Ein Erstling... oder doch zwei?

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    • Hmmm, najaaa, ok, aber fertige Schneckenradkombinatioen zusammenzusbauen ist relativ einfach eigentlich. Gut, ich ken sone Sachen halt ein bissel. Aber ich denke das bekommt jeder ganz gut hin. Man muss vielleicht ein wenig beim positionieren des Motors mit Schnecke testen, aber das geht schon.

      Also man baut ja erstmal eine Welle an das Rad und steckt das dann in ein Radlager oder besser zwei, also auf jeder Seite eines. Idealerweise hat man eine Platte, mit Rechteckigem Ausschnitt wo das Rad dann durchschaut damit es auf den Boden kommt. So wie es bei Luzifer und viele anderen Bots auch ist.

      So, dann macht man sich zwei Aluklötze wo jeweils ein grosses Loch für ein Kugellager reinkommt. Der Klotz steht da also hochkant so das die grosse Bohrung eben ein Kugellager aufnimmt wo dann die Achse durchkommt. Und vorn und hinten an dem Klotz bohrt man dann einmal komplett ein Loch durch. In de Bodenplatte müssen im selben Abstand dann zwei Gewinde rein. Durch diese zwei Löcher vor und hinten kommt dann je eine lange Schraube und mit denen wird der Klotz auf die Bodenplatte geschraubt. Eine gute Idee ist es wenn man als Kugellager dann sogenannte C-Lager nimmt. Die haben ein spürbares Lagerspiel, die werden zB. für Lichtmaschinen bei Autos benutzt. Das hat den Vorteil das man die überall bekommt und das die nur ein paar Euro kosten. Der zweite Vorteil ist das man ein bissel Spielraum hat falls die Klötze nicht Tausendprozentig parallel zueinander stehen. Die Lager können das ein wenig ausgleichen.

      Ok, also die Welle für das Rad wird durch die Lager geschoben wenn das Rad zwischen den Lagerböcken ist, einfach mittendurch, das Rad wird dann auf der Welle fixiert. Je nachdem was es für ein Rad ist wird es vermutlich mit Madenschrauben an der Welle fixiert?

      Jedenfalls benötigt man auch einen dritten Lagerbock und Kugellager. Der wird genauso angefertigt und hält nacher die Welle an dem Ende das ins Robotergehäuse reinragt. Bevor man die Welle bis dahin durchschiebt, wird das Zahnrad dort draufgeschoben und auch mit einer Madenschraube fixiert, dann steckt man die Welle ganz durch.

      Um die Welle dann zu hindern das sie nach aussen oder innen rutscht, kann man z.B. zwei kleine Rundstücke anfertigen, die müssen nicht genau sein. Die müssen nur eine für die Welle passende Bohrung haben und zwei oder drei kleine Gewinde für Madenschrauben. Das eine steckt man innen eben dem Zahnrad auf die Welle, das andere aussen. Also einmal eines links neben dem Lagerbock und eines rechts neben dem Lagerbock. Somit ist die Welle dann an dem Lagerbock fixiert der innen im Gehäuse des Bot steckt. Voila fertig.

      Nun muss man noch den Motor und die Schnecke passen positionieren.

      Gehen wir mal von aus das der Motor keine richtigen Gewindelöcher vorn und hinten hat um ihn zu befestigen. So baut man wieder zwei Lagerböcke, diesmal für den Motor. Man hält den Motor samt Welle mit Schnecke einfach mal schön gerade rein so das die Schnecke auf dem Zahnrad aufliegt. Dann misst man brauchbar genau von der Bodenplatte aus wo die Mitte vom Motor ist, also auf welcher Höhe die Mitte des Motors von der Bodenplatte nun ist. Am besten misst man das an der Schnecke, dort lässt es sich am genauesten messen. Hinten am Motor messen ist ungünstig, kann ja sein das man den Motor etwas zu schief hält. An der Schnecke ist der Unterschied durch das schiefhalten nicht so groß wie hinten am Motor. Logisch ne? Keine Sorge, es muss nicht auf den Millimeter genau sein, das erklär ich weiter unten.

      Sodann baut man wieder drei Lagerböcke. Zwei davon haben ein Loch das so groß wie das Motorgehäuse ist, er soll da einigermassen stramm reingehen und das Loch sollte schon schön rund werden. Bekommt man den Durchmesser nicht genau hin, kann man ihn ruhig etwas grösser machen und später einen Streifen Blech dazwischenlegen der rundum um den Motor geht. Der dritte Lagerbock bekommt nur ein kleines Loch, dort geht die angesprochene Verlängerungswelle rein auf der die Schnecke sitzt. Denn die muss ja auch immer passend zum Zahnrad stehen. Auch da muss das Loch dann logischerweise auf der gleichen Höhe gebohrt werden wie die beiden Bohrungen in den Motorlagerböcken.

