Das GUT-GUT!

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    • ralf.96 schrieb:

      sind Dioden (?) zum Entstören der Motoren
      Danke für den Hinweis.
      Nein, Dioden sind bei den Motoren nicht notwendig. Aber eine separate Entstörung an den Motoren sollte man machen. Dazu verwendet man Keramik-Kondensatoren. Wert: Ca. 1nF bis 4.7nF . Wichtig ist, dass diese Kondensatoren eine höhere Spannungsfestigkeit als üblich haben. (Normalerweise haben die Keramikkondensatoren 50V, ich verwende bei den Motoren immer die 200V-Typen).

      Wo Ralf richtig liegt, das ist das Bestücken von Relais oder Ventilen, wenn man sie als elektronischer Schalter benutzt und durch eine Steuerelektronik angesteuert werden. (Z.B. zwei Ventile für die Ansteuerung eines Druckluft-Zylinders mit Möglichkeit zum Entlüften.)

      Dazu werden die hier zitierten Dioden verwendet. Die Schaltungsanordnung nennt man dann "Freilaufdiode". (Das ist nicht der Name der Diode, sondern der Verwendungszweck, wie sie eingesetzt wird.)
      Normalerweise genügen dafür Dioden, die ca. 1A wegstecken. Als Diodentyp empfehle ich jeweils eine 1N4003 (geht auch 1N4001, 1N4002, ...) . Der Maximalstrom ist immer 1A, aber die Spannungsfestigkeit ist anders. Die 1N4003 ist noch relativ klein und packt auch die eventuell entstehenden 200V.

      Also :
      Bauteil-Liste ergänzen mit:
      - Keramikkondensatoren, bedrahtet, 4.7nF/200V (pro Motor)
      - Dioden 1N4003 (pro Ventil bzw. Relais)



      Antharod schrieb:

      das ich 1. bis 2 Quatal 2018 meinen ersten Bot Arenatauglich habe
      Ist nicht Dein Ernst, oder? Der erste Bot dauert immer etwas länger zum Bauen. Aber ein Jahr Bauzeit ? Wenn man im Urlaub dranbleiben kann und keine anderen Verpflichtungen hat, könnte man so eine Maschine in zwei bis drei Wochen zusammenschrauben.
      Ok, als Anfänger und ohne vorhandene Werkzeuge dauert das ein bißchen länger. Aber ein Jahr ....?
      .
      Interesse an Elektronik für Schaukampfroboter und Kettenfahrzeuge (Fahrtregler, ESC) ? => http://www.Robots.IB-Fink.de
    • IBF schrieb:

      Antharod schrieb:

      das ich 1. bis 2 Quatal 2018 meinen ersten Bot Arenatauglich habe
      Ist nicht Dein Ernst, oder? Der erste Bot dauert immer etwas länger zum Bauen. Aber ein Jahr Bauzeit ? Wenn man im Urlaub dranbleiben kann und keine anderen Verpflichtungen hat, könnte man so eine Maschine in zwei bis drei Wochen zusammenschrauben.Ok, als Anfänger und ohne vorhandene Werkzeuge dauert das ein bißchen länger. Aber ein Jahr ....?
      Doch derzeitig ist das mein Ernst. Derzeitig leide ich auch an einem blödem Burnout und kann mich nicht gerade Lange auf irgendetwas konzentrieren. (Für Geschichten die ich sonst an einem Nachmittag geschrieben habe, benötige ich derzeitig etwa einen Monat.)
      Und bisher ist nicht abzusehen wann dieser Burnout endlich in die Knie gezwungen ist. (Dabei bin ich nun fast schon ein Jahr arbeitsunfähig geschrieben vom Arzt.)
    • Ich kenne diese Krankheit. Aber genau.auch deswegen sollte es beim Bau des Bots immer voran gehen. Wenn nur ab und zu an der Maschine etwas gemacht wird, dann geht das sehr zäh voran. Irgendwann kommt der Frust, weil der Baubeginn schon Monate zurückliegt und man sieht keinen Fortschritt. Das zieht Dich von der Psyche dann erst recht nach unten. Darum meine Empfehlung (habe ich in den letzten Wochen schon öfters gesagt): Mach zum Start für.Deine Roboterbau-Karriere ein einfaches Maschinchen. Keine aktive Waffe, keinen Schnickschnack. Gaaaaanz primitiv. Aber der Bot fährt! Das ist dann der Kick, der Dich aufrichtet und dafür.sorgt, dass Du bei der nächsten Maschine (oder einer Erweiterung des bestehenden Bots) wesentlich motivierter rangehst. Dann geht's auch flotter von der Hand.
      Aber zunächst würde es mal reichen, etwas Fahrbares (=Bodenplatte, 2 Motoren, 2 einfache Räder/Reifen,Fahrtregler, Akku) zusammenzufrickeln.
      Glaube mir: Nach den ersten gefahrenen Metern mit dem Bot kommt der.Drang nach mehr...
      .
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    • Mit ihr seit gut, meinte ich eure ideen zum Bremsenreiniger. Bot mit abfackeln bin ich nicht drauf gekommen :D

