Autonome Roboter (nicht ganz ernst gemeint)

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    • Autonome Roboter (nicht ganz ernst gemeint)

      Auch wenn sich das Forum ja eigentlich mehr um das bauen und zerlegen von Robotern dreht, die eben von ihren Erbauern gesteuert werden, so kam ich eben beim Lesen der Regeln nochmal zu dem Punkt: 5. Autonome/Halb-Autonome Roboter
      "Heavyweight_Regeln"

      5. Autonome/Halb-Autonome Roboter

      Roboter, die kein menschliches Agieren / bewusste Aktivierung bzw. Steuerung für eine oder
      mehrere ihrer Funktionen erfordern. (Wenn Sie einen autonomen Roboter oder einen Roboter mit
      wichtigen autonomen Funktionen mitbringen, kontaktieren Sie bitte im Vorfeld den Veranstalter)
      5.1
      Jede autonome Funktion eines Roboters, einschließlich Antrieb und Waffen, muss per
      Fernbedienung aktiviert und deaktiviert werden können.
      5.2
      Während der Roboter deaktiviert ist, darf er auf keinerlei Art und Weise autonom operieren.
      5.3
      Zusätzlich zum erforderlichen Hauptstrom-Licht müssen Roboter mit autonomen Funktionen ein
      zusätzliches deutlich sichtbares Licht haben, das anzeigt, ob er sich im autonomen Modus befindet
      oder nicht .
      5.4
      Für den Fall, dass die Deaktivierungs-Vorrichtung des Roboters per Fernbedienung beschädigt ist,
      muss der Roboter sich automatisch 4 Minuten nach seiner Aktivierung deaktivieren.
      5.5
      Für den Fall, dass die Deaktivierungs-Vorrichtung des Roboters per Fernbedienung beschädigt ist,
      muss der Roboter sich automatisch 4 Minuten nach seiner Aktivierung deaktivieren.


      Mir ist ja bekannt das man "Roboter-Kollektive" nutzen darf, indem man eine "Mutter"-Einheit und mehrere kleinere Roboter nutzen kann, solange dieses "Kollektiv" eben nicht über die Gewichts-Höchstgrenze kommt.

      Mich würde da mal interessieren, wie sich das weiter verhält. Denn die Regeln sind soweit ja eigentlich Klar: Alles muss mittels Fernbedienung deaktiviert werden können, durch Licht muss die Energieversorgung / Autonome Funktionalität anzeigen, nach 4 Minuten muss der Roboter sich selber deaktivieren.

      Nun kommt meine "Fantasy" mal ein bisschen zum tragen:

      Und zwar, wie verhält sich das wenn man ein echtes Kollektiv von Kleinst-Robotern, die man vor dem Kampf eben mittels Neuronaler Programmierung auf alle möglichen potenzielle Arten von Bots (Virtuelle, versteht sich) gehetzt hat und diese sich schließlich Siegesstrategien für diese überlegt haben. Wenn man nun die aberhundert Minibots in die Arene karrt, gibt es dann Probleme?
      (Mal als kleine Hilfe wie ich das meine: LINK )

      Mir ist bewusst, das dieses aller Wahrscheinlichkeit nicht kommen wird, da das wirklich zu hoch ist für einen ordinären Roboterkampf (und die Technik ist vielleicht in 60 bis 150 Jahren soweit um so etwas halbwegs zu verwirklichen), aber wie würde sich das verhalten? Dürfte so etwas überhaupt teilnehmen? Von einer Mengen Höchstgrenze konnte ich bisher nichts lesen.
    • Soweit ich weiß, dürfte da nichts gegensprechen, außer dass es wahrscheinlich äußerst ineffizient wäre^^
      Stell dir einfach mal Carbide oder Tombstone vor, die sich da durchschnetzeln... Man kann eben Schwarmroboter nicht mit der gleichen Panzerungsstärke versehen.
      Das heißt, sie müssen entweder so einfach und robust wie möglich gebaut sein (also schlichte Keilform um unter den Gegner zu kommen, evt. sowas wie ein Flammenwerfer (siehe Shaman von Witch Doctor als allerhöchstes, und das nicht in Deutschland), oder sie brauchen eine gewisse größe, um komplexe mechanismen und eine Panzerung um sie zu schützen zu beherbergen.
      Klar, meinetwegen kannst du dir auch 733 Freunde suchen und mit 733 Ants gegen einen Heavy starten. Aber irgendwie bezweifel ich, dass es für den Heavy anders wäre als ein Mückenschwarm für einen Elefanten. Lästig, und evt. fällt er aus gereiztheit und unachtsamkeit in die Grube. Aber mehr dürfte da nicht passieren. Selbst ein reiner Pusher könnte die Schwarmroboter wahrscheinlich zwischen sich und der Wand zerdrücken, wenn er genug Anlauf bekommt^^

