hab' bei meinem Feather einen 4200mAh verbaut. Der hat mit dem Füttern von zwei Autokompressoren gut zu tun. Reicht aber locker für die 3 Minuten-Distanz. Erst wenn es länger geht (wir hatten bei einer Messe mal fast 8 Minuten gefighted, ist der Akku am Ende gewesen. => Leider unbalanziert geladen und schon war eine Zelle hinüber.)

      Ich persönlich mag lieber die "1P" statt den "2P". Nach meiner Meinung kommt man an der Physik nicht vorbei, und darum lieber keine voneinander unabhängigen Zellen parallelschalten.


      Nervig ist das Gefummel mit den kurzen Balancerkabeln am Akku. (Ich mache das inzwischen ja anders mit SUB-D-Buchsen am Bot und separaten Verlängerungsleitungen vom Lader). Aber für den ersten Stapellauf bei Dir würde ich beim Hobbyking noch ein paar Sets von Balancer-Verlängerungskabeln mitbestellen.
      .
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von IBF ()

    • Oh hatte die Version 2 von dem Lader nicht gesehen, danke.

      Der 6000er ist ein 4S1P, 14,8V

      Die Stecker find ich auch gut, ich nehm an da gehen auch 4mm Bananenstecker rein. Wenns die als passenden Stecker gibt ist das schon gut.

      Verlaengerungen hab ich nicht bedacht, ist Vorteilhaft.

      Motoren zum testen hol ich auch, gute idee
    • Nochmal nach Akkus geschaut.

      Wenn ich den Regler mit 120A nehme könnte ich auf 6S hochgehen. Da gäbs dann die 5000mAh 6S 35C bis 65C.

      Dann müsste ich später für den Heavy nicht alles nochmal kaufen. Ich könnt dann auch tauschen.

      Der Imax B6v2 kann die auch laden.

      Wär vielleicht unterm Strich ne gute Entscheidung glaub ich.
    • AC Input Voltage: 100 ~ 240v or 12V DC input
      Max Charge: 50W
      Max Discharge 5W
      Charge Current Range: 0.1 ~ 6.0A


      Für Feather O.K. wenn man nur einen Block Laden muß, für Heavy, wann willst du da Fertig werden, mit 2-3 Akkus die du brauchen wirst, und einem Lader der Maximal 6A macht bei nur 50W Leistung, du hast nur 1 Stunde Zeit zum Laden, Minimum was der Lader machen sollte sind 10A bei 100W pro Ausgang, und am besten einen Doppel oder Vierfach Lader besorgen, spart kosten und vor allem sollte er dann auch AC-DC sein, damit man sich das lästige Netzteil spart!

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    • Ja daran hab ich schon gedacht, ich hab mir angewöhnt immer genug volle Akkus und wenigstens zwei Lader zu haben. Statt ruckzzuck laden zu müssen tausch ich dann einfach die Akkus und dann laden die leeren halt in der Zeit.

      AC und DC-Anschluss hat der ja?

      Kann mal schauen was da noch so geht, hab noch nicht viel nach Ladegeräten geschaut.
    • Man kann auch "sozial" sein und die Akkus mit 1C laden. :D


      battlecore schrieb:

      Die Stecker find ich auch gut, ich nehm an da gehen auch 4mm Bananenstecker rein. Wenns die als passenden Stecker gibt ist das schon gut.
      Bei meinen vom Hobbyking gelieferten Akkus waren zwar Buchsen an den Power-Ausgangen dran, aber das waren keine 4mm Bananenstecker-Buchsen. Irgendeine blöde Zwischengröße. Musste ich wegschneiden bzw. durch Norm-Buchsen ersetzen.

      O.g. hatte ich den Balancer-Anschluss gemeint. Das ist der kleine flache Stecker, der zusätzliche zu den Power-Ausgangen vom Akku herausgeführt ist. Die Leitung ist ziemlich kurz. Jedesmal das Ladegerät an den Bot heranziehen und die kleine Leitung unter mechanischer Spannung zu haben, das war mir auf Dauer zu blöd.
      .
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    • Der hier vielleicht (Immer Schauen ob woanders Günstiger, gebe bloß Tipp zum Lader selber)...

      stein-elektronik.de/Shop-2/DOPPEL-LADER-UP120

      rcindependent.com/wbb3/index.php?page=Thread&threadID=81769

      IBF schrieb:

      Man kann auch "sozial" sein und die Akkus mit 1C laden.
      Nicht bei Heavy, da bist du froh wenn das nach 30 Minuten durch ist, mehr Zeit bleibt nicht, gerade bei Live Shows, wenn man pro Show 2 Kämpfe machen möchte, und die Zellen die ich verwende...

      mylipo.de/HV-Lipo-4000mAh-259V-7S-45C-90C

      können da ohne weiteres noch mehr ab...

      mylipo schrieb:

      Ladung 5C = 20,0A (19,0A) wenns mal schnell sein muß
      ich selber Lade mit 2C und wie gesagt, 30 Minuten und sie sind wieder Voll!

      Wir bauen Showkampfroboter, unsere Homepage devil-crew.eu schaut mal rein!
    • Von fertigen Bots und erstrecht live-events bin ich aber Lichtjahre weg ne. So knapp. Grob. :D

      Also der Sinn dahinter das ich gern viele Akkus und wenigstens zwei Lader habe ist einfach das ich mich kenne. Die Hälfte vergesse ich. Dann hab ich wenigstens noch die andere Hälfte. Mit sechs bis neun Akkupacks kann ich mir sogar den kleinsten Lader leisten. Oder ihn sogar vergessen. Da drängt nix.