      Nuja, im Moment hat man ja auch mal son bissel Winterunlust bei dem Wetter wa. Aber heut war herrliches Sonnenwetter. Habs heut mittag nach der Arbeit leider verpennt. Wollt nur ne halbe Stunde dss heizkissen in den Rücken machen und schwupp wars Abend.

      Um uff die Beine zu kommen empfehl ich immer sich mal den Rucksack zu schnappen und ne schöne Runde durch den Wald zu gehn. Am besten den Hobo dazu (Bushbox) mit Topf und denn ne Portion Ravioli mit Bockwürstchen heiss machen. Pack mir so ne halbe Dose mit zwei Mini Bockwürstchen in nen Zip-Beutel. Bzw in zwei falls einer unterwegs aufgeht :D

      Mit drei mini Esbitwürfeln kocht das in wenigen Minuten. Jetzt bei dem nassen kalten Wetter kann mans im Wald mal machen, auf ner Holzbank als Unterlage isses brauchbar sicher. Immer zwei 0,5 er Flaschen Mineralwasser dabei.

      Ich find das baut auf und macht Laune.
    • Mich motiviert am besten eine Deadline, von daher: 1. April 2017 :D
      Ernst gemeint, da ist wieder Facts und es ist sehr wahrscheinlich, dass da wieder Roboterkämpfe sind.

      Ich sehe das wie Rainer, wenn sich ein Projekt zu lange zieht, verliert man die Motivation und dann wird das nichts. Ich wollte mal auf die schnelle einen Modellflieger mit Methanolmotor bauen, um das Motoreneinstellen zu lernen. "Auf die schnelle" sind inzwischen zwei Jahre.
      Deshalb einen ganz einfachen Bot ohne Schnickschnack, dass man wirklich mal zu einem Event kommt. Das ist ein Hobby das man live erleben muss, youtube ist todlangweilig im Vergleich zu 1m neben der Arena.
      Die Akkuschrauber hast du ja schon, die kannst du über das Wochenende schon mal umbauen (falls noch nicht geschehen ;) ). Wenn dir deine finanzielle Situation im Moment keinen Regler von IBF erlaubt, tun es auch zwei Hobbywing 1060: cs-shop.de/Hobbywing-QuicRun-1…ersetzt-durch-HW301200201 Dann brauchst du noch ein Mischer (entweder in der Funke oder extern) oder fährst einfach Panzersteuerung.
      Das gesparte Geld kann man dann gleich in einen Sender und Hdpe investieren :D . Und nen Monat später fährt der Bot durch den Hof.

      Und versteif dich nicht so sehr aufs Cad, von Hand ist das in 2-3h erledigt.
      ,,Why does my motor need brushes if it doesn´t have hair?" - Charles Guan
    • battlecore schrieb:

      Mit ihr seit gut, meinte ich eure ideen zum Bremsenreiniger. Bot mit abfackeln bin ich nicht drauf gekommen :D
      Was ja auch gegen die Regeln wäre in gleich 2 Fällen. Zum einem hätte man eine Brandwaffe, die nicht zulässig ist und zum anderem wäre der Bremsenreiniger eine Flüssigkeit und kein Gas (auch wenn der Bremsenreiniger gasend ist), was dann auch wieder unzulässig wäre. (Und wenn man das Risiko eingeht den eigenen Bot in die Luft zu jagen ist man schön blöd... Dann doch lieber Glorreich im Kampf untergehen, als zu versuchen mit einem Selbstopfer zu gewinnen.)