      Eine kleine Anzahl Schwarmroboter kann allerdings tatsächlich nützlich sein, hauptsächlich um die Mobilität des Gegners einzuschränken. Muss nur gut koordiniert sein, ich hab bei der letzten Battlebots-Staffel so viele gesehen, die sich eher gegenseitig behindert haben...
      "Spiel mit dem Feuer. Tu es.
      Denn man kann einem Kind hundertmal sagen, die Herdplatte sei heiß. Die Bedeutung wird ihm erst in dem Moment, in dem es trotzdem drauffässt klar.
      So lernt doch jeder für sich selbst, in dem großen Spiel das Leben heißt. Und das Feuer ist einer der anspruchsvollsten, dennoch lohnendsten Mitspieler."

      Ps: Nicht käuflich, aber buchbar
    • Um mal eben ein wenig Hintergrund zu bieten:

      Ich hatte in letzter zeit vermehrt Bücher/Hörbücher verschlungen, in denen es um Künstliche Intelligenz und selbst lernender Programmierung von Robotern drehte.
      So etwa die Hörbücher: "Beute [ Prey]" von dem Autor Michael Crichton, "Drohnenland" von Tim Killenbrand, der dritte Teil von "Der Schwarm" von Frank Schätzing, die Berichte um den Google KI-Test, ...

      Und wenn eben ein derartiges Kollektiv entwerfen kann, das eben selber auf Lösungen stößt, wie man deutlich größere Gegner bezwingen kann, so hätte man plötzlich einen Roboterschwarm von Treiberameisen. Und die kleinen Kerlchen sind nicht umsonst von allen Tieren Gefürchtet, legen die sich doch ohne mit der Wimper zu zucken mit Wesen an die über 1000 mal größer und schwerer sind. Beispiel: 1 2

      Und wenn man bedenkt, das Ameisen in ihrer Logistik riesige Defizite haben (zumindest im Vergleich zu rein Logischer Logistik) könnte es gut möglich sein, dass das töten und zerlegen einer Eidechse (Beispiel 1) nicht in 2 Tagen sondern schon in einer Stunde erfüllt sein könnte. (Und einen Bot zu demontieren ist nicht einmal von Nöten, es reicht die Energieversorgung, oder die Steuermöglichkeiten in 3 bis 4 Minuten außer Gefecht zu setzen um zu siegen)

      Das größte Problem (welches eben erst in ca. 60 bis 150 Jahren gelöst wird), ist der Nanoaufbau solcher Analoger Drohnen mit der nötigen Intelligenz.
    • Atharod schrieb:

      der dritte Teil von "Der Schwarm" von Frank Schätzing,
      moooment, davon gibts Fortsetzungen? o.0
      Da hab ich den halben Fußboden mit Büchern vollgestellt, weil an den Wänden kein Platz mehr für Regale ist, aber sowas entgeht mir... muss ich mit meinem Händler mal ein ernstes Wörtchen reden...



      Und wenn eben ein derartiges Kollektiv entwerfen kann, das eben selber auf Lösungen stößt, wie man deutlich größere Gegner bezwingen kann, so hätte man plötzlich einen Roboterschwarm von Treiberameisen. Und die kleinen Kerlchen sind nicht umsonst von allen Tieren Gefürchtet, legen die sich doch ohne mit der Wimper zu zucken mit Wesen an die über 1000 mal größer und schwerer sind. Beispiel: 1 2

      Und wenn man bedenkt, das Ameisen in ihrer Logistik riesige Defizite haben (zumindest im Vergleich zu rein Logischer Logistik) könnte es gut möglich sein, dass das töten und zerlegen einer Eidechse (Beispiel 1) nicht in 2 Tagen sondern schon in einer Stunde erfüllt sein könnte. (Und einen Bot zu demontieren ist nicht einmal von Nöten, es reicht die Energieversorgung, oder die Steuermöglichkeiten in 3 bis 4 Minuten außer Gefecht zu setzen um zu siegen)

      Das größte Problem (welches eben erst in ca. 60 bis 150 Jahren gelöst wird), ist der Nanoaufbau solcher Analoger Drohnen mit der nötigen Intelligenz.