      Ok man hat ein wenig die Wahl. Man kann das Ende der Welle wo die Schnecke draufsitzt auch mit einem Kugellager machen, oder eine recht geau passende Bohrung machen wo die Welle gut reinpasst ohne zuviel Spiel zu haben. Die Kugellagervariante würde ich bevorzugen.

      Wenn alle drei Böcke fertig sind, ja dann natürlich wieder mal an den Enden der Böcke einfach zwei Löcher durchbohren. Passend dazu in der Bodenplatte wieder Gewinde. So schraubt man die Lagerböcke dann stehend auf die Bodenplatte.

      Aber nun kommts!!!
      Die beiden Motorlagerböcke versieht man nun am besten mit Schlagzahlen mit einer Nummer. Meinet wegen 1. und 2.
      Und zwar zweimal. Die 1. haut man einmal oben und einmal unten in den Lagerbock, und zwar SEITLICH an den Bock. Dasselbe mit dem zweiten Bock, da nimmt man dann die Zahl 2.
      Ja und dann nimmt man sich beide Böcke und....schneidet sie einfach einmal quer in der Mitte durch. Wieso zum Henker?? Weol man mit zwei Lagerhälften den Motor später nach oben entnehmen kann. Später legt man eine Unterlegscheibe dazwischen um die Materialstärke die man mit dem Sägeblatt weggeschnitten hat wieder auszugleichen.

      Da fehlt aber noch was. Genau. Man macht in die UNTEREN Lagerschalen noch zwei Bohrungen für ein M6 oder M8 Gewinde rein. Also 4,8-5mm für M6 oder 6,5-6,8mm für M8. Das haut ganz gut hin zum Gewindebohren. Passend dazu macht man zwei normale Löcher in die Bodenplatte. Ganz am Schluss wenn alles positioniert und verschraubt ist, dreht man dann in diese Löche Schrauben rein. So hat man letztendlich die unteren Lagerböcke fest im Gehäuse installiert. Man kann dann die obere Lagerhälfte abnehmen und den Motor samt Welle und Schnecke einfach entnehmen. Beim zusammenbaue muss man sich dann später nicht mehr drum kümmern das die Lagerböcke wieder richtig positioniert werden müssen. Einfach rein und ab dafür.

      Genau dasselbe macht man dann natürlich auch mit dem dritten Lagerbock der die Welle aufnimmt.

      Da man die Böcke ja mit Zahlen markiert hat....weiß man nacher immer noch welche Lagerhälfte auf welchen Bock wieder draufkommt. So ist man sicher das die auch nacher wieder geneuso gut zusammenpassen wie vorher.

      Wenn alles recht genau geworden ist würde der Motor samt Welle mit Schnecke nun schon genau auf dem Zahnrad liegen. So genau wird es aber nicht passen wenn man nicht gerade einen Höhenreisse (es heisst Höhenmessgerät) hat um alle Bohrungen richtig anzureissen und dann zum bohren zu körnen.

      Macht nix. Heutzutage gleicht man sowas mit Shims aus. Das sind einfach Blechstreifen die man unter solche Böcke unterlegt bis sie auf der richtigen Höhe sind. Die können 1mm dick sein, oder 0,5 oder bis 0,1mm. Oder eine Kombination aus mehreren dieser Blechstücke. Idealerweise macht man in so ein Blechstück von einer Seite aus zwei Schlitze die so groß sind das die Schrauben einfach dort hindurchgehen. Wieso Schlitze und nicht einfach Löcher?? Weil man die Stücke dann einfach seitlich rausziehen kann. Wenn Löcher drin sind, muss man die Schrauben komplett rausdrehen um die Bleche zu entfernen. Das ist umständlich. Man kan die natürlich kleiner machen so das sie einfach nur zwischen den Schrauben eingeschoben werden, aber dann hat man eine kleinere Auflagefläche und das will man ja nicht.

      Solche shims gibts auch zu kaufen. Hier sieht man wie damit gearbeitet wird
      notum-ingenieure.de/shim-system.htm
      Wir haben die früher mit der Blechschere aus Kupferblech geschnitten, oder mit der normalen Papierschere aus dünnem Folienblech, heute gibts sowas auch fertig.


      Ja, also das sind schlichte Werkzeugbau-Methoden. So macht man das. Im Werkzeugbau natürlich nicht so grob sondern mittels Fräse, aber das muss garnicht sein. Man kann sich auch behelfen so wie ich beschrieben habe.

      Falls jemand einen Höhenreisser nicht kennt.

      pruefmittel24.com/produkt50919.html
      Man kurbelt das Teil nach unten auf die Platte wo er draufsteht, stellt ihn auf Null, dann kann man ihn hochkurbeln auf ein Maß das man beötigt, arretiert ihn und ls gehts. Man fährt mit der Metallspitze an einem Stück Alu oder so lang und schon hat man eine schöne Linie auf dem Metall. Will man mehrere Teile so anreissen, dann reisst man erst alle Teile mit der einen Höhe an. Dann erst kurbelt man ihn auf die zweite beötige Höhe, dreht alle Teile um 90 Grad und dann reisst man auch diese an. So bekommt man ein schickes "Koordinatenkreuz" und dort kann man dann den Körner ansetzen um eine Körnung zu reinzuhauen wo man nacher ein Loch bohren will.
      Auch cool ne?