      IBF schrieb:

      ... Irgendwann kommt der Frust, weil der Baubeginn schon Monate zurückliegt und man sieht keinen Fortschritt. Das zieht Dich von der Psyche dann erst recht nach unten. ...

      ralf.96 schrieb:

      Ich sehe das wie Rainer, wenn sich ein Projekt zu lange zieht, verliert man die Motivation und dann wird das nichts. ...
      Was das angeht läuft das bei mir anders. Bei mir ist es eher so wie mit einem gutem Wein. Der wird nicht schlecht, der entwickelt nur immer mehr und bessere Nuancen, je länger dieser Reifen kann.

      Ich sitze da schon seid 2002 an einem RPG Maker Game. ... Seid dem hat das 3 Maker Umstellungen durchgemacht und wurde der Grundstein zu einem High-Fantasy Rollenspiel (wobei ich hier nun noch die Zauber/Waffen/Rüstungen/Fähigkeiten/Monster/Gegner Balancen muss) und 3 entstehenden Romanen...
      (das macht mir einfach Spaß, nur kann ich mich auch darauf derzeitig nicht konzentrieren.)

      Um Spaß daran zu haben muss ich es aber nicht veröffentlichen. (was ich aber nicht ausschließen will, wenn es erst einmal fertig habe.)

      ralf.96 schrieb:

      Die Akkuschrauber hast du ja schon, die kannst du über das Wochenende schon mal umbauen....
      Ja. Auch wenn die große Einkaufstour heute gezeigt hat, dass sie auf den 15.1. verschoben werden muss. ... Der Elektrofachhändler, bei dem ich die Elektroteile Kaufen wollte ist am 14.12 bis einschließlich 14.1. im Weihnachtsurlaub.

      Da fällt mir ein: Was den "kleinen Steckernetzteil mit einstellbaren Spannungen ( 5V bis 12V)" angeht.
      Man hat mir 3 verschiedene Varianten gezeigt. (Alle Gleichstrom)
      Einen für 16€, der auf 3,5V, 5V 6V 7,5V 9V und 12V eingestellt werden kann. (Ähnlich dieses Dings: LINK)
      Einen für 80-90€, der eben für so eine Model-Eisenbahn gedacht ist und stufenlos für die Einstellung der Stromstärke hoch und runter gestellt werden kann (mit Spannungsschutz). (Ein ähnliches Modell wie dieses: LINK)
      und zu guter Letzt einen für 50-60€ an dem man nicht nur die Volt- sondern auch die Amperestärke einstellen kann (mit integriertem Spannungsschutz). Aber hier muss der Stromkreis mit einem separatem Schalter getauscht werden. (Ähnlich wie dieses Ding, nur Analog: LINK)

      Ich bin mir nun zwar recht sicher, das IBF eher das Model für 80-90€ meinte, um die Elektronik und die Motoren entsprechend zu testen, doch wollte ich auf Nummer sicher gehen, bevor ich nun das erst beste (und vermutlich falsche Ding) kaufe.

      Denn auch wenn mir in dieser Situation das Gerät für 50-60€ am liebsten ist (eben weil so auch die Mögliche Ampere stärke ermittelt werden kann die der Akku später leisten sollte um möglichst effizient zu sein), aber ich schätze das IBF mit der Empfehlung eher darauf aus war die Wechseleigenschaften (von Links- auf Rechtslauf) des Motors ausloten zu wollen.