      Stimmt allerdings, der größte Vorteil von vielen kleinen gegen einen großen ist nunmal, dass alles große irgendwelche Schwachstellen hat. Die müssten die kleinen dann treffen.
      nur dazu sind Bots momentan noch nicht präzise/schnell/schlau genug, fürchte ich.
      "Spiel mit dem Feuer. Tu es.
      Denn man kann einem Kind hundertmal sagen, die Herdplatte sei heiß. Die Bedeutung wird ihm erst in dem Moment, in dem es trotzdem drauffässt klar.
      So lernt doch jeder für sich selbst, in dem großen Spiel das Leben heißt. Und das Feuer ist einer der anspruchsvollsten, dennoch lohnendsten Mitspieler."

      Ps: Nicht käuflich, aber buchbar
    • Runsler schrieb:

      Atharod schrieb:

      der dritte Teil von "Der Schwarm" von Frank Schätzing,
      moooment, davon gibts Fortsetzungen? o.0Da hab ich den halben Fußboden mit Büchern vollgestellt, weil an den Wänden kein Platz mehr für Regale ist, aber sowas entgeht mir... muss ich mit meinem Händler mal ein ernstes Wörtchen reden...
      Wie gesagt ich habe das Hörbuch, da ist von 5 Teilen (und dem Prolog und den Epilog) die Rede:

      Prolog
      Erster Teil: Erste Anomalien
      Zweiter Teil: Chateau Disaster
      Dritter Teil: Independence
      Vierter Teil: Abwärts
      Fünfter Teil: Kontakt
      Epilog: Aus den Chroniken der Samantha Crowe

      Ich will nicht sagen, dass die "Teile" eigenständige Bücher, oder übergeordnete Kapitel sind, aber die Zeit- und Lokationssprünge wurden zumindest in der Hörbuchfassung als trennmittel genutzt.

      Runsler schrieb:


      Stimmt allerdings, der größte Vorteil von vielen kleinen gegen einen großen ist nunmal, dass alles große irgendwelche Schwachstellen hat. Die müssten die kleinen dann treffen.
      nur dazu sind Bots momentan noch nicht präzise/schnell/schlau genug, fürchte ich.
      Genau aus diesem Grund ist das Thema nicht als Ernst zunehmen betrachtet werden soll.

      Aber rein von der Theorie her: Einem Programm ist eben nicht bewusst das es Digital, oder in einem Realem "Körper" steckt. Von daher könnte man eine Kollektiv-KI entwickeln und "trainieren" Flipper, Spinner, Rammer, Holder, ... zu deaktivieren, zu behindern, oder kurzzuschließen und diese Informationen dann auf die Bots zu übertragen.
      (und wenn die "Königin" dann als Fliegender Bot ausgelegt wird, der vom Roboteer kontrolliert wird sollte soweit alles Regelkonform sein, wenn ich das nun richtig verstanden habe)
    • Atharod schrieb:

      Runsler schrieb:

      Atharod schrieb:

      der dritte Teil von "Der Schwarm" von Frank Schätzing,
      moooment, davon gibts Fortsetzungen? o.0Da hab ich den halben Fußboden mit Büchern vollgestellt, weil an den Wänden kein Platz mehr für Regale ist, aber sowas entgeht mir... muss ich mit meinem Händler mal ein ernstes Wörtchen reden...
      Wie gesagt ich habe das Hörbuch, da ist von 5 Teilen (und dem Prolog und den Epilog) die Rede:
      Prolog
      Erster Teil: Erste Anomalien
      Zweiter Teil: Chateau Disaster
      Dritter Teil: Independence
      Vierter Teil: Abwärts
      Fünfter Teil: Kontakt
      Epilog: Aus den Chroniken der Samantha Crowe

      Ich will nicht sagen, dass die "Teile" eigenständige Bücher, oder übergeordnete Kapitel sind, aber die Zeit- und Lokationssprünge wurden zumindest in der Hörbuchfassung als trennmittel genutzt.

