Flachere MOSFET-Gehäuse

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Flachere MOSFET-Gehäuse

      In einer Elektronikzeitschrift habe ich einen Artikel gelesen, der u.U. einmal wichtig für uns Elektrolurche wird, wenn wir "flache" Fahrtregler entwickeln.

      Das DPAK-Gehäuse mit 2.3mm Durchmesser kann zukünftig mit dem ATPAK-Gehäuse auf 1.5mm reduziert werden.

      Hier wäre der Artikel für Interessierte zum Nachlesen: elektronik-informationen.de/plattgemacht/150/23242/334507

      Anmerkung: Jetzt müsste man nur noch die Elkos etwas flacher kriegen... ;(
      .
      Interesse an Elektronik für Schaukampfroboter und Kettenfahrzeuge (Fahrtregler, ESC) ? => http://www.Robots.IB-Fink.de
    • finger.im.ohr schrieb:

      IBF schrieb:

      Jetzt müsste man nur noch die Elkos etwas flacher kriegen...
      Meine ich auch. Das, was die Höhe Deiner Fahrtregler hauptsächlich beeinflusst, sind Kühlkörper und Kondensatoren.
      Oder pulsfeste Tantal-Kondensatoren, die die "gepufferten Amperes" im Mikrosekundenbereich hin- und herschieben können, damit die MOSFETs immer genügend Power zum satten Durchschalten haben.

      Die Kühlkörper kann man weglassen, wenn nicht genügend Verlustleistung entsteht (siehe Beetleweight-Fahrtregler). Aber bei einem Raptor-/Featherweight-Fahrtregler traue ich mich nicht, die Kühlkörper unter den Tisch fallen zu lassen. Bei nur 3 Minuten "Standardbetrieb" würde nichts passieren. Aber weis ich, welche Motoren im Bot verbaut werden? Und welche sportliche Fahrweise an den Tag gelegt wird? Also die Fahrtregler lieber auf "Sicherheit" gebaut. Hilft ja nicht, wenn der Fahrtregler locker in den Bot passt, aber dann während des Kampfes einen Ausfall hat, weil ein MOSFET den Hitzetod gestorben ist. ;) Wer einen Ausfall des Bots riskieren will, kann ja billige Fahrtregler aus Fernost benutzen. :D Ich möchte eigentlich nicht, dass ein Bot wegen von mir schlecht designten Fahrtreglern ausfällt. (Ein Ausfall kann natürlich irgendwann mal vorkommen, aber ich möchte das Risiko so weit wie möglich minimieren.)

      Aber, wie o.g. schon erwähnt, am Meisten stören mich die Elektrolyt-Kondensatoren. Aus Sicherheitsgründen nehme ich immer eine Spannungsreihe höher. (Für den Betrieb an LiPo 6S also nicht die 25V-Typen, sondern die 35V-Typen). Aber schon ist der Kondensator wieder um 2mm dicker und um 5mm höher.... :( . SMD-Elkos werde ich auch nicht benutzen, weil die Lötfläche an der Oberfläche so klein ist, dass die Gefahr besteht, dass das Lötpad bei einem sportlichen Aufschlag des Bots auf dem Arenaboden abreißt. Also "konventionelle" bedrahtete Elkos. Kostet auch wieder Platz, weil ich zwei Seiten der Platine belege, statt (wie bei SMD) nur eine Seite.

      Ich habe gehört, dass es von Panasonic spezielle Elkos gibt, die sehr dünn sind, aber relativ hoch. Die braucht man in der Industrie für die Flachbildschirme. Nachdem keine Bauhöhe vorhanden ist, werden die Elkos mit etwas Abstand zur Platine eingelötet und dann um 90° "flachgelegt/umgekippt". Leider habe ich noch keinen Distributor gefunden, der solche Elkos in kleinen Mengen an mich verkauft.



      Ok,.... jetzt sind wir schon wieder bei detailierteren Einzelheiten. Eigentlich ging es nur darum, euch eine Neuerung bei den MOSFET-Gehäusen zu zeigen. :D
      .
      Interesse an Elektronik für Schaukampfroboter und Kettenfahrzeuge (Fahrtregler, ESC) ? => http://www.Robots.IB-Fink.de