Beetleweights: B-John, B-Paul, B-Georg und B-Ringo

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    • Topsy Crett schrieb:

      Tolle Arbeit, Reiner!

      Wann testet Du alles? Bin gespannt wie die Haftung der Reifen ist.
      Tja,... leider bin ich ja mit dem Bau der Beetles ziemlich hinten dran, um bis zu unserem "Cold-wars-Bavaria 1" alles sicher fertig zu haben.
      Als Nächstes wären die Motorlager dran und das Befestigungspanel für die Ladebuchsen, Removalbe-Link, Balancer-Anschluss und Controll-LED. Dann wären alle Komponenten (Beetle-Fahrtregler und 3S-LiPo-Akkus habe ich schon) soweit vorhanden, um die Größe der Grundplatte festlegen zu können. Nach dem Ausschneiden der Rad-Öffnungen könnte dann prinzipiell die erste Testfahrt folgen. So wie ich das Einschätze, wohl einen Tag vor unserem "Cold-wars-Bavaria 1". :rolleyes:

      Mit der Haftung der Reifen habe ich eigentlich keine Bedenken. Flatliner-Dirk hatte mir für Weps und Blähboy schon einmal Reifen gegossen. Die halten wirklich gut. Was das Ungewisse ist: Bei Weps und Blähboy sind 6kg bzw. 13.6kg an Masse dahinter. Die drücken dann schon gut drauf. Wie das bei den 1.5kg der Beetles ist, das weis ich nicht. Das wäre also die einzige negative Überraschung, dass die PU-Reifen bei zu wenig Masse nicht richtig haften.
      .
      Interesse an Elektronik für Schaukampfroboter und Kettenfahrzeuge (Fahrtregler, ESC) ? => http://www.Robots.IB-Fink.de
    • Alex schrieb:

      Lediglich die Farbe ist nicht so meins
      :saint: In der Richtung bin ich ausnahmesweise etwas konservativ. Reifen sind normalerweise "schwarz" oder haben bei edlen Oldtimern seitlich einen weißen Mantel. :D
      Wenn noch Zeit ist, möchte ich die Bodenplanken von meiner Arena im IBF-gelb streichen. Schwarze Abriebspuren sehen nach meiner Meinung dann etwas autentischer aus, als rot oder grün.

      Ich weis von Marien, dass man viele verschiedene Farben zum Beimischen haben kann. Dürfte dann auch für Deinen Geschmack was dabei sein. (blau?)
      .
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    • Heute wurde dann der zweite Satz der Reifen aus der Form gedrückt....



      :wacko:

      Unterschiede zum ersten Guss:
      - Verhältnis der beiden PU-Komponenten: OK
      - Zusatz schwarzes Färbemittel: vielleicht nicht exakt die gleiche Menge
      - Trockenzeit Silikon-Trennmittel: identisch
      - Trockenzeit PU: identisch
      - Felgen-Vorbereitung: waren andere/neue Felgen
      - Gießform-Vorbereitung: nicht in der Ultraschall-Anlage gereinigt

      Kann also daran liegen, dass an den Gießformen noch zuviel Trennmittel vom vorherigen Guss waren.

      Heute die ganze Pampe von den Felgen entfernt und mit "Universalverdünnung" abgerubbelt. Anschließen die Gießformen und die Felgen in der Ultraschall-Anlage mit Seifenlauge gereinigt.
      Dann die Felgenflanken und die Gießform mit Trennmittel präpariert.
      Morgen abend wird wieder gegossen, Sonntag weis ich dann mehr, ob es diesmal geklappt hat.
      (Irgendwie komme ich langsam zu der Meinung, dass das Aufspaxen eines Fahrradmantels einfacher ist... :whistling: )
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    • Verstehe nicht, warum das bei dir nicht so hinhauen will... ?( ;(

      Ich habe nun schon drei Sätze Reifen gegossen mit dem Polyurethan von KauPo, die letzten beiden Sogar mit Farb-Zusatz. Aber das klappte auf anhieb direkt. Den Ersten Satz habe ich sogar ohne Trennmittel gemacht. Das Profil war nicht schön, aber mein Disruppi hat auch damit etliche Events bestritten, bis ein Nebelwerfer die Felge "gepellt" hat... || :/
    • Replikator schrieb:

      Verstehe nicht, warum das bei dir nicht so hinhauen will... ?( ;(

      Ich habe nun schon drei Sätze Reifen gegossen mit dem Polyurethan von KauPo, die letzten beiden Sogar mit Farb-Zusatz. Aber das klappte auf anhieb direkt. Den Ersten Satz habe ich sogar ohne Trennmittel gemacht. Das Profil war nicht schön, aber mein Disruppi hat auch damit etliche Events bestritten, bis ein Nebelwerfer die Felge "gepellt" hat... || :/
      Ja, irgendwo habe ich bei mir einen gravierenden Prozessfehler. :( :?:

      Die nächsten Güsse (ausser den, der jetzt schon vorbereitet ist) wird auch einmal ohne Trennmittel gemacht. Ich vermute irgendwie, dass es daran liegt. (Beim Lösen des PU-Schlamms von den Felgen ist das ganze Werkzeug "fettig" und alles "pappt" . *bäh*)
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    • Hmm, kann zwar nur von meinem Setup berichten, aber egal:

      Ich meine ich muss die Form (Alu-Platte unten, Alu-Rund für die eigentliche Form, mit einer Schraube, die auch die Felge fixiert, zusammen gepresst) mit dem Trennmittel einpinseln, trocknen lassen und ich glaube noch eine zwei Schicht darüber, das weiss ich aber gerade nicht genau.
      Dann die Komponenten A und B in einen Behälter im Mischungsverhältnis 1:1 geben und iwi 5min oder so ordentlich verrühren (und wie es in der Beschreibung so schön heißt "die Ränder mit einbeziehen" ;) ).
      Dann langsam in die Form geben. Möglichst auf einen Punkt um das Einbinden von Luft zu verringern.
      Ich klopfe dann mit der Form auf den Tisch, sodass die Luftblasen, die im Guß sind, hoch kommen. Keine Ahnung, ich glaube 24h aushärten lassen, aus der Form nehmen -> was mit dem Trennmittel wie von selbst geht :love: und dann ein paar Tage bis zum End-Festen Ergebniss das Rad nicht so dolle belasten. Dazu ist es etwas "schmierig", bis es komplett ausgehärtet ist (hat somit sehr wenig Grip). Aber am Ende ist das Rad echt eine genial und hat einen irren Grip! :)


      Alle Angaben entsprechen meinen Erinnerungenvon vor ~ einem Halben Jahr und sind damit ohne Gewähr! ^^ 8)
    • Replikator schrieb:

      Hmm, kann zwar nur von meinem Setup berichten, aber egal:

      Ich meine ich muss die Form (Alu-Platte unten, Alu-Rund für die eigentliche Form, mit einer Schraube, die auch die Felge fixiert, zusammen gepresst) mit dem Trennmittel einpinseln, trocknen lassen und ich glaube noch eine zwei Schicht darüber, das weiss ich aber gerade nicht genau.
      Dann die Komponenten A und B in einen Behälter im Mischungsverhältnis 1:1 geben und iwi 5min oder so ordentlich verrühren (und wie es in der Beschreibung so schön heißt "die Ränder mit einbeziehen" ;) ).
      Dann langsam in die Form geben. Möglichst auf einen Punkt um das Einbinden von Luft zu verringern.
      Ich klopfe dann mit der Form auf den Tisch, sodass die Luftblasen, die im Guß sind, hoch kommen. Keine Ahnung, ich glaube 24h aushärten lassen, aus der Form nehmen -> was mit dem Trennmittel wie von selbst geht :love: und dann ein paar Tage bis zum End-Festen Ergebniss das Rad nicht so dolle belasten. Dazu ist es etwas "schmierig", bis es komplett ausgehärtet ist (hat somit sehr wenig Grip). Aber am Ende ist das Rad echt eine genial und hat einen irren Grip! :)


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      Danke Andreas für Deine Prozessbeschreibung. Mit Ausnahme von dem Auftragen des Trennmittels (Du machst das über den Pinsel, ich sprühe etwas auf und verteile es dann mit dem Pinsel) sieht das alles weitgehend synchron aus.