      ... Außerdem kann man mit einer zu hohen Amperer-Spannung ganz schnell die Motoren Grillen... (was wohl auch wieder Contra-Produktiv wäre)

      ralf.96 schrieb:

      Und versteif dich nicht so sehr aufs Cad, von Hand ist das in 2-3h erledigt.
      ich mag Skizzen nicht so sehr. Daher will ich ja CAD-Zeichnungen. ... Außerdem kann ich in CAD ohne auch nur 1 Cent umdrehen zu müssen das komplette Innenleben um arrangieren und den Aufbau ändern und mir so eine breite Masse an Variablen aufbauen die ich Kombinieren kann. Auf Papier ist das nicht so einfach, weil ich dann entweder Radieren, oder immer alles neu zeichnen muss.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Atharod ()

    • Atharod schrieb:

      Da fällt mir ein: Was den "kleinen Steckernetzteil mit einstellbaren Spannungen ( 5V bis 12V)" angeht.
      Man hat mir 3 verschiedene Varianten gezeigt. (Alle Gleichstrom)
      Einen für 16€, der auf 3,5V, 5V 6V 7,5V 9V und 12V eingestellt werden kann. (Ähnlich dieses Dings: LINK)
      Einen für 80-90€, der eben für so eine Model-Eisenbahn gedacht ist und stufenlos für die Einstellung der Stromstärke hoch und runter gestellt werden kann (mit Spannungsschutz). (Ein ähnliches Modell wie dieses: LINK)
      und zu guter Letzt einen für 50-60€ an dem man nicht nur die Volt- sondern auch die Amperestärke einstellen kann (mit integriertem Spannungsschutz). Aber hier muss der Stromkreis mit einem separatem Schalter getauscht werden. (Ähnlich wie dieses Ding, nur Analog: LINK)

      Ich bin mir nun zwar recht sicher, das IBF eher das Model für 80-90€ meinte, um die Elektronik und die Motoren entsprechend zu testen, doch wollte ich auf Nummer sicher gehen, bevor ich nun das erst beste (und vermutlich falsche Ding) kaufe.

      Denn auch wenn mir in dieser Situation das Gerät für 50-60€ am liebsten ist (eben weil so auch die Mögliche Ampere stärke ermittelt werden kann die der Akku später leisten sollte um möglichst effizient zu sein), aber ich schätze das IBF mit der Empfehlung eher darauf aus war die Wechseleigenschaften (von Links- auf Rechtslauf) des Motors ausloten zu wollen.
      Ich meinte tatsächlich nur das billige Steckernetzteil, das je nach Ausstattung und lieferbaren Strom zwischen 8 und 16 Euro kostet.
      (Von Gleichspannung (=> Gleichstrom wäre dann die Folge, wenn mal eine Last angeschlossen wird und Strom fließt) gehe ich mal aus. Falls mal von einer Wechselspannungs-Quelle die Rede wäre, dann ist das nur ein ganz normaler Transformator. Ohne Gleichrichtung, ohne Pufferung und vor allem ohne einen Spannungskonstanter, der die benötigte Spannungshöhe bereitstellt.)

      Wenn eine neue Schaltung in Betrieb geht, dann niemals mit einem Akku, der sehr viel Strom liefern kann. Ein kleiner Fehler in der Schaltung/Verdrahtung, und schon geht etwas defekt. Darum "ganz vorsichtig". Das kleine Steckernetzteil liefert normalerweise maximal 1 Ampere, manche 2A. Ich gehe davon aus, dass es 1A liefert. Wenn ein Defekt vorhanden ist, dann fließen also maximal 1Ampere. Das halten die dünnen Drähte und die Elektronik-Komponenten meistens aus. Den Verdrahtungsfehler merkt man dann, wenn die rote Kontrolleuchte am Steckernetzteil plötzlich "dunkler" wird. Oder die separat angeschlossene LED (mit Vorwiderstand) auch massiv an Helligkeit verliert. (Siehe oben bei der Bestellliste. )

      Das mittlere von Dir zitierte Netzteil ist eigentlich unbrauchbar. Du musst jedesmal erst mit dem Multimeter die Spannung einstellen, die Du haben willst. (Ich wusste gar nicht, dass es die Firma TRIX noch gibt. Mit den Metallteilen habe ich in meiner Kindheit gerne gespielt...)

      Der dritte Link ist ein Labornetzteil. Über die Qualität möchte ich mich jetzt nicht auslassen. Aber falls Du tatsächlich ein Labornetzteil kaufen willst, achte auf "Kurzschlussfestigkeit" und "Überlastfestigkeit". Ich habe schon öfters gehört, dass das entweder nicht gewährleistet ist, oder zwar in der Beschreibung angeboten wird, aber nicht erfüllt wird.