      Ich würde einen mit sogenanntet Uhr empfehlen, also ein rundrum laufender Zeiger für die Zehntelmillimeter, kennt ihr ja von den einfachen Schieblehren die es so im Baumarkt gibt. Wenn man de ein paarmal rauf und runter gekurbelt hat versteht man das Prinzip. Digital ist schicker, kostet aber das doppelte. Gebraucht bekommt man welche mit Uhr, auch Markenware von Mitutoyo z.b. bei ebay ab und zu für um die 40 euro bei 300mm Höhe. ein 300er sollte für die meisten reichen.

      Ich geb zu, ich nehm manchmal einen 300er Messchieber zum anreissen. Ich schäm mich auch...


      Ok ich mach diese Woche auch ein paar einfache Bilder um das ganze ein bissel zu veranschaulichen. Daran solls wohl nicht Scheitern.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von battlecore ()

    • Das was Du hier verbal beschrieben hast, läuft im Endeffekt auf so etwas hinaus:



      Natürlich jetzt mit separatem Getriebeblock für das Schneckengetriebe. Im o.g. Bild ist hier eine fertige Motoren-/Getriebeeinheit von Ranglebox.com verbaut :D

      Trotz aller Mühe (auch unter Verwendung eines Höhenreißers und dem gleichzeitigen Abfräsen von allen Alu-/HDPE-Blöcken) hat sich doch irgendwo eine Abweichung eingeschlichen.
      Zum Einen ist die Grundplatte aus Gewichtsgründen nicht "starr", sondern kann sich etwas verbiegen (2mm Polycarbonat) und zum Anderen ist der äussere Kunststoffblock mit dem Lager (Lager: Aussen 26mm, Innen 10mm) irgendwie nicht in einer Flucht zum Motorblock.

      Aus Zeitgründen (die beiden Beetleweight-Bots mussten bis zur FACTs in Gent fertig werden und ich war mal wieder knapp dran) habe ich kein Feintuning mehr machen können. Der Haltebock mit den Lagern durfte nicht mehr mit dem Gehäusedeckel verschraubt werden, ansonsten "vibriert" die ganze Fuhre und das Lager hat so eine Verlustleistung, dass beide Motoren bei gleicher Gasstellung (Kreuzmischer-Stellung: vollgas geradeaus) nicht mehr die gleiche Drehzahl halten. Der Bot fährt eine leichte Kurve und reagieren unterschiedlich auf Lenk-Kommandos.
      .
      Interesse an Elektronik für Schaukampfroboter und Kettenfahrzeuge (Fahrtregler, ESC) ? => http://www.Robots.IB-Fink.de
    • Ach herrje, ja dann brauch ich ja garkeine Fotos mehr machen :thumbup: Hab schon überlegt wie ich das am besten darstellen kann.

      Ja die Grundplatte ist bei dir auch sehr dünn. Mach zwei Aluwinkel quer ins Gehäuse. Auf die beiden machste dann nochmal quer ein paar Aluwinkel wo du die Böcke draufschraubst. We die 2mm Materialstärke haben, dann musste unten an den Böcken entsprechend Material abschleifen oder abfräsen. Dazu kannste ja alle Böcke zusammen in den Schraubstock spannen und gleichmässig drüberfräsen, dann haste die alle gleich. Also ich mein die Kunstsoffböcke alle zusammen, und dann die beiden Aluböcke zusammen. Wenn du wirklich die Kunststoff UND die Aluböcke zusammenspannst....ich glaub die fliegen dir aus dem Schraubstock sobald der Fräser ins Alu kommt. Gegenlauffräsen und Gleichlauffräsen kennste ja ne? Da haperts manchmal dran und dann fliegt manch einem das Zeug um die Ohren oder die Flächen werden unsauber undso.