      => Heute abend bzw. am Wochenende dann: Neues Spiel, neues Glück. :rolleyes:
      .
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    • Hab' heute dann den dritten Versuch des Reifengießens aus der Form gehebelt. Und..... Erfolg! *Tusch*.

      Was war anders:
      - Das Trennmittel nicht mehr direkt auf die Form gesprüht und verteilt, sondern den Pinsel damit angesprüht
      - Die beiden Komponenten extrem gut miteinander verrührt
      - Nicht mehr mit der Spritze in die Form gegossen, sondern (so wie Stef auf seinen Fotos) direkt vom Pappbecher aus
      -Nur den Spalt zwischen Felge und Form gefüllt. Nicht mehr die "Gewichtsersparnis-Bohrungen" . (Damit nicht von dort das vielleicht dicker vorhandene Trennmittel zu der Felgenbelag-Seite "mitgeschleift" werden kann.

      Ich denke, mein Fehler war, dass ich mit dem Trennmittel zu spendabel war. Eine homöopatische Dosis reicht offensichtlich vollkommen.


      Dann endlich an den Motorhalterungen weitergemacht:








      Bei den Motoren von Ellis ist markant, dass die Getriebe einen Aussendurchmesser von 25mm haben, die Motoren aber 24mm. Entsprechend sind dann die frontseitigen Halterungen anders auszufräsen.
      Befestigt werden den Halterungen über M5, sowohl von der Grundplatte des Bots, als auch vom Deckel. Hab' bei meiner Rat-Rap festgestellt, dass das eine unwahrscheinlich stabile Einheit ergibt.

      Auffällig bei den oberen Fotos sind die M4-Befestigungen. Leider habe ich es nicht geschafft, die Ausfräsungen für das Getriebe auf exakt 25.0mm zu machen. Waren immer 1 bis 3 Zehntel mehr. Mit vier Madenschrauben an den M4 Zuführungen möchte ich das Getriebe noch ein bißchen stützen. Damit sollen die beiden frontseitigen M3-Schrauben am Getriebe etwas entlastet werden.
      Die M4 sind bei dem 8mm-Alu-Material auch nicht mittig, sondern um 1mm versetzt.





      Und so soll's dann mal auf einer Antriebsseite im Beetle aussehen:

      Das äussere Lager ist mit Absicht auf einen separaten Winkel gesetzt. Ich will nicht, dass das Lager an der äusseren Panzerung befestigt wird und dann bei jedem Rempler die Gefahr besteht, dass sich die Welle in dem Lager verklemmt, weil die Aussen-Panzerung verzogen ist.

      Ein kleiner Schock beim Wiegen: die ganze Einheit wiegt 250gr. =O . Macht also schon mal 500gr von den 1.5kg nur für die Antriebseinheiten. Es fehlt noch der Akku, Bodenplatte, Deckplatte, Elektronik, Seitenteile,..... Von einer kleinen Waffe möchte ich hier jetzt gar nicht mehr dran denken.

      Noch ein kleiner Gag: Das Aluprofil für die Befestigung des Aussenlagers ist ein Restbestand von meiner alten Duschkabine. :D . Man hebt nichts umsonst auf....
      .
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    • 250g für einen Antrieb sind zu schwer. Da wirst du wohl die Halterungen noch erleichtern müssen. Auch der Gegenlagerhalter kann man noch einkürzen. Die Räder sind für einen Beetle wohl zu breit und zu schwer geworden. Ich befürchte die müssen dünner werden und auch der Reifenbelag muss dünner sein.
      ....ein Event muss her
    • Der Hintergedanke war, die vier Beetles so stabil zu bauen, dass sie "haltbar" sind. Im Oktober ist die Show bei Siemens in Regensburg zu bestreiten. Ähnlich wie bei den vier Rockeys (=übergewichtige Ants, aber praktisch unkaputtbar) sollten auch die vier Beetles einen ganzen Tag ohne Reparaturen überstehen.