      Runsler schrieb:

      Stimmt allerdings, der größte Vorteil von vielen kleinen gegen einen großen ist nunmal, dass alles große irgendwelche Schwachstellen hat. Die müssten die kleinen dann treffen.
      nur dazu sind Bots momentan noch nicht präzise/schnell/schlau genug, fürchte ich.
      Genau aus diesem Grund ist das Thema nicht als Ernst zunehmen betrachtet werden soll.
      Aber rein von der Theorie her: Einem Programm ist eben nicht bewusst das es Digital, oder in einem Realem "Körper" steckt. Von daher könnte man eine Kollektiv-KI entwickeln und "trainieren" Flipper, Spinner, Rammer, Holder, ... zu deaktivieren, zu behindern, oder kurzzuschließen und diese Informationen dann auf die Bots zu übertragen.
      (und wenn die "Königin" dann als Fliegender Bot ausgelegt wird, der vom Roboteer kontrolliert wird sollte soweit alles Regelkonform sein, wenn ich das nun richtig verstanden habe)

      Schwarm muss ich mal recherchieren... sobald ich meinen Bot zumindest soweit hab, dass ich alle Teile weiß^^

      Ähm ja, und "Königin":
      Soweit ich das den Regeln entnehmen kann, braucht man die garnicht, bzw. es steht nirgendwo, dass bei einem Schwarmbot einer der Hauptbot sein müsste. Es geht nur nach dem Gesamtgewicht, bzw. wenn davon ein gewisser Prozentsatz nichtmehr einsatzfähig ist, gilt der ganze schwarm als besiegt.
      Fliegende Bots sind btw. auch nur so lange sinnvoll, wie keine Laubharke ins Spiel kommt ;)
      "Spiel mit dem Feuer. Tu es.
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      So lernt doch jeder für sich selbst, in dem großen Spiel das Leben heißt. Und das Feuer ist einer der anspruchsvollsten, dennoch lohnendsten Mitspieler."

      Ps: Nicht käuflich, aber buchbar
    • Stimmt an eine Laubharke habe ich gar nicht gedacht! ... Aber ich denke mal nicht das so viele fliegende Bots in einem Heavy Kampf erwartet werden. Außerdem geht das mit der "Königin" einfach darum den Schwarm noch irgendwie geziehlt zu steuern und nicht auch mögliche Hausroboter (wie in England) dann unnötigerweise mit anzugreifen.
    • Dann würde ich trotzdem nichts fliegendes nehmen, einfach weil in so einer geschlossenen Arena ganz fiese Verwirbelungen sind.
      Siehe Battlebots, die Drohnen dort sahen nahezu unkontrollierbar aus. Und dann sind die auch noch relativ verwundbar...
      "Spiel mit dem Feuer. Tu es.
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      So lernt doch jeder für sich selbst, in dem großen Spiel das Leben heißt. Und das Feuer ist einer der anspruchsvollsten, dennoch lohnendsten Mitspieler."

      Ps: Nicht käuflich, aber buchbar
    • Atharod schrieb:

      und Son of ... Mariadgie? (keine Ahnung wie man das schreibt) ist echt ein Monster.
      Der gute schreibt sich: Son of Whyachi :D


      Und hier auch ein sehr schönes Beispiel wie man sein Minibot sinnvoll einsetzt:
      :thumbsup:
      allerdings blockieren die sich am Anfang des Videos auch selbst... ^^
      _____________________________________________________________________
      | » Mit freundlichen Grüßen, der Bot-Begeisterte ohne jegliches Wissen! - Fabi « |
    • Jap, genau für sowas (Ablenkung und vor allem Mobilität einschränken) sind Minibots wirklich sinnvoll.
      Wenn man es schafft, dass sie lange genug überleben um in eine sinnvolle Position zu kommen.
      "Spiel mit dem Feuer. Tu es.
      Denn man kann einem Kind hundertmal sagen, die Herdplatte sei heiß. Die Bedeutung wird ihm erst in dem Moment, in dem es trotzdem drauffässt klar.
      So lernt doch jeder für sich selbst, in dem großen Spiel das Leben heißt. Und das Feuer ist einer der anspruchsvollsten, dennoch lohnendsten Mitspieler."

      Ps: Nicht käuflich, aber buchbar