      Je nachdem wie du die Winkel aufeinanderschraubst. Die Platte ist ja unter den äusseren Winkeln, ich nehm an die Winkel haben 2mm Material so wie das ausschaut. Also die 2mm unter den Böcken weg, dann die Querwinkel ins Gehäuse, nochmal 2mm weg und auf die Querwinkel kommen dann für jeden Bock nochmal ein Winkel, also nochmal 2mm weg. Also insgesamt 6mm unter den Böcken weg. Wenn alles in 2mm Materialstärke ist. Und wenn ich richtig überlegt habe :D

      Schicker kleiner Bot, ich kann in so kleinen Abmessungen irgendwie nicht denken, da fehlt mir dann irgendwie der Platz. Weiß auch nicht, ich kann nur groß.
    • IBF schrieb:

      battlecore schrieb:

      Ich spionier hier mal mit *
      Dafür ist's gedacht. ;)
      @Runsler: Ich kann Dir natürlich schon einen Fahrtregler designen, der dann auch mit 7.2V zurechtkommt. (Einfach einen anderen Spannungskonstanter mit Low-Drop-.Eigenschaften verwenden). Aber ich tippe mal darauf, dass Du irgendwann doch mal auf anderen Motoren umrüstest und dann wäre bei dem Fahrtregler bei 18V Nennspannung schluss. Der Fahrtregler täte Dir (und auch mir) dann leid, wenn er nicht universell für Raptoren/Feathers verwendbar wäre.

      Ich schau nachher mal, wo der Thread mit den Getrieben ist. Leo und Maddox haben neue Getriebe gefunden. Bezeichnung ist "Neptun". Aber wo man die herkriegt, das finde ich jetzt auf die Schnelle nicht.

      Auf die Neptunes bin ich inzwischen auch gestoßen, und ich denke die sollens dann auch werden, schätzungsweise mit einem Johnson-Motor.
      Haken an der Geschichte:
      Die Neptunes kommen von Ranglebox, und Ellis ist jetzt erstmal mit Robotwars beschäftigt -> Dieses Jahr wird das nichtsmehr (sagt er jedenfalls selbser so). Ich versuche jetzt irgendwie an die möglichst genauen Maße ranzukommen, um dann erstmal mit einem Klotz als Ersatz zu arbeiten und das später hoffentlich nurnoch anpassen zu müssen.

      Daher sieht der Plan jetzt erstmal ungefähr so aus:
      November: Infos sammeln, planen, zeichnen, bestellen
      Dezember: Waffe bauen und zum laufen bringen
      Januar: Antriebssystem
      Panzerung: wenn der Rest soweit ist.


      @battlecore:
      Klingt soweit alles sinnvoll, hat aber drei Probleme:

      1. Das mir zur Verfügung stehende Werkzeug. Klar, man kann sich immer mehr besorgen, und das werde ich zum Teil auch müssen.
      Aber das muss man dann auch irgendwo lassen. Garnicht so leicht in einer nicht grade riesigen Mietwohnung ohne Garten oder ähnliches.
      Zudem muss ich auch finanziell etwas schaun, Ausbildungsvergütung für Zahntechniker ist eher ein Witz. Deswegen... wenn es da fertige Möglichkeiten gibt, die ich nur anschrauben muss, dann werd ich zumindest beim ersten Bot auch darauf zurückgreifen sofern irgendwie sinnvoll möglich. Bei kleinkram oder wenn etwas nicht so genau passt ist das as anderes, da kann ich das Werkzeug der Firma benutzen. Aber für alles über 1cm Größe ist das absolut untauglich.

      2. Das Gewicht. Wirkt zumindest nach deiner Beschreibung alles sehr stabil und massiv, aber gleichzeitig eben auch relativ schwer.
      Und Gewicht ist bei einem Bot nunmal das A und O, vor allem wenn er auch noch ein aktives Waffensystem haben soll.

      3. Der Platz. Es wirkt auf mich zumindest so, als wenn dadurch alles etwas größer werden müsste. Größer bedeutet insgesamt mehr Oberfläche vom Bot -> mehr zu schützende Fläche -> dünnere Panzerung oder mehr Gewicht. Beides doof ;)

      Den einzigen wirklichen Vorteil den ich für mich daraus ziehen könnte wäre, dass ich mit einem Schneckengetriebe den Motor völlig Problemlos 90° zum Rad einbauen könnte. Das fällt mit einem Planetengetriebe doch schwer. Das eröffnet tatsächlich ein paar Möglichkeiten, die den benötigten Platz vllt. doch reduzieren, da sie einfach andere Bauformen ermöglichen. Ich behalte es definitiv im Kopf, aber ich glaube nicht, dass ich es im ersten Bot so übernehmen werde.
      Falls ich was den Antrieb angeht jetzt noch etwas abenteuerlich bauen möchte und evt. das Gewicht dafür übrig hab, wird es vierradantrieb mit zwei unterschiedlichen Reifengrößen ;)
      "Spiel mit dem Feuer. Tu es.
      Denn man kann einem Kind hundertmal sagen, die Herdplatte sei heiß. Die Bedeutung wird ihm erst in dem Moment, in dem es trotzdem drauffässt klar.
      So lernt doch jeder für sich selbst, in dem großen Spiel das Leben heißt. Und das Feuer ist einer der anspruchsvollsten, dennoch lohnendsten Mitspieler."