      Aber was ich kurz fragen wollte bzw. anmerken wollte.
      Ich sprach jetzt von einem Akku pro Motor.

      Aber das ist ja vom Gewicht her schon gigantisch. Ein grosser ist viel leichter wie zwei kleine. Wie muesste ein einzelner Akku fuer beide Fahrmotoren dimensioniert sein eurer Erfahrung nach? Man kann ja nicht direkt nur nach der Motornennleistung gehen weil die ja extrem schwankt im Betrieb.

      Zum anderen hab ich noch keine Akkus mit entsprechender Kapazitt gesehen.

      6000mAh bei 22.2 v und 60A reicht etwa 5 Minuten. Also fuer einen Motor.

      Mir kommt das Gewicht so viel vor :wacko:
    • So Jungens, meine Fräse ist an sich fertig, mir fehlt nur noch viel Zubehör zum fräsen, Fräser, Säger und und und. Aber ich möcht mal ein paar Späne erzeugen und daher gleich was für den Bot ausprobieren.

      Praktischerweise mal zwei Seitenteile für den Antrieb weil ich dafür schon ein paar Teile habe wie die Motoren und Kettenräder und Ketten und einige Kugellager.

      Aber ich hab da mal ein Problemchen das ich bisher erfolgreich verdrängt habe.

      Die Motoren haben eine glatte runde Welle, ohne kleine Fläche um mit ner Schraube gegenzudrücken. Dafür ist bei dem Motor aber ein Propelleradapter mit bei, wie halt üblich. Der Adapter ist eine geschlitzte Spannhülse mit M10 Gewinde dran. Diese Hülse ist im Prinzip so ähnlich wie eine Spannzange für Fräsen wo man einen Fräser mit einspannt oder bei der Drehbank wo man dann das Materialstück drin einspannt.

      Also ich würd das so machen das ich die Spannhülse an die Motorwelle mache und da noch ein Kugellager mit aufschiebe um das abzustützen damit die Motorlager das nicht allein machen müssen. Ans Ende von dem Gewindestück würd ich dann mittels Gewinde das Kettenrad anbringen und am Kettenrad eine kleine Nabe mit Welle die nochmal durch ein Lager geht und dann im Antriebsrad endet. So das die KEtte samt Kettenrad noch innenliegt und das Rad dann aussen.
      So wie bei Sewersnake der das auch getrennt hat, Kettenräder mit Kette innen und die Räder aussen. So wäre die Kette usw. geschützt.

      Kennt ihr diese Hülsen von den Motoren?
      Reicht sowas um das da anzuflanschen oder dreht das einfach mal durch?

      Ansonsten wüsste ich nur die Möglichkeit da eine kleine Fläche an die Welle zu schleifen und da mit einer Schraube dranzudrücken. Hab da halt nur mehrmals von gelesen das sich das auch ausarbeitet und dann auch durchdreht. Dann wäre der Motor im Prinzip Schrott weil die Welle dann versaut ist.







    • battlecore schrieb:

      Kennt ihr diese Hülsen von den Motoren?
      Reicht sowas um das da anzuflanschen oder dreht das einfach mal durch?

      Ansonsten wüsste ich nur die Möglichkeit da eine kleine Fläche an die Welle zu schleifen und da mit einer Schraube dranzudrücken. Hab da halt nur mehrmals von gelesen das sich das auch ausarbeitet und dann auch durchdreht. Dann wäre der Motor im Prinzip Schrott weil die Welle dann versaut ist.
      Interessant, was es alles gibt..... => Nein, die Hülsen kenne ich nicht.

      Wo ich aber etwas warnend den Finger heben würde, das wäre, ein großflächiges Stück von der Welle abzuflachen.
      Bei meinen Beetles sind Motoren verbaut, die bereits eine Abflachung haben. (ranglebox.com/product/1000rpm-gear-motor/) .
      Mit nur einer Schraube, die hier draufdrückt, ist das Rad bzw. die Adapterwelle nie ganz plan eingespannt. (Das Rad eiert etwas. Sobald die Schraube gelöst und wieder angezogen ist, wird es besser. Aber kurz nach Kampfbeginn ist das Eiern wieder feststellbar.). Ich kann mich täuschen, aber ich glaube, die Druckschraube (M4) ist wie der Mittelpunkt von einer Kinderwippe auf dem Kinderspielplatz. Die offene Ende der Welle stützt nicht ab, die Schraube alleine schafft es nicht, einen flächigen Schluss auf der Gegenseite der Welle zu garantieren.


      Wenn es nicht anders geht, dann würde ich nur ein ganz kleines Stück "mittig" von der Welle abfräsen. Und zwar so, dass praktisch an den äußeren Enden der Felgenhülse (oder des Wellenadapters) jeweils noch der ganze Durchmesser der Welle erhalten ist.

      Von UnskilledWorker kam mal die Empfehlung, an einer Welle ohne Abflachung nur mit dem Körner einen Schlagpunkt zu setzen, so dass die Schraubenspitze nicht abgleiten kann. Das hat bei mir leider von Anfang an nicht funktioniert, ich musste mit dem Bohrer nachsetzen. Aber irgendwie war das trotzdem keine brauchbare Lösung. Denn irgendwann war die Torsionskraft offensichtlich so groß, dass die kleine "An-Bohrung" ausgerissen ist. Die Welle hatte dann rundherum eine Nut.
      .
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