      Dieses Labornetzteil hat zwei Anzeigen. Für die abgegebene Spannung und für den Strom, der aktuell fließt. Was aber wichtig ist, das ist die eingebaute Strombegrenzung. Das heißt, wenn die Schaltung/Verdrahtung einen Kurzschluss hätte, würde nur maximal der hier eingestellte Strom fließen. Das hat natürlich Vorteile. Das Gerät liefert maximal 2 Ampere, wenn Du z.B. einenFahrtregler ohne Motoren anschließt, dann darf der maximal 0,1A aufnehmen. Also stellst Du 0,2Ampere ein und bist abgesichert. Dann zwei kleine Ant-Motoren angeschlossen. Und schon kannst Du testen, ob die Verdrahtung mit dem Fahrtregler brauchbar funktioniert. Hier fließen maximal 1Ampere. => Somit hast Du immer die Gewährleistung, dass nur soviel Strom in die Schaltung eingespeist wird, wie auch maximal erwartet werden. (Den Feather mit den beiden fetten Akkuschraubermotoren testen geht mit dem Netzteil natürlich nicht, es liefert keine 30 Ampere....)

      Wenn Du das Geld für ein Labornetzteil ausgeben willst, ist das bestimmt ein Invest in die Zukunft. Aber derzeit nur zum Austesten von einer Verdrahtung im Bot, ist es nicht unbedingt nötig.
      .
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    • IBF schrieb:

      Wenn Du das Geld für ein Labornetzteil ausgeben willst, ist das bestimmt ein Invest in die Zukunft. Aber derzeit nur zum Austesten von einer Verdrahtung im Bot, ist es nicht unbedingt nötig.
      Okay, wen es "nur" um die Prüfung des Stromkreises geht, dann stimme ich dir zu das meine Ambitionen das Labornetzteil zu erwerben zu hoch gegriffen waren. (Wie gesagt ich ging eben eher von anderen Tests aus.)

      Doch schon alleine wegen der Anschlussmöglichkeit (die bei dem Kleinem Ding doch eher Fummelig sind) werde ich wohl beim Labornetzteil bleiben.
      Aber gut, dann weiß ich nun worum es dir eigentlich bei dem Netzteil ging und das hilft dann ja auch schon einmal.
    • Ist nun natürlich ein bisschen blöd, das ich nun keine Elektroteile bekommen kann, da der Elektrofachhändler, den ich auch um geringe Mengen bitten könnte, bis zum 14.01.2017 im Urlaub ist. Aber bevor ich nun alles stehen und liegen lasse, so frage ich einfach noch ein bisschen.

      Mal eher eine Frage an IBF, oder einen anderen tüchtigen Tüftler:
      (und ich will nun nicht nur für diese Frage einen Neuen Thread auf machen, der dann 4, 5, ... 10 Jahre ungenutzt liegt)

      Erst einmal zum Hintergrund:
      Ich will einen "Versenkbaren Tower" in einem späteren 110 Kg-Bot verbauen, den man dann mit einigen Riegeln absperren kann (Eben damit man keine außen liegenden Knöpfe und Kontakte hat). Da der Bot sich aber wie Icewave in der "mitte" in Bewegung setzen soll (um einen Motor getriebenen Knockenring in Bewegung setzen, um die Waffe auf turen zu bringen) und schlussendlich eine Ober- und eine Unterschale, die sich dann entgegengesetzt rotierend bewegen sollen, muss ich einen Weg finden den Antrieb (oder besser die Elektrik des Antriebes) möglichst so verbauen zu können, das man leicht ran kommt und trotzdem nicht alles doppelt und dreifach verbaut werden muss.
      Denn ich muss auf der Oberseite ja auch ein Fahrwerk verbauen, da wenn der einmal auf dem Rücken liegend praktisch nutzlos ist (Sieht man ja schon an Captain Shrederator, ist der auf dem Rücken dann ist das wie eine Käfer auf dem Rücken.... Wild am herum hampeln und mit viel glück kommt es wieder richtig auf den Boden...).