      Ps: Nicht käuflich, aber buchbar
    • Winkelgetriebe oder Schneckengetriebe zu verwenden kann schon sinnvoll sein, um in der Mitte des bots Platz zu bekommen. Muss ich wohl bei meinem nächsten Projekt aus so machen. Mann muss nur bedenken, dass Schneckengetriebe regelmäßig selbsthemmend sind, dass kann beim fahren schon mal blöd sein / oder auch gut... man sollte es sich nur vor Augen führen. Ich denke ich werde die Kombi aus einem einstufigen Planetengetriebe mit 1:6 (Standardakkuschrauber) auf einen Kegelradsatz mit 1:3. Macht zusammen eine Untersetzung von 1:18 was kleine und platzsparende Räder ermöglicht bei üblichen Motoren. (540 - 750er) oder auch brushless.
      ....ein Event muss her
    • Jop, gibt schon sinnige Möglichkeiten, aber nun wirds erstmal ein Neptune mit einem Johnson-Motor. Der hat Leerlauf 16200 und unter Vollast 8100 Umdrehungen pro Minute, mit der 28.4:1-Untersetzung komm ich auf 570,4 bzw. 285,2 Umdrehungen, wenn ich also eine Geschwindigkeit von ~ 10km/h anstrebe (dürfte auch schneller, aber das reicht mir, denke ich erstmal... ich muss das Ding ja auch noch steuern können) komme ich auf eine Radgröße irgendwo zwischen 4,5 und 9cm Radius. Ist jetzt eher zu groß als zu klein, orientiere mich also am kleineren Radius und bin dann halt etwas langsamer. Für einen Spinner ja durchaus vertretbar.
      Muss mir das mal aufzeichnen, wenns dann doch zu große Räder sind, wird vllt. doch 4WD mit kleineren Rädern.

      Alternativ gedenke ich die Johnsons ja sowieso nicht mit 12V, sondern 14.4 oder sogar 18V zu betreiben.
      Könnten die letzteres überhaupt ab?
      Aber damit müssten dann ja auch kleinere Räder durchaus möglich sein.

      Mal schaun, muss mir sowieso erstmal einen Brushless Motor für den Spinner raussuchen, sonst weiß ich garnicht, wie groß die Räder überhaupt sein müssen.
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      Ps: Nicht käuflich, aber buchbar
    • Ich sag mal so, an Werkzeug benötigst du an sich nur eine Stichsäge wenn du große Löcher machen willst wie zb. für den Motor usw. Etwas grösser dürfen die ja ruhig sein wenn es nicht so genau machbar ist -> Blechstreifen zwischenlegen.
      Ein Schraubstock ist natürlich von Vorteil, das sollte dann halt nicht so ein Hobbyschraubstock sein den man mit son Kugelgelenk komplett hin und herbewegen kann, ist nicht stabil genug um darin was grösseres zu sägen oder so. aber hilfreich um Kleinteile ein wenig von Hand zu zu barbeiten -> 15 euro im internet ungefähr
      Eine Bohrmaschine ist natürlich auch notwendig, mit einem einfachen Bohrständer z.B. die es auch für wenig Geld gibt. Die sind nicht superstabil und eine lange Bohrung kann einem damit schonmal schief werden, aber fürs nötigste gehts. Es gibt aber auch kleine Ständerbohrmaschinen, schwacher Motor inbegriffen, aber bis 8mm hat man in Alu keine Probleme, darüber muss man halt etwas weniger Druck ausüben ne -> 80-120 euro je nach Angebot.
      Auf den Ständermaschinen ist ja ein Tisch und der hat Langlöcher, da kann man einen kleinen Maschinenschraubstock mittels Schrauben befestigen zb. -> 10-15 euro in einfacher Ausführung

      Ok was das Gewicht angeht, man muss ja nicht alle Lagerböcke aus Alu machen, POM geht ja auch, das ist auch stabil und Schlagzäh und einfach zu bearbeiten. POM ist ein weissmilchiger Kunststoff der für alles mögliche in der Industrie dient. Davon gibts immer Reststücke in allen Variationen bei ebay oder ebay Kleinanzeigen. Genau wie alu oder Stahl, muss man öfters mal schauen.

      @bat_boy
      Zu dem Getriebe darfste mir dann auch mal Infos zukommen lassen, hört sich interessant an. Eine Selbsthemmung wirste da auch haben denk ich. Vor allem zu dem Kegelradsatz. Auf die bin ich noich nicht so recht gekommen, würde ja auch gehen.
      So wie den hier? Aus Stahl, dachte das wär viel teurer
      voelkner.de/products/156331/St…d-Modul-1-31-15-45-Z.html
    • Sooo... kleines Update...
      Das Innenleben hab ich soweit alles zusammengeplant (Teileliste im ersten post editiert, hab keine Lust immer zu blättern).
      Mir fehlt noch:

      Chassis inkl. Panzerung.
      Da werd ich erstmal mdf benutzen, und wenn alles passt und funktioniert die Teile gleich in der richtigen Größe/Form zuschneiden lassen... Hab wenig Möglichkeit das selber zu machen, also anprobieren und dann bestellen.