      Falls ich es schaffe, das reguläre Gewicht von 1.5kg einzuhalten, ohne dass die Qualität/Haltbarkeit darunter leidet, kann ich mir eine separate "Add-On-Gehäusevariante" vorstellen. Also ähnlich wie im Mittelalter bei den Ritterturnieren eine zusätzliche Schutzpanzerung bei den Turnierpferden, auch hier eine separate übergestülpte Panzerung um den Beetle. Damit sollte ein ganztägiger Betrieb mit Publikumskämpfen möglich sein. Aber es wäre halt schön gewesen, ohne diese zusätzliche Panzerung an den regulären Beetle-Kämpfen teilnehmen zu können.

      Ich schau mal, wo ich abspecken kann. Am ehesten wohl noch bei den Felgen, die haben derzeit eine Stärke von 20mm. => ABC-Analyse über die jeweiligen Gewichtsverteilungen folgt....

      //Edit: und da ist sie schon (Gewichtsangaben gerundet):
      A = Motor: 80gr
      B = Felge+Reifenbelag: 69gr
      C = Getriebehalter (Alu): 33gr
      D = Aussenlager (Blechhalter + Kst-Lager): 31gr
      E = Motorhalterung (Kst): 15gr
      F = Nabe (inkl. Schraube): 13gr

      Summe lt. gerundeten Messungen: 231gr

      Bisher bekannte zusätzliche Massen:
      Akku: 99gr
      Elektronik Buchsen+Schalter+Removalbe-Link: ca. 30gr



      //Edit2:
      Kurzfristig hätte ich noch neue Felgen mit 10mm Stärke gemacht und die Räder neu gegossen. Aber sinnvollerweise natürlich nur ein 8mm HDPE im Fundus und keine 10mm....
      8mm ist mir doch zu schmal. Das sieht dann aus wie eine Baletttänzerin auf Zehenspitzen.
      Werde die ersten beiden Beetles jetzt doch mit den fetten 20mm-Felgen zusammenbauen, Sind halt dann nur Schiebebots, ohne aktive Waffe und dafür reduzierte Panzerung.
      .
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    • Replikator schrieb:

      Wennn du mir eine Skizze gibts, wie du dir deine Felge vorstellst, so würde ich versuchen dir welche zu drucken. So sind auch komplizierte Formen zwecks Gewichtsreduktion möglich! :) Für meinen Beetle habe ich schon welche designt und wollte diese auch bald mal drucken. Sollte aber ja kein Problem sein! :)
      Das wäre natürlich eine schöne Sache, mal "Design-Felgen" zu haben. Eine Skizze wäre möglich, aber ich weis nicht, wie Du das dann Deinem Drucker beibringst. Allzuviel Zeit möchte ich von Dir ja auch nicht in Beschlag nehmen, nachdem Du beim Bau von den eigenen Bots auch immer "Überfluss an Zeitmangel" bzw. "Mangel an Zeitüberfluss" hast.

      Ich melde mich dann nochmal per PN zwecks Klärung Deiner Unkosten.
      .
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    • bat_boy schrieb:

      Die 3D-Drucker werden immer billiger, ich muss da auch mal ein Auge drauf werfen.
      Hab's mir auch schon überlegt, in die 3D-Drucktechnik hineinzuschnüffeln . Aber jetzt, wo ich nach jahrzehntelanger Wartezeit endlich eine Fräse und Drehbank habe, möchte ich nicht schon wieder eine neue Baustelle aufmachen.....
      Wo ich etwas Bauchschmerzen hätte: Die Bedienung von dem Grafikprogramm für das Druck-Muster. Ähnlich wie beim CNC muss doch eine Menge an Parametern (z.B. Durchmesser des Fräsers, um das korrekte Maß der Abfräßung zu erreichen) auch hier berücksichtigt werden?
      Garantiert hätte ich dann auch Konstruktionen, die am Drucker gar nicht möglich sind, weil z.B. irgendwelche "Streben" in der Luft gedruckt werden müssten...

      => Ich mache mal eine Skizze mit den Felgen für die Beetles, aber ich denke, das wird nicht zum Drucken sein. (Befestigt mit "Siemens-Lufthaken")
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