      Von daher die Frage: Gibt es eigentlich einen Leitungsrahmen/eine Leiterschine, die man so verbauen kann?

      Also ich weiß das es verschiedene Profile gibt die man auch ineinander Schieben kann, aber ich weiß nicht, ob es das nun auch mit Leitflächen gibt.

      Eben etwas was so in etwa wie hier: LINK mit der Dose ist. Eben du schiebst den Rahmen zusammen und die Kontakte schließen sich.
    • Das, was Du hier als 110kg-Bot beschrieben hast, ist sehr aufwändig. Zwei gegeneinander rotierende Halbschalen usw, das ist Präzisionsarbeit. Klappt doch meistens bei den einfachen Body-Spinnern schon nicht recht zuverlässig.

      Atharod schrieb:

      Gibt es eigentlich einen Leitungsrahmen/eine Leiterschine, die man so verbauen kann?
      Ich weis nicht, was Du meinst. Was ist eine "Leiterschine"? Den Bezug zu der Konservenbüchse, die Du als Link hinterlegt hast, kann ich auch nicht finden. Meinst Du etwa Schleifkontakte?
      Wenn damit die Stromführung von einem Removable-Link , Akku, Fahrtregler und Motoren gemeint sein sollen, vergiss es. Jeder "wackelige" Übergang von Kontakten führt dazu, dass dort im Prinzip "geschweißt" wird und die Funken fliegen.

      Noch einmal: Bevor Du hier so futuristische Konstruktionen andenkst, bau einen einfachen Schaukampfroboter in der Raptor-/Featherweightklasse. Die Erfahrungen von diesem Bauprojekt dann in die Planungen von Deinem 110kg-Bot einfließen lassen....
      .
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    • IBF schrieb:

      Meinst Du etwas Schleifkontakte?...
      Um es ganz grob zu sagen: Ja.

      Jedoch eben als Säule, und damit meine ich nicht soetwas:


      Ich meine wirklich feste Kontakte, die auch mit einer Schraube angezogen und Fixiert werden kann.
      Ich habe nur keine Ahnung welche Möglichkeiten es da sonst noch gibt.
      Das einzige was mir noch einfällt, wäre so eine Art Stufenkontaktsäule, aber eine Keilform wäre mir schon lieber wenn schon keine Senkrechte Kontaktfläche anders hergestellt werden kann.

      Das Beispiel mit der Dose, also dieser simplen Ampelschaltung, sollte einfach das Kontaktverhältnis darstellen. Auch wenn ich nun im Nachhinein einsehe, dass das Verhältnis eines Rotationskontaktes, der durch Isolierband getrennt wird, nur sehr mühsam mit einer Starren Kontaktfläche verglichen werden kann, die durch das Zusammenschieben eines Rahmens erzeugt werden soll.

      Und ich weiß, dass der beschriebene 110Kg-Bot einiges mehr an Aufwand bedarf. Das will ich auch nicht bestreiten, jedoch liegt der (wie ich ja schon sagte) ca. 4-10 Jahre in der Zukunft. Und je nachdem was ich so an Erfahrungen beim GUT-GUT sammle kann es auch gut möglich sein dass es 20 Jahre dauert bis ich den anderen Bot fertig stelle (wenn überhaupt). Das kommt auch ganz drauf an, welche Kraftverhältnisse ich niederlege und auch welche Materialien ich zur Verfügung habe. Denn die beiden Schalen mit Lagern könnten schon die 110Kg sprengen, wenn ich die Kraftverhältnisse falsch auslege (und dann ist der Bot eh tot).
      Es lohnt also derzeitig nicht irgendwie Energie da hinein zu investieren mir die Konstruktion des Bots auszureden, oder mir Probleme aufzuzeigen, die ich noch gar nicht versuche anzugehen. Es ist einfach ein Luftschloss und Punkt.