      Räder.
      Oft seh ich hier Fahrradreifen auf Räder gespaxt, scheint zu funktionieren und würde ich so übernehmen.
      Nur was wird da als Grundlage genommen? an einen 3d-Drucker komm ich so ohne weiteres nicht ran, drehen könnte ein Freund von mir... nur Metall + Spax haut auch nicht hin, müsste da dann richtige Gewinde reinschneiden. Holz ginge vllt. auch, aber irgendwas in mir sträubt sich dagegen tragende Teile aus Holz zu bauen^^

      Kugellager.
      Sowohl um die Welle der Räder, als auch die der Waffe zu lagern.
      Gibt es da irgendeinen tollen Onlineshop, bei dem Qualität, Auswahl und Preise stimmen? Oder einzeln bei Ebay zusammensuchen?

      Kraftübertragung auf die Waffe.
      Habt ihr da irgendwelche sinnvollen Quellen für die Riemen/Scheiben?
      Scheibe drehen (lassen) wäre wohl kein allzu großes Problem, aber wenns das fertig gibt, muss ich damit keinen anderen belästigen ;)

      Dafür + Kabellage + Befestigungen stehen mir noch etwas über 10kg zur Verfügung...
      Das könnte klappen. Wie viel davon dann noch für die Waffe übrig bleibt... mal schaun.
      Panzerung wiegt nach ganz groben Überschlagen doch mehr als Gedacht, mal gucken ob ich noch irgendwie umsortieren und Platz sparen kann um das Gewicht zu drücken.
      "Spiel mit dem Feuer. Tu es.
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      Ps: Nicht käuflich, aber buchbar
    • Runsler schrieb:

      Räder.
      Oft seh ich hier Fahrradreifen auf Räder gespaxt, scheint zu funktionieren und würde ich so übernehmen.
      Nur was wird da als Grundlage genommen? an einen 3d-Drucker komm ich so ohne weiteres nicht ran, drehen könnte ein Freund von mir... nur Metall + Spax haut auch nicht hin, müsste da dann richtige Gewinde reinschneiden. Holz ginge vllt. auch, aber irgendwas in mir sträubt sich dagegen tragende Teile aus Holz zu bauen^^
      Fahrradmäntel habe ich auch schon benutzt. Klappt. Ist halt etwas "Kraftaufwand", den Mantel zu zerschneiden. (Meine Bezugsquelle: Baumarkt, Fahrradabteilung, Mountainbike-Reifen. Die haben große Zwischenräume, wo dann die Spax versenkt werden können.

      Die Felgen habe ich mir in letzter Zeit selber gedreht. (Waren früher "Spenden" von Vereinskollegen. => Das ist der Vorteil, wenn man Vereinsmitglied in der GRA ist. ;) ;) ;) ).

      Material war Nylon oder PE. => Habe von einem Freund mal eine Kunststoffplatte geschenkt bekommen. Und zwar in der Machart, wie es die Köche haben, um darauf mit einem scharfen Messer das Fleisch oder Gemüse zu zerteilen. Stärke war 20mm. (Mit einer Säge viereckige Klötze rausgeschnitten. Kernloch gebohrt. In die Drehbank. Die vier Ecken abgedreht. Eventuell noch ein bißchen Material zwischen Kernloch und Felgenrand wegnehmen, um Gewicht zu sparen.
      (Bat_Boy benutzt vor der Bearbeitung in der Drehbank noch eine Lochsäge, um schon mal den ungefähren (runden) Durchmesser zu bekommen. )

      Damit könnte Dein Freund Dir schon schöne Felgen drehen. Vor allem dann auch gleich mit dem richtigen Kernloch, so dass der "Adapter" zu der Motorwelle passt.
      Platten-Material habe ich zwischenzeitlich auch von EBay bezogen. 20mm Stärke sind gut zu bekommen.

      So sah das damals aus (alles detailiert nachzulesen und weitere Fotos bei dem Baubericht von den Beetleweighs :D ) :


      Mit Drehdorn, um die Platten in der Drehbank aufspannen zu können. Durchmesser= 10.0mm
      .
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    • Wenn du Reifendecken draufschraubst wird das eh nicht richtig rund weil du mit den Schrauben ja auch Wellen reindrückst. Wenn du den Kunststoff mit der Stichsäge rund schneidest müsste das auch reichen. Mit dem Zirkel halt anreissen und schön langsam sägen. Solls noch runder werden dann machste ins Mittelloch vorher nur ein Loch mit 7,6mm rein und steckst eine M8 Schraube rein (haben so um 7,6 aussen) und Mutter drauf. Dann in die Bohrmaschine und die Maschine z.b. im Schrabstock festmachen. So kannste dann eine Feile ans Rad halten und alles etwas runder bekommen. Wenn du feinfühlig mit der Flex hantierst dann kannste eine Fächerscheibe draufmachen und die da dranhalten. Dann bekommt man es sehr gut rund. Muss man die Hand mit der Flex aber richtig fest aufstützen sonst schleift man gleich mal ne fette Welle ins Teil. Rat mal woher ich das weiss :D
    • für die räder würde ih hdpe verwenden, leicht billig und sehr robust. Ich habe bei allen meinen bots den Mantel eines Fahrradreifen draufgeschraubt. Natürlich kann man auch eine 3d gedruckte Felge mit selbstgegossenen Reifen verweden. DAs team rcc verwendet einfach rc-räder mit stollengummireifen, federt schläge gut ab. Die räder sind wohl mit einem pu-schaum gefüllt,, da müsste der mario aber was zu sagen.
      ....ein Event muss her
    • Sooo... wo jetzt die Teile nach und nach eintreffen, und es ans tatsächliche bauen geht:
      Was für Panzerung würdet ihr empfehlen?
      Ganz grob wird die Form einem Keil ähneln, mit einer zulaufenden Spitze und (fast)graden Seiten, dafür würde er auf beiden Seiten fahren können.
      Speziell geht es mir jetzt um Panzerung für die graden Seitenteile... wenn der Bot von beiden seiten fahrbar sein soll, ist abgewinkelt da wohl nicht so sinnvoll. Wenn ich sonst erstmal auf dem Rücken liege, ist das ja eine Einladung für alles, was irgendwie unter mich möchte.

      Wie dick und aus welchem Material sollte das mindestens sein, falls da mal ein Horizontalspinner vorbeikommt?
      Bin da gerne bereit, auch ein bisschen mehr zu investieren, lieber mehr Geld in die Panzerung stecken als nach dem ersten Treffer die Innereien alle austauschen zu müssen.
      Nur Gewicht... das ist halt mal wieder knapp. Also welches Material gibt mir den meißten Schutz pro Gewicht? und wie dick sollte das dann sein?
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      Ps: Nicht käuflich, aber buchbar
    • Vermutlich wird HDPE für das Gewicht geeignet sein und das ist auch ziemlich leicht eigentlich. Aber da man das etwas dicker nehmen sollte kommt trotzdem ein bissel Gewicht zusammen. 10mm sollte wohl ausreichend sein. Das ist sicher auch genug um da Schrauben mit Senkkopf nehmen zu können ohne das die bei Schlägen sofort ausreissen. Hab keinen Vergleich, würd meinen das es mit 4mm Alu vergleichbar sein könnte. Aber Alu hat da den Nachteil das es verbeult wird während HDPE immer ganz gut zurückfedert. So haste nicht das Problem das ein verbogenes Stück Alu z.b. die Räder blockiert.

      Google mal nach einem Gewichtsrechner für HDPE und für Aluminium. Dann kannste mal rechnen wieviel Fläche die Panzerung hat und das dann in Gewicht umrechnen.
    • naja, in englischsprachigen foren les ich, dass sich manche spinner (auch feather) durch bis zu 20mm hdpe einfach durchschnetzeln. Und dann könnte ich auch Alu, Hardox oder Titan nehmen, bei der Dicke.
      Klar, hätte den Vorteil da einfach Schrauben reindrehen zu können. Trotzdem, nicht angewinkelt ist solch doch relativ weiches Material für einen Spinner evt. kaum ein Hindernis. Bin da jedenfalls sehr skeptisch^^ Angewinkelt würde das gut gehen, ja...
      "Spiel mit dem Feuer. Tu es.
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      Ps: Nicht käuflich, aber buchbar
    • Ja kommt wie gesagt ja drauf an wieviel Gewicht du übrig hast. Davon würd ich dann das Material und die Stärke abhängig machen. bzw. bleibt ja nix anderes übrig als sich danach zu richten.

      Meiner Meinung nach kann man da viel Belastung durch entsprechende Formgebung ableiten. Wie du schon sagst durch anwinkeln. Da kann ich aber auch nur theoretisches beisteuern.
    • Angewinkelt ist halt blöde, wenn der Bot auf beiden Seiten fahren kann. winkel ich das an, und lande auf dem "Rücken", dann kommt garantiert jeder drunter um mich zu flippen oder sonstwas.

      Deswegen frag ich ja hier, weil alle Theorie grau ist und ich mir Erfahrungsberichte erhoffe, was denn funktionieren und halten kann, und was eher nicht.
      "Spiel mit dem Feuer. Tu es.
      Denn man kann einem Kind hundertmal sagen, die Herdplatte sei heiß. Die Bedeutung wird ihm erst in dem Moment, in dem es trotzdem drauffässt klar.
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      Ps: Nicht käuflich, aber buchbar
    • Ne ich meinte z.b. an den Seiten ringsrum wenn du die Räder mit abdeckst. Also keine gerade platte sondern halt in Längsrichtung spitz abgewinkelt so meinetwegen 45 Grad. Dann rutscht eine Spinnerscheibe an der oberen oder unteren Schräge besser abrutscht.