      Trotzdem Überlege ich schon über ein paar Sachen, die mir vielleicht helfen könnte den Bot verwirklichen zu können. (So wie diese Kontaktgeschichte)
    • Um einen Bedienblock (Taster. Anzeigeleuchten, Service-Schnittstellen,...) aus einer Maschine herauszuholen, gibt es dann schon eine Möglichkeit. Der Bedienblock ist auf Linearführungen gesetzt, damit er stabil herausgezogen werden kann. Die elektrischen Verbindungen sind auch starr angeschraubt bzw. geklemmt. Also keine Schleifkontakte. Damit die Kabel beim herausziehen bzw. vor allem beim Hineindrücken keine Knoten oder Schleifen bilden, gibt es "Ketten" dafür. Sind Plastikglieder, die im Prinzip innen hohl sind. Lassen sich also flexibel (in einer Richtung) "biegen".
      Die Kabel haben dann einen definierten Radius beim "Abknicken" (=Abbiegen) und werden auf Dauer nicht geschädigt.

      Die meistgebräuchliche Anwendung ist bei Produktionsmaschinen, die einen beweglichen Schlitten haben.

      Ich schau mal, ob ich irgendwo eine entsprechende Abbildung finde.


      // Edit: gefunden:



      Das ist die CNC-Fräse von Steff. Siehst Du die graue Förderkette am X-Tisch der Fräse ?


      Bei den Linearführungen hatte ich zunächst an so etwas gedacht. (Ist aber zu präzise und zu teuer. Es gibt einfachere Ausführungen. Zum Beispiel für das Herausziehen von Schubläden in Werktatt-Werkzeugschränken.)


      (Quelle: Fa. Item ; lineartechnik.item24.de)
      .
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    • Also die Variante mit den Linearschienen wäre schon schöner, schon alleine weil das dann auch Stöße und dergleichen durch die präzise Lauffläche eben mit deutlich weniger Wackeln mitnehmen könnten. Aber diese Schienen sind eben nicht für die Übertragung von Elektrischen Signalen und Spannungen geeignet.

      Die Kette, wie bei dem CNC-Tisch habe ich auch schon einige Verbaut (zumindest in Zeichnungen), nur weiß ich da nun nicht wie viel Platz ich dann für den verrigelbaren "Rahmen" benötige. Denn der eigentliche Motor, der für die Waffe eingeplant wäre würde über ein großes Planetengetriebe (was das Gewicht wieder negativ beeinflusst) die Kraft zu den Schalen bringen. Ich weiß zwar noch nicht wie weit ich da mit Kunststoffzahnrädern arbeiten kann (das würde die Kalkulation später zeigen), aber um vom Motor nach außen zu kommen würde ich schon sehr gerne 4 Zahnräder haben wollen, die die Kraft dann weiter leiten.

      Um Beim Thema zu bleiben: ich habe die Befürchtung das die Kette zu viel Platz in Anspruch nehmen würde.
    • Atharod schrieb:

      Aber diese Schienen sind eben nicht für die Übertragung von Elektrischen Signalen und Spannungen geeignet.
      Das sollen sie auch nicht. Diese Führungen waren dazu gedacht, dass Du Deine "Säule" mit dem Versorgungsblock (Buchsen, RL,...) aus dem Bot herausziehen kannst.
      .
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    • Mensch das ist zum Haare raufen!

      Jeder Elektrikerfachhandel, der Hobby-Mengen an Elektrobedarf veräußert scheint mich zu hassen. Entweder ich kann nur Mengen beziehen, die ich nicht verbrauchen kann (wie 1000 Aderendhülsen für je nur eine Größe, oder 100 (für 4qmm) bis 500 (2,5 qmm) Meter Kabelrolle pro Farbe und Durchmesser)

      Und Sell Elektronik, von dem ich ja früher hier im Thread schon geschwärmt hatte, hat seid seinem Weihnachts-Urlaub dicht gemacht. zumindest ist er "bis auf weiteres Geschlossen"...

      Ich könnte Kotzen.

      Zwar hatte der Chef des Spielwarengeschäftes (der mir das Wissenschaftliche Netzteil verkaufen wollte) mir in Aussicht gestellt mir einige von seinen Privaten Aderendhülsen zu verkaufen, aber damit bekomme ich immer noch keine 4qmm Kabel, 2,5 qmm Kabel, und anderes von der Liste an "Handwerkszeug" die IBF mir als Ratsam in Aussicht gestellt hat.