      Dann ist das nicht so ein stumpfer Einschlag von ner Scheibe. Ausserdem bleibt er dann nicht zufällig mal direkt hochkant auf der Seite liegen / stehen.

      Verstehste mich das? :D
    • Oftmals wird auf der Vorderseite die Schräge richtung Boden ausgeführt und falls man umgedreht wird an der Hinterseite die Schräge andersrum.
      Zwei z.B. 45° Schrägen an den Wänden (quasi ein Dreieck) ist schlecht.
      Einem horizontalen Spinner wird ein optimaler Angriffspunkt geboten.
      Warum einfach?
      Wenns auch kompliziert geht??? ;)
    • Jop, das dachte ich mir, wenn der Bot umdrehbar ist, hat man bei abgeschrägten Seiten immer entweder etwas, was auf dem "Bauch" fahrend funktioniert, auf dem "Rücken" aber eine Katastrophe (vor allem gegen alles, was unter einen möchte) ist.
      Oder man baut die Schrägen symmetrisch an, und hat dann ein nach außen zeigendes Dreieck (vor Querschnitt her), was natürlich eine Einladung für alles an Flipper/Pusher/Lifter etc. ist, aber vor allem horizontale Spinner gut abwehren dürfte.
      Oder die symmetrischen Schrägen bilden ein nach innen zeigendes Dreieck, womit man alle horizontalen Spinner nicht von sich weg, sondern zu sich hin lenkt.

      Deswegen wirds wohl einfach platt und grade werden, Ist beim ersten Bot auch wesentlich einfacher umzusetzen und spart Material (und damit Gewicht).


      Hole hoffentlich die meisten fehlenden Teile an Innereien heute von der Post ab, und bau mir die anderen mit langen Wartezeiten spätestens am Wochenende aus Holz oder so nach. Pappe ist irgendwie doch zu unpräzise und gibt nach, wenn man etwas anlehnt.

      Dann wird für das ganze aus 1mm dickem Polycarbonat oder so (das gibts halt praktisch im Baumarkt) sowas wie ein grobes Chassis bzw. der Innenraum gebastelt, da bekommt jedes Bauteil (Akku, Motoren, Regler etc.) dann ein eigenes kleines "Fach", wird dort befestigt, und zur Gewichtsersparnis und Kühlung werden diese Fächer dann wiederum mit reichlich Löchern versehen.
      Mit etwas Glück hat das so schon genug Struktur, dass ich die Panzerung von außen einfach drumherumbauen kann, und das Chassis sozusagen darin "einquetschen".

      Dann kann ich die Panzerung aus Sperrholz oder so basteln, die benötigte Fläche genau messen und sehen, wie viel Gewicht das je nach Material und Dicke wäre. Und dann entscheid ich, was ich davon nehm, seh ob ich genug Gewicht für die beabsichtigte Waffe übrig hab.

      Bleibt halt die Frage, welches Material und wie dick ich da mindestens nehmen sollte^^
      Tendiere momentan zu hdpe, vllt. um die 20mm... das sollte manches abhalten können, hoffe ich.
      Außerdem ist das dick genug, um dem ganzen Bot etwas Stabilität zu verleihen, und ich kann die Boden/Deckenplatten evt. einfach reinschrauben, wenn ich genug Schrauben benutze. Evt. kann ich da auch solche Dinge wie die Achsen der Antriebsräder nochmal drin lagern, damit die auf zwei Seiten und nicht nur an der Gearbox abgestützt sind.

      Die Frage ist, ob zB. Hardox (3,2mm) so viel besser funktionieren würde, dass es den zusätzlichen Aufwand (was die Montage angeht) und das zusätzliche Gewicht (direkt und indirekt durch die Montage) rechtfertigt.
      Oder ob ich zB. 15mm hdpe oder so nehmen sollte, und da vllt. noch 1mm Alu oder sowas draufbastel, damit ein Spinner nicht so leicht bei jedem kleinen Kontakt etwas von dem HDPE abträgt. Alublech könnte ich dann bei Bedarf einfach wechseln, ohne viel Aufwand/Kosten und mit Material, das es in jedem Baumarkt gibt.
      Oder gleich 4mm Titan für ungefähr das gleiche Gewicht (inkl. Montage)

      So viele Möglichkeiten!
      "Spiel mit dem Feuer. Tu es.
      Denn man kann einem Kind hundertmal sagen, die Herdplatte sei heiß. Die Bedeutung wird ihm erst in dem Moment, in dem es trotzdem drauffässt klar.
      So lernt doch jeder für sich selbst, in dem großen Spiel das Leben heißt. Und das Feuer ist einer der anspruchsvollsten, dennoch lohnendsten Mitspieler."

      Ps: Nicht käuflich, aber buchbar

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