      Wenn das so weiter geht, dann haue ich IBF an, wenn ich den Fahrregler bei ihm bestelle. Dann kann er mir die Kabel, den Brückenstecker und die Wago_Schnappklemmen mit in Rechnung stellen.
      Wenigstens habe ich eine Ahnung, wo ich die Schrumpfschläuche und anderen Werkzeuge her beziehen kann. (und die Krokodilsklemmenleitung konnte ich wenigstens schon beziehen.)
    • Ich glaube, ich habe Dir meine Bezugsadresse schon mal genannt, wo ich das Meiste von meinen Standard-Bauteilen hernehme:

      reichelt.de

      (Bei Bauteile, wo ich qualitativ absolute Topware brauche, bestelle ich bei buerklin.de. Ich habe von Bot-fans Vater gehört, dass Bürklin mittlerweile auch an Privat verkauft, man braucht keinen Gewerbeschein oder eine Anmeldung beim Finanzamt mehr vorweisen.)


      Atharod schrieb:

      Wenn das so weiter geht, dann haue ich IBF an, wenn ich den Fahrregler bei ihm bestelle. Dann kann er mir die Kabel, den Brückenstecker und die Wago_Schnappklemmen mit in Rechnung stellen.
      Klar kann ich Dir die Kabel usw. vor-konfektionieren. Du kannst auch einzelne Bauteile von mir haben (z.B. Aderendhülsen.). Ich muss nur wissen, was Du alles haben willst bzw. brauchst. Beim Konfektionieren von den Drähten muss ich die Leitungslänge wissen. Also vorher ein Pappmodell machen (... ich glaube, Du willst das lieber in 3D-CAD machen...?) , eine vernüftige Leitungsführung überlegen (mit den Drähten keine Spaghetti kreuz und quer verlegen :D ) und dann ausmesen.
      .
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    • IBF schrieb:

      ... Beim Konfektionieren von den Drähten muss ich die Leitungslänge wissen. ...
      Das wäre zwar auch sehr freundlich, aber nein, das würde zu weit gehen. Mir ging es dann einfach nur darum eben Hobby-Mengen zu beziehen, die ich auch irgendwann verbraucht bekomme. Denn außerhalb dieses Hobbies werde ich keine Kabel, Aderendhülsen oder Wago-Klemmen brauchen. Und dann sich ein Paket mit 1000 4qmm, 1000 2,5qmm, 1000 0,25qmm Aderendhülsen zu holen (wie ich es bei Rudolf Sievers in Buxtehude könnte) hilft mir nicht.

      Wenn ich 60 von jeder einzelnen Größe dieser Aderendhülsen für einen Bot benötige, ist schon sehr viel. (und eher unwahrscheinlich das ich 30 von jeder Drahtsorte in einem Bot verbaue)

      Was soll ich mit dem Rest machen? Unters Müsli mischen? ;)

      Ich meine, ich wollte nun keinen großen Fuhrpark an Bots aufbauen. Wenn ich mehr als 2 oder 3 aufbaue ist mein Fuhrpark schon groß genug. Und fürs erste muss ich meinen Ersten noch fertig stellen.
    • Ich kann im Moment nur bestätigen das man vor Ort irgendwo um die Ecke fast garnichts mehr bekommt.

      Es läuft etwa so..
      Brauche mal 15 Schrauben M8x45 aber in 10.9 Festigkeit.

      Ja haben wir...kram..wühl..8 Stück und eine rostige. Müssten wir bestellen. Kommt bestimmt in zwei Wochen. Maximal vier.

      Ja ne is klar.


      Gewöhn dich besser dran das du manchmal auch echt Kleinigkeiten einfach bestellen musst. Ich versuch immer einige Tage zu warten und zu schauen ob ich noch was brauche das ich dann alles zusammen bei einem Shop bestellen kann.

      Hab aber auch schon irgendwas für 2,50 bestellen müssen weil ich nirgends bekam oder weil der Preis für irgendwas ein vielfaches vom üblichen war.

      Schlimmstes Beispiel die letzten Jahre war ne Kabeltrommel. Kein ganz billiger Schund, von Brennenstuhl, im toom wirklich 104 Euro. Im internet massenhaft überall für 45 euro. Das gleiche Modell, gleiche EAN.